Innung für Elektro- und Informationstechnik München
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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 30.05.2020



25.05.2020 - 30.05.2020


Satellit Aktuell

AG SAT: Satellit weiter führender TV-Empfangsweg in Deutschland
Der ASTRA TV-Monitor 2019, den das Marktforschungsinstitut Kantar TNS jährlich im Auftrag von ASTRA erhebt, hat die führende Position des Satellitenempfangs für Fernsehinhalte in Deutschland erneut bestätigt. So beträgt der Marktanteil des Satelliten 45,5 Prozent (2018: 45,6 %). Das entspricht 17,28 Millionen TV-Haushalten (2018: 17,49 Mio.). Auch bei den Haushalten, die ihr Programm in HD-Qualität empfangen, ist der Satellit mit 14,65 Millionen Haushalten der führende Verbreitungsweg.

Dazu erklärt Matthias Dienst, Vorsitzender des Vorstands der AG SAT e.V.: „Die Marktführerschaft des Satellitenempfangs in Deutschland ist nicht zuletzt auf die große Programmvielfalt zurückzuführen. Dies betrifft sowohl die Standard-, die HD-Qualität, als auch die Ultra-HD (UHD) Qualität. Dazu kommt die Zuverlässigkeit der Infrastruktur ohne Bandbreitenengpässe.“

Rund um den Satelliten-Empfang sind die Partnerbetriebe der AG SAT aus Handel und Handwerk der richtige und kompetente Ansprechpartner für Planung, Installation und Service. Gemeinsam mit den Kunden finden sie die optimale Empfangslösung und Verteiltechnik und sind in der Lage, diese auch fachgerecht unter Berücksichtigung aller Normen, Vorschriften, Sicherheits- und Umweltaspekte zu erstellen. Dabei unterstützen die Mitgliedsbetriebe der AG SAT die Installationsbetriebe bei Bedarf auch bei der Planung und Konzeption der Empfangsanlagen, beispielsweise auch für große Mehrteilnehmeranlagen oder Anlagen mit optischer Signalverteilung.
www.agsat.de

Ausgeblistert: HD+ Karten kommen in umweltfreundlichen Verpackungen aus Recyclingpapier in den Handel
Schluss mit Plastikmüll. Mit der nächsten Bestellung von HD+ Karten erhalten Händler die Produkte in einer umweltfreundlichen Verpackung aus 100 Prozent Recyclingpapier. Der Karton bietet durch eine zweifache Sicherung den gleichen Schutz vor Diebstahl wie die bisherigen Plastikblister. Die Größe der Verpackung und die Aussparung zur Aufhängung bleiben gleich, Änderungen am POS sind nicht erforderlich.

Andreas Müller-Vondey, Vertriebsleiter der HD PLUS GmbH: "Der Umweltaspekt wird bei Verpackungen immer wichtiger und insbesondere Plastik wollen alle so weit wie möglich vermeiden. Mit unserer plastikfreien Alternative liegen wir daher voll im Trend und das kommt im Handel sehr gut an."

Die Rückgabe von Restbeständen mit Plastikblister ist nicht möglich, da dies weder ökologisch noch logistisch sinnvoll ist. Im nächsten Schritt wird HD+ zeitnah auch die Verpackungen der HD+ Module auf Recyclingpapier umstellen.
www.hd-plus.de


Digitalradio Aktuell

Anschlag auf DAB+-Sendemast des BR: Polizei geht von Brandstiftung aus
Nach dem Brand eines Funkmasts auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks in München-Freimann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 22. Mai, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das teilte das Polizeipräsidium München am Vormittag laut BR in einer Medieninformation mit.

So habe sich für die Polizei vor Ort der Anfangsverdacht einer Brandstiftung ergeben. Daraufhin wurden größere Fahndungsmaßnahmen nach möglichen Tätern eingeleitet. Hierbei waren mehr als 20 Streifenfahrzeuge und ein Hubschrauber im Einsatz.

Teile der Anlage, insbesondere der Kabelschacht, sind auf voller Länge verkohlt und außer Funktion. Der Sendemast wurde unter anderem zur Verbreitung des digital-terrestrischen Radios DAB+ genutzt, hier wurden die Ensembles im Kanal 11D und 10A für den Münchner Norden verbreitet. Laut BR könnte es nun zu leichten Einschtränkungen beim Digitalradio-Empfang kommen.
www.br.de

Zwei neue Sender für regionale DAB+-Ensembles in Bayern
Zwei neue Sendestandorte verbessern die Versorgung der regionalen DAB+-Multiplexe Allgäu und Augsburg.

Der Sender Pfänder (AT) versorgt ab sofort das West-Allgäu im Kanal 8B mit einer Leistung von 10 kW. Daneben wird das Bouquet zusätzlich auch in diesen Gebieten empfangbar:

• Bregenz (AT)
• Dornbirn (AT)
• Friedrichshafen
• Konstanz
• Lindau
• Ravensburg
• Sankt Gallen (CH)

In der kommenden Woche verstärkt der neue Sender Welden das Bouquet Augsburg im Kanal 9C mit einer Leistung von 25 kW.

DAB+: Donau 3 FM jetzt auch im Allgäu-Mux
Der Privatsender Donau 3 FM wird jetzt über DAB+ neben dem landesweiten Privatradio-Mux in Baden-Württemberg (Kanal 11B) auch im bayerischen Allgäu-Mux (Kanal 8B) übertragen. Wie berichtet, ist gestern für dieses Ensemble neu der Sender Pfänder in Betrieb gegangen. Später folgt noch eine Sendeanlage in Ulm.


Medien & Medienpolitik

AS&S Akademie startet mit neuer Kompetenzplattform und interaktiver AS&S Media Akademie durch
Die AS&S Akademie der ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH geht erstmals mit der AS&S Media Akademie digital auf Tour. Nachdem die ursprünglich für vier deutsche Städte vorgesehenen Live-Veranstaltungen coronabedingt entfallen mussten, haben die Forschungs- und Eventexperten der AS&S das Konzept grundlegend überarbeitet. Die AS&S Media Akademie 2020 wird dabei erstmalig als rein digitale interaktive Webinar-Reihe angeboten. So haben die Teilnehmer die Möglichkeit, via Online-Chat auch direkt Fragen an die Forscher zu richten.

Die digitale Media Akademie richtet sich mit ihren aktuellen Forschungsergebnissen und Best Practices an Experten und Nachwuchskräfte in Agenturen und werbungtreibenden Unternehmen. Interessierte können sich unter ard-werbung.de/media-akademie zu einem oder mehreren Webinar-Terminen kostenfrei anmelden. Diese finden im zweiwöchigen Rhythmus ab dem 9. Juli 2020 statt. Die Webinare bestehen aus einem 20 - 30minütigen Vortrag sowie einer anschließenden interaktiven Diskussionsrunde.

Flankierend zu dem neuen Präsentationsangebot der AS&S Media Akademie hat die ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH auf der zentralen Unternehmens-Website auch die neue Kompetenzplattform AS&S Akademie überarbeitet. Neben einer deutlich verbesserten Nutzerführung sind die verfügbaren Inhalte aus dem AS&S-Portfolio nun gebündelt verfügbar. Schnelle Recherche und umfassende Präsentationstiefe helfen den Nutzern, auf ard-werbung.de/akademie für Ihre Fragen zum Medien- und Werbemarkt alle relevanten Inhalte und Antworten zu finden.

"Wissen ist in allen Branchen der zentrale Rohstoff, um in den Märkten bestehen zu können und eigene Benchmarks zu setzen. Mit unserer neuen digitalen, interaktiven Veranstaltungsreihe und dem erweiterten Inhalte-Angebot auf unserer Website bieten wir den Akteuren unserer Branche komfortablen Zugriff nicht nur auf praxisnahes Basiswissen, sondern auch auf grundlegende Marktanalysen", erklärt AS&S-Geschäftsführerin Elke Schneiderbanger. "Ich freue mich besonders, dass wir mit der digitalen AS&S Media Akademie nun auch völlig ortsunabhängig Präsenz zeigen und dem Markt damit unsere Forschungs- und Service-Kompetenzen optimal zur Verfügung stellen können."

Die Themen & Termine der Media-Akademie sind:

Donnerstag, 9. Juli 2020, 11:00 - 12:00 Uhr

Radio, Streaming und Podcasts - das neue Audioversum!

Die Digitalisierung wirbelt die Medienwelt durcheinander und macht auch vor Audio nicht halt. Doch was bedeutet dies für die Zukunft der Mediengattung Audio und ihre Teilbereiche Radio, Musik, Podcasts und Hörbücher? Wie sieht der Audio-Werbemarkt der Zukunft aus?

Donnerstag, 23. Juli 2020, 11:00 - 12:00 Uhr

TV, Netflix und YouTube - Bewegtbild in der digitalen Transformation

Die aktuelle Situation beschleunigt den Prozess der digitalen Transformation, beflügelt aber zugleich das lineare TV-Programm. Doch wie geht es weiter im Video-Werbemarkt? Wie entwickeln sich die Nutzungsvoraussetzungen?

Donnerstag, 6. August 2020, 11:00 - 12:00 Uhr

Hoher Return-On-Investment gefällig? Wie Werbung optimal wirkt

An Werbung gibt es sehr unterschiedliche Wirkungserwartungen. Die Grundlagenforschung liefert robuste Erkenntnisse zur Grundmechanik der Werbewirkung, aus der sich realistische Wirkungserwartungen ableiten lassen.

Donnerstag, 20. August 2020, 11:00 - 12:00 Uhr

Wirkungsqualität von Medien-Gattungen & Umfeldern

Umfeld- und Kontaktqualität beeinflussen die Werbewirkung, die durch verschiedene Medien-Gattungen erzielt werden kann. Auch innerhalb der Gattungen herrschen wirkungsrelevante Qualitätsunterschiede vor.

Donnerstag, 3. September 2020, 11:00 - 12:00 Uhr

Best-Practice Kreation: Was braucht ein wirksamer TV- & Radio-Spot heute?

Die Bedeutung von Brand Assets ist für den Markterfolg von Anbietern unstrittig. Dennoch wird visuelles und auditives Branding in vielen Werbemitteln vernachlässigt. Langjährige Werbemittelstudien der AS&S belegen, welche Spot-Elemente sich auszahlen.
www.ard-werbung.de/media-akademie

BLM. Corona als Turbo-Booster für Social und TV
Wenn Social TV zum Alltag wird und die digitale Mediennutzung rasant zunimmt, ist der Grund dafür die Corona-Krise. „Eine Veränderung, die normalerweise Jahre dauert, fand jetzt komprimiert in Monaten statt“, wie es Digitalexperte Bertram Gugel gestern beim 9. Deutschen Social TV Summit formulierte. Zwei Level von Social TV seien bereits erreicht: die Personalisierung des TV-Programms und die Interaktion mit und über Fernsehinhalte. Nur bei der Virtualisierung des sozialen Kontextes gebe es noch Nachholbedarf, so seine Analyse.

Das Motto des Online-Summit: „Social TV in schwierigen Zeiten. Wetten, dass es weitergeht?“. Dass es durchaus erfolgreich weitergehen kann, betonte BLM-Präsident Siegfried Schneider zum Auftakt: „Soziale Medien sind in Zeiten von Corona mehr denn je das Tor zur Welt. Nichts geht mehr ohne virtuelle Vernetzung. Noch nie sind in so kurzer Zeit so viele innovative digitale Formate entstanden.“ Eines dieser Formate bzw. Corona-Experimente stellte Oliver Rothstein vor, Mitbegründer der Social TV Plattform One München. Das Ziel: Künstlern eine Plattform zu geben, die keine analoge Bühne mehr haben. Seine Prognose für die Zeit nach Corona klingt optimistisch. Entweder werde der Turbo-Booster nicht mehr ausgeschaltet oder die rasant wachsende digitale Mediennutzung habe zumindest einen Aufwach-Moment erzeugt. Die dritte Möglichkeit: „Manche pennen trotzdem weiter.“

Auch für Stephan Bayer von der Online-Lernplattform sofatutor, die – Homeschooling sei Dank – in der letzten Zeit so viele Zugriffe pro Woche (1,5 Mio.) wie früher in einem Monat hatte, ist während der Corona-Krise klar geworden: „Digitales Lernen funktioniert.“ Es müsse nun endlich stärker eingesetzt werden, gerade mit Blick auf den künftigen Lehrermangel. Was für Schulen und Lehrkräfte derzeit gilt: „Kreativität is king“, sieht Sarah Kübler, Gründerin von HitchOn, auch als Gebot der Stunde für Influencer und Social Media-Produzenten. Viele Unternehmen entdeckten gerade jetzt, wie lohnenswert die Investition in Influencer-Marketing sei, betonte Kübler: Werbegelder wären im Influencer-Business nicht so stark weggebrochen wie vermutet. Auf Social Media ehrlich und nachhaltig zu agieren und nicht z.B. durch Clickbaiting „Wachstum mit allen Mitteln“ voranzutreiben, wie es teilweise mit Hilfe von Growth Hacking geschehe, empfahl Marketingexperte Michael Umlandt.

