Innung für Elektro- und Informationstechnik München
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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 22.06.2019



17.06.2019 - 22.06.2019


Digitalradio Aktuell

Digitalradio-Pflicht: TKG-Änderung könnte noch in diesem Jahr in Kraft treten
Die deutsche Umsetzung der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (6. TKG-Änderungsgesetz) mit der Interoperabilitätspflicht für Radiotuner könnte noch in diesem Jahr in Kraft treten. Das strebe das federführende Bundeswirtschaftsministerium an, teilt eine Sprecherin des BMWi auf Anfrage dem Branchendienst dehnmedia mit. Der Entwurf durchlaufe zur Zeit das Notifizierungsverfahren der EU-Kommission. "Anschließend soll im Sommer das Kabinett über den Gesetzentwurf entscheiden, worauf im Herbst die Beratungen im Bundestag und Bundesrat folgen würden", hieß es. Verpflichtend sei der Zugang zu digitalem Radio für alle "Geräte, die ab dem 21. Dezember 2020 in Verkehr gebracht werden", heißt es im Referentenentwurf. In Italien und Frankreich gibt es bereits entsprechende Regelungen.

Baden-Württemberg will an DAB+ festhalten und das Digitalradio ausbauen
Anders als Niedersachsen will Baden-Württemberg am terrestrischen Digitalradio festhalten und DAB+ sogar noch ausbauen. Das geht aus dem Abschlussbericht zum Runden Tisch Medienzukunft Baden-Württemberg der Landesregierung hervor.

Dabei wurde allerdings auch klar, dass ein Ersatz von UKW durch DAB+ noch in weiter Ferne ist. Es bestand Einigkeit bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Einzeltischs Hörfunk, dass die momentanen Strukturen der UKW-Verbreitung funktionierten und daran bis auf weiteres nichts geändert werden solle. Erst bei 90 Prozent Nutzungsanteil in der Bevölkerung komme eine Migration von UKW zu DAB+ in Betracht. Irgendwann müsse allerdings ein Zielkorridor gefunden werden, der dies einleitet. Die Doppelfinanzierung UKW und DAB+ könne nicht ewig beibehalten werden. Der Südwestrundfunk wünsche sich hier ein schnelles Ende der Doppelfinanzierung und eine mit allen Beteiligten gemeinsam festgelegte Strategie für ein Ausstiegsszenario.

Der Südwestrundfunk wünsche sich seitens der Landesregierung das Signal, dass ein Interesse am Ausbau von DAB+ und an Kooperationen von seiten des privaten Rundfunks bestehe. Über den Ausbau und die Entwicklung von DAB+ in Baden-Württemberg seien der Südwestrundfunk und die Landesanstalt für Kommunikation im fortwährenden Austausch. Überlegungen zur Kooperation privater Rundfunkanbieter und des Südwestrundfunks im Bereich der Nutzung der DAB+-Infrastruktur wurden als grundsätzlich sinnvoll erachtet, um Synergieeffekte zu erzielen.

Die derzeitige Förderung der DAB+-Infrastruktur sei allerdings unzureichend. Der Bund solle hier größere Verantwortung übernehmen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Mittel der Landesanstalt für Kommunikation zur Förderung von DAB+ nahezu ausgeschöpft seien. Die für BW erforderlichen Mittel zum flächendeckenden Ausbau der DAB+-Infrastruktur beliefen sich auf viele Millionen Euro. Selbst die ausschließliche Verwendung des Vorwegabzugs würde hierfür nicht ausreichen.

Auf der Grundlage des Abschlussberichts wird schließlich eine Bewertung der Ergebnisse des Runden Tisches durch die Landesregierung erfolgen. Nachdem der Runde Tisch darauf ausgerichtet ist, vielfältige Anregungen zusammenzutragen, wird sodann eine vertiefte Auseinandersetzung mit einzelnen Vorschlägen und deren möglichen Umsetzung erforderlich werden. Die Ergebnisse des Runden Tisches Medienzukunft sollen unter anderem auch Eingang in die Überlegungen zur Anpassung des Medienrechts in Baden-Württemberg und in die weitere medienpolitische Arbeit des Staatsministeriums finden.

DAB+: Ausbau von Allgäu-Mux
Der DAB+-Allgäu-Mux (Kanal 8B) sendet jetzt auch vom Sendestandort Markt Wald mit einer Leistung von 10 kW. Gleichzeitig wurde im Multiplex das Programm Radio Schwabmünchen aufgeschaltet.


Medien International

Radioplayer erweitert seine Datenübertragung in Fahrzeuge
Der Radioplayer, die gemeinsame Plattform internationaler Broadcaster erweitert die Möglichkeiten der Datenübertragung in Connected Cars. Fahrzeughersteller können ihren in KFZ verbauten Info- und Entertainmentsystemen nun auch Metadaten wie u.a. Stream-URLs, Titelanzeigen, Logos, Cover-Artwork oder Podcasts im neuen RadioDNS „ClientID“-Standard zuführen.

Der Radioplayer, der das neue Feature gestern bei der WorldDAB Automotive Konferenz in Turin vorstellte, ist damit weltweit die erste Organisation, die den neuen Standard einsetzt und seine existierenden Datenfeeds dahingehend erweitert. Ziel der neuen RadioDNS-Funktion ist, die bisherigen weitgehend offenen basischen Metadaten um weiterführende Inhalte zu ergänzen, die mittels eines „Client Identifiers“ die gezielte Übermittlung auch geschützter oder exklusiver Daten an bestimmte Vertragspartner erlauben.

Dazu erklärt Nick Piggot, Projekt Direktor von RadioDNS: „Radiosender wollen eine gewisse Übersicht und Kontrolle sowie Messbarkeit was die Verbreitung ihrer wertvollen Metadaten anbelangt, deswegen haben wir mit ihnen und den Geräteherstellern hierfür zusammen an einer Lösung gearbeitet. Der Radioplayer, als sehr wichtiger Service Provider für uns, wird als „early adopter“ die Verfügbarkeit der Daten gegenüber Geräte-Herstellern steigern die auf hybriden Radio-Empfang bauen.“
www.radioplayer.de


Internet/Mobile Kommunikation

IMDb TV : Amazon startet kostenlosen Streaming-Dienst in Europa
Amazon will seinen kostenlosen, werbefinanzierten Streaming-Dienst IMDb TV auch in Europa starten. Mark Eamer, Vice President von IMDb TV, kündigte laut einem Bericht des Medienmagazins DWDL den Start noch in diesem Jahr an. In welchen Ländern der Dienst konkret an den Start gehen wird und ob Deutschland dazu gehöre, lasse Amazon bisher offen. Da Deutschland für Amazon einer der wichtigsten Märkte ist, dürfte es aber eher eine Frage des Wann als des Ob sein, hieß es.

Das neue Streaming-Angebot besiert auf der "Internet Movie Database" (IMDb), eine umfangreiche Datenbank mit Infos über Filme und Serien. Unter dem Namen "IMDb Freedive" startete der Amazon-Konzern Anfang des Jahres einen kostenfreien Streaming-Dienst. Nach wenigen Monaten habe Amazon jetzt nicht nur die Umbenennung in "IMDb TV" angekündigt, sondern auch einen deutlichen Ausbau der verfügbaren Inhalte. Gleichzeitig wolle man die internationale Expansion starten.

Für das US-Angebot hat der US-Konzern bereits Deals mit Warner Bros., Sony Pictures Entertainment und den MGM Studios geschlossen, um mit attraktiveren Inhalten noch mehr Nutzer zum eigenen Angebot zu ziehen. Als einer der Blockbuster wird ab Juli das Oscar-prämierte Angebot "La La Land" zu sehen sein.
www.amazon.de

Quelle: www.satellifax.de



Neues von ChannelPartner

TK & Netzwerke

Bundesregierung bricht Versprechen bei Breitbandausbau
18.06.2019 Von Hans-Christian Dirscherl (Redakteur PC-Welt)

50 Mbit/s bis Ende 2018

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Jahr 2014 in ihrer Regierungserklärung versprochen, dass bis Ende 2018 alle bundesdeutschen Haushalte Zugang zu einem Breitbandanschluss mit mindestens 50 Mbit/s haben sollen. Dieses Versprechen eines flächendeckenden Breitbandausbaus bis Ende 2018 hat die Bundesregierung nicht erfüllt, wie ein Sprecher der Bundesregierung jetzt in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion eingeräumt hat. Das berichtet das Handelsblatt.

Demnach hatten laut dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger Ende 2018 nur rund 88 Prozent der bundesdeutschen Haushalte Zugang zu einem mindestens 50 Mbit/s schnellen Internetzugang.

Zudem hat die Bundesregierung kaum etwas aus dem Topf ihres Förderprogramms für den Breitbandausbau ausgezahlt. Damit soll der Breitbandausbau in Regionen unterstützt werden, in denen sich der Breitbandausbau für die Netzbetreiber wirtschaftlich nicht lohnt Demnach hat die Bundesregierung bisher nur 150 Millionen Euro ausbezahlt; 2018 waren es sogar erst 26,6 Millionen. Obwohl Ausbauprojekte und Beratungsleistungen in einem Umfang von 4,5 Milliarden Euro bewilligt sind. Die Gelder werden aber erst nach Fertigstellung eines Bauabschnitts ausbezahlt. Das soll die schleppende Auszahlung erklären.

