Innung für Elektro- und Informationstechnik München
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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 06.02.2026




26.01.2026 – 06.02.2026


Consumer Electronics/IT

Albrecht DR 710: Kleines Retro-Henkelradio für digitalen Empfang und weitere Streaming-Optionen
Albrecht erweitert jetzt sein Portfolio an Digitalradios mit dem DR 710, einem tragbaren DAB+/UKW-Digitalradio, das kristallklaren Klang, vielseitige Abspielmöglichkeiten und Mobilität im kompakten Retro-Design vereint. Mit integriertem Akku, kabellosem Musikstreaming und der integrierten ASA-Funktion bietet das DR 710 eine flexible Lösung für Musikliebende, die Zuhause nicht auf hochwertige Audioqualität und Sicherheit verzichten möchten.

Das DR 710 empfängt DAB+ und UKW und liefert damit Zugriff auf ein breites Senderangebot in digitaler Qualität. Ergänzend sorgt ein 2,8 Zoll großes Farbdisplay mit Slideshow-Funktion für eine übersichtliche Anzeige von Sendern, Titeln und Einstellungen. Die Kopplung mit dem Smartphone via Bluetooth ermöglicht einfaches Streaming von Spotify oder anderen Musik-Diensten. Zudem kann Musik auch direkt von USB-Sticks, SD-Karten oder MP3-Playern wiedergegeben werden, wobei ein integrierter Equalizer individuelle Klangeinstellungen ermöglicht.

Mobil, flexibel, zuverlässig

Der integrierte 2000 mAh Akku macht das DR 710 zu einem Allrounder für zu Hause oder im Garten. Die Batterielaufzeit liegt bei ca. 4 Stunden – ideal für spontane Open Air-Sessions, gemütliche Abende auf dem Balkon oder im Garten.

Regionale Warnfunktion und praktische Details

Für wichtige Warnmeldungen bietet das DR 710 die ASA-Warnfunktion, die sicherstellt, dass Nutzer in einem Notfall, wie schweren Unwettern, Hochwasser oder anderen Notsituationen, in ihrer Region rechtzeitig gewarnt werden, sogar im Standby Modus. Zusätzlich lassen sich die Senderspeicher-Listen flexibel nutzen: je 40 Speicherplätze für DAB+ und UKW ermöglichen schnelles Umschalten zwischen favorisierten Radiosendern.

Kompakte Abmessungen, maximale Vielseitigkeit

Mit Maßen von 98 x 100 x 210 mm und einem Gewicht von 800 g ist das DR 710 kompakt genug für die Tasche oder den Rucksack und dennoch vollgepackt mit Funktionen. Das Gerät bietet Anschlüsse für 3,5 mm Aux-In, USB und SD-Karte, eine USB-Lademöglichkeit für Smartphones sowie die Möglichkeit, SD-Karten bis 32 GB zu verwenden. Die integrierte Teleskopantenne bietet stabile Empfangsqualität, selbst bei schwierigen Signalverhältnissen.

Verfügbarkeit und Preis

Das neue Digitalradio Albrecht DR 710 ist ab sofort online und im Fachhandel erhältlich. Der unverbindliche Verkaufspreis liegt bei 69,90 Euro. Weitere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich:
www.albrecht-midland.de

Neue Generation des Amazon Smart TV Line-Ups ab sofort verfügbar
Die neuen Modelle der Fire TV 2-, 4- und Omni QLED-Serie sind ab sofort erhältlich. Sie beeindrucken mit schlankerem Design, verbesserter Leistung und Omnisense-Technologie.

Fire TV Omni QLED-Serie

Die neue Omni QLED-Serie überzeugt mit brillanten Bildern auf einem Display, das 60 Prozent heller ist, als das der Vorgängermodelle und über beinahe doppelt so viele lokale Dimming-Zonen für hellere Weißtöne und schärfere Schwarztöne verfügt. Inhalte wirken dank Dolby Vision und HDR10+ Adaptive-Technologie lebendiger, während der verbesserte Prozessor für ein 40 Prozent schnelleres Erlebnis sorgt. Die smarte und leistungsstarke Omni QLED-Serie passt die Farbe des Bildschirms automatisch an die Beleuchtung des Raumes an. Mithilfe der integrierten Omnisense-Technologie schaltet sich der Smart TV ein, sobald Kund:innen den Raum betreten und zeigt Fotos oder Kunstwerke an. Verlassen sie ihn wieder, wird der Bildschirm ausgeschaltet, um Energie zu sparen. Omnisense kommt auch bei der Interaktive-Kunst-Funktion zum Einsatz. Bewegen sich Kund:innen im Raum, hat dies einen direkten Einfluss auf die Darstellung des Kunstwerks auf dem Fernseher. Und wenn sie eine Serie oder einen Film schauen möchten, genügt eine Frage an Alexa – der Griff zur Fernbedienung ist nicht nötig.

Fire TV 2-Serie und Fire TV 4-Serie

Die neue Fire TV 2-Serie liefert HD-Qualität, während die neue Fire TV 4-Serie 4K-Auflösung bietet. Beide Produktreihen verfügen über ultradünne Rahmen und sind dank des neuen Quad-Core-Prozessors 30 Prozent schneller als die Vorgängermodelle. Die Fire TV 2- und 4-Serie unterstützen zudem erstmals die Omnisense-Technologie.

Mit Dialog-Boost, einer neuen Funktion für alle neu vorgestellten Fire TV Smart TVs, können Kund:innen die Lautstärke der Gespräche erhöhen, ohne die Hintergrundgeräusche zu verstärken.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Fire TV Smart TVs sind ab sofort verfügbar und werden zum Start zu einem Einführungspreis angeboten:

• Fire TV Omni QLED-Serie (50, 55, 65 oder 75 Zoll): ab 699,99 Euro; Einführungspreis: ab 479,99 Euro

• Fire TV 4-Serie (43, 50 oder 55 Zoll): ab 499,99 Euro; Einführungspreis: ab 299,99 Euro

• Fire TV 2-Serie (32 oder 40 Zoll): ab 279,99 Euro; Einführungspreis: ab 169,99 Euro


TV und Radio Aktuell

GigaTV startet mit neuer Hardware in die nächste Generation
GigaTV, die TV- und Entertainmentzentrale von Vodafone, erhält modernere Technik: Ab sofort erhalten Neukunden die neueste Generation der „GigaTV Home“. Die TV-Box für Kabel- und Internetfernsehen sowie Streaming-Dienste verfügt über leistungsstärkere Hardware als bisher. Dadurch unterstützt sie nun das dynamische HDR-Format Dolby Vision und bietet ein noch intensiveres Fernseherlebnis. Zudem liefert Vodafone sie mit einer neugestalteten Fernbedienung aus, die über hintergrundbeleuchtete Tasten verfügt. Damit sorgt sie im Dunkeln für eine komfortablere Bedienung und ist ergonomischer in der Handhabung. Darüber hinaus hat Vodafone das Design der TV-Box überarbeitet.

GigaTV vereint TV-Sender, Streaming-Dienste, Mediatheken und Video-on-Demand-Angebote in einer Oberfläche. Die erste Generation der TV-Box ‚GigaTV Home‘ hat Vodafone im Mai 2024 auf den Markt gebracht. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem Replay und Timeshift für zeitunabhängiges Fernsehen, Aufnahmen in der Cloud, eine TV-App für iOS und Android, Empfehlungslogiken, Komfortsuche und Multiroom-Unterstützung. Unverändert bleibt die ‘GigaTV Home Sound‘: Das Modell verfügt zusätzlich über ein integriertes Soundsystem mit leistungsstarken Lautsprechern, das Akustik-Experten von Bang & Olufsen soundoptimiert haben und das ein raumfüllendes Dolby-Atmos-Klang-Erlebnis bietet.

Die TV- und Entertainment-Zentrale ‚GigaTV Home‘ ist in den ersten sechs Monaten der 24-monatigen Vertragslaufzeit für 9,99 Euro monatlich erhältlich. Danach sind es monatlich 14,99 Euro. Das darin enthaltene TV-Paket bietet Zugang zu 82 TV-Sendern in SD und 57 TV-Sendern in HD. Weitere HD-Sender können über das Pay-TV-Paket Vodafone Premium gegen einen Aufpreis von monatlich fünf Euro hinzugebucht werden. Wer ausschließlich über die GigaTV Mobile-App auf Smartphone und Tablet fernsehen möchte, zahlt für den Zugang monatlich 9,99 Euro.
www.vodafone.de

Quelle: www.satellifax.de



19.01. - 24.01.2026


Satellit Aktuell

Kabelio und Eutelsat verlängern Verbreitungsvertrag bis 2031
Die Schweizer TV-Plattform Kabelio und der Satellitenbetreiber Eutelsat setzen ihre Zusammenarbeit langfristig fort. Der aktuell bis Ende 2026 laufende Vertrag über die Nutzung der Satellitenkapazität auf HOTBIRD 13° Ost wurde vorzeitig um weitere fünf Jahre bis Ende 2031 verlängert.

Die Vereinbarung stärkt die Planungs- und Investitionssicherheit für Kundinnen und Kunden sowie für Vertriebs- und Senderpartner und sorgt für stabile Rahmenbedingungen in einem dynamischen TV- und Medienmarkt.

Zugleich unterstreicht Kabelio die strategische Bedeutung des Satellitenempfangs als leistungsstarke und unabhängige Alternative zu den kabelgebundenen oder IP-basierten TV-Angeboten in der Schweiz.