Angesichts manch fieser Tricks beim Social Media-Marketing wirkt die klassische Fernsehwelt, die TV-Produzent Tom Elstner von der Pike auf kennengelernt hat, fast etwas antiquiert. „Jeder von uns muss sich neu erfinden, und ich hatte einfach keinen Bock mehr auf das Fernsehen“, so der Sohn des „Wetten dass ..?“-Erfinders Frank Elstner, im Interview mit Geraldine de Bastion in seinem Berliner Büro. Doch wieso sollten kreative, erfolgreiche Fernsehformate wie „Wetten dass ..?“ nicht im Social Web stattfinden, wie es Tom Elstner mit seiner Agentur zooagency umgesetzt hat, zuerst auf YouTube und demnächst auch bei Netflix. „Alles ausprobieren zu können“ und Fernsehen on demand zu konsumieren, wann man wolle, empfindet er als „riesengroße Freiheit“.

Wie diese neue Streaming-Freiheit sich in Zeiten von Corona auf die Bewegtbild-Nutzung ausgewirkt hat, ist Gegenstand einer Studie der Universität Münster. Einige Ergebnisse daraus stellte Prof. Dr. Thorsten Hennig-Thurau vor. Insbesondere bei jüngeren Zuschauern nehme das Abo-Streaming gegenüber linearer Fernsehnutzung zu, wobei der Grad der Bildung dabei kaum eine Rolle spiele. Im Wettbewerb mit den Streaming-Diensten müssten die Fernsehanbieter beispielsweise bei der Monetarisierung noch nachbessern, so ein Fazit aus der Studie, das Moderator Michael Praetorius zum Abschluss mit dem Medienforscher Hennig Thurau und Guido Modenbach (SevenOne Media und AGF) diskutierte. Ganz so düster sieht Modenbach die Zukunft des linearen Fernsehens nicht. Beispiele wie die Shows „The Masked Singer“ und „GNTM“ mit einem Acht-Jahreshoch zeigten, dass auch jüngere Zuschauer ans Fernsehen gebunden werden könnten: „Das Fernsehen ist ganz und gar nicht tot. Das hat es gerade jetzt während Corona bewiesen“, betonte Modenbach.

Andererseits haben die vielen erfolgreichen Corona-Experimente im Social TV-Bereich gezeigt, was für eine Lernchance so eine Krise bietet.

Mehr Informationen, den Liveblog und den Stream zum 9. Deutschen Social TV Summit, finden Sie unter www.blm.de/blm-events/events-2020/9-deutscher-social-tv-summit.cfm#i7532


TV und Radio Aktuell

Live-Streaming: BLM verlängert vereinfachtes Anzeigeverfahren bis 1. Juli
Kultur und Kirche live im Netz – dank Live-Streaming ist auch in Corona-Zeiten die gesellschaftliche Teilhabe an Veranstaltungen sowie Bildungs- oder Sportangeboten möglich. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) verlängert das vereinfachte Anzeigeverfahren für Live-Streams jetzt aufgrund der andauernden Sondersituation bis 1. Juli.

Seit Ende März wurden der BLM mehr als 70 Angebote, die größtenteils die Übertragung von Gottesdiensten oder Sportangeboten von Vereinen betrafen, angezeigt. Dieses kulante und kostenfreie Vorgehen war aufgesetzt worden, um vor allem kurzfristig Kompensation für abgesagte Veranstaltungen zu schaffen. So wurden und werden – auch ohne formelle Lizenzerteilung – zeitlich befristet solche Übertragungen geduldet, sofern sie im Übrigen das Rundfunkrecht einhalten.

Doch auch wenn der pragmatische Umgang mit Live-Streams befristet um einen Monat verlängert wird – wer längerfristig journalistisch-redaktionell gestaltete Rundfunkangebote im Netz plant, sollte aus Gründen der Rechtssicherheit eine Zulassung beantragen. Gerne unterstützt die BLM, die für die Zulassung von Streaming-Angeboten mit Sitz in Bayern zuständig ist, Antragsteller zeitnah und pragmatisch.

Die Landesmedienanstalten haben die Aufgabe, die geltenden Regelungen des Rundfunkstaatsvertrags (RStV) für Live-Streams zu vollziehen. Aktuell werden Angebote auf Grundlage der vereinfachten Anzeige vorläufig geduldet, da das Abwarten eines Zulassungsverfahrens bei krisenbedingt kurzfristig geplanten und nicht auf längere Zeit angelegten Übertragungen im Einzelfall nicht zumutbar ist.
www.blm.de

ARD Text feiert 40. Geburtstag
Am 1. Juni 1980 begann in der Bundesrepublik mit Start des ARD/ZDF-Videotextes das Teletextzeitalter. Erstmals stand – lange vor dem Internet – dem Publikum ein zeitsouveränes Nachrichtenmedium im Rundfunk zur Verfügung. Das neue Angebot traf den Nerv der Zeit. Die Erfolgsformel des heutigen ARD Text: kurze Text-Nachrichten, Navigation über Seitenzahlen von 100 bis 899, ein robuster weltweiter Standard und eine übersichtliche und vergleichbare Organisationsstruktur für alle Teletexte.

Seinen runden Geburtstag feiert ARD Text mit Informationen zu 40 Jahren Zeit- und Mediengeschichte im Teletext: Meldungen von 1980 im Originallayout führen zurück in die bundesdeutsche Vergangenheit. Aktuelle Teletextkunst steuert die spanische Künstlerin Raquel Meyers bei. Zum Geburtstag gratulieren auch die Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg, Patricia Schlesinger, und Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen.

Patricia Schlesinger: „Seit vier Jahrzehnten bietet der ARD Text eine klare Navigation durch die Nachrichtenlage. Zum Jubiläum sende ich Geburtstagsgrüße aus dem rbb - von dem Ort, an dem alles begann: Hier im Lichthof, im Fernsehzentrum des damaligen Sender Freies Berlin, startete 1980 der Teletext. Bis heute ist er fest im Alltag vieler Menschen in Deutschland verankert – wir sind stolz darauf und freuen uns mit ihm."

Volker Herres: „Vor 40 Jahren hatten ARD und ZDF den Mut zur Austastlücke und kreierten mit dem Videotext das erste zeitsouveräne Informationsangebot überhaupt. Aus Videotext wurde Teletext, aber auch 2020 sind es 25 Zeilen à 40 Zeichen pure Information. Die 16 Millionen Nutzer der ARD-Seiten wissen das sehr zu schätzen. Ich gehöre auch dazu und gratuliere ganz herzlich zum Jubiläum!“

Seit seinem Start vor 40 Jahren entwickelte sich das kurze, kompakte und immer aktuelle Nachrichtenangebot zu einem Dauerbrenner. Dabei war der Teletext zunächst ein Lückenfüller: Ingenieure der BBC hatten in den 1970-er Jahren ein Verfahren entwickelt, Informationen in der sogenannten Austastlücke zu übertragen.

Heute bietet ARD Text seine Kurznachrichten nicht nur klassisch im Fernsehen, sondern auch in seiner modernisierten Variante über HbbTV für Smartphones, im Internet und als App an. 2019 lernte ARD Text sprechen und kann seitdem über Smartspeaker abgerufen werden – ein Service nicht nur für blinde Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein wichtiger Inhalt sind von Anfang an auch die Untertitel für gehörlose und schwerhörige Zuschauerinnen und Zuschauer auf Seite 150 im Teletext.

Etwa ein Viertel des Fernsehpublikums zählt zum Nutzerkreis von ARD Text - das sind rund 16 Millionen Menschen ab 14 Jahren. ARD Text ist laut der aktuellen Kantar-Studie der ARD das beliebteste deutsche Teletextangebot: von den sehr regelmäßigen Nutzern, die das Angebot mehrmals wöchentlich wahrnehmen, vergeben ca. 90 Prozent die (Schul-)Noten 1 oder 2.

ARD Text ist eine ARD-Gemeinschaftseinrichtung, für die der Rundfunk Berlin-Brandenburg die Federführung hat. Der Hauptsitz der Redaktion ist Potsdam. ARD Text arbeitet mit tagesschau.de in Hamburg, dem ARD Play-Out-Center in Potsdam und anderen Einrichtungen der ARD zusammen, wie der Sportschau, boerse.ARD.de sowie den Landesrundfunkanstalten.

Die Geburtstagsseiten im ARD Text befinden sich auf den Seiten 601 ff. und 890 ff.
www.ard-text.de


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

Netflix schaltet inaktive Accounts ab
Netflix will inaktive Accounts ab sofort automatisch abschalten, um Kunden davor zu bewahren, für einen Dienst zu zahlen, den sie gar nicht nutzen. Betroffen sind Accounts, die vor mindestens einem Jahr eingerichtet, aber noch nie genutzt wurden, oder Zugänge, die seit mindestens zwei Jahren inaktiv sind. Vor der Abschaltung soll der Kunde einen Hinweis per E-Mail erhalten.
www.netflix.com

Live-Streaming: BLM verlängert vereinfachtes Anzeigeverfahren bis 1. Juli
Kultur und Kirche live im Netz – dank Live-Streaming ist auch in Corona-Zeiten die gesellschaftliche Teilhabe an Veranstaltungen sowie Bildungs- oder Sportangeboten möglich. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) verlängert das vereinfachte Anzeigeverfahren für Live-Streams jetzt aufgrund der andauernden Sondersituation bis 1. Juli.

Seit Ende März wurden der BLM mehr als 70 Angebote, die größtenteils die Übertragung von Gottesdiensten oder Sportangeboten von Vereinen betrafen, angezeigt. Dieses kulante und kostenfreie Vorgehen war aufgesetzt worden, um vor allem kurzfristig Kompensation für abgesagte Veranstaltungen zu schaffen. So wurden und werden – auch ohne formelle Lizenzerteilung – zeitlich befristet solche Übertragungen geduldet, sofern sie im Übrigen das Rundfunkrecht einhalten.

Doch auch wenn der pragmatische Umgang mit Live-Streams befristet um einen Monat verlängert wird – wer längerfristig journalistisch-redaktionell gestaltete Rundfunkangebote im Netz plant, sollte aus Gründen der Rechtssicherheit eine Zulassung beantragen. Gerne unterstützt die BLM, die für die Zulassung von Streaming-Angeboten mit Sitz in Bayern zuständig ist, Antragsteller zeitnah und pragmatisch.

Die Landesmedienanstalten haben die Aufgabe, die geltenden Regelungen des Rundfunkstaatsvertrags (RStV) für Live-Streams zu vollziehen. Aktuell werden Angebote auf Grundlage der vereinfachten Anzeige vorläufig geduldet, da das Abwarten eines Zulassungsverfahrens bei krisenbedingt kurzfristig geplanten und nicht auf längere Zeit angelegten Übertragungen im Einzelfall nicht zumutbar ist.
www.blm.de


Internet/Mobile Kommunikation

8 von 10 Bundesbürgern informieren sich online über Corona
Welche Symptome zeigen sich bei einer Corona-Infektion, welche Folgen hat eine Ansteckung, was ist erlaubt und was verboten? Für Fragen und Informationen rund um das Corona-Virus schauen 82 Prozent der Menschen in Deutschland ins Internet. Nahezu alle Altersgruppen gehen für Corona-Infos online: 97 Prozent der 16- bis 29-Jährigen lesen diese im Netz, 96 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 95 Prozent der 50- bis 64-Jährigen. Lediglich bei den über 65-Jährigen ist dieser Anteil mit 42 Prozent deutlich geringer, wobei in dieser Altersgruppe auch nur 42 Prozent der Befragten angegeben haben, in den vergangenen drei Monaten überhaupt das World Wide Web genutzt zu haben. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die von Mitte April bis Mitte Mai 2020 durchgeführt wurde.