Bereits 2018 sah die Bundesregierung das Desaster offensichtlich kommen und hat ein neues Ziel für den Breitbandausbau formuliert: Glasfaser und Gigabitanschluss in ganz Deutschland bis 2025.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Jahr 2014 in ihrer Regierungserklärung versprochen, dass bis Ende 2018 alle bundesdeutschen Haushalte Zugang zu einem Breitbandanschluss mit mindestens 50 Mbit/s haben sollen. Dieses Versprechen eines flächendeckenden Breitbandausbaus bis Ende 2018 hat die Bundesregierung nicht erfüllt, wie ein Sprecher der Bundesregierung jetzt in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion eingeräumt hat. Das berichtet das Handelsblatt. Demnach hatten laut dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger Ende 2018 nur rund 88 Prozent der bundesdeutschen Haushalte Zugang zu einem mindestens 50 Mbit/s schnellen Internetzugang. Zudem hat die Bundesregierung kaum etwas aus dem Topf ihres Förderprogramms für den Breitbandausbau ausgezahlt. Damit soll der Breitbandausbau in Regionen unterstützt werden, in denen sich der Breitbandausbau für die Netzbetreiber wirtschaftlich nicht lohnt Demnach hat die Bundesregierung bisher nur 150 Millionen Euro ausbezahlt; 2018 waren es sogar erst 26,6 Millionen. Obwohl Ausbauprojekte und Beratungsleistungen in einem Umfang von 4,5 Milliarden Euro bewilligt sind. Die Gelder werden aber erst nach Fertigstellung eines Bauabschnitts ausbezahlt. Das soll die schleppende Auszahlung erklären.

Bereits 2018 sah die Bundesregierung das Desaster offensichtlich kommen und hat ein neues Ziel für den Breitbandausbau formuliert: Glasfaser und Gigabitanschluss in ganz Deutschland bis 2025.

Kostenloses Webinar
19.06.2019 Von Dr. Ronald Wiltscheck (Chefredakteur

Video-Überwachung leicht gemacht

Mit der Power-over-Ethernet-Technologie (POE) gehen Installation und Betrieb von IP-Überwachungskameras erheblich einfacher von der Hand als mit analogen Systemen. Das Sicherheitsbedürfnis vieler Kunden ist in den letzten Jahren immens angestiegen. Sowohl Hausbesitzer als auch Gewerbetreibende wollen ihre Immobilien auch aus der Ferne im Blick behalten und mit Videokameras potentielle Einbrecher abschrecken.

Wer heute Sicherheits- und Videoüberwachungssysteme anbietet, setzt komplett auf IP-Technologie. Denn nur ein gut gemanagtes hoch performantes IP-Netzwerk bietet die für die Fernüberwachung nötige Konnektivität, Netzwerkbandbreite und Sicherheit. Denn auch in der Branche der Video-Überwacher hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Wie Fachhändler von diesem Trend profitieren können, darüber klärt ein kostenloses Webinar am Freitag, den 28. Juni 2019 um elf Uhr vormittags auf. Titel des Webinars: "Videoüberwachung via IP-Netzwerk".

Dort wird Christof Stelmach, EMEA Market Development Manager bei Zyxel, den interessierten Resellern erläutern, wie die neuen Switches des Netzwerkherstellers die Einrichtung von Kamera basierten IP-Überwachungssystemen vereinfachen. Außerdem wird der Zyxel-Manager den Zuschauern erklären, was Fachhändler beachten müssen, wenn sie ihre Kunden mit IP-basiertem Video-Equipment ausstatten wollen.

Folgende Fragen werden in dem kostenlosen Webinar beantwortet: Wie stellt man eine hohe Qualität von Videoübertragungen über lange Strecken und zwischen mehreren Standorten sicher?

Wie genau baut man hoch verfügbare IP-Überwachungssysteme auf? Wie erreicht man eine hohe Videoqualität, ohne mit Datenpaketen überflutet zu werden? In dem kostenlosen Zyxel-Webinar erfährt der interessierte Fachhändler, welches Videoüberwachungsequipment, also welche Netzwerkkomponenten, IP-Kameras, Switches und Server er benötigt, um scharfe Bilder der ungebetenen "Gäste" zu erhalten und sie zuverlässig remote zu speichern.

Hier können Sie sich zu dem kostenlosen Zyxel-Webinar " anmelden.

PC & Zubehör

Bis zu 20 TByte Bruttokapazität

Synology bringt mit DS419slim kompaktes 4-Bay-NAS
20.06.2019 Von Peter Marwan (Redakteur)


Die Synology DS419slim arbeitet mit einem Dual-Core-Prozessor und misst lediglich 12 mal 10,5 mal 14,2 Zentimeter. Sie nimmt bis zu vier 2,5-Zoll-Platten (HDD oder SSD) mit einer Gesamtkapazität von 20 TByte auf. Als Netto-UVP nennt der Hersteller 313 Euro.

Synology hat sein Portfolio mit der DS419slim um ein kompaktes, aber leistungsfähiges Einsteigergerät erweitert. Der Hersteller positioniert es als persönliche Cloud und hat es dafür mit vier Laufwerksschächten für im laufenden Betrieb austauschbare 2,5-Zoll-HDDs oder -SSDs ausgerüstet. Die DS419slim ist ab sofort verfügbar. Als UVP nennt der Hersteller 313 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Die DS419slim misst lediglich 12 mal 10,5 mal 14,2 Zentimeter und wiegt (ohne Speichermedien) 700 Gramm. Zum Datenaustausch stehen zwei USB-3.0-Ports und zwei Gigabit-Ethernet-Ports bereit. Letzteres lassen sich für Failover und Link-Aggregation konfigurieren.

In der Speicherbox von Synology arbeitet ein Dual-Core-Prozessor mit 1,33 GHz (Marvell Armada 385 88F6820), der von 512 MByte RAM unterstützt wird. Als möglichen sequenziellen Datendurchsatz nennt der Hersteller über 220 MByte/s (Lesen) und 94 MByte/s (Schreiben) in einer Dual-Gigabit-Umgebung mit Link Aggregation. Die Leistungsaufnahme gibt er mit 20 Watt beim Zugriff und sieben Watt bei aktiviertem Ruhezustand der Festplatte an.

Zu den Komfortfunktionen gehören ein geplantes Ein- und Ausschalten sowie Unterstützung für Wake-on-LAN. Neben dem hauseigenen Synology Hybrid RAID (SHR) werden die RAID-Level Basic, JBOD sowie RAID 0, 1, 5, 6 und 10 unterstützt. Die maximale Anzahl lokaler Benutzerkonten liegt bei 1.024, die maximale Anzahl lokaler Gruppen sowie die maximale Anzahl freigegebener Ordner jeweils bei 256, die Anzahl gleichzeitiger Verbindungen via SMB, NFS, AFP oder FTP kann 100 nicht überschreiten.

Für den Einsatz in Unternehmen unterstützt die DS419slim Active Directory, die automatische Blockierung von Anmeldeversuchen, Let's Encrypt sowie per SSL verschlüsselte Zugriffe. Zum mitgelieferten Anwendungspaket gehören mit Drive ein universelles Portal für die Dateisynchronisierung auf unterschiedlichen Plattformen, File Station als virtuelles Laufwerk oder Remote-Ordner, ein FTP-Server sowie mit Cloud Sync eine Option zur Zwei-Wege-Synchronisierung zahlreichen öffentlichen Cloud-Speichern, darunter denen von Amazon, Google, Microsoft, Box und Dropbox. Durch zahlreiche Funktionen zur Dateiverwaltung hilft die DS419slim privaten Nutzern zudem, Fotos, Videos und Dokumente zu ordnen, sie aufzurufen und zu präsentieren oder auch ein Backup davon zu erstellen.

Security

7 Tipps zur IoT-Security

Die Unsicherheit der Dinge - willkommen im Botnet
21.06.2019 b Von Christoph Kumpa (Autor)


IoT (Internet of Things) und Smart Home werden sich dann durchsetzen, wenn alle Sicherheitslücken geschlossen sind.

Das Internet der Dinge steckt immer noch in den Kinderschuhen, aber hat sich bereits einen Ruf als ausgewachsenes Sicherheitsrisiko gemacht. Ob Router, Drucker, Smart-TV, Spielzeug oder Waschmaschinen - vernetzte Geräte werden für Cyberkriminelle zum Werkzeug für illegales Krypto-Mining, DDoS-Angriffe bis hin zur Lösegelderpressung durch angedrohte Datenlöschung, wie im Fall des Spielzeugherstellers Spiral Toys. Dessen Datenleck machte 2017 Schlagzeilen, bei dem mehr als 800.000 Nutzer betroffen waren.

Die IoT-Malware-Landschaft entwickelt sich stetig weiter, während die Sicherheitsvorkehrungen meist noch rudimentär sind. Das Anfang des Jahres entdeckte Botnet "Hide and Seek" bettet, im Gegensatz zur berüchtigten DDoS-Mirai-Malware, eine Vielzahl von Befehlen wie Datenexfiltration, Code-Ausführung und Interferenz mit dem Betrieb des Geräts ein.

Die Sicherheitsrisiken im IoT-Bereich sind Großteils auf das rasante Tempo zurückzuführen, mit dem IoT-Devices weltweit implementiert werden - 20 Milliarden installierte Geräte sind nach Schätzungen von Gartner bis Ende 2020 zu erwarten. Im hart umkämpften Technologiesektor hat der Eifer, als erster mit erschwinglichen IoT-Geräten auf den Markt zu kommen, dazu geführt, dass viele Hersteller selbst einige der grundlegendsten Sicherheitsprinzipien zugunsten schneller Entwicklungszyklen außer Acht gelassen haben.

Hinzu kommt, dass die Kombination aus übertriebener Kostenkontrolle und dem Streben nach Benutzerfreundlichkeit noch weniger Raum für robuste Sicherheitsmaßnahmen lässt. Viele IoT-Geräte verwenden extrem preiswerte Verarbeitungseinheiten. Diese Geräte sind oft speicher- oder eingabebeschränkt, was wohl eine einfache Funktionalität ermöglicht, aber wenig bis gar keinen Platz für zukünftige Updates oder Patches lässt. Da die Lebensdauer dieser Devices oft bei über zehn Jahren liegt, stellen sie vor dem Hintergrund immer neuer Bedrohungen ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem dar.