Das seit 2020 an Zuschauerinnen und Zuschauer in der Schweiz gerichtete Kabelio-Bouquet bietet über 60 HD-Sender in vier Sprachen und schließt damit die Lücke für Haushalte, die Wert auf Vielfalt und HD Bildqualität ohne klassischen Kabel- oder IP-Anschluss legen.

Damir Krilcic, CEO Kabelio AG: „Der TV-Markt ist von Fragmentierung und wachsendem Wettbewerb geprägt. Trotz des Wachstums von Streaming-Angeboten bleibt Satellit eine zentrale Infrastruktur für die flächendeckende, zuverlässige und hochwertige TV-Verbreitung. Mit der frühzeitigen Verlängerung unserer HOTBIRD-Kapazität bis 2031 setzen wir bewusst auf Kontinuität, Stabilität und langfristige Partnerschaften. Kabelio bleibt damit ein verlässlicher Anbieter für mehrsprachigen TV-Empfang mit klarem Fokus auf den Schweizer Markt.“

Jakub Brzeczkowski, Regional Vice President of Sales Europe, Video Business Unit, Eutelsat: „Wir freuen uns sehr, dass Kabelio weiterhin auf unsere HOTBIRD-Satelliten setzt, um seine Strategie zur Verbreitung von Inhalten zu stärken. Diese neue Vereinbarung unterstreicht die zentrale Rolle, die der Satellit bei der Gewährleistung eines inklusiven Zugangs zu Information und Unterhaltung spielt und es dem Publikum ermöglicht, seine Lieblingssender weiterhin zu empfangen – unabhängig davon, wie abgelegen der jeweilige Standort ist.“
www.kabelio.ch


Consumer Electronics/IT

WLAN-Radios nach Störung wieder voll funktionsfähig
Am Sonntag kam es zu massiven technischen Problemen bei WLAN-Radios, die auf die Internetradio- und Podcast-Datenbank von Airable zugreifen. Gegen 9 Uhr war es plötzlich nicht mehr möglich, Webradio-Programme für die Wiedergabe auszuwählen. Auch die Menüs waren nicht mehr verfügbar.

Komplett ausgefallen waren die Server bei Airable nicht. WLAN-Radios, die lange genug auf eine Verbindung "gewartet" haben, konnten den ausgewählten Sender nach einigen Minuten Wartezeit wiedergeben. Viele andere Receiver zeigten nach einiger Wartezeit einen "Netzwerk Timeout" an.

Erst in den Nachmittagsstunden konnte das Problem behoben werden. Seitdem funktionieren die betroffenen Radiogeräte wieder einwandfrei. Die Empfänger waren auch während der Zeit der Störung aus dem Internet erreichbar, um beispielsweise per App DAB+- oder UKW-Radioprogramme auszuwählen.

Albrecht DR 710: Kleines Retro-Henkelradio für digitalen Empfang und weitere Streaming-Optionen
Albrecht erweitert jetzt sein Portfolio an Digitalradios mit dem DR 710, einem tragbaren DAB+/UKW-Digitalradio, das kristallklaren Klang, vielseitige Abspielmöglichkeiten und Mobilität im kompakten Retro-Design vereint. Mit integriertem Akku, kabellosem Musikstreaming und der integrierten ASA-Funktion bietet das DR 710 eine flexible Lösung für Musikliebende, die Zuhause nicht auf hochwertige Audioqualität und Sicherheit verzichten möchten.

Das DR 710 empfängt DAB+ und UKW und liefert damit Zugriff auf ein breites Senderangebot in digitaler Qualität. Ergänzend sorgt ein 2,8 Zoll großes Farbdisplay mit Slideshow-Funktion für eine übersichtliche Anzeige von Sendern, Titeln und Einstellungen. Die Kopplung mit dem Smartphone via Bluetooth ermöglicht einfaches Streaming von Spotify oder anderen Musik-Diensten. Zudem kann Musik auch direkt von USB-Sticks, SD-Karten oder MP3-Playern wiedergegeben werden, wobei ein integrierter Equalizer individuelle Klangeinstellungen ermöglicht.

Mobil, flexibel, zuverlässig

Der integrierte 2000 mAh Akku macht das DR 710 zu einem Allrounder für zu Hause oder im Garten. Die Batterielaufzeit liegt bei ca. 4 Stunden – ideal für spontane Open Air-Sessions, gemütliche Abende auf dem Balkon oder im Garten.

Regionale Warnfunktion und praktische Details

Für wichtige Warnmeldungen bietet das DR 710 die ASA-Warnfunktion, die sicherstellt, dass Nutzer in einem Notfall, wie schweren Unwettern, Hochwasser oder anderen Notsituationen, in ihrer Region rechtzeitig gewarnt werden, sogar im Standby Modus. Zusätzlich lassen sich die Senderspeicher-Listen flexibel nutzen: je 40 Speicherplätze für DAB+ und UKW ermöglichen schnelles Umschalten zwischen favorisierten Radiosendern.

Kompakte Abmessungen, maximale Vielseitigkeit

Mit Maßen von 98 x 100 x 210 mm und einem Gewicht von 800 g ist das DR 710 kompakt genug für die Tasche oder den Rucksack und dennoch vollgepackt mit Funktionen. Das Gerät bietet Anschlüsse für 3,5 mm Aux-In, USB und SD-Karte, eine USB-Lademöglichkeit für Smartphones sowie die Möglichkeit, SD-Karten bis 32 GB zu verwenden. Die integrierte Teleskopantenne bietet stabile Empfangsqualität, selbst bei schwierigen Signalverhältnissen.

Verfügbarkeit und Preis

Das neue Digitalradio Albrecht DR 710 ist ab sofort online und im Fachhandel erhältlich. Der unverbindliche Verkaufspreis liegt bei 69,90 Euro. Weitere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich:
www.albrecht-midland.de


TV und Radio Aktuell

Kiss FM: Keine terrestrische Verbreitung in München
Wie berichtet suggeriert der Berliner Sender Kiss FM, künftig auch in München zu senden. Das Onlinemagazin Radioszene.de hat beim Sender nachgefragt, was es mit der Ankündigung auf der Webseite auf sich hat.

"Kiss FM richtet sich über Web, App und Social Media an alle HipHop & R’n’B Begeisterten in Deutschland", so der CEO des Senders, Niklas Schade gegenüber Radioszene.de. "Besonders in urbanen Räumen sehen wir eine steigende Nutzung und richten unsere Marketingaktivitäten entsprechend aus. In München konnten wir uns im letzten Jahr auch schon erfolgreich bei der Eventveranstaltung mit Beats N Buckets etablieren. Die Landingpage 'München' auf unserer Homepage bündelt diese gewachsene Präsenz und unterstreicht unser Engagement vor Ort."

Eine klassische Verbreitung auf DAB+ und/oder UKW ist demnach nicht geplant.
www.kissfm.de


Internet/Mobile Kommunikation

Breitbandverband ANGA zum neuen Regulierungskonzept Kupfer-Glas-Wechsel der Bundesnetzagentur
Am Montag hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) ihr Regulierungskonzept zum Wechsel von Kupfer- auf Glasfasernetze veröffentlicht.

Dazu ein Statement von ANGA Der Breitbandverband e. V., der 160 Unternehmen der Branche vertritt:

„Der Umstieg von DSL-Kupfer auf Glasfasernetze ist der entscheidende Schritt für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur und damit ein zentraler Baustein zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Zeit drängt. Wir begrüßen daher, dass die Bundesnetzagentur (BNetzA) ein Regulierungskonzept vorgelegt hat. Es braucht verbindliche Vorgaben, die den Wechsel strukturieren. Zentral dabei ist, dass der Wechsel auf Glasfaser diskriminierungsfrei abläuft – Wettbewerbsunternehmen dürfen im Prozess nicht schlechter gestellt werden als die Telekom.

Die BNetzA fordert die gesetzliche Einführung eines regelgebundenen Abschaltmechanismus. Ein notwendiger und wichtiger Schritt, den wir im Sinne eines erfolgreichen Internet-Upgrades voll unterstützen.

Diskussionsbedarf sehen wir bei der von der Regulierungsbehörde vorgeschlagenen Versorgungsquote für die Einleitung des Abschaltprozesses. Hier liegt der Teufel im Detail. Für uns ist klar: Die Versorgungssicherheit der Kunden muss gewährleistet werden. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass Investitionsanreize in den Ausbau nicht zerstört werden. Und natürlich brauchen wir in Deutschland einen Pfad, der langfristig mit den EU-Vorgaben in Einklang steht.

Kritisch bewerten wir den Ruf der Behörde nach einer gesetzlichen Ausweitung der symmetrischen Regulierung. In Zeiten rückläufiger Investitionszahlen bei den Wettbewerbern ist das ein denkbar schlechtes Zeichen. Und das in einem Markt, der zeigt, dass Open Access funktioniert – zahlreiche Kooperationen auf Basis freiwilliger Vereinbarungen beweisen das eindrücklich.

Die ANGA wird das Regulierungskonzept nun im Detail analysieren. Der Breitbandverband, der für 160 Mitglieder steht, wird sich weiterhin engagiert in den Prozess einbringen.“


TV und Radio Aktuell

AGF-Plattformstudie 2025 II: Empfangswege und moderne Endgeräte verändern den Zugang zum Fernsehen
Der Fernseher bleibt der zentrale Screen in den deutschen Haushalten. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der aktuellen AGF-Plattformstudie 2025 II, dass sich die strukturellen Rahmenbedingungen der TV-Nutzung weiter verändern. Neue Empfangswege, internetfähige Endgeräte und veränderte Bedienkonzepte prägen zunehmend den Zugang zu Bewegtbildinhalten – im linearen Fernsehen ebenso wie im wachsenden Streamingangebot.