Online-Nachrichtenseiten wie spiegel.de, bild.de oder t-online.de liegen dabei mit 69 Prozent vorn, gefolgt von Online-Seiten etwa von Ärzten, Krankenhäusern oder Forschungseinrichtungen, wo sich fast jeder Zweite (47 Prozent) über das Corona-Virus informiert. 35 Prozent lesen dafür Online-Seiten zum Thema Gesundheit. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) hört Podcasts, die sich mit dem Corona-Virus befassen, 18 Prozent nutzen dafür soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter. Jeder Zehnte (11 Prozent) informiert sich auf Blogs. Gesundheits-Apps fürs Smartphone oder Tablet oder die Online-Seiten der Krankenkassen werden mit je 7 Prozent vergleichsweise selten herangezogen. Die Befragten konnten mehrere Optionen angeben. „Das Internet ist für die meisten Menschen eine wichtige Informationsquelle, wenn es um das Corona-Virus geht. Ob Podcasts, Erklärvideos oder interaktive Grafiken – es werden alle nur denkbaren Online-Formate genutzt, um die Menschen extrem schnell und umfassend zu informieren“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Die gedruckte Presse aus Zeitungen oder Magazinen wird zur Information über Corona noch von 53 Prozent der Befragten herangezogen, wobei dies auf 64 Prozent der über 65-Jährigen zutrifft und immerhin auf 47 Prozent der 16- bis 29-Jährigen. Drei Viertel (76 Prozent) sprechen mit Freunden oder der Familie über das Thema. Ganz vorn liegen allerdings noch Fernsehen und Radio, die mit 98 Prozent von fast allen Menschen in Deutschland genutzt werden, um sich über Corona zu informieren.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Im April und Mai 2020 wurden dabei 1.193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragen lauteten: „Bitte sagen Sie mir, auf welchem Wege Sie sich über die Symptome, die Folgen und den Umgang mit einer Infektion mit dem Corona-Virus informiert haben.“
www.bitkom.org

Quelle: www.satellifax.de


18.05.2020 - 23.05.2020


Consumer Electronics/IT

IFA will für 2020 in neuer Form stattfinden
Mit dem Konzept der IFA 2020 werden Gesundheit und Sicherheit höchste Priorität haben. Die diesjährige Sonderausgabe der IFA, die an drei Tagen - vom 3. bis 5. September – geplant ist, wird alle durch die COVID-19-Pandemie notwendig gewordenen Auflagen berücksichtigen. Eine Teilnahme an der IFA 2020 ist nur nach Registrierung oder auf Einladung möglich. Damit wird die Teilnehmerzahl limitiert.

Die IFA 2020 wird die erste Gelegenheit für die Consumer Electronics- und Home Appliances-Industrie seit dem Ausbruch der Pandemie bieten, neue Produkte und Dienstleistungen direkt den Medien und so auch den Konsumenten sowie dem Handel zu präsentieren. Die IFA findet traditionell zum besten Zeitpunkt für Marken, Hersteller und den Handel auf der ganzen Welt statt: Kurz vor der wichtigsten Verkaufssaison des Jahres, die vom Singles Day über den Black Friday, Cyber Monday, Weihnachten bis Chinese New Year reicht.

„Nach all den Veranstaltungsausfällen der vergangenen Monate, braucht unsere Branche dringend diese Plattform, um ihre Innovationen zu präsentieren. Die IFA bietet dafür nicht nur den besten Zeitpunkt sondern auch noch effiziente Beteiligungsmöglichkeiten", sagt Jens Heithecker, Executive Director der IFA Berlin. Virtuelle Veranstaltungen seien sicher hilfreich, aber ihnen fehle „die menschlich emotionale Verbindung, die Veranstaltungen wie die IFA Berlin so unglaublich wertvoll machen", so Heithecker weiter.

Das Konzept für die IFA 2020 wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden in Deutschland die notwendigen Anforderungen an die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer gewährleisten. Die Messe Berlin wird sicherstellen, dass Abstandsregeln, eine sorgfältige Kontrolle der Teilnehmerzahl und andere wirksame Maßnahmen der öffentlichen Hygiene gewährleistet werden können.

Aufgrund der aktuell bestehenden Regelungen wird die IFA 2020 nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein, sondern als reine Einladungsveranstaltung durchgeführt.

- Vier Veranstaltungen - eine IFA

Die diesjährige IFA wird aus vier eigenständigen Veranstaltungen bestehen und aktuell mit nicht mehr als 1.000 Teilnehmern pro Tag für jede Veranstaltung geplant. So können die Veranstalter auf dieser Basis eine gesicherte Umgebung planen, hoffend, dass sich die allgemeinen Rahmenbedingungen bis zur Veranstaltung weiterhin verbessern.

- IFA Global Press Conference

Die IFA hat ihre Global Press Conference, welche normalerweise im April stattfindet, in den September verlegt und in eine globale Plattform für Innovation und Technologie entwickelt.

Zur IFA Global Press Conference werden rund 800 Journalisten aus 50+ Ländern nach Berlin eingeladen, so dass die Hersteller ihre neuesten Produkte und Technologien live und direkt vor Ort präsentieren können.

Alle Keynotes und Unternehmenspressekonferenzen finden nur auf den von der IFA kuratierten Keynote-Bühnen statt. Dadurch wird auch die Anzahl der Produktionsmitarbeiter vor Ort gering gehalten und sichergestellt, dass sowohl auf der Bühne, als auch im Plenumsbereich für die Medien höchste Hygienestandards eingehalten werden.

Zusätzlich zu den Unternehmenspressekonferenzen, wird für die Industriepartner die Möglichkeit bestehen intelligente Unternehmens- und Markenpräsentationen anzufertigen, um diese in Interviews und weiterführenden Gesprächen mit Medienvertretern vorzustellen.

Für die Journalisten wird die IFA Global Press Conference in diesem Jahr die bisher effizienteste Art und Weise sein, über die Technologie-Highlights zu berichten. Es ist ihre erste Gelegenheit nach dem Ausbruch der Pandemie, alle diesjährigen Innovationen und neuen Produkte an einem Ort zu sehen und durch persönliche Interviews mit den Unternehmen über spannende Themen und Trends zu berichten.

Die IFA Opening Keynote wird am 3. September 2020 von Cristiano Amon, Präsident von Qualcomm, gehalten: „Konnektivität und drahtlose Technologie waren noch nie so wichtig wie heute. Ich freue mich bei der IFA Opening Keynote neueste Entwicklung zu 5G, KI und anderen Spitzentechnologien vorzustellen, die die Welt in diesen beispiellosen Zeiten und darüber hinaus gestalten werden.“

- IFA NEXT trifft auf IFA SHIFT Mobility

Anlässlich der Spezialausgabe der IFA 2020 kombiniert die IFA ihre beiden Innovationsplattformen - IFA Next und IFA SHIFT Mobility - zu einem exklusiven Live-Event für die internationale Tech-Community. Die Veranstaltung bringt Technologie-Startups und Unternehmen aus dem Bereich der vernetzten Mobilität zusammen. Die neue Plattform verschafft ihnen so nicht nur die dringend benötigte Öffentlichkeit, sondern auch wichtige Industriekontakte. Für Innovatoren, Disruptors, Tech-Journalisten und digitale Influencer wird dies die wichtigste Veranstaltung des Jahres sein, an der sie teilnehmen können.

- IFA Global Markets

In den letzten drei Jahren hat sich IFA Global Markets zur größten europäischen Sourcing-Plattform für OEMs und ODMs entwickelt. Nun wird sie in diesem Jahr die erste spezielle Sourcing-Messe der Welt sein. Die Botschaft der IFA-Partner aus der Industrie war klar: Sie brauchen eine Sourcing-Plattform, um ihre Lieferketten, die von der Unterbrechung durch die COVID-19-Pandemie betroffen sind, wiederherzustellen und zukunftsorientiert neu aufzustellen.

- IFA Business-, Retail- und Meeting-Lounges

Die IFA Berlin ist jedes Jahr der wichtigste Marktplatz für Consumer Electronics und Home Appliances. Auf der IFA 2019 beispielsweise betrug das Ordervolumen rund 4,7 Milliarden Euro.

Aufgrund der Pandemie wird es in diesem Jahr unmöglich sein, dieses Ordervolumen zu wiederholen. Um den Herstellern die dringend benötigte Möglichkeit zu bieten, den Handel vor der verkaufsstärksten Saison des Jahres zu treffen und sich mit den Geschäftspartnern austauschen zu können, veranstaltet die IFA Berlin dieses Jahr die IFA Business, Retail & Meeting Lounges als Treffpunkt und Marktplatz für Industrie und Handel.

- Virtuelles IFA-Erlebnis

Da die Messe Berlin davon ausgehen muss, dass zum Zeitpunkt der IFA weiterhin vereinzelt Reisebeschränkungen bestehen werden, plant die IFA die Veranstaltungen durch virtuelle Streaming- und Chatangebote zu begleiten. Aber auch eine Limitierung der Besucherzahlen je Veranstaltung wird eine digitale IFA Experience notwendig und sinnvoll machen.

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Veranstalterin der IFA, begrüßt das neue Konzept: „Die IFA Berlin ist die wichtigste Veranstaltung für die Consumer Electronics- und Home Appliances-Branche. In den vergangenen Wochen haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem IFA-Team ein Konzept entwickelt, das allen unseren Industriepartnern die nötige Plattform bietet, um ihre Innovationen zu präsentieren."

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin: „Unser IFA-Team hat wirklich alle Register gezogen. Ich bin unglaublich stolz darauf, wie es diese Herausforderung angegangen ist und eine überzeugende Lösung für die IFA 2020 gefunden hat."
www.ifa-berlin.de

Home Electronics Markt im ersten Quartal 2020 mit Wachstum
Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, liegt im ersten Quartal 2020 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum mit 3,1 Prozent im Plus. So wurde in den Monaten Januar bis März 2020 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 10,5 Milliarden Euro erreicht. Diese positiven Zahlen betreffen überwiegend noch den Zeitraum vor dem Lockdown in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Deutschland – allerdings zeichnen sich in einigen Produktkategorien bereits erste Auswirkungen ab. Die durch die Lockdown-Maßnahmen erwartbaren deutlichen Veränderungen für die beobachteten Segmente werden sich erst im HEMIX Q2/2020 abbilden.

Mit einem Umsatz von rund 6,7 Milliarden Euro weist der Bereich Consumer Electronics im ersten Quartal 2020 ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum auf. Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente, die privat genutzte Telekommunikation (+ 3,1 %, rund 2,8 Mrd. Euro), die Unterhaltungselektronik (- 7,0 %, knapp zwei Mrd. Euro) sowie die privat genutzten IT-Produkte (+ 14,7 %, knapp 1,9 Mrd. Euro), allerdings sehr unterschiedlich.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Quartal 2020 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von 916 Millionen Euro (- 7,8 %) erzielt. Die verkaufte Stückzahl sank um 7,4 Prozent auf knapp 1,6 Millionen TV-Geräte, der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte sank geringfügig um 0,4 Prozent auf 574 Euro. Das Home Audio Segment verzeichnete ein Umsatzminus von 11,1 Prozent auf 245 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 317 Millionen Euro (+ 23,5 %) setzte dagegen die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör ihren Wachstumskurs auch im ersten Quartal 2020 deutlich fort. Ebenfalls einen hohen Zugewinn erzielten die Videogames Konsolen mit einem Umsatzwachstum von 21,7 Prozent auf 95 Millionen Euro – hier zeigt sich bereits eine erste Folge des Mitte März begonnenen Lockdowns. Diese Produktkategorie ist gerade bei jungen Erwachsenen und Schülern für zu Aktivitäten zu Hause beliebt.

Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation zeigten sich die Core Wearables, also beispielsweise Fitnesstracker und Smart Watches, stabil mit einem geringen Umsatzwachstum von 0,3 Prozent auf 205 Millionen Euro. Dabei stieg die verkaufte Stückzahl auf rund 1,2 Millionen Geräte an (+ 2,8 %), während der Durchschnittspreis um 2,5 Prozent nachgab (169 Euro). Dank eines auf 517 Euro (+ 5,8 %) erneut gestiegenen Durchschnittspreises, verzeichnete die Sparte der Smartphones ein Umsatzplus von 3,7 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro, die verkaufte Stückzahl sank allerdings auf rund 4,9 Millionen Geräte (- 2,0 %).

Die Produktsparten Desktop PCs (+ 30,4 %), Notebooks (+ 30,6 %) und Monitore (+ 28,3 %) erreichten deutliche Stückzahlzuwächse, eine Folge der gesteigerten Homeoffice- und Homeschooling-Aktivitäten. Dies führte auch zu Umsatzzuwächsen: bei Desktop PCs um 24,1 Prozent auf 245 Millionen Euro, bei Notebooks um 25,9 Prozent auf 845 Millionen Euro und bei Monitoren um 22,0 Prozent auf 184 Millionen Euro.

Die Elektro-Hausgeräte-Segmente zeigten beide eine weiterhin positive Entwicklung: Elektro-Großgeräte verzeichneten ein Umsatzplus von 5,2 Prozent auf über 2,3 Milliarden Euro, die Elektro-Kleingeräte generierten einen Zuwachs um 1,3 Prozent und rund 1,4 Milliarden Euro Umsatz. Speziell bei Kühl- und Gefriergeräten war gegen Ende des ersten Quartals eine deutliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen.