Sieben Punkte zur Verbesserung der IoT-Sicherheit

1) Geräteauthentifizierung und -identität

Die korrekte und sichere Authentifizierung mit individueller Geräteidentifikation ermöglicht den Aufbau einer sicheren Verbindung zwischen den Geräten selbst und den Backend-Steuerungssystemen. Wenn jedes Gerät seine eigene eindeutige Identität hat, können Unternehmen schnell bestätigen, dass das kommunizierende Gerät tatsächlich dasjenige ist, das es vorgibt zu sein. Dazu ist eine individuelle Geräteidentifikation auf Basis von Lösungen wie Public Key Infrastructure (PKI) erforderlich.

2) Physische Sicherheit

Die physische Sicherheit ist von größter Bedeutung. Deshalb sollte die Integration von Sicherungsmaßnahmen gegen Manipulation in Gerätekomponenten bei Entwicklern im Vordergrund stehen, um zu verhindern, dass sie dekodiert werden können. Darüber hinaus sollte dafür gesorgt werden, dass Gerätedaten im Zusammenhang mit Authentifizierung, Identifikationscodes und Kontoinformationen gelöscht werden können, wenn ein Gerät gefährdet ist, um Datenmissbrauch zu verhindern.

3) Verschlüsselung

Beim Einsatz von IoT-Lösungen müssen Unternehmen sicherstellen, dass der Datenverkehr zwischen Geräten und Backend-Servern ordnungsgemäß verschlüsselt ist. Die Sicherstellung der Verschlüsselung von Befehlen und die Überprüfung der Befehlsintegrität durch Signierung oder starke Kodierung sind entscheidend. IoT-Geräte sollten auch alle gesammelten sensiblen Benutzerdaten verschlüsseln, um die Datensicherheit zu erhöhen.

4) Firmware-Updates

In der Eile, neue IoT-Produkte auf den Markt zu bringen, bauen Hersteller manchmal Geräte ohne Firmware-Update-Fähigkeit. Ein konsistenter Prozess, der eine flexible Firmware-Bereitstellung bietet, ermöglicht die Entwicklung neuer Produkte. Gleichzeitig ist garantiert, dass wichtige Sicherheitsfixes universell über bestehende Produktlinien verteilt werden können.

5) Sichere Kodierung

IoT-Entwickler müssen sichere Kodierungsverfahren implementieren und diese im Rahmen des Software-Build-Prozesses auf das Gerät anwenden. Die Konzentration auf Qualitätssicherung und die Identifizierung und Behebung von Schwachstellen als Teil des Entwicklungszyklus optimiert die Sicherheitsbemühungen und trägt dazu bei, Risiken zu minimieren.

6) Schließen von Backdoors

Der Bau von Geräten mit Backdoors, sei es zu Überwachungs- oder Strafverfolgungszwecken, ist alltäglich geworden. Diese Vorgehensweise beeinträchtigt jedoch die Integrität und Sicherheit des Endbenutzers. Hersteller müssen dafür Sorge tragen, dass weder bösartiger Code noch Backdoors eingeführt werden und die UDID (Unique Device ID) des Geräts nicht kopiert, überwacht oder erfasst wird. So wird vermieden, dass, wenn sich das Gerät online registriert, der Prozess nicht abgefangen wird oder anfällig für rechtswidrige Überwachung ist.

7) Netzwerksegmentierung

Wenn ein Netzwerk in sichere Segmente unterteilt ist, kann im Fall eines kompromittierten IoT-Geräts dessen Segment vom Rest des Netzwerks isoliert werden. Sollte das Gerät kompromittiert werden, sind nur Geräte in diesem Netzwerksegment betroffen. Die Zone kann unter Quarantäne gestellt, und es lassen sich Abhilfemaßnahmen ergreifen, ohne Risiken für andere Systeme. Da sich bereits viele IoT-Geräte im Einsatz befinden, die praktisch unmöglich zu aktualisieren sind, erleben wir wahrscheinlich auch zukünftig DDoS-Angriffe durch kompromittierte Geräte und das Auftreten von IoT-orientierter Ransomware. Bemühungen um gemeinsame IoT-Sicherheitsstandards gewinnen jedoch an Fahrt, und wir werden in den oben genannten Bereichen bald auch deutliche Verbesserungen sehen. (rw)

Quelle: www.channelpartner.de




10.06.2019 - 15.06.2019


TV und Radio Aktuell

Umfassender Sender-Relaunch: Aus ANIXE wird ANIXE+
Aus ANIXE wird ANIXE+: Auf dem bisherigen Programmplatz von ANIXE bietet ab 1. Juli 2019 der neue eigenständige Sender ANIXE+ umfassende fiktionale Programm-Highlights in HD-Ready-Qualität im Free-TV mit einem zusätzlichem Video-On-Demand-Angebot in der per Red Button (HbbTV) abrufbaren Mediathek - ein großes Plus an Mehrwerten, ganz wie im Namen von ANIXE+.

ANIXE+ ist somit der zweite Sender in der Senderfamilie neben ANIXE HD Serie, der in HD-Qualität für den Zuschauer kostenlos ausgestrahlt wird.

Mehr Programm-Highlights: ANIXE+ setzt verstärkt auf fiktionale Unterhaltung in bester Qualität. Zu den neuen Highlights gehört die US-Kultserie "Anger Management" mit Charlie Sheen. Auch Krimifreunde kommen voll auf ihre Kosten. Serien wie "SK Kölsch" und die Krimi-Komödie "Ein Bayer auf Rügen" sind die Höhepunkte dieses Genres. Und ab 1. August steigen die Helden der Actionserie "Helicops" wieder in den Berliner Himmel auf. Darüber hinaus zeigt ANIXE+ weiterhin hochwertige Dokumentationen wie zum Beispiel "Wildlife Nannies".

Mehr Qualität: ANIXE+ ersetzt die bisherige SD-Ausstrahlung von ANIXE und strahlt alle Sendungen ab 1. Juli (Vodafone/Kabel Deutschland ausgenommen) in HD-Ready-Bildqualität aus. Damit gehört ANIXE+ zu den Sendern, die Top-Unterhaltung in hochauflösender Bildqualität im Free-TV anbieten.

Mehr Interaktivität: Künftig können zusätzliche attraktive Inhalte in der frei zugänglichen HbbTV-Mediathek auf ANIXE+ per Red Button abgerufen werden. Zu den Highlights gehören Spielfimblockbuster. Dazu gesellt sich ein breites Angebot an aktuellen Nachrichten und Hintergrundinformationen - jederzeit On Demand abrufbar.

Einen absoluten Mehrwert bietet eine neue innovative Programmplanungssoftware mit Linear-to-VOD-Funktion, die es ermöglicht, Zuschauer, die ein "connected" TV-Gerät nutzen, individuell mit passenden VOD-Inhalten zu beliefern. Hierbei kann auf Grund des On-Demand Sehverhaltens der Zuschauer ein Profil erstellt werden, nach welchem dann individuelle Highlights für den Einzelnen angeboten werden können.

Till Faber, Channel Manager bei ANIXE HD Television GmbH & Co. KG: "Mit ANIXE+ schaffen wir einen signifikanten Mehrwert für unsere Zuschauer. Sie erhalten ein Plus an Qualität und Inhalten. Ich bin mir sicher: Mit dem Investment in die Neuausrichtung der Programmstrategie werden wir unsere Zuschauer, Werbekunden und Geschäftspartner gleichermaßen überzeugen."
www.anixehd.tv

Neues Triple
Sky launcht neues Treueprogramm Extra Sky startet für seine Kunden ein so im deutschen TV-Sektor einzigartiges Treueprogramm - Extra. Im Mittelpunkt von Extra stehen Premium-Services, die neuesten Sky Produkte und Technologien sowie unvergessliche Erlebnisse - wie etwa ein Blick hinter die Kulissen bei Sky Sport News HD, der Set-Besuch eines Sky Originals, ein exklusives Game-of-Thrones-Screening oder eine Städtetour mit Fußball-Vize-Weltmeister Christoph Metzelder in Madrid rund um das UEFA-Champions-League-Finale.

Marcello Maggioni, Chief Commercial Officer Sky Deutschland: "Unser klares Ziel mit Extra ist es, unseren Kunden auf besondere Art und Weise 'Danke' zu sagen. Ob glühender Fußballfan, eingefleischter Serien-Anhänger oder Produkt-Liebhaber - alle sollen mit Extra die Möglichkeit erhalten, Sky in seiner Vielfalt hautnah zu erleben."

Extra funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Je länger ein Kunde dem Entertainment-Unternehmen treu ist, desto mehr exklusive Vorteile erwarten ihn. Jeder Sky Abonnent ist automatisch Teil von Extra und muss sich lediglich einmal aktiv für das Programm anmelden. Die Teilnahme ist komplett kostenfrei. Extra ist in unterschiedliche Stufen unterteilt, die sich nach der jeweiligen Vertragslänge der Kunden richten: von Bronze (0 bis 2 Jahre), über Silber (3 bis 5 Jahre) und Gold (6 bis 9 Jahre) bis hin zu Platin (10+ Jahre).

In Großbritannien und Italien wurde das Treueprogramm bereits erfolgreich gelauncht - inzwischen nehmen Millionen Abonnenten daran teil. Im Oktober 2018 startete eine Pilotphase in Deutschland, in der bereits ein kleiner Kundenstamm an Extra teilnahm. Ab sofort ist das Programm für alle Sky Abonnenten in Deutschland verfügbar.
www.sky.de/extra

Phoenix soll sich stärker als Politik-Portal etablieren
Der Ereigniskanal phoenix wird sich künftig stärker als Politik-Portal etablieren. Noch für dieses Jahr ist geplant, in den ARD- und ZDF-Mediatheken eigene Sendungsbereiche für phoenix-Inhalte einzurichten. "phoenix ist mit seinem Programmauftrag eine Säule der Demokratie in Deutschland", unterstrich ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in München.