TV-Empfang: Internet gewinnt deutlich – klassische Empfangswege verlieren

Die in der Plattformstudie ermittelte Verteilung der Empfangsebenen ist Basis der Sollvorgaben im AGF-System.

Die aktuellen Daten zeigen einen markanten Anstieg auf 17,7 Prozent der TV-Haushalte mit internetbasiertem Empfang im Vergleich zum Vorjahr (2025: 11,3 Prozent). Gleichzeitig verlieren alle klassischen Empfangswege an Anteilen: Der Kabelanteil sinkt auf 36,2 Prozent (2025: 40,0 Prozent), der terrestrische Empfang geht auf 2,8 Prozent zurück (2025: 3,5 Prozent).

Satellit bleibt mit 43,4 Prozent weiterhin der meistgenutzte Empfangsweg, verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr jedoch ebenfalls einen leichten Rückgang (2025: 45,2 Prozent). Mit der zunehmenden Verbreitung IP-basierter Empfangswege verändern sich auch die Einstiegsmechanismen in die TV-Nutzung: Neben das klassische lineare Programm treten vermehrt Benutzeroberflächen und App-basierte Angebotsstrukturen.

Die Werte aus Frühjahrs- und Herbstelle der Plattformstudie bilden – nach Gewichtung an der amtlichen Statistik – die Potenzialvorgaben für die Verteilung der Ebenen.

Connected TV ist etabliert

In der aktuellen Herbstwelle 2025 II konnte in 70,3 Prozent der Befragten und vor Ort begangenen TV-Haushalte im Rahmen der technischen Überprüfung mindestens ein internetangebundenes Fernsehgerät festgestellt werden. Damit liegt der Wert auf einem ähnlichen Niveau wie in der vorangegangenen Frühjahrswelle 2025 I (69,0 Prozent) und unterstreicht die stabile Verbreitung von Connected TV in deutschen TV-Haushalten. Der überwiegende Teil der internetfähigen Fernsehgeräte ist direkt mit dem Internet verbunden (57,9 Prozent).

Weitere 15,2 Prozent der Connected-TVs erhalten ihre Internetkonnektivität über Zusatzgeräte wie Streaming-Sticks oder Streaming-Boxen – ein leichter Anstieg gegenüber der Vorwelle 2025 I (14,3 Prozent). Ein wesentlicher struktureller Hintergrund für diese Entwicklungen ist die Modernisierung der Gerätebasis: Rund 50 Prozent der in den befragten Haushalten genutzten Fernsehgeräte sind jünger als fünf Jahre. Damit sind moderne Endgeräte mit zeitgemäßen Betriebssystemen, Benutzeroberflächen und Streaming-Funktionen in breiter Verwendung vorhanden, was die zunehmende Bedeutung internetbasierter Zugangs- und Nutzungstechnologien plausibel macht.

Bedeutung von Benutzeroberflächen nimmt zu

In der aktuellen Welle sehen 30,3 Prozent der Befragten beim Einschalten des Fernsehgeräts zunächst eine Benutzeroberfläche statt eines laufenden Programms. Innerhalb internetbasierter Empfangswege startet der Fernseher in der aktuellen Welle bei 68,8 Prozent der Haushalte direkt mit einer Benutzeroberfläche. Inhalte werden damit zunehmend über Kacheln, Empfehlungen oder App-Strukturen ausgewählt – ein prägender Faktor im heutigen Streamingumfeld.

Trotz veränderter Zugangswege bleiben die Angebote der TV-Sender ein zentraler Bestandteil der Bewegtbildnutzung. Der klassische Ziffernblock der Fernbedienung wird in der Herbstwelle 2025 II weiterhin von 77,1 Prozent der Befragten genutzt (Vorwelle 2025 I: 80,9 Prozent).

Fernbedienung als zentrales Navigationsinstrument

In der Herbstwelle 2025 II gaben 46,7 Prozent der Befragten an, dass auf den Fernbedienungen Plattformtasten integriert sind – nahezu unverändert gegenüber der Frühjahrswelle 2025 I (47,0 Prozent). Von den Nutzerinnen und Nutzern mit entsprechender Taste verwenden 58,8 Prozent diese häufig oder gelegentlich (Vorwelle 2025 I: 59,0 Prozent). Fast alle Plattformtasten bieten dabei einen direkten Zugang zu Netflix (43,2 Prozent), gefolgt von Amazon Prime Video (35,0 Prozent) und YouTube (23,8 Prozent).

Sprachsteuerung: Nutzung bleibt hinter der Verfügbarkeit zurück

Sprachsteuerung wurde in der Plattformstudie erstmals als eigener Aspekt erhoben. In der Herbstwelle 2025 II verfügen 33,3 Prozent der Haushalte über eine Sprachsteuerungstaste auf der Fernbedienung. Genutzt wird diese Möglichkeit bislang jedoch nur von 14,8 Prozent der Haushalte. Die Ergebnisse zeigen, dass Sprachsteuerung derzeit vor allem eine ergänzende Funktion hat, während klassische Navigationsformen weiterhin dominieren.

Deutlicher Anstieg bei der YouTube- und Social Media-Nutzung - Broadcaster behaupten sich im Streamingumfeld

Insgesamt ist die Streamingnutzung auf VOD-Plattformen in der Herbstwelle auf 75,6 Prozent gestiegen (2025 I: 72,3 Prozent). Die stärksten Zuwächse können YouTube mit 61,0 Prozent (2025 I: 56,4) und die Social Mediaplattformen mit 42,5 Prozent (2025 I: 38,3 Prozent) verzeichnen. In der aktuellen Welle gaben 44,7 Prozent der Befragten an, auf die Online-Angebote der TV-Sender zurückzugreifen. Die Videostreaming-Anbieter Netflix (37,5, Vorwelle 35,1 Prozent) und Amazon Prime Video (28,8 Prozent, Vorwelle 26,4 Prozent) konnten sich ebenfalls steigern. Diese Nutzung erfolgt – bis auf YouTube und die Social-Mediaplattformen - überwiegend über das Smart-TV-Gerät. Damit behaupten sich die Broadcaster auch im Wettbewerb der Streaming- und On-Demand-Angebote und verbinden lineare Programme und Mediatheken erfolgreich im Nutzungsalltag.

Nutzung Online-Video-Angebote in den letzten vier Wochen

Nebenkostenprivileg: Umstellung weitgehend abgeschlossen

Mehr als ein Jahr nach der Abschaffung des Nebenkostenprivilegs zeigen sich im Vergleich zur Vorwelle 2025 I nur noch moderate Veränderungen. 74,4 Prozent der betroffenen Haushalte haben inzwischen einen neuen Kabelvertrag abgeschlossen (Vorwelle 2025 I: 72,4 Prozent), 15,9 Prozent haben sich eine neue Empfangsart zugelegt (Vorwelle 2025 I: 12,6 Prozent).

Deutlich verändert hat sich jedoch die technische Verfügbarkeit: Von den betroffenen Haushalten ohne neuen Kabelvertrag können nur noch 33,4 Prozent Kabel empfangen – ein deutlicher Rückgang gegenüber der Vorwelle (45,9 Prozent). In diesem Zusammenhang geben 52,6 Prozent der betroffenen Haushalte an, nach dem 1. Juli 2024 von ihrem Kabelanbieter kontaktiert worden zu sein.

Einordnung im Kontext der AGF-Jahresbilanz 2025

Die Ergebnisse der Plattformstudie 2025 II ergänzen die zu Jahresbeginn veröffentlichte AGF-Jahresbilanz. Veränderungen in der linearen Sehdauer sind vor dem Hintergrund neuer Empfangswege, moderner Endgeräte und eines erweiterten Streamingangebots zu betrachten. Die Studie macht sichtbar, dass sich auch die Zugangs- und Auswahlmechanismen verändern.

„Die Plattformstudie ergänzt unsere Jahresbilanz 2025 um eine wichtige Einordnung: Veränderungen in der linearen TV-Nutzung lassen sich im Zusammenspiel mit mehreren Faktoren verstehen. Neue Zugangswege und Empfangssituationen verändern den Einstieg in die Nutzung, gleichzeitig wächst die Angebotsvielfalt und auch Inhalte konkurrieren stärker um die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Bedeutung des TV-Geräts als zentraler Screen der Videonutzung bleibt dabei unbestritten – die Nutzung findet heute unter veränderten strukturellen Rahmenbedingungen statt,“ erläutert Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF.
www.agf.de

Quelle: www.satellifax.de



07.01.2026 – 17.01.2026


Consumer Electronics/IT

Lifestyle Smart TV für jeden Raum: Amazon stellt Ember Artline vor
Kunden auf der ganzen Welt haben über 300 Millionen Fire TV-Geräte gekauft, darunter Streaming-Media-Player, Fernseher von anderen Marken sowie von Amazon entwickelte Smart TVs wie die Fire TV 2-Serie, 4-Serie oder Omni QLED-Serie.