Die aktuelle Corona-Pandemie lässt derzeit keine belastbare Prognose für das Gesamtjahr 2020 zu. Für das laufende zweite Quartal ist aufgrund der Lockdown-Maßnahmen aber mit deutlichen Umsatzrückgängen zu rechnen. Für die Zeit nach der Krise sind die Marktforscher für den Gesamtmarkt mit Home Electronics-Produkten in den Segmenten der Consumer Electronics sowie der Elektro-Groß- und Kleingeräte vorsichtig optimistisch hinsichtlich einer Marktbelebung.
www.gfu.de


TV und Radio Aktuell

Rundfunkbeitrag: Rückwirkende Freistellung von Betriebsstätten bei behördlich angeordneter Schließung
Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls, die aufgrund einer behördlichen Anordnung wegen der Corona-Pandemie eine Betriebsstätte schließen mussten, können beim Beitragsservice eine Freistellung von der Rundfunkbeitragspflicht beantragen, sofern die Betriebsstätte mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate geschlossen war. Das teilt der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio mit.

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation durch die Corona-Krise sei die Freistellung für Betriebsstätten – abweichend von den gesetzlichen Regelungen – rückwirkend möglich. Der Freistellungsantrag ist erst nach Wiedereröffnung der Betriebsstätte, für den dann feststehenden Schließungszeitraum, schriftlich beim Beitragsservice zu stellen.

Bei Zahlungsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise bestehe die Möglichkeit, mit dem Beitragsservice Zahlungserleichterungen wie eine Ratenzahlung oder eine Stundung ausstehender Beiträge zu vereinbaren.
www.rundfunkbeitrag.de

ARD schafft neues gemeinsames Kulturangebot unter Federführung des MDR
Die ARD wird ein digitales und innovatives Kulturangebot in Mitteldeutschland aufbauen. Darauf haben sich die Intendanten der ARD bei einer Videoschalte am Mittwoch verständigt.

"Das neue Kulturangebot soll eine vielfältige, digitale Heimat für Kulturbegeisterte werden", sagt ARD-Vorsitzender Tom Buhrow. "Allen ARD-Sendern ist die Kultur schon immer besonders wichtig - nicht nur, aber besonders in den Kulturwellen im Radio und in den dritten Fernsehprogrammen. Dazu kommt das Engagement der ARD-Ensembles. Dies wollen wir sichtbarer machen."

Unter Federführung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) wird die Redaktion die Aufgabe haben, Konzerte, Ausstellungen und weitere Kulturerlebnisse aus den einzelnen Sendegebieten der ARD zu bündeln. Ziel ist es, diese Inhalte für die Menschen in ganz Deutschland besser auffindbar und zugänglich zu machen. Die Angebote werden auch über die ARD Audiothek und die ARD Mediathek verbreitet.

Zuletzt waren während der Corona-Krise zahlreiche Initiativen und vorübergehende Formate in fast allen Landesrundfunkanstalten entstanden, die das breite Spektrum der kulturellen Arbeit in den Regionen abbilden. Aufbauend auf diesen Erfahrungen soll die Redaktion deshalb auch originär neue Inhalte und innovative Formate entwickeln.

MDR-Intendantin Karola Wille, deren Sender die Idee des gemeinsamen Kulturangebots entwickelt hat, verweist auf die besonderen kulturellen Höhepunkte der vergangenen Wochen: "Ob virtuelle Buchmesse der ARD oder aber die besondere Johannes-Passion aus der Thomaskirche, die Klassikfreunde weltweit trotz Abstand vereinte - Kultur schafft Gemeinschaft und sorgt für Zusammenhalt."

Kaum eine Region in Europa habe solch eine Vielfalt und Dichte von Kunst und Kultur zu bieten: "Von Bach bis Bauhaus, von Goethe bis Wave-Gotik-Treffen- Mitteldeutschland ist ein wunderbarer Ort, um Brücken zu schlagen, zu verbinden, neugierig zu machen, und all dies im dreißigsten Jahr der deutschen Einheit", so Wille.

Insgesamt stellen die ARD-Landesrundfunkanstalten, mit Ausnahme des Bayerischen Rundfunks, jährlich eine Summe von fünf Millionen Euro bereit. Der BR beteiligt sich auf eigenen Wunsch nicht an diesem Angebot.

Was als Idee Anfang 2019 entstand, soll Anfang 2021 starten, wenn die Gremien dem Plan zustimmen. Die aktuelle KEF-Empfehlung verlangt den Landesrundfunkanstalten absehbar weitere Einsparungen ab, trotzdem wird die ARD als Senderverbund in diesem Rahmen das Kulturangebot ohne Zusatzbedarfe anschieben.

Das Deutschlandradio wird an dem Vorhaben ebenso mitwirken wie das ZDF. Inhalte aus den jeweiligen Kulturangeboten werden gegenseitig verlinkt. Für ein dann vernetztes öffentlich-rechtliches Kulturangebot bringt der Mainzer Sender darüber hinaus mit ZDFkultur gesammelte Erfahrungen ein.
www.ard.de


Kurz Notiert

Radio BOB! mit neuem Jinglepaket
Radio BOB! hat ein neues Jinglepaket erhalten, das von der WOW! Radiobranding entwickelt wurde. Die neue Verpackung wird vom bundesweiten Rocksender bereits seit einigen Tagen eingesetzt.
www.radiobob.de


Digitalradio Aktuell

DAB+: masqueradio beteiligt sich an National German Radio
Der Geschäftsführer der National German Radio GmbH, Erwin Linnenbach, verstärkt sein Engagement im deutschen Digitalradiomarkt. Linnenbachs Investmentgesellschaft masqueradio GmbH hat in der vergangenen Woche Anteile an der National German Radio GmbH übernommen, womit Linnenbach nun auch Mitgesellschafter des Leipziger Unternehmens ist.

National German Radio wurde Anfang des Jahres von der Plattformanbieterin Antenne Deutschland mit der Marktplatzierung der noch freien Übertragungskapazitäten auf dem sogenannten 2. DAB+ Bundesmux beauftragt. Nach Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens Ende März befindet sich National German Radio aktuell in Gesprächen mit den potentiellen Veranstaltern.

Die neue DAB+ Plattform (2. DAB+ Bundesmux) ist aufgrund begrenzt verfügbarer Übertragungskapazitäten die letztmalige Option für nationale und internationale Unternehmen verschiedener Branchen durch ein nationales Radioprogramm in Deutschland vertreten zu sein. Ziel und Aufgabe der National German Radio ist es, hierfür die Zusammenstellung eines vielfältigen Bouquets aus attraktiven Programmfarben vorzubereiten.

ZDF bleibt
Plan: 23 weitere Sendeanlagen für den ersten DAB+-Bundesmux Der Ausbau beim ersten bundesweiten DAB+-Multiplex (Kanal 5C) geht unter Vorbehalt weiter. Bis Ende 2021 sind weitere 23 Sendeanlagen für das nationale Ensemble geplant, erfuhr SatelliFax aus gut informierten Kreisen. Die aktuellen Pläne sehen noch 18 Sendeanlagen in diesem Jahr und fünf weitere im Jahr 2021 vor. Vor allem das Deutschlandradio gilt als Treiber des Netzausbaus. Mit den zusätzlichen Sendeanlagen würde der Bundesmux, der vier Programme von Deutschlandradio und neun Privatradios beinhaltet, nahezu Vollausbau erreichen. Parallel will der nationale Hörfunk weitere UKW-Frequenzen stilllegen. Allerdings könnten die Pläne doch noch durchkreuzt werden, falls nicht alle Länder der Erhöhung des Rundfunkbeitrags zustimmen, heißt es.


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

Radioplayer launched neue AppleTV-App
Schon lange spielt der Radioplayer auf den bekannten Smart-TV-Plattformen von Amazon, Android, Samsung, Opera und vielen mehr, nun folgt konsequent auch die Anbindung an die aktuelle Geräte-Generation des AppleTV. Die App überzeugt mit einer einfachen Navigation durch Favoriten und zuletzt gehörte Sender sowie Podcasts, einer schnellen Suche mit Diktierfunktionen und den vielfach beliebten Radioplayer-Genres für noch mehr Vielfalt und Abwechslung sowie einer A-Z-Liste aller Stationen.

„Ich freue mich, mit der neuen AppleTV-App nun schon die zweite Entwicklung der Nuuk GmbH aus Hamburg für den Radioplayer in Deutschland ausrollen zu dürfen, die wir schon bald für die weiteren 12 Radioplayer-Länder zur Verfügung stellen werden können“, erklärt Caroline Grazé, Geschäftsführerin der Radioplayer Deutschand GmbH. „Neben der steten Aktualisierung unserer bereits bestehenden Apps und Endgeräte-Anbindungen müssen wir auch immer wieder neue Plattformen zu erschließen um das Radiohören unserer aller Hörer zu vereinfachen und langfristig sicher zu stellen. Die Corona-Krise hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig der Bedarf an aktuellen Nachrichten und Hintergrund-Informationen ist und welche unersetzliche Rolle Radio- und Audio-On-Demand-Angebote hierbei spielen.“

Die Radioplayer AppleTV-App ist ab sofort und kostenfrei im AppleTV App-Store verfügbar.
www.radioplayer.de

DAZN und Amazon Prime Video übertragen weitere Bundesligaspiele live
DAZN wird bis zum Ende der aktuellen alle Freitags- und Montagsspiele der Fußball-Bundesliga sowie die Relegationsspiele am Saisonende übertragen. Das teile die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit. Auch Amazon Prime Video wird weitere Bundesliga-Spiele zeigen - und zwar an diesem Wochenende.

Amazon Prime Video überträgt das Hauptstadtderby Hertha BSC gegen Union Berlin am 22. Mai, gefolgt von Schalke 04 gegen FC Augsburg am 24. Mai - für Prime-Mitglieder im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne weitere Zusatzkosten verfügbar

"Wir freuen uns, Prime-Mitgliedern in Deutschland und Österreich weitere Bundesligaspiele ohne zusätzliche Koste zu ihrer Mitgliedschaft zeigen zu können", sagt Alex Green, Geschäftsführer Sport bei Prime Video. "Prime-Mitglieder können an diesem Wochenende das Hauptstadtderby zwischen Hertha BSC und Union Berlin sowie FC Schalke 04 gegen den FC Augsburg sehen."

Benni Zander wird das Berliner Hauptstadtderby am Freitag zusammen mit Co-Kommentator Marko Rehmer kommentieren. Am Sonntag begrüßt Benni Zander die Zuschauer zum Duell der Schalker mit Augsburg, unterstützt von Co-Kommentator Markus Weinzierl.
www.dazn.com
www.amazon.de

NDR Info startet mit "Synapsen" einen neuen Wissenschafts-Podcast
Rund 43 Millionen Abrufe über alle Plattformen: "Das Coronavirus Update" mit Christian Drosten hat sich binnen kurzem zum erfolgreichsten Podcast entwickelt. NDR Info und das NDR Audio Lab "Think Radio" hatten ihn Ende Februar gemeinsam an den Start gebracht, nun gibt es einen neuen Podcast von den Macherinnen und Machern des Erfolgsformats.

Seit Corona kennt jeder den R-Wert, aber was genau machen Modellierer damit? Plötzlich wollen alle wieder zum Mond fliegen, aber warum eigentlich? Die Gefahr von Umwelthormonen ist bekannt, aber was hat eine transsexuelle Schnecke damit zu tun? In dem neuen NDR Info Podcast "Synapsen" sprechen die NDR Journalistinnen Maja Bahtijarevic und Lucie Kluth mit Fachjournalistinnen und -journalisten über große Themen der Wissenschaft und die Fragen, die dahinter stehen. Sie begeben sich auf Spurensuche und nehmen ihre Hörerinnen und Hörer mit an Schauplätze der Forschung.

Am Freitag, 22. Mai, startet der NDR Info Podcast "Synapsen" direkt mit zwei Folgen, die sich dem Coronavirus widmen. Die erste Folge geht der Frage nach: Was können Antikörpertests? Maja Bahtijarevic spricht mit der Wissenschaftsjournalistin Daniela Remus, die ein Labor und einen Testhersteller besucht hat und Eindrücke und Interviews mitbringt. Die zweite Folge beschäftigt sich mit der Frage, wie Modellierungen der Virusverbreitung funktionieren. Maja Bahtijarevic trifft dafür die Wissenschaftsjournalistin Nele Rößler, die Interviews mit verschiedenen Forscherinnen und Forschern aus der Physik, Mathematik, Gesundheitsökonomie und Biologie geführt hat.