"phoenix zeigt politische Bildung als Programm. In Zeiten von zunehmendem Populismus, Politikverdrossenheit und Fake News in den sozialen Medien liefert der Sender einen Beitrag zur politischen Meinungsbildung, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann", so Bellut weiter. Angesichts der steigenden Zahl komplexer und unübersichtlicher politischer Ereignisse sei die Orientierung, die phoenix biete, wichtiger denn je.

Mit 445 Stunden hat der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF seine Berichterstattung aus dem Deutschen Bundestag 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Weiter gestiegen ist 2018 auch das Nutzungsvolumen des phoenix-Livestreams: Von 114 Millionen Minuten im Jahr 2017 auf rund 298 Millionen Minuten. Einen Schwerpunkt im phoenix-Programm bilden in diesem Jahr die Jubiläen "70 Jahre Bundesrepublik", "70 Jahre Grundgesetz", "Gründung der DDR vor 70 Jahren" und "30 Jahre Mauerfall". Darüber hinaus wird phoenix umfassend über die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen berichten.
www.phoenix.de


Digitalradio Aktuell

DAB+ weltweit: Mehr als 75 Millionen Radios verkauft
Bis zum Ende des vierten Quartals 2018 wurden in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum über 75 Millionen DAB+ Radios verkauft, wie die aktuelle Marktanalyse des Weltverbands WorldDAB zeigt. Das sind 10 Millionen mehr als im Vergleich zum vierten Quartal 2017.

Weitere wichtige Ergebnisse im Überblick:

• In Großbritannien haben 67 Prozent der Haushalte mindestens ein DAB Radio
• In Großbritannien lag der Anteil des digitalen Hörens in drei aufeinanderfolgenden Quartalen bei über 50 Prozent
• In der Schweiz liegt der Anteil des digitalen Hörens bereits bei 64 Prozent
• In Italien werden jetzt 46 Prozent der Neuwagen mit DAB+ verkauft, nach 32 Prozent im Jahr 2017. In Deutschland sind es derzeit über 40 Prozent
• In Deutschland gibt es inzwischen über 11 Millionen DAB+ Radios in Haushalten und in Autos
• In Norwegen gibt es inzwischen über 6 Millionen DAB+ Radios in Haushalten und Autos (Bevölkerung Norwegens: 5,2 Mio.)

Als die zentrale Zukunftsplattform für Radio ist DAB+ in Europa fest etabliert. Das zeigen auch eine Reihe kürzlich erfolgter regulatorischer Maßnahmen: Auf gesamteuropäischer Ebene sieht die im Dezember 2018 von der EU verabschiedete EECC-Richtlinie vor, dass alle neuen Autoradios in der EU bis Ende 2020 digitales terrestrisches Radio empfangen müssen. In Italien greift eine nationale Digitalradiopflicht für Autos bereits Anfang 2020, in Frankreich müssen ab Juni 2020 alle Neuwagen digital-terrestrischen Radioempfang ermöglichen.
www.dabplus.de


Internet/Mobile Kommunikation

Bibel TV startet Subscription-Video-On-Demand-Plattform "yesflix"
Bibel TV geht den nächsten Schritt in seiner Digitalisierungsstrategie: Die ökumenisch-christlichen Medienmacher wollen mit dem SVOD-Dienst "yesflix" lebensbejahenden, positiven Content anbieten, der die christlichen Werte unterstreicht und unterstützt. Im Mittelpunkt des neuen Streaming-Dienstes steht "Ja" - ja zu einem respektvollen Umgang miteinander sowie zu den Grundwerten Familie, Partnerschaft, Verantwortung und Liebe. Verzichtet wird bei dem neuen Video-on-Demand-Angebot auf die Darstellung von Sex und Gewalt.

"Yesflix" finanziert sich durch Subscriber-Umsätze und kostet 7,99 Euro pro Monat. Das Portal ist erreichbar über die Website www.yesflix.de und ist auch über Smartphone und Tablet anzusteuern. Eine App für Smart-TV ist in Planung.

Das neue Angebot startet mit Filmen und Serien aus den Rubriken Familie, Drama, Romantik, Komödie und Dokumentation. Es richtet sich im Schwerpunkt an alle modernen Menschen, die familienfreundliche Unterhaltung suchen und für die der christliche Wertekanon ein verbindliches und verbindendes Element in ihrem Leben ist.

Technisch basiert der neue Abrufdienst "yesflix" auf der White-Label-Plattform "JetEngage", die zur Verwertung und Vermarktung digitaler Medieninhalte entwickelt wurde.

Bibel TV baut mit dem VOD-Portal "yesflix" die digitalen Übertragungswege für werteorientierten Content weiter aus. Das Portal ist als Abrufdienst von Filmen und Serien dabei inhaltlich breiter aufgestellt als das Vollprogramm Bibel TV. Gleichzeitig wird auch das Programmangebot von Bibel TV an hochwertigen Naturdokumentationen, Spielfilmen und Serien systematisch ausgeweitet.

"Wir freuen uns, dass Bibel TV die Botschaft christlicher Werte auch auf innovativen Wegen in die junge Medienwelt überträgt - und damit auch neue Wege für wertkonservative, gewaltfreie Unterhaltung schafft", sagt stellv. Geschäftsführerin Beate Busch. "Wir sehen, dass zunehmend das Vertrauen in die Medien verlorengeht und dass die Menschen in einer Flut von Medienangeboten nach positiver, verlässlicher Orientierung suchen. Dies wollen wir mit yesflix bieten."
www.bibeltv.de

Neuer Radioeins-Podcast von Sonja Koppitz: "Spinnst du? - Eine Woche in der Psychiatrie"
Rund 28 Prozent der Deutschen sind von einer psychischen Erkrankung betroffen. Aber kaum jemand spricht darüber. Radioeins vom rbb schon! Am Montag, 17. Juni 2019, startet der Podcast "Spinnst du? Eine Woche in der Psychiatrie" - eine tagebuchartige Reportage in fünf Folgen à 30 Minuten, in der Sonja Koppitz auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen spricht.

Hirngespinste, lange Leitungen, lockere Schrauben, "Du tickst doch nicht mehr ganz richtig" oder "Du spinnst doch!" - Bilder für psychische Erkrankungen sind im Sprachgebrauch allgegenwärtig. Doch tatsächlich darüber zu sprechen, ist oft ein Tabu. Sonja Koppitz hat für den Podcast eine Woche lang in der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie am Charité Campus Benjamin Franklin recherchiert. Sie hat Patientinnen und Patienten kennengelernt, mit ihnen über ihre Erkrankungen gesprochen und das Team um Klinikleiterin Uni.-Prof. Dr. Isabella Heuser-Collier begleitet. Der Podcast gibt Einblicke in den Lebensalltag mit psychischen Erkrankungen, informiert über den neuen Stand von Wissenschaft und Forschung und zeigt die persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen im Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Spinnst du? Eine Woche in der Psychiatrie" - der Radioeins-Podcast von Sonja Koppitz, ab 17. Juni 2019 täglich eine neue Folge online auf radioeins.de:

- Folge 1: Wie krank ist unsere Gesellschaft?
- Folge 2: Von A wie Angst bis Z wie Zwang
- Folge 3: Genetik und Epigenetik - Die Sache mit den Genen
- Folge 4: Insomnia: Nicht nur ein Song von Faithless Folge 5: Die Glückspille - Zu Risiken, Nebenwirkungen und Therapien
www.radioeins.de

Quelle: www.satellifax.de


Neues von ChannelPartner

Der Spion in der Hosentasche

13.06.2019 Von Harald Kiy (Autor)

Die Nutzung von Smartphones birgt viele Gefahren in sich - insbesondere im Hinblick auf die DSGVO.

Es gibt Sicherheitsmaßnahmen, die wirkungsvoll die mobilen Gefahren abwehren, außerdem existieren Business-Messenger-Dienste, die sicherer sind als WhatsApp und dennoch eine hohe Nutzerakzeptanz erreichen.

Wie sich sensible Unternehmensdaten in der mobilen Kommunikation schützen lassen Seit Jahren steigt die Anzahl der Smartphone-Nutzer an. Waren es 2012 noch 36 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren, die ein Smartphone genutzt haben, ist dieser Anteil im letzten Jahr auf 81 Prozent gestiegen (siehe: Statista). Auf Unternehmensseite ist das Smartphone mittlerweile ein wichtiger Stellhebel in der Beschleunigung von Unternehmensprozessen und als Arbeitsgerät nicht mehr wegzudenken.

Doch die mobile Zugriffsmöglichkeit auf das Unternehmensnetzwerk macht das Smartphone zu einem interessanten Angriffsziel. Zumal Smartphones hoch entwickelte Spionagegeräte sind - ständig erreichbar und intelligent. Über Mikrofon und Kamera liefern sie potenziell jedem Außenstehenden Bild und Ton und greifen über das Unternehmens-WiFi auf sensible Daten im Netzwerk zu. Und obwohl das in den Führungsetagen bekannt ist, wird das Thema Mobile Security noch immer eher stiefmütterlich behandelt, entsprechende Schutzvorkehrungen nur zögerlich getroffen.

Malware: Unternehmen haften Das macht es kriminellen Angreifern mit Phishing-Mails oder Man-in-the-Middle-Attacken leicht, Schwachstellen in der Software auszunutzen. So geschehen beispielsweise beim Pegaus-Trojaner, der in den letzten zwei Jahren Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem ins Visier nahm. Nach Installation konnte das Schadprogramm unter anderem Nachrichten und E-Mails mitlesen, Anrufe verfolgen, Passwörter abgreifen, Tonaufnahmen machen und den Aufenthaltsort des Nutzers feststellen.