Seit jeher verfolgte Amazon das Ziel, mit seinen Smart TVs die Möglichkeiten des größten Bildschirms im Zuhause zu erweitern. Im Laufe der Jahre hat Amazon Innovationen wie die Ambient TV-Funktion eingeführt, die Fotos oder Kunstwerke anzeigt, wenn Kund:innen den Raum betreten und auf dem TV keine Inhalte gestreamt werden.

Das positive Feedback hat Amazon dazu bewogen, einen Smart TV zu entwickeln, bei dem die Ambient TV-Funktion noch besser zur Geltung kommt. Mit der Vorstellung des ersten Lifestyle Smart TVs von Amazon ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, den von Amazon entwickelten Smart TVs einen eigenen Namen zu geben: Amazon Ember.

Amazon Ember Artline: Von Grund auf für Ambient TV-Funktion entwickelt

Amazon Ember Artline ist ein 4K QLED-Fernseher mit Unterstützung für Dolby Vision, HDR10+ und Wi-Fi 6 sowie einem 3,9 cm dünnen Design. Der Smart TV verfügt über ein mattes Display, auf dem Kunst und Fotos großartig aussehen und Spiegeleffekte bei allen Lichtverhältnissen reduziert werden.

Für eine natürliche Interaktion mit Alexa verfügt Amazon Ember Artline über Fernfeld-Mikrofone. Dank der Omnisense-Technologie wird die Ambient TV-Funktion automatisch ein- und ausgeschaltet, wenn Personen den Raum betreten oder verlassen. Amazon Photos ist nahtlos integriert und bietet Zugriff auf mehr als 2.000 kostenlose Kunstwerke.

Preis und Verfügbarkeit

Amazon Ember Artline wird im Frühjahr in 55" und 65" ab 999,99 Euro erhältlich sein. Kunden können aus zehn leicht installierbaren, magnetischen Rahmen in verschiedenen Farben (darunter Holztöne, Feige und Blau) die Variante wählen, die am besten zu ihrem Stil passt. Ein Rahmen ist im Lieferumfang enthalten, weitere können separat erworben werden.
www.amazon.de

Samsung präsentiert den weltweit ersten 130 Zoll Micro RGB TV mit moderner Farbtechnologie und kühnem Design
Samsung hat auf der CES 2026 den weltweit ersten 130 Zoll Micro RGB Fernseher (Modell R95H) vorgestellt. Damit präsentiert das Unternehmen seinen größten Micro RGB TV in kühnem Design.

„Micro RGB stellt den Höhepunkt unserer Innovationen im Bereich Bildqualität dar, und das neue 130 Zoll Modell treibt diese Vision noch weiter voran“, so Hun Lee, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Visual Display (VD) bei Samsung Electronics. „Mit dem Modell greifen wir unsere ursprüngliche Design-Philosophie auf, die wir vor mehr als einem Jahrzehnt eingeführt haben und präsentieren ein modernes Premium-Display, dessen Technologie beeindruckt.“

Kühnes Design für eine Vielzahl an Möglichkeiten

Die beeindruckende Größe, die zukunftsorientierte Farbtechnologie und das bemerkenswerte Design des Micro RGB Fernsehers spiegeln die Rolle von Samsung in Sachen technischer Exzellenz in Kombination mit hochwertiger Ästhetik wider. Mit seinem monumentalen Rahmen und der harmonischen Audioleistung wurde das 130 Zoll Display bewusst weniger wie ein Fernseher, sondern eher wie ein großes, beeindruckendes Fenster gestaltet, das den Raum optisch erweitert.

Der Fernseher zeigt mit dem Timeless Frame eine moderne, von Kunstgalerien inspirierte Ästhetik, eine Weiterentwicklung des Timeless Gallery-Designs von Samsung aus dem Jahr 2013. Jetzt erscheint er wie ein raffinierter Rahmen, der die Philosophie „Technologie als Kunst“ verkörpert. Inspiriert vom Rahmen eines großen architektonischen Fensters scheint der ultra-große Bildschirm innerhalb seiner Grenzen zu schweben und verwandelt den Fernseher in einen ästhetischen Blickfang, der den Raum prägt. Der in den Rahmen des Displays integrierte Sound ist sorgfältig auf die Größe des Bildschirms abgestimmt, sodass sich Bild und Ton auf natürliche Weise in den Raum einfügen.

Ein TV-Erlebnis, das seiner Dimension entspricht

Das 130 Zoll Micro RGB Modell verfügt über die bislang fortschrittlichsten Micro RGB Innovationen von Samsung. Angetrieben von Micro RGB AI Engine Pro, Micro RGB Color Booster Pro und Micro RGB HDR Pro nutzt es AI, um matte Töne zu intensivieren und den Kontrast zu schärfen. So liefert es sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen lebendige Farben und feine Details für eine realistische Darstellung und eine natürliche Bildwiedergabe.

Das Display passt die Bildqualität mit Micro RGB Precision Color 100 an und erreicht 100 % des BT.2020-Farbraums. Es ist vom Verband der Elektrotechnik (VDE) für präzise Micro RGB Farbwiedergabe zertifiziert² und erzeugt fein abgestimmte Farbtöne, die auf dem Bildschirm harmonisch aussehen. Das 130 Zoll Modell verfügt außerdem über die von Samsung entwickelte Glare Free Technologie, die Reflexionen reduziert und auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen für klare Farben und Kontraste sorgt.

Das Produkt unterstützt HDR10+ ADVANCED³ und Eclipsa Audio für eine hochwertige Bild- und Tonqualität sowie den Vision AI Companion (VAC) mit Suche in unterschiedlichen Sprachen, proaktiven Empfehlungen und Zugriff auf AI-Funktionen und Apps wie AI Football Mode Pro, AI Sound Controller Pro, Live Translate, Generative Wallpaper, Microsoft Copilot und Perplexity.

Das neue Modell wird erstmals in der Samsung Exhibition Zone während der CES 2026 in Las Vegas, Nevada, vom 6. bis zum 9. Januar 2026 vorgestellt.
www.samsung.de

TiVo präsentiert Feature-Upgrade und neue Apps für Powered by TiVo Fernseher in Europa
Zum Jahresauftakt rollt TiVo ein Feature-Update für Powered by TiVo Fernseher in Europa aus: Die neuen Funktionen optimieren das Nutzererlebnis durch eine intuitivere Navigation, erweiterte Streaming-Optionen und personalisierte Inhaltsempfehlungen. Das Update ist ab sofort für Fernseher der Marken JVC, Telefunken und Sharp verfügbar, Panasonic folgt im Februar. Nutzer von Powered by TiVo Fernsehern erhalten damit Zugang zu wesentlichen Neuerungen.

Mit den neu hinzugefügten Streaming-Diensten NBA, Crunchyroll und waipu.tv erhalten Nutzer Zugang zu einem noch breiteren Content-Spektrum. Video-Trailer auf der Homepage ermöglichen es, beworbene Inhalte direkt in ansprechender Form zu entdecken. Die neue Partner-Picks-Funktion zeigt Trendcontent und personalisierte Empfehlungen der jeweiligen Streaming-Dienste, sobald Nutzer über die entsprechenden Icons im App-Karussell navigieren. Das überarbeitete App-Karussell präsentiert sich in einem neuen quadratischen Icon-Design und zeigt elf Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm. Ein Highlight für Sharp-Fernseher ist die neue Google Cast-Unterstützung. Google Cast™ ist integriert, sodass Sie mit nur einem Fingertipp Unterhaltungsinhalte aus über 5.000 Apps auf den großen Bildschirm übertragen können – und so noch mehr beliebte Unterhaltungsinhalte auf TiVo OS-Fernseher bringen können. Google Cast ist eine Marke von Google LLC.

TiVo zeichnet sich dabei durch intelligente, personalisierte Empfehlungen aus, die auf Sehgewohnheiten, Trendcontent und individuellen Watchlists basieren. Die Sprachsuche ermöglicht es Nutzern, die Mikrofontaste zu drücken, ein Zitat aus dem Lieblingsfilm oder der Lieblingsserie zu zitieren, worauf TiVo die Suchfunktion für den gewünschten Inhalt übernimmt.

Gabriel Cosgrave, General Manager EMEA bei Xperi/TiVo, erklärt: „Mit diesem Update starten TiVo-Nutzer optimal ins neue Jahr und heben das Entertainment-Erlebnis auf ein neues Level. Die Kombination aus personalisierten Empfehlungen und intuitiver Navigation macht es einfacher denn je, die Lieblingsinhalte zu entdecken und zu genießen.“
www.tivo.com

waipu.tv jetzt auch auf Titan OS verfügbar
Die waipu.tv-App ist ab sofort auf allen Titan-OS-fähigen Smart-TVs in Deutschland verfügbar. Nach den zuletzt umgesetzten Kooperationen mit VIDAA und TiVo erweitert waipu.tv damit die Verfügbarkeit seiner App auf ein weiteres relevantes TV-Betriebssystem.

Durch die Integration auf Betriebssystem-Ebene ist waipu.tv ohne zusätzliche Hardware direkt über den Smart-TV zugänglich. Nutzerinnen und Nutzer erhalten so einen einfachen Zugang zu über 300 TV-Sendern, Pay-TV sowie umfangreichen On-Demand-Inhalten in einer zentralen TV-Oberfläche.