"Synapsen" geht immer freitags mit neuen Folgen online. Die dritte Folge am Freitag, 29. Mai, beschäftigt sich mit der Entstehung des SARS-2-Coronavirus und Verschwörungsmythen. Themen der weiteren Podcast-Folgen sind unter anderem: Impfstoff- und Medikamentenentwicklung, Umwelthormone, die Rückkehr zum Mond, Pränataldiagnostik und Ethik, Klimafreundliches Bauen, Gendermedizin sowie der Wald im Klimawandel.

Start: Freitag, 22. Mai, ab 17.00 Uhr unter www.NDR.de/synapsen, in der ARD Audiothek und dort, wo es Podcasts gibt.

Quelle: www.satellifax.de




11.05.2020 - 16.05.2020


Satellit Aktuell

ZDF bleibt in SD auf Satellit Astra
Während die ARD sich 2021 zurückziehen will, wird das ZDF auch künftig in Standardauflösung (SD) über Satellit weitersenden: Der Mainzer Sender hat die Partnerschaft mit dem Luxemburger Satellitenbetreiber SES Astra verlängert. Die Vereinbarung beinhaltet die Übertragung der Sender ZDF, ZDFneo und ZDFinfo in SD-MPEG 2 über die Astra-Orbitalposition 19,2° Ost.

"Für das ZDF ist die Empfangbarkeit seiner Programme in möglichst vielen Haushalten von strategischer Bedeutung", begründet ZDF-Produktionsdirektor Dr. Michael Rombach die Entscheidung. "Die Fortsetzung der Verbreitung über Satellit in SD-Qualität ermöglicht auch weiterhin vielen Zuschauerinnen und Zuschauern, die noch nicht auf HD-Empfang umgestellt haben, die Teilhabe an unserem öffentlich-rechtlichen Programmangebot".

"Es empfangen nach wie vor insgesamt sechs Millionen Zuschauer ihre Programme in Deutschland ausschließlich über SD-Signale", erläutert Christoph Mühleib, Geschäftsführer ASTRA Deutschland GmbH. "Das Zweite Deutsche Fernsehen erreicht mit seiner Programmfamilie alle Bevölkerungs- und Altersgruppen. Allerdings nur, wenn auch eine Ausstrahlung in allen Übertragungsstandards stattfindet."
www.astra.de
www.zdf.de


Sat Kompakt

CIFTCI TV testet auf Türksat
CIFTCI TV kann mit unverschlüsselten Testsendungen auf Türksat 42° Ost beobachtet werden. Gesendet wird auf der Frequenz 12.265 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 5/6).

CIFTCI TV HD auf Türksat
CIFTCI TV ist über Türksat, 42° Ost, jetzt auch in HD-Qualität zu empfangen. Gesendet wird unverschlüsselt auf der Frequenz 12.083 GHz horizontal (SR 13.750, FEC 2/3).


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

M7 bringt UHD-Sender Travelxp 4K HDR ins Kabel
Der weltweit erste Reisekanal in UHD/HDR-Bildqualität zeigt rund um die Uhr Berichte und Reportagen über Urlaubsziele in über 60 Ländern aus aller Welt. Für die Zuschauer in den von M7 versorgten Netzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das Programm in deutscher Sprache angeboten.

"Wir freuen uns über diesen attraktiven Neuzugang in unserem UHD-Portfolio: Travelxp 4K HDR bringt fremde Kulturen und exotische Länder direkt ins Wohnzimmer und ermöglicht den Zuschauern, in eine ferne Welt einzutauchen, insbesondere jetzt, da Reisen nur schwer möglich ist", sagte Christian Heinkele, Geschäftsführer der Eviso Germany GmbH, dem M7 Business Partner in Deutschland. "Reisereportagen und Landschaftsaufnahmen sind die perfekten Beispiele für Inhalte, bei denen es auf exzellente Bildqualität und leistungsfähige Verbreitungswege ankommt. Stadtwerke, Netzbetreiber und Glasfaseranbieter können damit zeigen, was in ihren Netzen steckt."

Sumant Bahl, Geschäftsführer von Travelxp für Europa und Afrika, erklärte: "Wir freuen uns darüber, unsere Zusammenarbeit mit der M7-Gruppe und unsere 4K-Verbreitung in Deutschland weiter auszubauen. Travelxp 4K HDR gehört zu den weltweit besten Anbietern von 4K- und Reise-TV-Programmen. Neben der hochwertigen und beindruckenden Bildqualität unseres Senders sind wir besonders stolz auf unsere eigenproduzierten und vielseitigen Inhalte rund ums Thema Reisen. Wir sind davon überzeugt, dass die M7-Zuschauer von unseren Sendungen begeistert sein werden."

Mit Travelxp 4K HDR, Insight TV UHD und LoveNature 4k bietet M7 seinen Partnern insgesamt drei UHD-Sender zur Verbreitung in ihren Netzen an. Das Abkommen baut auf die Zusammenarbeit auf, die zwischen der M7-Gruppe und Travelxp bereits in den Benelux-Staaten und in osteuropäischen Märkten besteht.
www.m7deutschland.de


FM Aktuell

Radio Schlagerparadies auf UKW gestartet
Das bundesweite Programm Radio Schlagerparadies sendet jetzt erstmal terrestrisch auf UKW. Am Studiostandort Kleinblittersdorf bei Saarbrücken wurde die Frequenz 102,0 MHz in Betrieb genommen. National ist das Programm über Digitalradio DAB+ im "Bundesmux" (Kanal 5C) zu hören.


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

freenet Video verlängert kostengünstige Einsteiger-Testphase
Der Discounter unter den Video-On-Demand (VOD)-Anbietern freenet Video bietet ab sofort sein kostengünstiges Einsteigerangebot von 0,99 Euro pro Monat für drei statt bisher nur einem Monat an. Dafür bekommt man nicht nur mehr als 1.000 Filme und Serien, sondern zusätzlich aus dem Gesamtangebot der sonst kostenpflichtigen rund 8.000 Leihfilme - darunter auch topaktuelle Blockbuster - einen Film pro Monat inklusive. Ab dem vierten Vertragsmonat erhöht sich der Preis für das Abo auf 4,99 Euro im Monat. Das Angebot ist monatlich kündbar. Das Vorzugsangebot ist noch bis Ende Juni verfügbar.
www.freenet.de


TV und Radio Aktuell

Sky Sport präsentiert seinen Kunden zum Comeback der Bundesliga neue Funktionen sowie mehr Ultra HD
An diesem Wochenende kehrt die Bundesliga zurück. Wenn nach zweimonatiger Pause die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Form von „Geisterspielen“ erfolgt, wird Sky seinen Kunden auch in dieser neuen und für alle ungewohnten Situation ein besonderes TV-Erlebnis mit zahlreichen neuen Übertragungselementen präsentieren. Dazu gehören unter anderem mehr Ultra HD als jemals zuvor, neue Wege im Bereich der Stadionakustik und eine neue Audio-Option sowie die Einbindung der Fans beim „tipico Topspiel der Woche“.

Die letzten neun Spieltage versprechen ein sportlich spannendes Saisonfinale. Mit speziellen Sky Angeboten wird der Zugang zum Bundesliga-Liveerlebnis besonders attraktiv: Für Sky Q Kunden gibt es die Bundesliga live und in HD für 24,99 Euro pro Monat und für den flexiblen Streaming Service Sky Ticket bietet Sky ein End-of-Season-Ticket mit zwei Monaten Supersport für einmalig 39,99 Euro.

Jacques Raynaud, Sky Sportchef: “Das Comeback der Bundesliga ist eine schöne Nachricht für unsere Kunden und die Fans und wir freuen uns darauf, dass der Ball bald wieder rollt. Dabei haben die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten in unseren Studios wie auch in den Stadien höchste Priorität. Auch wenn es ohne Publikum in den Stadien nicht dasselbe ist, wollen wir unseren Zuschauern ein besonderes TV-Erlebnis bieten. Mit mehr Ultra HD als jemals zuvor, neuen Übertragungselementen und neuen frei wählbaren Optionen werden wir das Beste aus den Comeback-Spielen und der für alle ungewohnten Situation machen.“

Ab sofort wird Sky mehr Bundesliga-Spiele als jemals zuvor in Ultra HD präsentieren. Neben dem „tipico Topspiel der Woche“ am Samstagabend können Sky Q Kunden künftig in der Regel noch eine weitere Partie des Spieltags in bester Bildqualität auf Sky Sport Bundesliga UHD erleben.

Zusätzlich zeigt Sky die Partie am Samstagabend ab sofort auch in der „#CouchKurve“. Hier wird Florian Schmidt-Sommerfeld mit jeweils einem Fan beider Mannschaften durch das Topspiel führen. In diesem neuen Feed auf Sky Sport Bundesliga 4 HD werden neben dem Geschehen auf dem Rasen auch der Moderator und die Fans sowie unter anderem ausgewählte Tweets, Grafiken und Online-Votings eingeblendet. Darüber hinaus wird das Topspiel wie bisher auch im zusätzlichen „Scoutingfeed“ auf Sky Sport Bundesliga 3 HD angeboten, auf dem insbesondere Taktikfreunde das Spiel in der Totalen verfolgen können.

Neben diesen zusätzlichen Kanälen beim Topspiel wird Sky bei allen Partien des Spieltags eine neue frei wählbare Audio-Option anbieten. In der Grundeinstellung „Original“ hören Zuschauer wie bisher auch den Kommentator und das Geschehen im Stadion. In Anbetracht der Tatsache, dass kein Publikum im Stadion ist, wird dabei für ein möglichst authentisches Hörerlebnis in den Wohnzimmern stärkerer Fokus auf den Rufen von Spielern und Trainern sowie den Geräuschen der Ballaktionen liegen. Diese Audio-Option wird auch im Rahmen der auf Sky Sport News HD frei empfangbar ausgestrahlten Original Sky Konferenz zu hören sein.

Als frei wählbare Alternative für Sky Kunden, die die Bundesliga über den Sky Q oder den Sky+ Receiver verfolgen, bietet Sky eine neue zusätzliche Audio-Option an. Neben dem Live-Kommentator werden dort auch zum Spielgeschehen passende Fan-Gesänge der beteiligten Mannschaften und Publikumsreaktionen eingespielt.

Zur visuellen Darstellung und Einblendung von Spielstatistiken und weiteren Grafiken während der Live-Übertragung wird verstärkt Augmented Reality zum Einsatz kommen.

Als einmalige Aktion wird Sky zudem zum Auftakt am Samstag eine zusätzliche Übertragung des Revierderbys zwischen dem BVB und dem FC Schalke mit Fan-Kommentar anbieten. Neben der regulären Übertragung der Partie in der Original Sky Konferenz (auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und Sky Sport News HD) sowie als Einzelspiel (auf Sky Sport Bundesliga 2 HD) können Sky Zuschauer die Live-Übertragung auf Sky Sport Bundesliga 7 HD auch mit dem Kommentar von je einem Fan der Dortmunder sowie der Schalker verfolgen.

Sky wird auch in dieser besonderen und für alle ungewohnten Situation seinen Kunden und allen Fans ein besonderes TV-Erlebnis präsentieren. Damit alle Fans in Deutschland die Comeback-Spiele genießen können, hat Sky aufgrund der Ausnahmesituation entschieden, an den ersten beiden Spieltagen nach der „Corona-Pause“ die Original Sky Konferenz der Bundesliga am Samstagnachmittag sowie die Konferenz der 2. Bundesliga am Sonntag für alle frei empfangbar auf Sky Sport News HD live zu übertragen. Sky Kunden können zudem wie gewohnt wahlweise alle Sky-Einzelspiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga und auch die Original Sky Konferenz live auf Sky Sport Bundesliga genießen.
www.sky.de

Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur ab 18. Mai wieder mit bekanntem Sendeschema
Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur senden ab dem 18. Mai wieder nach ihrem etablierten Programmschema. Alle Informationsformate und die Magazinsendungen zu Kultur, Politik, Bildung, Musik, Literatur, Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Religion, Sport sowie Umwelt- und Verbraucherthemen sind künftig wieder zu gewohnter Zeit zu hören. Mit der Rückkehr zum vor Corona gültigen Sendeschema entfällt das seit dem 23. März gesendete Sonderprogramm. Die zusätzlichen Informationsformate wie Corona-Newsletter und -Podcast oder aktuelle Live-Übertragungen zu Pandemiethemen im Digitalkanal „Deutschlandfunk Dokumente und Debatten“ werden weiterhin angeboten.