Ein solcher Angriff auf ein geschäftlich genutztes Smartphone schadet dem Unternehmensimage und - noch gravierender - verursacht meist hohe wirtschaftliche Verluste bis hin zur Insolvenz. Gerade im Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) machen sich Unternehmen strafbar, wenn sie diese Einfallstore nicht schließen. Ein Verstoß wird mit bis zu vier Prozent des gesamten Jahresumsatzes geahndet; Geschäftsführer haften mit ihrem privaten Vermögen.

"Container" schotten Daten ab Der Druck durch die DSGVO steigt. Dennoch gibt es gerade in den Führungsetagen Manager, die weit über 400 Apps auf ihren Smartphones installiert haben und damit Schadprogrammen Tür und Tor öffnen. Zumal die Geräte von CEOs und weiteren Führungskräften für Angreifer hochinteressante Ziele sind, weil auf ihnen sensible Daten gespeichert sind. So werden auf höchster Unternehmensebene die Vorgaben im Sinne der Datensicherheit und des Schutzes vertraulicher Daten praktisch ausgehebelt.

Um die Sicherheit und den Betrieb der mobilen Endgeräte zu gewährleisten, setzen größere Unternehmen inzwischen häufig auf ein Mobile Device Management (MDM), das das Management der Geräte organisiert und die gespeicherten geschäftskritischen Informationen vor unbefugtem Zugriff schützt. Für kleinere und mittelständische Unternehmen etablieren sich Container-Technologien zum Schutz der Daten. Entsprechende Anwendungen helfen dabei, geschäftliche Informationen auf Smartphones in einem verschlüsselten "Container" vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Berufliche E-Mails, Kontakte, Kalender, Dokumente und auch Fotos sind von vorhandenen privaten Daten und Anwendungen strikt getrennt.

DSGVO-konformes Datenhandling Die Trennung von dienstlichen und privaten Anwendungen und Daten durch verschlüsselte Container-Technologien ist ein erster Schritt, Unbefugten den Zugriff auf sensible Informationen zu verwehren. Doch was ist mit Messenger-Diensten wie beispielsweise WhatsApp, die sowohl privat als auch beruflich als Kommunikationsmittel genutzt werden? Ein Verbot auszusprechen, reicht nicht aus. Denn das begünstigt die Entstehung einer unkontrollierten Schatten-IT, die hohe Risiken für Unternehmensnetzwerk und -daten birgt.

Unternehmen, die Messenger-Dienste wie WhatsApp für die berufliche Kommunikation nutzen, riskieren einen Verstoß gegen die Vorgaben der DSGVO: Das Recht auf Informationen und das Recht auf das Löschen der Daten werden u.a. nicht erfüllt. Gerade bei außereuropäischen Messenger-Diensten ist häufig nicht bekannt, wo genau die Daten liegen. Eine Datenlöschung ist nicht möglich, im Sinne der DSGVO aber vorgesehen, wenn ein dienstlich genutztes Smartphone verloren geht.

Sichere mobile Unternehmenskommunikation Mit Secure-Enterprise-Messaging-Lösungen schützen Unternehmen ihren mobilen Wissenstransfer. Als Business-Variante zu Consumer-orientierten Diensten bieten sie meist passendere Geschäftsfunktionen. In der Regel übertragen Enterprise Messaging Apps den Datenaustausch verschlüsselt über HTTPS, um die Verbindung zwischen App und den Servern zu schützen.

Dabei werden temporäre Schlüssel verwendet, die sich von einem möglichen Angreifer im Nachhinein nicht entschlüsseln lassen. Liegen dem Dienstleister personenbezogene Nutzerdaten nur anonymisiert vor, werden die Vorgaben der DSGVO gewahrt. Ein Private Messaging für vertrauliche Kommunikation im kleinen Kreis ist meist ebenso möglich wie große Gruppen-Chats mit mehreren hundert Mitgliedern. Chats und Chatverläufe von vergangenen Kommunikationen lassen sich suchen und anzeigen, Kollegen zu laufenden Chats hinzufügen.

Eine sichere Messaging-Lösung macht aber nur Sinn, wenn sie auch unternehmensweit eingesetzt und genutzt wird. Um eine hohe Nutzerakzeptanz zu erzielen, ist bei der Auswahl einer geeigneten Lösung auf ein einfaches Handling zu achten. Hilfreich ist, wenn der Dienst im Look and Feel an bekannte Anwendungen wie WhatsApp angelehnt ist.

So müssen Mitarbeiter nicht viel Zeit investieren, um die App zu verstehen. Ansonsten lässt sich der neue Messenger-Dienst samt seiner umfangreichen Features in Mitarbeiterschulungen vorstellen und erläutern. Unternehmen, die für die private Kommunikation zusätzlich hoch akzeptierte Dienste wie WhatsApp erlauben, erhöhen auch die Akzeptanz der Alternative. So wird das Smartphone in der Tasche zu einem sicheren Begleiter im Geschäftsalltag, zu einer geschützten Schaltzentrale, über die sich die verschiedensten Aufgaben, Projekte und Prozesse unternehmensweit abwickeln und steuern lassen. (rw)

Quelle: www.channelpartner.de




03.06.2019 - 08.06.2019


Satellit Aktuell

Neues Triple Play: ASTRA, Glasfaser-ABC und GlobalConnect wollen Medienversorgung der Zukunft revolutionieren
ASTRA, Glasfaser-ABC und GlobalConnect haben ihre Kompetenzen zu einer neuen Triple Play Lösung gebündelt: Mit nur einer zentralen SAT-Anlage und einem modernen Glasfaser-Hausnetz (FTTH) können die Unternehmen Mehrfamilienhäuser, Wohnsiedlungen und ganze Stadtteile mit Highspeed-Internet, Festnetz und TV in HD- und UHD-Qualität aus einer Hand versorgen.

Das offene Glasfaser-Hausnetz (FTTH) bietet neben der TV-Versorgung über ASTRA Satellit auch zusätzliche Bandbreiten für alle anderen verfügbaren Informationsdienste. Anbietergebundene Triple-Play-Pakete werden somit überflüssig, da jede Wohneinheit den für sie passenden Dienstleister für Telefonie oder Internet auswählen kann.

Christoph Mühleib, Geschäftsführer Astra Deutschland: „Wir entmonopolisieren hiermit den Triple Play Markt und schaffen erstmalig ein Angebot, das völlig unabhängig vom Anbieter ist. Mit Glasfaser-ABC und GlobalConnect haben wir zwei starke Partner an unserer Seite, mit denen wir unsere zukunftsfähige Lösung auf dem Markt etablieren wollen.“

Das erste erfolgreiche Großprojekt war die Wohnstadt Asemwald bei Stuttgart, die zu den größten Eigentümergesellschaften in Deutschland zählt. In weniger als einem Jahr Bauzeit rüsteten die Glasfaser-ABC und ASTRA über 1.000 Wohneinheiten mit leistungsstarken, wirtschaftlichen und zukunftssicheren Glasfasernetzen und bestem Fernsehen in HD- und Ultra HD-Qualität aus. GlobalConnect stellt dafür den Anschluss der Wohnstadt an das eigene Glasfasernetz her. Mit dieser Anbindung wird jede Wohneinheit zukünftig mit konstanten Internetgeschwindigkeiten versorgt. Kunden können dabei zwischen zwei Angeboten wählen: 500 Mbit/s oder 1.000 Mbit/s. Im Frühjahr 2019 wurden die Bauarbeiten in Asemwald abgeschlossen.

Wie die Modernisierung von Immobilien mit Glasfaser- und SAT-Technologie konkret funktioniert und welche Vorteile sie für Immobilieneigentümer und Mieter bringen, zeigen ASTRA, Glasfaser-ABC und GlobalConnect von 4. bis 6. Juni auf der ANGA COM in Köln, der Leitmesse für Distributionstechnologie (Halle 8, Stand R10).
www.astra.de


Consumer Electronics/IT

ANGA COM 2019 startet mit Breitband und Medien in Bestform
Am morgigen Dienstag startet in Köln die ANGA COM 2019 mit mehr als 500 Ausstellern und einem erweiterten Kongressprogramm zu aktuellen Breitband- und Medienthemen. Die Ausstellungsfläche hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals vergrößert.

Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA COM: "Neue Aussteller und zusätzliche Kongresspanels erwarten die Besucher insbesondere zu den Themen Glasfaser, OTT und AppTV. Unser Markenzeichen, die enge Verknüpfung von Breitband und Medien trifft den Branchentrend offenbar besser denn je. Dabei freut uns besonders, dass Konzerne und Mittelstand gleichermaßen stark vertreten sind."

Die Höhepunkte des Kongressprogramms bilden erstmals vier Gipfeldiskussionen, davon jeweils zwei in Deutsch und zwei in Englisch: Der Breitbandgipfel, der Mediengipfel, der International Content Summit und der International CTO Summit. Die Kongressmesse für Breitband, Fernsehen & Online findet vom 4. bis 6. Juni 2019 in Köln statt.

Der Mediengipfel am Mittwoch, 5. Juni 2019 diskutiert das Thema „Streaming als Game Changer für Film und Fernsehen“. Zugesagt haben Conrad Albert (Deputy CEO / Group General Counsel, ProSiebenSat.1 Media), Dr. Thomas Bellut (Intendant, ZDF), Dr. Manuel Cubero (Chief Commercial Officer, Vodafone Deutschland), Matthias Dang (Geschäftsführer Vermarktung, Technologie & Daten, Mediengruppe RTL Deutschland), Kathleen Finch (Chief Lifestyle Brands Officer, Discovery), Dr. Christian Franckenstein (CEO, Bavaria Film) und Dr. Christoph Schneider (Geschäftsführer, Amazon Prime Video Germany). Moderator ist Thomas Lückerath (DWDL.de).