„Unsere OS-Partnerschaften sind ein zentraler Hebel für Reichweite und Wachstum“, sagt Markus Härtenstein, Co-CEO der Exaring AG, Betreiberin von waipu.tv. „Mit der Unterstützung von Titan OS stärken wir unsere Präsenz in einem weiteren wichtigen Smart-TV-Ökosystem und machen waipu.tv für noch mehr Haushalte direkt verfügbar.“

„Der Start von waipu.tv auf Titan OS unterstreicht unseren Anspruch, Zuschauerinnen und Zuschauern lokale wie auch hochwertige Premium-Unterhaltung direkt auf dem Homescreen anzubieten“, sagt Rick Fens, SVP Business Development bei Titan OS. „Deutschland ist ein zentraler Markt für Titan OS. Mit der Integration der führenden deutschen OPEN-IPTV-Plattform erhalten Nutzerinnen und Nutzer direkt mit Einschalten des TV-Geräts Zugang zu Live-TV, On-Demand-Inhalten und weiteren TV-Services.“

Die Verfügbarkeit auf mehreren TV-Betriebssystemen stärkt die Sichtbarkeit von waipu.tv im Wohnzimmer, senkt die Nutzungsbarrieren und schafft eine skalierbare Basis für weitere Expansion im deutschen TV-Streaming-Markt.

Titan OS setzt als neues, herstellerübergreifendes Smart-TV-Betriebssystem auf wachsende Verbreitung. Die Erweiterung ergänzt das bereits breite Portfolio unterstützter Plattformen, darunter Samsung, LG, VIDAA, TiVo, Android TV, Amazon Fire TV, Apple TV, Roku TV sowie Web- und Mobilgeräte. Darüber hinaus ist das Angebot auch über die eigenen waipu.tv-Devices, also die beiden waipu.tv Sticks der ersten und zweiten Generation und über die waipu.tv Box verfügbar.
www.waipu.tv


Digitalradio Aktuell

BR schaltet Radiowelle PULS wie geplant ab
Der Bayerische Rundfunk hat seine Jugendwelle PULS heute wie geplant im linearen Radio eingestellt. Um kurz nach 10 Uhr heute früh wurde das Programm unter anderem via DAB+ und Satellit abgeschaltet. Zuletzt gab es nochmal einen Countdown mit Musik, die bis ins Jahr 2003 zurück reichte und am gestrigen Montag eine kleine Verabschiedungs-Show am Nachmittag.

Der BR trennt sich vorab von PULS, da die Anzahl der Hörfunkwellen laut Reformstaatsvertrag ab 2027 für die ARD reduziert werden muss. Die ARD-Anstalt hatte sich gegen eine Kooperation mit einem anderen Jugendradio (etwa DASDING vom SWR) entschieden (was durchaus möglich gewesen wäre) und gibt die Jugend komplett für das Medium Radio auf. PULS bleibt als Marke für Bewegtbild, Podcasts, Konzerte und Social Media erhalten.

Nach Abschaltung von PULS: BR verbessert Fehlerschutz über DAB+
Der Bayerische Rundfunk hat nach der Abschaltung der Jugendwelle PULS (siehe andere Meldung) die Empfangbarkeit einiger Programme im Digitalradio DAB+ verbessert. So wurden im landesweiten Paket (Kanal 11D) die Regionalversionen von Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3 und BR24 vom Fehlerschutz EEP-PL 3A auf 1B umgestellt. Das bedeutet am Rand des Sendegebiets und in ungünstigen Empfangs-Situationen (Kellerwohnung, Störer im Haus) weniger Aussetzer.


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

HBO Max startet in Deutschland: Hisense integriert Streaming-App
Endlich ist HBO Max in Deutschland verfügbar und Hisense Nutzer haben direkten Zugriff! Die neue Streaming-Plattform ist ab sofort auf Hisense Smart TVs mit VIDAA U6 Betriebssystem und höher integriert. Film- und Serienfans kommen ohne Zusatzgeräte in den Genuss von Kultserien wie Friends, starken HBO Originals, epischen Blockbustern und Live-Sport - alles gebündelt auf dem großen Bildschirm.

Der Start von HBO Max in Deutschland sorgt aktuell für große Aufmerksamkeit in der Entertainment-Branche - und Hisense ist von Beginn an dabei. Pünktlich zur Einführung der neuen Streaming-Plattform ist die HBO Max-App ab sofort auf Hisense Smart TVs mit VIDAA U6 und höheren Versionen verfügbar. Damit bringt Hisense eines der derzeit meistdiskutierten Streaming-Angebote direkt auf den heimischen Bildschirm.

Die Integration erfolgt nativ in das VIDAA Smart-TV-Betriebssystem, das für schnelle Ladezeiten, intuitive Navigation und hohe Systemstabilität ausgelegt ist. Nutzerinnen und Nutzer profitieren damit von einem reibungslosen Streaming-Erlebnis auf dem großen Bildschirm - von Kultserien wie Friends über neue HBO Originals wie The Pitt bis hin zu bekannten Franchise-Welten wie Der Herr der Ringe sowie ausgewählten Sport-Inhalten live und on demand.

Mit der zeitgleichen Verfügbarkeit zum Deutschland-Start von HBO Max unterstreicht Hisense seinen Anspruch, Nutzern frühzeitig Zugang zu relevanten, stark nachgefragten Streaming-Inhalten zu bieten. Ohne zusätzliche Geräte oder komplizierte Set-ups ist HBO Max direkt über den Hisense Smart TV abrufbar - für mehr Entertainment und weniger Umwege.
www.hisense.de

Quelle: www.satellifax.de



15.12.2025 - 20.12.2025


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

Neues Programm über DVB-T2: Spirit TV ab sofort über digitales Antennenfernsehen empfangbar
Media Broadcast baut das Programmangebot via DVB-T2 weiter aus: Ab sofort ist Spirit TV über Antenne neu empfangbar. Der Sender wird als unverschlüsseltes TV-Programm (free to air) über DVB-T2 ausgestrahlt.

Spirit TV beschreibt sich selbst als der einzige TV-Sender in Deutschland, der sich an spirituell interessierte Menschen richtet – Menschen, die aktiv nach Antworten, Orientierung und Inspiration suchen. Der Sender am Produktionsstandort Berlin fokussiert sich auf Astrologie, Tarot, Esoterik und spirituelle Lebensberatung. Er zeichnet sich insbesondere durch seinen Live-Charakter und eine direkte Publikumsinteraktion aus. Die Hauptzielgruppe von Spirit TV sind Frauen im Alter von 40 bis 70 Jahren.

Der Empfang von TV-Programmen via Antenne erfreut sich in Deutschland einer zunehmenden Beliebtheit. Eine aktuelle Studie von Kantar belegt, dass der Marktanteil von DVB-T2 insbesondere wegen der stärkeren mobilen Nutzung zunimmt. Mit der Aufnahme von Spirit TV in das DVB-T2-Angebot reagiert Media Broadcast nicht nur auf die wachsende Nachfrage nach Antennenfernsehen, sondern erweitert das Spektrum um ein Programm, das eine klar definierte Zielgruppe anspricht und neue Inhalte in das digitale Antennenfernsehen bringt.

„Mit Spirit TV ergänzen wir unser DVB-T2-Angebot um ein einzigartiges Format, das eine sehr spezifische Zielgruppe anspricht. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, Vielfalt und Relevanz im Antennenfernsehen weiter auszubauen“, sagt Francie Petrick, Geschäftsführerin von Media Broadcast.

Aus ARD Audiothek wird ARD Sounds: Das bringt das Jahr 2026 für die Hörerinnen und Hörer der ARD
Im März 2026 schlägt die ARD ein neues Kapitel ihrer digitalen Audio-Strategie auf: Die ARD Audiothek wird in ARD Sounds umbenannt. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung der ARD Audiothek, um aktuellen Nutzerbedürfnissen gerecht zu werden und jüngere Zielgruppen noch besser zu erreichen.

Ob Smartphones, Smartspeaker oder smarte Autoradios - immer häufiger sind bei Hörerinnen und Hörern digitale Geräte im Einsatz. Mit ARD Sounds schafft die ARD eine moderne Plattform für die veränderte Mediennutzung, die die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Audioangebote an einem Ort bündelt - von regionalem Live-Radio bis zu exklusiven Podcasts. So werden vorhandene Ressourcen effizient genutzt, die Auffindbarkeit aller Inhalte verbessert und die Reichweite digitaler Angebote erhöht.

Jan Weyrauch, Vorsitzender der Audioprogrammkonferenz der ARD: "Wer fühlen will, muss hören. Radio und Audio begleiten viele Millionen Menschen in Deutschland durch den Alltag. Mit ARD Sounds geht das in Zukunft noch einfacher. Denn wir machen all unsere Audioinhalte in einer App zugänglich. ARD Sounds ist der 'Playbutton für deinen Tag', der Menschen begleitet, informiert und unterhält. Egal, ob man gerade beim Joggen ist oder Auto fährt."

Von der Audiothek zum "Playbutton für deinen Tag"

Seit ihrem Start vor acht Jahren hat sich die Audio-Plattform der ARD von einer reinen "Bibliothek für Wortinhalte" zu einem digitalen Tagesbegleiter für Radio, Podcasts, Livestreams und Hörspiele weiterentwickelt. Diese inhaltliche Vielfalt und moderne Ausrichtung betont die ARD mit dem neuen Namen. ARD Sounds steht für alles, was Menschen hören wollen: vom Nachrichten-Update mit "11KM" und "0630" jeden Morgen über entspannten Talk am Vormittag mit "Baborie & Rakers" bis hin zu spannenden Dokus aus der Online-Welt bei "Wild Wild Web" sowie Fußball-Livestreams der Bundesliga und der Champions League nach Feierabend.