Deutschlandradio-Programmdirektor Andreas-Peter Weber: „Wir sind froh und stolz darauf, dass wir wieder unser bekanntes Programm anbieten können. Mit dem Sonderprogrammschema haben wir auf das rasant gestiegene Interesse an fundierter Corona-Berichterstattung reagiert und konnten gleichzeitig Arbeitsabläufe flexibler gestalten. Die Rückkehr zum gewohnten Sendungsablauf bedeutet eine große Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen viele weiterhin im Homeoffice und unter erschwerten Bedingungen arbeiten müssen.“

Die aktuelle Berichterstattung im Zuge der Corona-Krise hatte zuletzt zu einem rapiden Anstieg der Seitenaufrufe der Deutschlandradio-Programme im Netz geführt. Die Deutschlandfunk-Nachrichtenseite verzeichnete bis zu 10-mal mehr Aufrufe im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Hauptinteresse galt aktuellen Corona-Inhalten, wobei auch viele weitere Themen deutlich stärker nachgefragt wurden. Zugleich hat auch die Zahl der Wiedergaben und Downloads von Audios über die Programmwebseiten und die Dlf Audiothek App im März und April zugenommen.

Mit der Rückkehr zum gewohnten Programmschema sollen in Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova noch mehr Kulturereignisse von den Bühnen ins Radio geholt werden. Nach den Absagen von Konzerten, Kulturveranstaltungen, Festivals und Podiumsdiskussionen waren bereits in den letzten Wochen zahlreiche Live-Konzerte in kleinerer Besetzung im Radio zu hören, der Preis der Leipziger Buchmesse wurde im Programm von Deutschlandfunk Kultur vergeben, der Internationale Literaturpreis folgt am 4. Juni. Weitere Konzerte ohne Publikum sind in den Funkhäusern und im ganzen Bundesgebiet geplant. Deutschlandfunk Kultur sendet darüber hinaus in den kommenden Monaten regelmäßig Musik und Gespräche mit den Machern von Festivals, die Corona-bedingt abgesagt werden mussten.
www.deutschlandradio.de


Digitalradio Aktuell

DAB+-Radio jetzt als Marke Eigenbau
Die Firma bemondis GmbH aus der Oberpfalz hat einen DAB+-Radiobausatz entwickelt und bietet diesen nun Online zum Verkauf an. Darauf verweist der Netzbetreiber Bayern Digitalradio. Der Bausatz enthält alle für den Betrieb notwendigen Komponenten, u.a. Hauptplatine, Displaymodul, 12V Steckernetzteil, 2 Stück 5W Lautsprecher, 4 farbige Taster, Lautsprecherleitung, Flachbandleitung, Antennendraht und Montageanleitung. Der UVP des Vistron DAB+-Radiobausatz liegt bei 69,90 Euro. Die bemondis GmbH bietet Entwicklungs-, Fertigungs- und Logistikdienstleistungen zu verschiedenen Themen der Mikroelektronik, wie z. B. Embedded Systems, Unterhaltungselektronik, Infotainment, Multimediatechnik, LED-Beleuchtung, Sensorik, HF-Technik und mehr.
www.bayerndigitalradio.de


Medien & Medienpolitik

ver.di zu Rundfunkgebühren: An Entscheidung für Erhöhung festhalten
Angesichts von Initiativen aus der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, den Rundfunkbeitrag in der Gebührenperiode ab 2021 nicht wie in der Ministerpräsidentenkonferenz Mitte März beschlossen zu erhöhen, fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht zu schwächen: "Die Länderparlamente sind jetzt dazu aufgefordert, an der Entscheidung festzuhalten, die Rundfunkgebühren vom kommenden Jahr an zu erhöhen. Schon die Erhöhung auf 18,36 Euro war eine Enttäuschung und wird an vielen Ecken und Enden nicht reichen, um die Programme von ARD, ZDF und Deutschlandradio angemessen zu finanzieren und parallel den Erwartungen an die Entwicklung neuer Digitalangebote zu entsprechen. Die vergangenen Wochen haben uns den hohen Stellenwert der Arbeit in den Rundfunkanstalten sehr deutlich gezeigt, daran darf nicht gerüttelt werden", warnte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Er forderte die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf, sich für eine Akzeptanz der vereinbarten Erhöhung um 86 Cent stark zu machen.

Schon jetzt werde die Corona-Pandemie genutzt, um in einzelnen Anstalten den Spardruck zu erhöhen. Vorreiter sei der NDR, der 300 Millionen Euro einsparen und damit spürbare Einschnitte ins Programm vornehmen wolle: "Die Politik muss den Sendern ausreichend Geld zur Verfügung stellen, ihrem Auftrag nachzukommen, dieser Grundsatz steht. Wie wichtig seriöse Informationen, aber auch neue Angebote in den Bereichen Kultur und Bildung sind, erleben wir grade. Es wäre fatal für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn ausgerechnet dort jetzt der Rotstift angesetzt wird", kritisierte Werneke.
www.verdi.de

Medienanstalten veröffentlichen aktuellen MedienVielfaltsMonitor
Radio ist das meistgenutzte lokale Informationsmedium und spielt eine wichtige Rolle für die Meinungsbildung in den Regionen – auch zu nationalen und internationalen Themen. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen MedienVielfaltsMonitors der Medienanstalten.

„Die Zahlen des aktuellen MedienVielfaltsMonitors zeigen, dass sich sehr viele Menschen über das Radio zum Zeitgeschehen informieren. Dank des lebendigen Wettbewerbs auf dem Radiomarkt war bisher stets gewährleistet, dass hier vielfältig und abwechslungsreich informiert wird. Der Radiomarkt ist ein gutes Beispiel für die bestehende Medienvielfalt in unserem dualen Rundfunksystem, zu der der private Rundfunk einen wichtigen Beitrag leistet. Deshalb ist gerade auch der private Rundfunk als systemrelevant anzusehen und bei der aktuellen Diskussion zu Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise maßgeblich in den Blick zu nehmen. Andernfalls droht die Gefahr, dass die krisenbedingten Einbrüche auf den Werbemärkten kurzfristig zu Konzentrationsschüben oder zu einer Abnahme der Anbietervielfalt führen könnten,“ kommentiert Dr. Wolfgang Kreißig, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), die Veröffentlichung.

Der von den Medienanstalten jetzt veröffentlichte aktuelle Medienvielfaltsmonitor gibt darüber hinaus Aufschluss über die Meinungsmacht der Medienkonzerne in Deutschland. Hier zeigt sich, dass KKR durch den Einstieg bei Axel Springer neuer Player unter den Top-5-Konzernen mit der größten potenziellen Meinungsmacht ist.

- Radio ist meistgenutztes Informationsmedium für Lokales

Knapp jeder Dritte informiert sich täglich im Radio zum lokalen Zeitgeschehen. Damit ist das Radio das meistgenutzte Lokalmedium, noch vor dem Internet (28 %) und den Tageszeitungen (26 %). Auch für Informationen über Themen von bundesweiter Bedeutung bleibt das Radio unersetzbar. Mehr als 45 % der Deutschen informieren sich hier täglich über das nationale und internationale Geschehen – nur das Fernsehen wird im Bevölkerungsschnitt häufiger informierend genutzt (54 %).

Die öffentlich-rechtlichen Angebote der ARD liegen im Radio- Meinungsmarkt vorne. Die restlichen Angebote verteilen sich auf eine große Vielzahl privatwirtschaftlicher Unternehmen, die damit einen zentralen Beitrag zu einer vielfältigen Radiolandschaft sichern.

- KKR als neuer Player in konvergenten Meinungsmarkt eingetreten

Auch der konvergent gemessene Gesamtmeinungsmarkt ist nach wie vor sehr vielfältig. Mit dem Einstieg von KKR bei Axel Springer im Sommer 2019 steigt allerdings ein neuer Player unter die Top-5-Konzerne mit der größten potenziellen Meinungsmacht in Deutschland auf. Mit ARD, Bertelsmann, ZDF, Springer und KKR nehmen die Top-5-Konzerne gut 55 % des Meinungsbildungsmarkts in Deutschland ein. Auf die Top 5 folgt eine große Anbietervielfalt: 37 % verteilen sich auf weitere 25 Medienhäuser, die restlichen 21 % entfallen auf eine sehr viel größere Zahl von Medienunternehmen.

Mit dem MedienVielfaltsMonitor untersuchen die Medienanstalten kontinuierlich die Entwicklung der konvergenten Medienlandschaft in Deutschland und ermitteln empirisch den Anteil einzelner Konzerne am Meinungsbildungsmarkt. Im Wesentlichen basiert der MedienVielfaltsMonitor auf der von den Medienanstalten beauftragten MedienGewichtungsStudie von Kantar, den Reichweitenstudien der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) bzw. Nielsen Online und einer datenbankgestützten strukturierten Erfassung und Analyse der Inhaber und Beteiligungsverhältnisse auf dem deutschen Medienmarkt.

Alle Detailergebnisse und -informationen sowie eine interaktive Aufbereitung der Ergebnisse des MedienVielfaltsMonitor 2019 II finden Sie unter
www.medienvielfaltsmonitor.de.


Internet/Mobile Kommunikation

3 von 10 Verbrauchern bestellen in der Corona-Krise online Lebensmittel
Joghurt, Wein, Gemüse, Obst: Seit Ausbruch der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens kaufen fast doppelt so viele Verbraucher ihre Lebensmittel im Internet ein wie zuvor. Waren es vormals noch 16 Prozent, geben nun 30 Prozent an, ihre Lebensmittel häufig bzw. hin und wieder im Netz zu bestellen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die im April 2020 durchgeführt wurde.

Demnach wurden vor allem Online-Supermärkte wie rewe.de, bringmeister.de oder Amazon Fresh durch die Corona-Krise beflügelt: Während 7 Prozent der Befragten angeben, dort bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland eingekauft zu haben, sagen dies 19 Prozent für die Zeit seit Ausbruch der Pandemie. 10 Prozent kauften zudem vor Corona online auf Plattformen und Seiten für die direkte Bestellung landwirtschaftlicher Produkte wie Online-Hofläden ein – und 14 Prozent tun es seither. Auch der Lebensmittelkauf über große Plattformen wie Ebay oder Amazon ist nach Verbraucherangaben angestiegen, wenn auch auf sehr kleinem Niveau: Nur 1 Prozent sagt, dort vor Corona zumindest hin und wieder Lebensmittel bestellt zu haben – 5 Prozent sind es seit Ausbruch der Pandemie. Die Befragten konnten mehrere Optionen angeben. „Das Verbraucherverhalten hat sich während der Corona-Krise deutlich geändert – auch beim Einkauf von Lebensmitteln. Online einzukaufen ist mit Blick auf das Ansteckungsrisiko nicht nur sicherer, sondern auch komfortabel. Viele Menschen, die jetzt umgestiegen sind, können die Vorteile des Online-Einkaufs jetzt unmittelbar erleben und werden sich daran auch langfristig gewöhnen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

An der Spitze liegt allerdings noch immer der stationäre Lebensmittel-Handel - wenngleich es hier deutliche Rückgänge zu verzeichnen gibt. So sagen laut Bitkom-Studie 75 Prozent, vor der Corona-Krise im Supermarkt eingekauft zu haben und 71 Prozent im Discounter. Diese Werte sind für die Zeit seit Ausbruch der Pandemie auf 65 Prozent bzw. 58 Prozent zurückgegangen. Eine Zunahme gibt es hingegen bei der Nachfrage nach regionalen Produkten: 43 Prozent der Verbraucher geben an, seit Ausbruch der Corona-Pandemie Lebensmittel auf dem Wochenmarkt zu kaufen – 37 Prozent waren es zuvor. 27 Prozent kaufen aktuell in Hofläden ein, ein Plus von 4 Prozentpunkten gegenüber der Zeit vor Corona.

Insgesamt fühlen sich viele Verbraucher unbehaglich, wenn sie im stationären Supermarkt einkaufen. 65 Prozent stimmen der Aussage zu, sie hätten beim Betreten ein mulmiges Gefühl. Knapp drei Viertel (74 Prozent) beklagen, es würden sich zu viele Menschen nicht an die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln halten.
www.bitkom.de

Quelle: www.satellifax.de




04.05.2020 - 09.05.2020


Satellit Aktuell

WAIDWERK startet über Satellit bei Sky
Das Medienunternehmen HIGH VIEW baut die Verbreitung seiner Sender weiter aus: WAIDWERK, der 24-Stunden-TV-Sender für Angler, Jäger und Outdoor-Begeisterte, geht am 5. Mai 2020 im trendSports-Paket für Satellitenkunden bei Sky an den Start.

Damit steht das Special-Interest-Angebot allen Fans in Deutschland und Österreich in HD-Qualität zur Verfügung. Ebenfalls neu: WAIDWERK setzt ab sofort auch auf Live-Inhalte.

Das trendSports-Paket von TA2 Europe ist für Satellitenkunden von Sky für 5,99 Euro im Monat buchbar und bietet neben WAIDWERK mit EDGEsport, SPORT1+, SPORTDIGITAL FUSSBALL und eSPORTS1 insgesamt fünf attraktive TV-Sender. TrendSports ist die Heimat für Fans, deren Sportarten und Hobbies im linearen Fernsehen sonst wenig Raum erhalten.