Der Breitbandgipfel findet ebenfalls am Mittwoch, 5. Juni 2019 mit dem Titel „Glasfaserausbau im Faktencheck“ statt. Zugesagt haben: Dr. Hannes Ametsreiter (CEO, Vodafone Deutschland), Dr. Dirk Wössner (Vorstand Deutschland, Deutsche Telekom), Timm Degenhardt (CEO, Tele Columbus), Timo von Lepel (Geschäftsführer, NetCologne), Uwe Nickl (Geschäftsführer, Deutsche Glasfaser), Winni Rapp (CEO, Unitymedia) und Norbert Westfal (Sprecher der Geschäftsführung, EWE TEL / EWE Vertrieb). Es moderiert Ina Karabasz (Handelsblatt).

Die Highlights des internationalen Programmteils, der aus insgesamt 18 englischsprachigen Panels besteht, bilden der International Content Summit und der International CTO Summit am ersten Messetag. Die Titel der Strategie-Panels lauten:
•5G – Potenziale, Konzepte, Produkte
•AppTV und OTT: Neue Plattformen auf dem Prüfstand
•Big Data und Künstliche Intelligenz für TV- und Onlineangebote
•Personalized TV: Replay, Voice Control und Empfehlungssysteme
•Smart Home: Wie gelingt die Monetarisierung?
•Urheberrecht: Reformbedarf bei Weitersendung, Schiedsstelle und Staatsaufsicht
•Quo Vadis TV-Distribution: Switch-Off SD, All over IP und Streaming only?
•Medienstaatsvertrag und Plattformregulierung: Eine Zwischenbilanz
•Von Start-Ups lernen, mit Start-Ups kooperieren: Neue Unternehmenskulturen, neue Partnerschaften?
•5G als Chance für lokale Betreiber und neue Marktteilnehmer
•Copyright: Retransmission, IP and Direct Injection in Kooperation mit RTL International

Die insgesamt 13 Technik-Panels in englischer Sprache adressieren die Themen DOCSIS 3.1, 10 Gigabit, 5G, FTTH, WiFi, Cyber Security & Safety, Cloud Services, Network Virtualization und HFC Infrastructures.

Am dritten Veranstaltungstag, Donnerstag, 6. Juni 2019, führen die ANGA COM, das Breitbandbüro des Bundes und der VATM e.V. zum zweiten Mal einen gemeinsamen Breitbandtag durch. Nach der erfolgreichen Premiere in 2018 wird dieses Jahr das Thema Smart City im Fokus stehen. Die Teilnahme am Breitbandtag ist bei vorheriger Online-Anmeldung kostenfrei. Für die Eröffnungsdiskussion „Smart City und 5G“ haben zugesagt: Dr. Christoph Clément (Mitglied der Geschäftsleitung, Vodafone Deutschland), Wolfgang Kopf (Leiter Zentralbereich Politik und Regulierung, Deutsche Telekom), Timo von Lepel (Geschäftsführer, NetCologne), Dr. Tobias Miethaner (Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), Bernd Thielk (Geschäftsführer, willy.tel) und Martin Witt (Vorstand, 1&1 Drillisch / Vorstandsvorsitzender, 1&1 Telecommunication). Zu den Themen der Kongresspanels zählen: Smart City, 5G, Tiefbau, Breitbandförderung und Regulierung.

Die Anmeldung als Kongress- oder Messebesucher ist online unter www.angacom.de möglich. Der Besuch der Fachausstellung kostet bei vorheriger Online-Anmeldung 22,- Euro für drei Tage (Tageskasse: 35,- Euro), Dauerkarten für den Kongress sind ab 100,- Euro erhältlich. Am 6. Juni 2019, dem Breitbandtag, ist der Besuch von Ausstellung und Kongress bei vorheriger Online-Anmeldung komplett kostenfrei.

GSS Grundig Systems GmbH präsentiert Neuheiten auf der ANGA Com
Die GSS Grundig Systems GmbH präsentiert sich auf der ANGA COM 2019 als Partner, der maßgeschneiderte Lösungen für alle Kundensegmente, vom klassischen Handel und Großhandel über die Wohnungswirtschaft bis hin zu Hospitality-Anwendungen, bietet. Dabei ist es unabhängig, ob es sich um Satellitenempfang, Kabelnetze oder IP-Netze handelt.

Im Rahmen eines Pressegesprächs anlässlich der Fachmesse ANGA COM haben die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Robert Kirschner und Norbert Teschner die aktuellen Entwicklungen und Planungen der GSS Grundig Systems GmbH vorgestellt: Das Produktangebot wurde mit neuen Kopfstations-Modellen erweitert und eine Software Option für redundanten MPTS-Signaleingang ist ab sofort verfügbar. Neu im Service-Portfolio sind das arabische Content-Angebot von Telearabia über Eutelsat sowie mit GSS Financial Services Finanzierungskonzepte für Einzelgeräte bis zu kompletten Projekten. Zudem wurde ein neuer Internet-Auftritt gestartet. Darüber hinaus arbeitet die Entwicklungsabteilung an Lösungen für die nächste Stufe der digitalen Signalverteilung.

Zur ANGA COM 2019 stellt die GSS Grundig Systems GmbH eine neue, innovative und universelle Kopfstations-Lösung vor. Die GSS.compact MTX 5-16 CT CI vereint die Funktionen Multiplexing und Umsetzung auf QAM oder COFDM in einem Gerät. So lassen sich 16 individuelle, gemultiplexte Transportströme gleichzeitig als 16 MPTS und 16 QAM / COFDM Kanäle ausgeben. Dies ermöglicht es, bestehende TVs und Koax-Infrastrukturen zu erhalten und IPTV Signale mit selben Inhalt an Neugeräten beispielsweise bei An- oder Umbauten in Hotels über Ethernet zur Verfügung zu stellen.

Unwetter, gekappte Leitungen oder höhere Gewalt – manche Faktoren können nicht beeinflusst werden. Um Kunden von Kabelnetzbetreibern trotz allem ungestörten Fernsehgenuss zu bieten, können geo-redundante Signaleinspeisungen für ein Kabelnetz realisiert werden. GSS bietet hierzu die Software Option für die GSS.lamina STI 1932 CT und STI 1916 CT „Redundant MPTS input“ an. Für jede Eingangslinie kann so eine alternative Eingangs-IP-Adresse eingestellt werden. Erkennt die Kopfstation, dass das primäre Eingangssignal fehlerhaft oder gestört ist, schaltet sie automatisch auf das alternative Signal um.

Die GSS Grundig Systems GmbH kooperiert mit dem Programmanbieter Telearabia. Als Ergänzung der herausragenden Komponenten für Empfangstechnik bietet das Unternehmen zukünftig auch Content über Eutelsat an. Das Programmangebot ist speziell auf den europäischen Hospitality-Sektor ausgerichtet und beinhaltet sechs arabische Premium Lifestyle- und Unterhaltungs-Programme, darunter drei Programme des saudischen Medienkonzerns MBC.

In Kooperation mit einer renommierten Bank bietet GSS in Zukunft auch Finanzierungskonzepte für Einzelgeräte bis hin zu kompletten Projekten an. Full-Service-Leasing hilft dem Kunden, Kapital ungebunden zu lassen und Skalierbarkeit auf ein neues Niveau zu heben.

Die GSS Grundig Systems GmbH präsentiert sich ab sofort auch mit einer neuen Homepage. Der Webauftritt www.gss.de wurde optisch und inhaltlich modernisiert und auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. So umfasst die neue Website, die selbstverständlich auch auf die mobile Nutzung ausgelegt ist, jetzt sehr übersichtlich alles Wissenswerte und Wichtige rund um das Angebot der GSS GmbH. Im Rahmen der Neugestaltung wurde auch der B2B Online-Shop direkt an die Homepage angebunden.

Auf technologischer Seite arbeitet das Unternehmen bereits an der nächsten Stufe der digitalen Signalverteilung: Http-Live-Streaming (HLS), ist dabei das Stichwort. HLS ist eine Streaming-Lösung, die mit jeweils an die genutzten Endgeräte angepasster unterschiedlicher Datenrate per WLAN arbeitet. Programme, die auf einem Smartphone, Tablet oder Notebook genutzt werden, benötigen nicht die gleiche Datenmenge, bzw. Auflösung, die für optimalen TV-Genuss auf einem Großbild-TV erforderlich ist. Deshalb stellt sich das System auf die genutzten Endgeräte ein und arbeitet hinsichtlich der erforderlichen Datenraten sehr effizient. HLS wird hauptsächlich für Hotels und Hospitality-Einrichtungen interessant.

Die Produkt- und Systementwicklung der GSS GmbH basiert auf einer fundierten Erfahrung aus mehr als 30 Jahren in der Branche. Dabei wurden alle Technologie-Stufen mit eigenen Entwicklungen umgesetzt. Diese Kompetenz spiegelt sich in den Produkten und Lösungen der GSS Grundig Systems GmbH wider.


Digitalradio Aktuell

Anga Com: Media Broadcast will weiter 2. DAB+-Bundesmux noch 2019
Media Broadcast, führender Full Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche, informiert auf der ANGA COM 2019 in Halle 8 an Stand R31 über seine professionellen Lösungen für Produktion und Übertragung von Medien. Im Fokus stehen digitale Plattformen und IP-basierte Netzwerke für Broadcast-, Event- und Datenübertragungen. Christoph Vilanek (CEO freenet AG) spricht auf dem Panel des International Content Summit.

Die TV-Produktion und -Nutzung wird immer heterogener: Virtuelle Receiver ergänzen die Empfangshardware, lineares und nicht-lineares TV greifen ineinander, die Distribution erfolgt via DVB und IP. Welche künftigen Trends prägen den Markt? Welche Content-Strategien verfolgen die TV-Anbieter über Plattformen wie Satellit, Kabel, Terrestrik oder IP (IPTV und OTT).