Starkes Zeichen für die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Audioangebote

Ein zentrales Element von ARD Sounds ist die Integration der bislang eigenständigen Apps von mehr als vierzig Radiosendern. Das bedeutet für die Nutzerinnen und Nutzer, dass sie künftig alle Lieblingsprogramme und -inhalte auf einer einzigen Plattform finden, ergänzt durch personalisierte Empfehlungen, einen komfortablen Audio-Player und Echtzeit-Interaktion mit den Sendern.

Das Rollout von ARD Sounds beginnt im März 2026 als App-Update für die ARD Audiothek. Die Umstiege der Radio-Apps erfolgen schrittweise, um sicherzustellen, dass alle den Weg zu ihren Lieblingssendern finden. Mithilfe eines gezielten Onboardings werden Nutzende der bisherigen Apps nahtlos auf ARD Sounds umgeleitet. Die Produktentwicklung erfolgt ARD intern auf der gleichen technischen Basis wie die ARD Mediathek in größtmöglicher Synergie.

Auch das ZDF und Deutschlandfunk-Programme sind Teil von ARD Sounds

Im Zuge der Weiterentwicklung der Audio-Plattform baut die ARD die Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Partnern aus: Schon jetzt sind die Podcasts und Livestreams der Deutschlandfunk-Programme Teil des Portfolios. Mit dem Start von ARD Sounds ist zudem eine Kooperation mit dem ZDF geplant. Podcasts wie "Lanz & Precht", "Aktenzeichen XY... unvergessene Verbrechen", "heute journal - der Podcast" und "Terra X" werden dann Teil des Angebots.

ARD Sounds als Festival erleben

Die Plattform und ihr Mix aus Podcasts, Musik und Livemomenten lassen sich nicht nur digital erleben, sondern auch analog: beim ersten ARD Sounds Festival vom 7. bis zum 10. Mai 2026 in Nürnberg.

Der Schwerpunkt des Events liegt auf den ARD-Podcasts und ihren charismatischen Hosts. 25 Podcastshows in acht über die Stadt verteilten Spielstätten machen Nürnberg zur "City of Sounds". Zum abwechslungsreichen Programm gehören beliebte Formate wie "Kein Mucks", "Deutschland 3000", "Eat Read Sleep", "Eine Stunde History" (Deutschlandfunk Nova), "too many tabs", "11km", "Hateland", "Eltern ohne Filter", "Lachlabor", "Musste durch" und viele mehr.

Besonderes Highlight sind die exklusiven Studiokonzerte von Michael Schulte, Malik Harris, LNA und Cosby, die es ausschließlich im Rahmen einer Verlosungsaktion der teilnehmenden Radiosender der ARD und der ARD Audiothek zu gewinnen gibt.

Tickets und weitere Informationen rund um das ARD Sounds Festival gibt es auf
www.ARDSoundsFestival.de.

Shortwaveservice schaltet Frequenzen vorzeitig ab
Wie von SatelliFax schon im September berichtet hatte der Shortwaveservice angekündigt, seine Sendungen zum Jahresende weitgehend einzustellen. Einzig Radio Mi Amigo könnte auf 6085 kHz weiterhin auf Sendung bleiben. Wie die Zeitschrift Funkamateur berichtet, wurden die Sendungen auf den beiden anderen bisher genutzten Frequenzen offenbar vorzeitig eingestellt. Schon seit Anfang Dezember können den Angaben zufolge keine Ausstrahlungen mehr auf 3985 und 6005 kHz beobachtet werden.

Der Shortwaveservice mit Sitz in Kall-Krekel hatte auf den beiden jetzt aufgegebenen Frequenzen Sendungen von Radio Slowakei International und von Radio SRF aus der Schweiz ausgestrahlt. Die Sendelizenzen laufen nach Angaben des Shortwaveservice zum Jahresende aus. Eine Verlängerung hätte höhere Kosten als bisher üblich mit sich gebracht. Zudem sei die Kurzwelle kein relevantes Medium mehr, was sich auch anhand stark rückläufiger Hörerreaktionen zeige.
www.facebook.com/Shortwaveservice

Media Broadcast und RTL Deutschland verlängern Vertrag zur Programm-Verbreitung über DVB-T2 HD bis 2030
RTL Deutschland hat die vorzeitige Vertragsverlängerung für die Verbreitung über DVB-T2 HD bis zum 31. Dezember 2030 unterzeichnet. Damit bleiben die 8 Programme von RTL Deutschland weiterhin über digitales Antennenfernsehen auf der Plattform von freenet TV verfügbar.

Der neue Vertrag verlängert die langjährige Partnerschaft zwischen Media Broadcast und RTL Deutschland. Die Programme RTL HD, VOX HD, Super RTL HD, RTLZWEI HD, n-tv HD, NITRO HD, VOXup HD und RTLup HD des Medienunternehmens werden mit einem freenet TV-Abo somit weiterhin über das terrestrische DVB-T2-Sendernetz in brillanter HD-Qualität empfangbar sein. Erst kürzlich hat eine Studie von Kantar ergeben, dass die DVB-T2 HD Nutzung wächst. Die Vereinbarung mit RTL Deutschland unterstreicht erneut die Bedeutung von DVB-T2 HD als Verbreitungsweg und stärkt das Angebot von freenet TV für den Empfang privater TV-Sender in bester Qualität. Sie ist zugleich ein starkes Signal für die Zukunft des digitalen Antennenfernsehens in Deutschland und für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen RTL Deutschland und Media Broadcast.

„Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit RTL Deutschland ist ein klares Bekenntnis zu DVB-T2 HD und zu unserer Plattform freenet TV“, sagt Francie Petrick, Geschäftsführerin von Media Broadcast. „Gemeinsam stellen wir sicher, dass Zuschauerinnen und Zuschauer auch in den kommenden Jahren ein attraktives und leistungsfähiges Programmangebot über Antenne nutzen können.“

„Unser Ziel ist es, unsere Free-TV-Sender in HD-Qualität über alle Verbreitungswege anbieten zu können. Wir freuen uns sehr, dass unser beliebtes Sender-Portfolio nun auch langfristig über DVB-T2 HD bei freenet TV für alle interessierten Kund:innen verfügbar ist”, sagt Andre Prahl, Chief Distribution Officer RTL Deutschland.


Digitalradio Aktuell

Radio Schlagerparadies steigt bei Ballermann Radio ein
Radio Schlagerparadies, Deutschlands erfolgreichster privater Schlagersender, steigt als Gesellschafter bei Ballermann Radio ein. Die Beteiligung erfolgt zum 1. Januar 2026

Radio Schlagerparadies wird zusammen mit der BR Beteiligungs GmbH, hinter der unter anderem die Teutocast steht, zum größten Gesellschafter von Ballermann Radio.

Ballermann Radio, das als wachstumsstärkster Newcomer unter den nationalen DAB-Programmen gilt, erreicht laut MA IP Audio bereits deutlich über eine Million Streaming-Sessions im Monat. Radio Schlagerparadies selbst weist einen weiten Hörerkreis von 2,4 Millionen und täglich durchschnittlich 862.000 Hörer aus.

Frank Brach, Geschäftsführer von Radio Schlagerparadies, sieht in der Verbindung mit Ballermann Radio ein „perfektes Match“, da sich die Zielgruppen optimal ergänzen. Klaus Drescher, Geschäftsführer von Ballermann Radio, hob die strategische und emotionale Passung des neuen Partners hervor.

Die Kooperation der beiden nationalen DAB-Programme soll sich künftig auf Event-Bereiche, die Vermarktung und die gemeinsame Entwicklung neuer Angebote für Hörer und Werbekunden erstrecken.

Ballermann Radio sendet seit Sommer bundesweit auf DAB+ und bietet Non-Stopp-Partymusik. Radio Schlagerparadies bietet seinen Hörern ausschließlich deutsche Schlagermusik rund um die Uhr.


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

Urteil gegen Amazon: Einführung von Werbung bei Prime Video war unzulässig
Das Landgericht München I hat nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands geurteilt: Die Einführung von Werbung in Filmen und Serien bei Amazon Prime Video im Februar 2024 war unzulässig. Amazon hat hier Verbraucher:innen getäuscht.

Ramona Pop, Vorständin des vzbv, kommentiert: „Das ist ein sehr wichtiges Urteil. Es zeigt, dass die zusätzliche Werbung bei Amazon Prime Video nicht ohne Mitwirkung der betroffenen Verbraucher:innen erfolgen durfte. Mitglieder haben nach Ansicht der Verbraucherzentrale weiterhin Anspruch auf die werbefreie Option, und zwar ohne Mehrkosten.“

Hintergrund: Die Amazon Digital Germany GmbH hatte im vergangenen Jahr ihre Bestandskunden per E-Mail darüber informiert, dass ab Februar 2024 Prime Video-Angebote Werbung enthalten würden. Es bestünde kein Handlungsbedarf, der Preis für die Mitgliedschaft würde sich nicht ändern. Den Betroffenen wurde zugleich eine werbefreie Option für 2,99 Euro pro Monat angeboten.

Das Gericht sieht in diesem Vorgehen eine unzulässige Vertragsänderung durch Amazon. Denn Angebote von Prime Video wurden zuvor ohne Werbeunterbrechungen angeboten. Die Berechtigung zur einseitigen Einführung von Werbeunterbrechungen ergab sich nach Auffassung des Gerichts weder aus den Vertragsbedingungen noch aus dem Gesetz. Daher wertete das Gericht die Ankündigung in der E-Mail als Irreführung. Zudem wurde Amazon zur Richtigstellung gegenüber den Betroffenen verurteilt.