Alexander Trauttmansdorff, Geschäftsführer der HIGH VIEW: „Wir freuen uns sehr, WAIDWERK jetzt auch den Kunden von Sky in Deutschland und Österreich anzubieten. Der Sender richtet sich mit seinem authentischen, interessanten und unterhaltsamen Programm an die steigende Zahl der Jagd- und Angelinteressierten. Mit der Verbreitung über Satellit vergrößern wir unsere Reichweite und werden das Programm von WAIDWERK durch neue Live-Inhalte weiter aufwerten.“

Arnold C. Kulbatzki, Geschäftsführer TA2 Europe: „WAIDWERK ist eine perfekte Erweiterung des trendSports-Pakets von TA2 Europe. TrendSports richtet sich an Fans, die im linearen Fernsehen nur wenig Angebote für ihre Sportarten und Hobbies finden. Dabei ist die Zielgruppe von WAIDWERK extrem groß.“

Allein in Deutschland haben über 380.000 Menschen einen Jagdschein. Für über 6,4 Millionen ist Angeln laut IfD Allensbach ein Hobby. Kulbatzki: „Dieses Fan-Potenzial verdient ganz einfach einen eigenen TV-Sender mit Bildern in HD-Qualität.“

Telenor Maritime setzt für mobile maritime Dienste auf Eutelsat
Eutelsat hat sich einen mehrjährigen Vertrag mit Telenor Maritime über die Bereitstellung von Ku-Band Kapazitäten auf regionaler Basis für Segelgebiete in Europa, auf den Transatlantikrouten, in der Karibik und in Südostasien gesichert.

Eutelsat wird im Rahmen eines Managed Services Abkommens zur Bedienung dieser Segelregionen gezielt Kapazitäten auf einigen Satelliten mit garantierten Bandbreiten bereitstellen. Die Kapazitäten werden genutzt, um Passagieren von Kreuzfahrt- und Fährschiffen Internetanbindungen in Hochgeschwindigkeit über erweitertes GSM Roaming an Bord und/oder den Zugang über WiFi Netze zu ermöglichen. Mit Beginn des Abkommens wird die Telenor Maritime proaktiv schrittweise Schiffe in ihr Netzwerk übernehmen.

Zu einem späteren Zeitpunkt will Telenor Maritime in Europa Schiffe auf den Eutelsat Ka-Band-Satelliten Konnect VHTS migrieren, sobald dieser verfügbar ist. Damit würde das Unternehmen zugleich zum ersten Referenzkunden aus der Schifffahrtsbranche auf diesem neuen Satelliten werden.

Lars Erik Lunøe, CEO Telenor Maritime, sagte: “Wir freuen uns über die erweiterte Zusammenarbeit mit Eutelsat. Wir haben uns für Eutelsat entschieden, da uns das Unternehmen die richtige Plattform und den Servicemix bereitstellen kann, der zu unseren Zielmärkten passt und zugleich die benötigte Beweglichkeit bietet, unseren hohen Standards hinsichtlich Latenz des Sprachverkehrs, des Kapazitätsmanagements und der Einsatzflexibilität zu entsprechen.“

Philippe Oliva, Chief Commercial Officer Eutelsat Communications, sagte: “Wir danken Telenor Maritime für das Vertrauen in Eutelsat, das uns zum Hauptlieferanten des Unternehmens für maritime Konnektivitätsdienste macht und dieses in die Lage versetzt, das Angebot an Hochgeschwindigkeitsanbindungen für seine Kunden auszubauen. Dieses Abkommen bestätigt zudem sowohl die unvergleichliche Abdeckung der Eutelsat-Flotte als auch deren flexiblen und innovativen Ansatz bei der Bereitstellung maßgeschneiderter Lösungen für deren Kunden.“
www.eutelsat.de


Consumer Electronics/IT

WISI: Eigene HD-Inhalte effizient in Koaxialnetze einspeisen und verteilen
WISI bietet den Betreibern von Kabelnetzen und Kanalaufbereitungen mit dem neuen HDMI Encoder Modulator OE 01 eine kosteneffiziente Möglichkeit, ihre bestehenden TV-Programmangebote mit eigenen HD-Videoinhalten aus externen Signalquellen zu erweitern und aufzuwerten. Der kompakte OE 01 für die HD Video & Audio Encodierung moduliert ein HDMI-Signal in ein für die Verteilung über Koaxialkabel kompatibles HF-Signal. Die eingespeisten HDMI-Signale werden dabei in MPEG4 komprimiert und lassen sich von allen an das Verteilnetz angeschlossenen TV-Geräten mit MPEG4 kompatiblen Receivern empfangen und wiedergeben. Mit dem neuen Encoder Modulator adressiert WISI insbesondere Betreiber von BK-Verteilstrukturen in Hotels, Krankenhäusern, Freizeiteinrichtungen, Seniorenzentren und Wohnheimen.

OE 01 hat einen HDMI-Eingang für den Anschluss externer Signalquellen wie etwa PCs, Notebooks, Kameras sowie DVD-Player und unterstützt HD-Auflösungen bis 1080p60. Der Betreiber kann seine vorhandenen DVB-C/T TV-Signale und die eingespeisten HDMI-Video-Signale zeitgleich in seinem Netz ohne externen Combiner bereitstellen, da beide Signalwege bequem über den Durchschleifeingang des OE 01 realisiert werden. Ausgangsseitig unterstützt der Encoder Modulator die Umsetzung der HDMI-Signale in alle gängigen terrestrischen- / Kabelsignalmodulationen (DVB-C/T, ATSC-T/C und DTMB). Diese lassen sich ohne zusätzliche Hardware oder Software direkt am Gerat auswählen. Die Ausgangsfrequenz bis 1218 MHz ist frei einstellbar. Für die Erstellung einer Programmreihenfolge und den reibungslosen Programmsuchlauf an den angeschlossenen Empfangsgeräten unterstützt der OE 01 die Funktion LCN und die NIT-Bearbeitung. Weitere Pluspunkte sind die sehr benutzerfreundliche Programmierung und die einfache Montage.
www.wisi.de

Umweltfreundlicher SAT-Empfang mit Kathrein Power Saving
Die KATHREIN Digital Systems (KATHREIN DS) Marktführer für digitalen Empfang von Satellit, Terrestrik, Kabel und IP sowie deren Signalverteilung, unterstützt Installateure und Händler bei der Auswahl von besonders stromsparenden Produkten durch eine eigene Kennzeichnung. Unter dem Label „Energiesparer“ ordnet das Unternehmen alle Produkte ein, die sich für die Umsetzung einer energieeffizienten SAT-Empfangsanlage eignen und damit nicht nur nachhaltig arbeiten, sondern vor allem auch die Betriebskosten deutlich senken.

Besonderes Highlight dieser Initiative ist die „Kathrein Power Saving“ Technologie, welche u.a. beim kürzlich vorgestellten EXD 154, aber auch bei weiteren Multischaltern zum Einsatz kommt. Diese bewirkt, dass sich nach dem Ausschalten des letzten Receivers der gesamten Anlage der Multischalter automatisch in einen Deep Standby-Modus mit einer Nulllast von 0,15 Watt versetzt. Außerdem werden weitere Komponenten der Anlage, wie z.B. LNBs oder Verstärker, welche oft zwischen 2 und 4 Watt verbrauchen, ebenfalls abgeschaltet.

Einen weiteren Ansatz zum Energie sparen bei Multischaltern bietet die Kathrein Eco Serie: Dank der Fernspeisung der Multischalter über die angeschlossenen Receiver haben diese einen Eigenverbrauch von 0 Watt, sobald alle Teilnehmer ihre Empfangsgeräte abschalten. Hinzu kommen weitere Energiespareffekte, welche sich aus besonders niedrigen Nulllastwerten und hohen Wirkungsgraden der eingesetzten Komponenten ergeben. Selbstverständlich erfüllen sämtliche Kathrein-Produkte die ohnehin geltenden EU-Vorgaben zum Stromverbrauch. Mehr noch legt Kathrein großen Wert auf die Einhaltung der ERP-Anforderungen für Büro und Haushaltsgeräte mit externen Netzteilen, auch wenn diese streng genommen für Geräte der Installationstechnik nicht gelten.

„Wenngleich der TV-Empfang über Satellit in puncto Energieverbrauch etwa im Vergleich zum Streaming über das Internet bereits klar im Vorteil ist, sind wir bei KATHREIN DS stetig dabei, weitere Energiesparpotentiale zu entwickeln – und das nicht erst seit diesem Jahr!“, so Michael Auer, Geschäftsführer der KATHREIN Digital Systems. „Selten lassen sich zwei Ziele so gut miteinander vereinbaren, wie Nachhaltigkeit und langfristige Kostenersparnis. Daher lohnt ein zweiter Blick auf besonders günstig erscheinende Produkte, da diese gegenüber hochwertigen Kathrein-Produkten schon nach kurzen Betriebszeiträumen entscheidende Nachteile entfalten.“
www.kathrein-ds.com

Aktiver Sat-ZF-Verteiler von POLYTRON
Mit dem aktiven Sat-ZF-Verteiler FSA 2-8 A erweitert POLYTRON sein Produktangebot. Der Verteiler bietet zwei Eingänge und entsprechend zweimal acht Ausgänge. Anwendungsgebiet sind beispielsweise Installationen, bei denen zwischen LNB und weiterer Signal-Verteilung eine größere Distanz besteht.

Der FSA 2-8 A ist ein aktiver Sat-ZF-Verteiler für den Frequenzbereich 950 bis 2150 MHz mit zwei Eingängen. Die Eingangssignale werden an jeweils acht Ausgänge verlustfrei verteilt. Dabei kann der Eingangspegel maximal 90 dBµV betragen. Eine LNB-Spannungsversorgung von 15 Volt (max. 250 mA) kann bei Bedarf zugeschaltet werden. Der FSA 2-8 A verfügt über ein Gehäuse für den Einsatz in 19 Zoll-Schränken.
www.polytron.de


Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

Autokinos in Bayern nun möglich: BLM unterstützt schnelles und einfaches Verfahren
Autokinos erleben in Corona-Zeiten eine Renaissance. Ab kommenden Montag, 11. Mai 2020, haben auch in Bayern Autokinos die Möglichkeit, mit einer Sondergenehmigung von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, Filme zu zeigen oder gegebenenfalls Gottesdienste und Konzerte zu veranstalten (vgl. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung).

Die bloße Übertragung des Filmtons auf einer UKW-Frequenz in die Autoradios der Besucher ist medienrechtlich unbedenklich und muss lediglich vor der Frequenzzuteilung durch die Bundesnetzagentur bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) angezeigt werden. Mehr als 50 Anzeigen dazu hat die BLM in den letzten Wochen bereits erhalten und diese zügig und ohne Erhebung von Kosten bearbeitet, damit es umgehend losgehen kann, sobald die Voraussetzungen im Rahmen des Infektionsschutzes vorliegen.

Wichtig ist die Unterscheidung zum Veranstaltungsrundfunk: Wenn es sich z.B. um ein Konzert oder ein Kirchenfest auf dem Autokino-Gelände handelt, das moderiert, live übertragen oder mit einem eigenen Radioprogramm begleitet werden soll, muss dafür bei der Landeszentrale eine medienrechtliche Genehmigung beantragt werden. Sie gilt nur für die Dauer der Veranstaltung und die Besucher des Veranstaltungsgeländes.
www.blm.de

waipu.tv zieht neuen TV-Kanal an Land: 'Wir angeln!' ist ab sofort verfügbar
waipu.tv kündigt den Start eines weiteren Kanals im Bereich New-TV an: „Wir Angeln!“, ein Angebot von Athlethia Sports, bietet Nutzern die komplette Bandbreite rund um den Fischfang. Der Kanal ist ab sofort in sämtlichen Paketen von waipu.tv verfügbar.

Bei „Wir Angeln!“ können sich Fischfang-Fans auf ein breitgefächertes Angebot freuen: Von Angel-Reisen in exotische Länder bis hin zu Tipps für das heimische Gewässer, bietet der Sender abwechslungsreichen Angel Content. Dabei vereint der Kanal die bekanntesten und reichweitenstärksten YouTube-Creator aus der Angelbranche in Deutschland.

Mit dabei sind unter anderem der mit knapp 200.000 Abonnenten größte YouTube-Angel-Kanal Deutschlands "Ich geh angeln!" von Victor Eras, Joshi ("Joshinator") und Maxi ("Angeln Maximal") aus Berlin sowie Carsten Zeck von „Zeck Fishing“.

Hinter „Wir Angeln!“ steht das Full Service Medianetzwerk Athletia Sports aus Köln, dessen Fokus auf Sport-Bewegtbildinhalten auf der Video-Plattform YouTube liegt. Athletia Sports vereint dabei die verschiedensten Dienst- und Netzwerkleistungen.