Christoph Vilanek, CEO der freenet AG, diskutiert mit anderen hochrangigen Repräsentanten der Branche auf dem International Content Summit der ANGA COM unter dem Titel „Content Strategies for Broadband Networks, Satellite and OTT“ am 4. Juni 2019 (13.00 bis 14.00 Uhr, Raum 1).

Plattformen für TV und Radio

Mit dem Start von DVB-T2 HD und freenet TV hat Media Broadcast die digitale Verbreitung von TV-Programmen in brillanter HD-Qualität über Antenne entscheidend nach vorne gebracht. Media Broadcast begleitet den Roll-out durch Planung, Aufbau und Betrieb sowie die Wartung leistungsfähiger Sendernetze.

Mit freenet TV ist der Service Provider auch im B2C-Segment erfolgreich. Über eine Millionen aktive zahlende Kunden haben sich bereits vom HDTV-Angebot überzeugen lassen, das ständig um weitere lineare Programme, Pay- und On Demand-Angebote sowie Apps erweitert wird.

DAB+

Trotz juristischen Hickhacks hält Antenne Deutschland, ein Joint Venture der Media Broadcast und Absolut Radio, am Start des zweiten bundesweiten DAB+ Multiplex fest. Das erste bundesweite DAB+ Sendernetz für Deutschlandradio und eine Vielzahl privater Programmanbieter nimmt derweil ständig an Reichweite zu. 2019 nimmt Media Broadcast dazu weitere 13 Senderstandorte in Betrieb. Auf deutschen Autobahnen kann DAB+ dann beinahe flächendeckend gehört werden (99% Netzabdeckung).

Rückgrat der Medienbranche

Von der flexiblen Vernetzung von Studios und Produktionsstandorten, über das eigene NGN-Backbone bis hin zu Remote Playout Services aus der Cloud und Event Broadcasting bietet Media Broadcast Hörfunk-, TV-Sendern, Produktionsfirmen und Eventveranstaltern die ganze Bandbreite professioneller Broadcastlösungen.

Eventportfolio für Medien, Veranstalter, Agenturen und Unternehmen

Media Broadcast hat sich einen Namen gemacht mit der Live-Übertragung namhafter Sport-, Unterhaltungs- oder politischer Ereignisse. Das neue Event Broadcast Streaming Portfolio ist jetzt auch für Unternehmen und Eventagenturen attraktiv, ob für die weltweite Verbreitung der Hauptversammlungen im Internet oder für die interne Videoübertragung zwischen verteilten Konzernstandorten. Buchen lassen sich die Angebote ganz einfach online. Auskünfte geben auch gerne unsere Experten am ANGA-Stand.

Professional Services nicht nur für Broadcaster

Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland bietet Media Broadcast ein flächendeckendes bundesweites Service Team von mehreren hundert Experten für die Sendernetzplanung, den Netzaufbau und Netzbetrieb (NOC und Wartung) für Kunden aus der Broadcast-, Medien-, IT- und TK- Branche an. Das garantiert kurze Anfahrtswege und hohe Expertise überall in Deutschland.
www.wisi.de

Techniker: Warnungen vor 5G Broadcast-Hype
Hochrangige Techniker haben am Rande der Fachmesse Anga Com in Köln vor einem zu großen Hype um die Technologie 5G Broadcast gewarnt und die aktuelle Berichterstattung in den Medien kritisiert sowie die Erwartungshaltung von Radio- und Fernsehsendern gedämpft. Man habe den Eindruck, als würde es schon in den kommenden zwei Jahren mit Radio- und Fernsehboquets für den Endverbraucher losgehen. Die designierte neue Broadcast-Generation stehe allerdings erst ganz am Anfang, derzeit seien noch nicht einmal Standards definiert und Details erprobt. Es werde noch lange dauern, bis es marktfähige Anwendungen gebe, ein Zeitplan könne jetzt noch nicht genannt werden. So lange technische Fragen nicht gelöst seien, bräuchte man über möglichen Content und Geschäftsmodelle nicht reden.

Absoluter Unsinn sei es, schon jetzt in diesem frühen Stadium von Nachfolgern für die heutigen Technologien DVB-T2 und DAB+ zu reden und diese als Übergangs- oder Brückentechnologien zu bezeichnen. Viel wahrscheinlicher sei eine langjährige Koexistenz aller drei Verfahren, da 5G Broadcast für völlig andere Nutzungsszenarien konzipiert sei.

Bayern: Vier neue Radios können Lizenzen für DAB+ bekommen
In Bayern können voraussichtlich vier neue Privatradios über DAB+ starten, Der BLM-Hörfunkausschuss empfiehlt dem Medienrat, die Anbieter Alpin FM (Gemeinschaftsprogramm mehrerer Lokalsender) und Radio BUH für das Versorgungsgebiet Voralpenland (Block 7A) sowie die Funkhaus Nürnberg Studiobetriebs-GmbH für die Verbreitung der Hörfunkangebote "N90…4 beat" und "Pirate Radio" im lokalen DAB-Versorgungsgebiet Nürnberg (Block 10C) zu genehmigen.
www.blm.de

Zwei neue DAB+-Stationen im Voralpenland
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 6. Juni 2019 zwei neue DAB+-Angebote im Voralpenland genehmigt und entsprechende digitale Übertragungskapazitäten für jeweils zehn Jahre zugewiesen:

- „Alpin FM“, ein regionaler Programmverbund der lokalen Anbieter Radio Oberland, Radio Alpenwelle, Funkhaus Rosenheim und Bayernwelle, wird ein besonderes Musikformat für die Voralpenregion und einen hohen Anteil an regionalen Inhalten bieten.

- „Radio BUH“, das bereits seit 2015 als Webradio verbreitet wird, präsentiert ein engagiertes, abwechslungsreiches und lokales Programm, das gemeinsam von professionellen Redakteuren und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern hergestellt wird.

Auf die Ausschreibung der Landeszentrale für zwei DAB-Kapazitäten im regionalen DAB+-Versorgungsgebiet Voralpenland hatten sich außerdem noch „TOP FM plus“, das „Münchner Kirchenradio“ und „Radio Lora“ form- und fristgerecht beworben – ein Signal für die zunehmende Attraktivität von DAB+ auch im regionalen Bereich.
www.blm.de

DAB+: Zwei neue Musikprogramme für Nürnberg
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 6. Juni 2019 zwei neue DAB+-Angebote für Nürnberg genehmigt und entsprechende digitale Übertragungskapazitäten für jeweils zehn Jahre zugewiesen:

- „N90…4 beat“ legt seinen Fokus auf das Genre Hip Hop und stellt damit eine Neuerung für Nürnberg dar.

- „Pirate Radio“, das zuletzt als Webradio des Funkhauses Nürnberg zu hören war, richtet sich mit einem 24-Stunden-Nonstop-Musikprogramm mit Spezialisierung auf Indie, Grunge und Alternative Rock an eine junge Zielgruppe.

Beide Programme unterscheiden sich durch ihr Musikprogramm von den vorhandenen Hörfunkangeboten in Nürnberg und stellen so einen Beitrag zu mehr Programmvielfalt dar. Eine Auswahlentscheidung war nicht erforderlich.
www.blm.de


Internet/Mobile Kommunikation

Netflix & Co: Nutzerzahlen von Streamingdiensten steigen weiter
Im ersten Quartal 2019 nutzten in Deutschland insgesamt 22,7 Millionen Personen kostenpflichtige Streamingdienste wie Amazon Prime Video, Netflix oder maxdome. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent beziehungsweise 1,8 Millionen Personen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse von GfK.

Der Markt für kostenpflichtige Streamingdienste in Deutschland wächst weiter dynamisch. Innerhalb des Subscription-Video-on-Demand (SVOD) Marktes, der sich aktuell noch stark auf die beiden großen Player Netflix und Amazon Prime konzentriert, wurden von Januar bis März 2019 etwa 1,4 Milliarden Abrufe getätigt. In diesem Zeitraum verbrachten rund 22,7 Millionen Personen ab 14 Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Stunden auf SVOD-Plattformen.

Aktuell ist der SVOD-Markt ein relativ junger Markt. Rund 60 Prozent der SVOD-Nutzer entfallen auf die Zielgruppe der 14 bis 39-Jährigen. Allerdings zeichnet sich im Zeitverlauf eine Veränderung ab. Innerhalb der letzten neun Monate stieg der Anteil der Nutzer ab 50 Jahren um 4 auf 19 Prozent. Auch das Durchschnittsalter innerhalb der Nutzer von SVOD-Angeboten stieg von 35 auf 37 Jahre.

GfK-Analysen zeigen, dass SVOD-Angebote in Deutschland anfangs stärker von männlichen Personen aus urbanen Ein- bis Zweipersonenhaushalten genutzt wurden. Der Markt für kostenpflichtige Streamingdienste dringt allerdings langsam in breitere Nutzerschichten vor. Die sogenannten „Newcomer“, also Personen, die ein SVOD-Abo im Jahr 2018 abgeschlossen haben, sind deutlich einheitlicher auf die beiden Geschlechter verteilt und wohnen häufiger in Mehrpersonenhaushalten außerhalb der Großstädte.

Rund 70 Prozent der etwa 1,4 Milliarden Gesamtabrufe entfallen im ersten Quartal 2019 auf Serien. „The Big Bang Theory“ führt das Ranking in diesem Zeitraum an und wurde von insgesamt 13 Prozent der Seriennutzer gesehen. Danach folgt „Vikings“ und die Netflix-Produktion „Sex Education“ mit jeweils zehn Prozent.
www.gfk.de

ma 2019 IP Audio II: Audio Boom hält an
Die am Mittwoch von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) veröffentlichten neuesten Daten zur Nutzung digitaler Audioangebote bestätigen ein weiterhin dynamisches Wachstum digitaler Audio-Angebote.