Positives Signal für Sammelklage

Das Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbands zielt darauf, dass Amazon ähnliche Änderungsversuche in Zukunft unterlässt. In einem separaten Verfahren hat die Verbraucherzentrale Sachsen eine Sammelklage auf Schadensersatz eingereicht. Mit der Sammelklage will die Verbraucherzentrale Sachsen unter anderem erreichen, dass Betroffene eine Entschädigung erhalten.

Das Urteil ist ein positives Signal für die Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazon. Um sich der Sammelklage anzuschließen, können sich Betroffene kostenlos im Klageregister eintragen. https://news.vzbv.de/-link2/31825/4750/30/142/2978/hglLFSfq/VX4vv98PgC/0

Bayernweite
waipu.tv erweitert Musik-Portfolio um fünf neue Music Box-Kanäle waipu.tv baut seine Content-Marktführerschaft im Musiksegment weiter aus. Gleich fünf neue Music Box-Sender ergänzen das Programm. Mit Music Box Dance und Music Box Hits sowie Music Box 80s, Music Box 90s und Music Box 00s schließt waipu.tv die Lücke, die durch die Einstellung mehrerer MTV-Spartensender entsteht und bietet den Zuschauern einen hochwertigen, kuratierten Ersatz.

Die neuen Kanäle stammen von der Music Box Group, einer der traditionsreichsten Marken des europäischen Musikfernsehens. Nach der bereits erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem verfügbaren Sender Music Box Classic erweitert waipu.tv das Angebot nun um diese fünf weiteren Music Box-Sender.

Music Box Hits – aktuelle Chart-Hits, Top-Artists und brandneue Releases.

Music Box Dance – House, Techno und Trance – vom Underground bis zu ikonischen Club-Hymnen.

Music Box Classic – sorgfältig ausgewählte Pop- und Rock-Klassiker der 80er, 90er und 2000er. Der Sender ist seit mehreren Monaten erfolgreich auf waipu.tv vertreten und hat bereits eine treue Zuschauerschaft gewonnen.

Music Box 80s – The Decade of Legends: Madonna, Queen, Duran Duran und weitere Ikonen einer goldenen Pop-Ära.

Music Box 90s – The Decade of Superstars: Spice Girls, Nirvana, Backstreet Boys, Britney Spears. Eurodance, Grunge und die prägenden Sounds des Jahrzehnts.

Music Box 00s – The Decade of Hits: Beyoncé, Coldplay, Rihanna, Eminem – der Soundtrack einer ganzen Millennials-Generation.

Mit insgesamt 30 Musiksendern stellt waipu.tv damit das umfangreichste Musik-TV-Portfolio im deutschen Fernsehen bereit.
www.waipu.tv

Quelle: www.satellifax.de



08.12.2025 - 13.12.2025


Digitalradio Aktuell

Bayernweite DAB-Kapazität für egoFM
Nach intensiver Diskussion der Bewerbungen hat der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) heute entschieden, wer die im Sommer ausgeschriebene, bayernweite DAB-Kapazität bekommt: Den Zuschlag erhält egoFM – ein zentraler Punkt für diese Entscheidung war das außergewöhnliche Musikprogramm abseits des klassischen Formatradios. Die Kapazität im zusammenhängenden DAB-Verbreitungsgebiet Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz, Niederbayern sowie Oberbayern-Schwaben wird ab dem 1. Januar 2026 befristet bis zum 31. Dezember 2035 vergeben.

Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der BLM: „Die große Anzahl der Bewerbungen macht deutlich: Die Branche glaubt ans Radio und an DAB+. Das terrestrische Digitalradio ist inzwischen treibende Kraft für Vielfalt und Radionutzung in Bayern. Wie bereits von der BLM ihrer Audiostrategie prognostiziert: 2025 liegt die tägliche Nutzung digitaler Empfangswege erstmals gleichauf mit UKW. Diese hohe Relevanz von DAB+ spiegelt sich nicht zuletzt auch in der großen Nachfrage der aktuellen Ausschreibung wider.“

Walter Keilbart, Vorsitzender des BLM-Medienrats: „Der Medienrat hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Alle Bewerber hatten die Gelegenheit, sich vorzustellen. Am Ende war das Ergebnis der Beratungen aber eindeutig: egoFM liegt sowohl mit Blick auf den Ortsbezug als auch auf den Beitrag zur Meinungsvielfalt vorne. Der Sender setzt auf ein Musikformat, das es in Bayern so nicht gibt, und bietet eine qualitativ hochwertige Programmgestaltung. Damit hat der Medienrat eine echte Vielfaltsentscheidung getroffen.
www.blm.de

egoFM bleibt in Baden-Württemberg auf DAB+ - Antenna BW verlässt Mux
Auch in Bayern könnte egoFM über DAB+ auf Sendung bleiben. Eine entsprechende Empfehlung sprach der Ausschuss für Aufsicht und Inhalteregulierung des Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) gegenüber dem Medienrat aus. Die Lizenz soll bis zum Jahresende 2035 gelten. Die weiteren Bewerbungen um die Übertragungskapazitäten werden demnach abgelehnt. Dabei machte der Ausschuss keine Angaben dazu, welche weiteren Veranstalter sich um den landesweiten Sendeplatz im terrestrischen Digitalradio beworben haben.
www.blm.de
www.lfk.de


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

ZDF-Streaming-Portal ab sofort direkt über Zattoo verfügbar
Ab sofort können Nutzer von Zattoo in Deutschland direkt die Inhalte des ZDF-Streaming-Portals abrufen. Mit der neuen Direkt-Verlinkung von Zattoo zum ZDF-Angebot reagiert das ZDF auf die wachsende Nachfrage nach flexiblen, jederzeit und überall abrufbaren Inhalten. Zattoo schafft für seine Kundinnen und Kunden dabei ein ebenso nahtloses wie komfortables Streaming-Erlebnis.

„Für uns als öffentlich-rechtlicher Medienanbieter ist es ein zentrales Ziel, Inhalte so leicht wie möglich verfügbar zu machen. Die Kooperation mit Zattoo ist dafür ein weiterer konsequenter und richtungsweisender Schritt. Unsere Vision eines digitalen ZDF-Angebotes für alle wird damit gestärkt — mit komfortabler Bedienung, einfacher Navigation und größerer Reichweite in die Gesellschaft“, sagt Florian Kumb, als ZDF-Direktor Audience verantwortlich für die ZDF-Streamingplattform.

Roger Elsener, CEO von Zattoo: „Die nun mit dem ZDF getroffene Vereinbarung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg unseren Nutzerinnen und Nutzern alle ihre Lieblingsinhalte über eine Plattform bereitzustellen. Zattoo erfüllt damit in einer zunehmend komplexen Angebotslandschaft den Wunsch der Konsumenten nach Einfachheit und Übersichtlichkeit.“

Nutzer gelangen nun von Zattoo mit nur einem Klick direkt zur gewünschten Sendung im ZDF-Streaming-Portal. Highlights und redaktionelle Empfehlungen werden direkt auf der Zattoo-Startseite präsentiert, alle Inhalte sind zudem über die Zattoo-Suche auffindbar.

Zu den aktuellen und kommenden Highlights im ZDF-Angebot zählen neben den Nachrichten der „ZDFheute“, den neuen „sportstudio“-Dokumentationen wie aktuell „Biathlon Nation“, die „ZDFinfo“-Dokuserien wie „The Story of…“ – aktuell zu Popstar Sabrina Carpenter –, die Naturdokumentationen von „Terra X: Asien“, „Faszination Erde mit Hannah Emde“ und Sebastian Ströbel mit „Meine Arktis“, Unterhaltungsformate mit den Ehrlich Brothers, Comedy und Satire mit „heute show“ und „Neo Magazin Royale“, die neuen Staffeln der beliebten Serien „Bergdoktor“, „Single Bells“ sowie rund um den Jahreswechsel „Ku’damm 77“ und die „neoriginal“-Serie „Take the money and Run“.

Ab sofort steht das ZDF-Angebot Zattoo-Nutzer im Webbrowser sowie auf allen Apple-Geräten (iPhone, iPad, Apple TV) und auf sämtlichen Android-basierten Geräten – einschließlich Amazon Fire TV – zur Verfügung.
www.zattoo.com

MagentaTV-App jetzt auf VIDAA verfügbar: Mit Hisense alle Spiele der FIFA WM 2026 live sehen
Die MagentaTV-App ist ab sofort auf VIDAA, dem hauseigenen Smart-TV-Betriebssystem von Hisense, verfügbar. Damit haben Hisense Nutzer einen entscheidenden Vorteil. Sie können alle Spiele der FIFA Fußball-WM 2026 live auf ihrem Smart-TV verfolgen - nahtlos, ohne externes Gerät.

Fußballfans aufgepasst: Die Kooperation zwischen VIDAA und der Deutschen Telekom verschafft Nutzern und Nutzerinnen von Hisense TVs die beste Ausgangsposition für ein Maximum an Fußballgenuss während der FIFA WM 2026.