Der aktuelleste Kanalneuzugang „Wir Angeln!“ ist dabei exklusiv bei waipu.tv zu sehen und steht damit allen Nutzern des Marktführers für unabhängiges IPTV zur Verfügung.
www.waipu.tv

Neue Programme bei MagentaTV
Auf MagentaTV, dem IPTV-Paket der Deutschen Telekom, gibt es Zuwachs durch gleich drei Sender: Der Pay-TV-Sender Spiegel Geschichte ist ab sofort auf der TV-Plattform zu sehen. Ermöglicht wir dies durch ein neues Abkommen der Betreibergesellschaft Spiegel TV Geschichte und Wissen GmbH und Co. KG mit dem Telekommunikationskonzern. Das neue Abkommen erlaubt Spiegel TV auch die weitere Ausstrahlung des Schwestersenders Spiegel TV Wissen. Dieser ist bereits seit 2011 Bestandteil von MagentaTV.

In den Pay-TV-Paketen Big TV, Sport International und Lifestyle hat die Telekom zudem weitere Sender aufgeschaltet. Hier sind jetzt neu der Extreme Sports Channel in SD (Big TV, Sport International) und BonGusto HD (Big TV, Lifestyle) als Spartensender rund um Kochen und Ernährung hinzugefügt worden.
www.telekom.de


TV und Radio Aktuell

Die Bundesliga ist wieder da: Original Sky Konferenz für alle frei empfangbar
Die Politik hat grünes Licht für das Comeback der Bundesliga gegeben: Ab dem 16. Mai rollt der Ball wieder. Die Bundesliga kann den Spielbetrieb in Form von "Geisterspielen" aufnehmen. Gemeinsam mit vielen Fußballfans und Kunden in Deutschland freut sich Sky darauf, dass es wieder losgeht.

Sky wird auch in dieser besonderen und für alle ungewohnten Situation seinen Kunden und allen Fans ein besonderes TV-Erlebnis präsentieren.

Damit alle Fans in Deutschland die Comeback-Spiele genießen können, hat Sky aufgrund der Ausnahmesituation entschieden, an den ersten beiden Spieltagen nach der "Corona-Pause" die Original Sky Konferenz der Bundesliga am Samstagnachmittag sowie die Konferenz der 2. Bundesliga am Sonntag für alle frei empfangbar auf Sky Sport News HD live zu übertragen.

Sky Kunden können zudem wie gewohnt wahlweise alle Sky-Einzelspiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga und auch die Original Sky Konferenz live auf Sky Sport Bundesliga genießen. Der 24/7 Sky Sportnachrichtensender Sky Sport News HD wird ebenso wie skysport.de umfangreich über alle News zum Bundesliga Comeback berichten.

Um den Zuschauern auch im Rahmen der Comeback-Spiele, die leider ohne die Fans im Stadion stattfinden müssen, ein besonderes TV-Erlebnis zu präsentieren, wird Sky neue Features einsetzen, die in Kürze kommuniziert werden.

Damit noch mehr Fans der Zugang zum Bundesliga-Liveerlebnis so einfach wie möglich gemacht wird, wird es darüber hinaus für den Rest der Saison viele attraktive Sky Angebote geben. Hierzu gehört ab sofort für Sky Q Kunden die Bundesliga live und in HD für 24,99 Euro pro Monat, sowie ab dem 11. Mai für den flexiblen Streaming Service Sky Ticket das End-of-Season-Ticket mit zwei Monaten Supersport für einmalig 39,99 Euro.

Jacques Raynaud, Sky Sportchef: "Das Comeback der Bundesliga ist eine schöne Nachricht für unsere Kunden und Fußballfans. Wir sind dankbar dafür, dass wir mit unserem Programm für die Menschen in dieser herausfordernden Situation unseren Beitrag für die bestmögliche Unterhaltung leisten können. Sky wird das Beste aus den Comeback-Spielen machen und den Zuschauern ein besonderes TV-Erlebnis bieten." Im Rahmen der Liveübertragungen wird Sky eng mit der DFL und den offiziellen Behörden sowie im Einklang mit den Sicherheitsbestimmungen zusammenarbeiten. Denn die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat höchste Priorität.
www.sky.de

Deutschlandfunk: Internationaler Kabarettpreis „Salzburger Stier“ trotzt Corona
Es ist eine Tradition in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft: Jährlich im Mai wird der „Salzburger Stier“ vergeben. Getragen von Radiosendern aus vier Ländern, gilt der Preis auch als „Radio-Oscar“ des deutschsprachigen Kabaretts, verliehen an die Besten der Szene, gefeiert mit zahlreichen Zuschauern. In diesem Jahr ist wegen der Corona-Krise fast alles anders, der „Salzburger Stier“ geht im Radio und im Netz neue Wege. Ausgezeichnet werden die Berliner Autorin und Kabarettistin Sarah Bosetti, der Schweizer Satiriker Renato Kaiser und der österreichische Kabarettist Florian Scheuba.

Ausrichter des renommierten Preises ist in diesem Jahr der Deutschlandfunk. Im Kölner Funkhaus wird in der kommenden Woche die Radio-Gala stattfinden – ohne Publikum, aber mit Live-Kabarett, Interviews, Musik und einem akustischen roten Teppich. Den breitet Moderator und Kabarettist Martin Zingsheim für die drei Preisträgerinnen und Preisträger aus. „Corona macht an der Grenze nicht Halt, aber der Salzburger Stier eben auch nicht“, freut sich Zingsheim auf seine Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zingsheim wird die Gala aus dem Kölner Sendestudio moderieren, seine Gäste melden sich aus Berlin, Wien und Zürich, tragen Texte vor, sprechen über die aktuelle Situation und lassen sich von Zingsheim gebührend feiern. Die Radio-Gala zum „Salzburger Stier“ wird von allen beteiligten Radiosendern in den kommenden Wochen ausgestrahlt – in Deutschland von BR, HR, MDR, SR, SWR, WDR und Deutschlandfunk, vom österreichischen ORF, dem Schweizer SRF und RAI Südtirol.

Eröffnet wird der „Salzburger Stier“ von Klavierkabarettist Bodo Wartke. Er gibt sein Konzert im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk nun als „Geisterkonzert“, also ohne Publikum im Saal. MDR und ORF übertragen die Eröffnung am 15. Mai ab 20.00 Uhr live im Radio, der Deutschlandfunk schneidet den Abend für alle weiteren beteiligten Sender mit. Ein Video des Konzerts wird am 18. Mai unter deutschlandfunk.de/salzburgerstier veröffentlicht. Für das Kölner Geisterkonzert hat er ein Programm zusammengestellt, in dem er Auszüge aus seinem neuen Programm „Wandelmut“ und Hits aus den letzten 20 Jahren kombiniert. Dritte Veranstaltung im Rahmen des „Salzburger Stiers“ ist eine Sonderausgabe der politischen Radioshow „Zingsheim braucht Gesellschaft“. Gastgeber Martin Zingsheim spricht mit Kabarettistinnen und Kabarettisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über Humor, dessen Grenzen und politisch korrekte Sprache in Comedy und Kabarett.

Der Deutschlandfunk sendet das Programm zum „Salzburger Stier“ als siebenteilige Serie vom 20. Mai bis zum 1. Juli jeden Mittwoch ab 21.05 Uhr in der Sendung „Querköpfe“.
www.deutschlandfunk.de/salzburgerstier

50 Jahre "Tatort": Voting-Event zum 50-jährigen Jubiläum der Krimi-Reihe
Deutschlands älteste und erfolgreichste Krimi-Reihe wird 50! Das Erste möchte dieses Jubiläum gemeinsam mit seinem Publikum feiern. Denn es sind die Zuschauer, die den "Tatort" über Generationen hinweg zu dem gemacht haben, was er heute ist: ein Kult-Krimi. Deshalb startet Das Erste in diesem Jubiläumsjahr statt der üblichen Reihe von Sommerwiederholungen am Sonntagabend einen Voting-Event.

Die Zuschauer haben die Wahl und können ihr "Tatort"-Programm an elf Sonntagen im Sommer selbst bestimmen: Dazu wird Das Erste zum 50sten Geburtstag eine Hitliste von 50 "Tatort"-Filmen herausgeben, aus der die Zuschauerinnen und Zuschauer dann wöchentlich ihre Lieblingsfolge wählen können. Das Ergebnis der Wahl wird jeweils freitags vor dem Ausstrahlungstermin bekannt gegeben. Die Liste mit den 50 zur Wahl stehenden Folgen wird ab Sonntag, 14. Juni, unter "www.DasErste.de/tatort-voting"; online bereitgestellt. Die Auswahlliste besteht aus den 50 beim Publikum besonders erfolgreichen "Tatort"-Krimis der letzten 25 Jahre. Der erste Wunsch-"Tatort" wird am Sonntag, 21. Juni, um 20:15 Uhr zu sehen sein, der letzte dann am 30. August.

Parallel zum "Wunsch-'Tatort'" am Sonntag um 20:15 Uhr zeigt Das Erste auf dem Freitagsplatz um 22:15 Uhr ab dem 26. Juni noch einmal einige herausragende Klassiker aus 50 Jahren "Tatort": eine kleine Zeitreise durch die bundesrepublikanische Gesellschafts-, Fernseh- und Krimigeschichte, wie sie sich in der Reihe seit einem halben Jahrhundert spiegelt. Denn der "Tatort" war und ist vor allem eines: nah dran an der Lebenswirklichkeit mit seinen Fällen, seinen Ermittlertypen, den handelnden Personen und vor allem den Regionen, in denen er spielt.
www.daserste.de

sunshine live will mit „I Am Raving“ wieder Wohnzimmer-Rave-Erfolgsgeschichte schreiben
Wegen der überwältigenden Resonanz der ersten Ausgabe setzte der größte Radiosender für elektronische Musik in Deutschland sunshine live mit einem weiteren Termin die Erfolgsgeschichte des virtuellen 90er-Raves mit einem weiteren Wohnzimmer-Rave fort. Am Samstag, den 2. Mai, kamen Elektromusik-Fans bei „I Am Raving“ erneut voll auf ihre Kosten. In der Zeit von 20 Uhr bis 3 Uhr übertrug der Sender die virtuelle Party live on air und streamte zudem auf Facebook, Twitch und YouTube.

Bereits Ende März entstand in Zusammenarbeit mit dem Technikpartner around GmbH ein originalgetreuer digitaler Nachbau des Mannheimer Maimarktclubs. In diesem, mit viel Liebe zum Detail, nachgebauten Club versorgten sich die tanzenden Gäste der virtuellen Radioactive an den virtuellen Bars mit virtuellen Getränken. Für die Teilnehmenden war diese alternative Partymöglichkeit eine mehr als willkommene Abwechslung zur Kontaktsperre in Zeiten der Corona-Pandemie. Aufgrund der großen Nachfrage kam schnell die Idee, eine weitere Party zu veranstalten. Das Konzept wurde konkret und mit „I Am Raving“ ein besonderes Line-Up für Freunde des Happy Hardcore Genres auf die Beine gestellt. Sieben Stunden lang sendete sunshine live vergangenen Samstag exklusive, speziell für diesen Abend erstellte Sets von Charly Lownoise, DJ Panda, Interactive, Raver’s Nature und Dune. Selbstverständlich auch diesmal aus einer Party-Animation einer ausverkauften Halle aus dem Hause around. Neben dem virtuellen Getränkekauf konnte erstmalig das brandneue stylische sunshine live Supporter-Package erworben werden. Das Package besteht aus T-Shirt und einer dazu passenden Community-Maske. Passend zum Vibe der Veranstaltungsreihe tragen die im Package enthaltenen Artikel die Aufschrift „We.Rave.On.“. Das Supporter-Package fand ebenso reißenden Absatz wie die virtuellen Drinks und ein Klimaschutzprodukt.

Raven und das Klima schützen? Bei “I Am Raving” war beides möglich, denn zum Kauf standen diesmal auch Bäume, die virtuell verkauft wurden, aber in der realen Welt gepflanzt werden, um so Aufforstungsprojekte zu unterstützen.

Insgesamt konnten wieder weit über 1 Millionen Hörer und User während der live Übertragung erreicht werden. Kein Wunder also, dass bei fast 13.000 positiven Kommentaren von begeisterten Teilnehmern auf den online Portalen und über 2.500 Whats App-Nachrichten das sunshine live Kommunikationsteam noch bis zum Ende der Veranstaltung alle Hände voll zu tun hatte. So kann es weitergehen!

Das nächste sunshine live goes virtual-Event ist bereits geplant und wird am Samstag, den 30.05.2020 ab 20 Uhr stattfinden.
www.sunshine-live.de

Quelle: www.satellifax.de









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