MagentaTV bietet nicht nur eine große Auswahl an Live-Sendern, exklusiven Originals, Premium-Serien, Blockbuster-Filmen, Sportprogrammen und eine umfangreiche On-Demand-Bibliothek. Der Fernseh- und Streamingdienst wird 2026 der einzige Anbieter in Deutschland sein, der alle WM-Spiele live ausstrahlt. Die App-Integration auf Hisense Smart-TVs ermöglicht den Nutzern also die vollständige Live-Abdeckung des Turniers - ohne zusätzliche Hardware oder Receiver. Voraussetzung ist ein Hisense Smart-TV mit VIDAA OS Version U6 oder höher.

Sühel Semerci, Geschäftsführer der Hisense Gorenje Germany GmbH, zeigt sich begeistert: "Gerade jetzt, da die Vorfreude auf die FIFA Weltmeisterschaft 2026 steigt, ist das eine hervorragende Neuigkeit. Mit der Integration der MagentaTV App ergänzen wir unsere Smart-TV-Bedienoberfläche um einen zentralen deutschen Premium-Content-Anbieter. Für Handel und Endkunden bedeutet das eine deutliche Aufwertung unseres Entertainment-Angebots und ein weiteres Plus an Komfort. Für Fußballfans ist es 2026 eine einmalige Chance, noch tiefer ins Turnier einzutauchen und kein Spiel zu verpassen!"
www.hisense.de


Internet/Mobile Kommunikation

#upgradebereit: Beitragsservice launcht neues Karriereportal
Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat sein neues Karriereportal online gestellt. Die Plattform bietet Bewerberinnen und Bewerbern einen durchgängig digitalen Workflow - von der Stellensuche bis zur Bewerbung - und präsentiert zugleich die Arbeitgebermarke des Beitragsservice unter dem Claim #upgradebereit.

Technisch ist das Portal direkt mit dem Bewerbungsmanagementsystem verknüpft, sodass Interessierte ohne Umwege in den Bewerbungsprozess einsteigen können. Auch auf mobilen Endgeräten funktioniert die Website einfach und nutzungsfreundlich.

Mehr als Stellenanzeigen: Ein authentisches Bild vom Beitragsservice

Das neue Karriereportal ist mehr als eine Stellenbörse: Es zeigt, wie im Beitragsservice gearbeitet wird, welche Werte das Unternehmen leiten und was Mitarbeitende dort erwarten dürfen. Statt Stockfotos prägen echte Mitarbeitende die Website - mit authentischen Einblicken in ihre Aufgaben, Perspektiven und Motivation.

Damit wird sichtbar, dass sich der Beitragsservice auf dem Weg befindet, ein digitaler Dienstleister für die Beitragszahlenden zu werden - ein Arbeitgeber im Wandel, der diesen Veränderungsprozess aktiv gestaltet und offen kommuniziert.

Klare Struktur, echtes Storytelling

Design, Struktur und Inhalte wurden vollständig neu entwickelt. Die Navigation ist klar und intuitiv, die Informationen verständlich und prägnant. Redaktionelle Themen und Storytelling ersetzen klassische Hochglanzversprechen: Besucherinnen und Besucher erhalten reale Einblicke in Berufsfelder, Werte und Entwicklungsmöglichkeiten: von der IT und dem Kundenservice bis zur Verwaltung.

"Das Karriereportal steht für die Transformation unseres Hauses hin zu einem digitalen Dienstleister. Es macht unsere Arbeitgebermarke sichtbar und schafft einen direkten Zugang für alle, die bei dieser Entwicklung mitwirken wollen. Damit setzen wir auch im Recruiting auf zeitgemäße, nutzungsfreundliche Lösungen", sagt Bernd Roßkopf, Geschäftsbereichsleiter Finanzen und Services.

Kontinuierliche Weiterentwicklung geplant

Das Karriereportal ist modular aufgebaut und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Inhalte, Formate und Themenbereiche können flexibel ergänzt werden, um die Plattform langfristig an die Bedürfnisse von Bewerbenden und die strategischen Ziele des Recruitings anzupassen. Damit wird das Portal zum zentralen Zugangspunkt für alle, die den (digitalen) Wandel des Beitragsservice aktiv mitgestalten möchten.
www.rundfunkbeitrag.de


TV und Radio Aktuell

BR-Rundfunkrat genehmigt Wirtschaftsplan 2026
Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hat den zuvor vom Verwaltungsrat geprüften BR-Wirtschaftsplan 2026 genehmigt. Die Befassung fand in der Rundfunkratssitzung am 8. Dezember 2025 statt. Mit dem vorgelegten Wirtschaftsplan setzt der BR weiterhin sämtliche Vorgaben der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) um.

Der BR-Wirtschaftsplan 2026 weist Erträge von insgesamt 1.180,2 Mio. € aus. Demgegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von 1.276,2 Mio. €. Handelsrechtlich ergibt sich damit für 2026 ein Fehlbetrag von 96,0 Mio. €. Unter Berücksichtigung der Veränderungen im Finanzplan reduziert sich das Defizit bei den Finanzmitteln auf 80,7 Mio. €. Die durch eigene Anstrengungen angesparten Eigenmittel aus der Vorperiode können - in Übereinstimmung mit den Vorgaben der KEF - verwendet werden, um das ausgewiesene Defizit auszugleichen.

Auf der Ertragsseite wird der BR alle Anstrengungen unternehmen, um die von der KEF formulierten Ziele bei den Beitrags- und Werbeeinnahmen sowie in den Finanzanlagen zu erreichen.

Einen Ausgleich der inflationsbedingten Teuerungen wird es auch 2026 nicht geben. De facto bedeutet das eine Etatkürzung in Höhe der jährlichen Inflationsrate, die alle Bereiche des BR aus den vorhandenen Etats ausgleichen müssen.

Im Zuge seiner laufenden Neuausrichtung setzt der BR deshalb weiter auf vielfältige strategische Maßnahmen. So werden auch künftig konsequent Strukturen angepasst, Produktionsabläufe verschlankt und, gemäß der Anforderungen der KEF, Personal reduziert. Positive Effekte ergeben sich dabei aus den ARD-Reformen der vergangenen Jahre mit großen strukturellen Gemeinschaftsprojekten etwa in IT und Verwaltung sowie konsequent ausgebauter Zusammenarbeit auf überregionalen Programmfeldern.

BR-Rundfunkratsvorsitzender Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert: „Trotz der herausfordernden Umstände rund um die aktuellen medienpolitischen Entscheidungen muss der BR den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Kernaufgabe bleibt weiterhin ein relevantes Programmangebot für alle Zielgruppen, das die vielfältigen Lebenswirklichkeiten und Perspektiven der Menschen im Sendegebiet abbildet. Dabei zugleich die Herausforderungen des digitalen Umbaus und neuer Entwicklungen etwa im Bereich der KI zu meistern, erfordert strategisches Geschick und wirtschaftliche Disziplin. Der BR-Rundfunkrat wird den Prozess weiterhin konstruktiv und beratend begleiten und wirbt weiter in Politik und Gesellschaft dafür, dem BR die notwendige Finanzausstattung zu gewähren, damit er seine wertvolle Arbeit auch künftig in der erforderlichen Qualität fortsetzen kann.“
www.br.de


Medien International

Schweiz: Die UKW-Abschaltung ist vom Tisch
Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) freut sich über den endgültigen Entscheid zur Weiterführung von UKW. Gleichzeitig ist er erleichtert, dass den Regionalradios unnötig hohe Hörer- und Werbeeinbussen erspart bleiben und die Bevölkerung mehr Zeit erhält, um Radiogeräte von analog auf digital umzurüsten.

Nach dem heutigen Entscheid des Ständerats haben nun beide Räte der Motion zur Weiterführung der UKW-Verbreitung zugestimmt. Der Bundesrat wird damit verpflichtet, die UKW-Versorgung über 2026 hinaus sicherzustellen und die entsprechenden Funkkonzessionen zu verlängern oder neu auszuschreiben.

Der VSP zeigt sich erfreut darüber, dass die Politik die jüngsten Entwicklungen nach der UKW-Abschaltung der SRG ernst genommen und die zentralen Anliegen der Regionalradios nachvollzogen hat. Seit der Abschaltung haben die SRG-Programme massive Hörerzahleneinbrüche von bis zu 49% verzeichnet. Zudem sind über 100’000 Hörerinnen und Hörer auf ausländische UKW-Programme ausgewichen.

Ebenso positiv bewertet der VSP, dass der Ständerat die wirtschaftlichen Folgen berücksichtigt hat: Ein vergleichbarer Hörerzahlenrückgang hätte für private Anbieter Werbeverluste in zweistelliger Millionenhöhe bedeutet und damit existenzielle Risiken geschaffen. Auch dem weiterhin ungenügenden Ausrüstungsgrad der Fahrzeuge – 1,7 Millionen Autos in der Schweiz verfügen noch über ein UKW-Radio – trägt die Verlängerung Rechnung. Da eine Umrüstung in der Praxis fast ausschließlich über den Kauf eines Neuwagens erfolgt, erhält die Bevölkerung nun mehr Zeit für den technologischen Übergang.

Die Regionalradios stehen weiterhin klar hinter der digitalen Radiozukunft und investieren bereits heute deutlich mehr finanzielle Mittel in DAB+ als in UKW. Aber gleichzeitig braucht es eine realistische Übergangsphase, die technische Gegebenheiten, das Nutzerverhalten und die wirtschaftliche Stabilität berücksichtigt. Der nun gefällte Parlamentsentscheid schafft die benötigte Planungssicherheit für die Radiobranche und die Bevölkerung.

Quelle: www.satellifax.de



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