Konkret zeigen die aktuellen Zahlen der ma 2019 IP Audio II: 320 Millionen Mal werden die ausgewiesenen Angebote monatlich abgerufen, wobei eine Online Audio Session durchschnittlich 62 Minuten dauert. Im Vergleich zum Vorjahr erzielen die digitalen RMS Angebote ein Wachstumsplus von 14 Prozent und liefern Werbekunden damit aktuell rund 100 Millionen Sessions pro Monat für ihre Kampagnen.

Dazu RMS Digitalchef, Frank Bachér: „Der anhaltende Boom von Smart Speakern & Co. im Audiobereich eröffnet uns als Vermarkter spannende, neue Dimensionen der Interaktion zwischen Marken und Nutzern. Das Schlüsselwort heißt Voice Advertising: Über interaktive Formate wie Dynamic Voice Activation oder Smart Speaker Activation können Werbetreibende jetzt – dank der Technologie der Sprachassistenten – in den direkten Dialog mit ihrer Zielgruppe treten. Sprache liefert die Basis für den direkten Call to Action im Audio-Umfeld und Voice Advertising wird neben der gelernten Display- und Video-Werbung zur spannenden, responsefähigen Werbeplattform. Wer diesen Trend jetzt erkennt und frühzeitig einsetzt, stellt die Weichen für den Erfolg der eigenen Marke auch im Voice Commerce.“

Die ma IP Audio dokumentiert die Streamingabrufe über alle digitalen Empfangswege – stationäres/mobiles Web, WLAN-Radio, externe Player, Radionutzung über Apps und umfasst 81 Publisher, 1085 Channels, zwei User-Generated-Radios und einen Musik-Streamingdienst. Die wachsende Bedeutung des digitalen Audio-Marktes spiegelt sich in den Daten zum Gesamtmarkt wider. Im Vergleich zur letzten Ausweisung ist der Markt insgesamt stabil geblieben. Der Leistungswert Hörstunde steigt für die Summe aller Online-Audio-Angebote monatlich um fünf Prozentpunkte auf über 331 Millionen Hörstunden.
www.rms.de

Quelle: www.satellifax.de




27.05.2019 - 01.06.2019


Consumer Electronics/IT

WISI: Neue Systeme und Produkte für die Transformation von Zugangsnetzen
WISI präsentiert als führender Entwickler und Technologielieferant für die Schlüsselbereiche der Kommunikation auf der ANGA COM 2019 in Köln (4. bis 6. Juni) am Stand R11 in Halle 8 zahlreiche neue TV- und Video-Lösungen für Betreiber von Kabel- und IP-Netzen sowie Service Provider.

Highlights sind neue WISI-Lösungen für den Übergang von Zugangsnetzen zu dezentralen Architekturen, das neue Micro-Headend OM 20, innovative Verstärker der WISI Value Line sowie die ausgebaute optische Plattform OPTOPUS.

Für den laufenden Übergang der Zugangsnetze von zentralen zu einer dezentralen Architektur (DAA - Distributed Access Architecture) zeigt WISI auf der ANGA COM mit Partnern ein breites Portfolio passender Systeme und Komponenten für Netzbetreiber. Diese Transformation hat weitreichende Folgen und wird die Leistungsfähigkeit der Netze in Zukunft deutlich erhöhen. So lässt sich die Übertragungstechnik vollständig auf IP-Netze umstellen. Die neuen Transportnetze CIN (Converged Interconnection Network) müssen damit sehr hohe Datenraten für diese DAA Zugangsnetze bereitstellen. Die hochintegrierte modulare Technik (R-PHY) wird in den Node verlegt. Insgesamt wird die bekannte heutige Kopfstellentechnik immer mehr durch von der Hardware unabhängige Software realisiert und ist damit auf COTS Servern lauffähig. Damit erhalten Netzbetreiber zugleich die Möglichkeit, Kopfstellentechnik in Rechenzentren unterzubringen und ihre Zugangsnetze zu virtualisieren. Diese Virtualisierung ist neben DAA der zweite evolutionäre Schritt, der sich nach dem schon bekannten Einsatz in den Core Netzen nun auch in den Accessbereich verlagert. Dieses gilt für alle Zugangsnetze der nächsten Generation, wie Koaxialkabel-, Kupferader-, Glasfaser- und Mobilfunknetze. Dabei wird sich die übergeordnete Managementarchitektur durch genormte Schnittstellen vereinheitlichen und es entsteht ein modulares mit nur wenigen zentralen Software Komponenten aufgebautes Netz (SDA -Software Defined Architecture).

Die vielseitigen WISI-Lösungen für koaxiale - und optische Zugangsnetze der nächsten Generation (10G) helfen Betreibern im Zuge dieses Übergangs die Komplexität ihrer Netze sowie die Geräteanschaffungs- und Betriebskosten deutlich zu reduzieren und die Leistung ihrer Infrastrukturen exponentiell zu steigern. So lassen sich damit viele Netzelemente zusammenfassen und Software-Module nutzen, um neue Funktionen hinzuzufügen, bestehende zu ändern oder gar zu entfernen. So senken softwarebasierte Netzarchitekturen die Betriebskosten nach heutigem Stand um 40 Prozent und verkürzen die Zeit für die Einführung neuer Dienste von mehreren Monaten auf vier Wochen.

Das neue WISI Micro-Headend OM 20 ist besonders flexibel und eignet sich ideal für IPTV-Anwendungen in Hotels und anderen Hospitality Einrichtungen. Es kann aus sechs DVB-S/S2/S2X Transpondern bis zu 128 SPTS-Services als IPTV-Stream generieren, die sich in IP-Netze einspeisen und auf IPTV-fähigen Endgeräten wiedergeben lassen. Die automatische Generierung von M3U-Programmlisten vereinfacht die Inbetriebnahme der Empfangsgeräte. OM 20 hat zudem vier CI-Slots für die zentrale Entschlüsselung von Pay-TV-Inhalten. Der Nutzer kann vor den CI-Slots einen Multiplex aus unterschiedlichen Transpondern erzeugen und diesen anschließend mit nur einer Smartcard entschlüsseln. Die integrierte 4 in 6 Switch Matrix reduziert den Installationsaufwand und ist mit Unicable II kompatibel. Dank DiSEqC 1.0 lassen sich bis zu vier verschiedene Satellitenpositionen ansteuern. Zudem lassen sich externe Videoinhalte als Transportstrom über die USB-Schnittstelle oder eine LAN-Verbindung einspeisen. Programmiert wird das OM 20 über eine LAN-Schnittstelle (Webinterface).

Der ortsgespeiste VX 26B und der ferngespeiste VX 29B sind neue, über Bluetooth programmierbare Verstärker der WISI Value Line und für Kabelnetze mit einem Frequenzbereich bis zu 1,2 GHz ausgelegt. Die Verstärker haben einen aktiven Ausgang sowie eine integrierte Messbuchse am Eingang und Ausgang. Dank steckbarer Module am Ein- und Ausgang lassen sich die Verstärker ideal an unterschiedliche Installationskonzepte anpassen. Bereits integriert sind zwei Diplexfilter mit 65 MHz und 204 MHz am Ein- und Ausgang sowie ein Rückwegverstärker. Die WISI Flex Access Technologie ermöglicht es, die Diplexfilter ferngesteuert oder lokal über Bluetooth umzuschalten. Auto-Alignment sorgt für die automatische Anpassung des Verstärkers an die über Bluetooth eingestellten Verstärkungs- und Slope Parameter. ALSC (Automatic Level Slope Control) kontrolliert kontinuierlich das Eingangssignal und korrigiert bei Bedarf die Parameter des Verstärkers zur Sicherung des festgelegten Ausgangspegels. VX 26B und VX 29B ermöglichen das Upgrade von Kabelnetzen auf DOCSIS 3.1 ohne zusätzliche Diplexfilter und Rückkanalmodule. Für den Betreiber von Kabelnetzinfrastrukturen ergeben sich damit erhebliche Einsparpotentiale bei seinen Hardware- und Personalkosten.

Der Ausbau der optischen Transportplattform OPTOPUS in Richtung CCAP und DOCSIS 3.1 schreitet weiter voran. Dieses äußerst flexibel gestaltete System bietet eine sehr hohe Portdichte für alle Anwendungen der optischen Übertragung in Breitbandnetzen. Das System lässt sich in allen existierenden sowie zukunftsorientierten Netzwerktopologien wie HFC, DFC und FTTx auf Basis von RF over Glass (RFoG) sowie RF Overlay einsetzen.

Neu ist der Inverted Node LR 44. Der LR 44 stellt FTTH-Zugänge in bestehenden HFC-Netzen (Fiber-Koax-Fiber) bereit. Die hochintegrierten optischen Komponenten ermöglichen OBI-freie RFoG-Installationen auf engsten Raum. Dank der optischen Verstärkung und der hohen Übertragungsreichweite lassen sich bis zu 32 Ports anbinden. Das besonders widerstandsfähige Gehäuse erlaubt Installationen selbst unter härtesten Umgebungsbedingungen. Der LR 44 unterstützt den Frequenzbereich der DOCSIS 3.1 Spezifikation mit 1,2 GHz im Downstream und bis zu 204 MHz im Upstream.

LR 11 ist ein neuer RFoG Node und mit einem Upstream von bis zu 204 MHz vollumfänglich DOCSIS 3.1 konform. Dank des schlanken Designs ist dieser die ideale Lösung für Netzbetreiber beim Aufbau von FTTH-Versorgungen und lässt sich gut in den Wohnungen der Kunden platzieren. Der neue LR 11 deckt alle typischen FTTH-Einsatzszenarien ab und wird von WISI in drei Basisvarianten angeboten. Die erste Version hat einen fernumstellbaren Upstream Frequenzbereich zwischen 65 and 204 MHz. Die beiden anderen Varianten haben fest eingestellte Upstream Frequenzbereiche von 65 MHz bzw. 204 MHz. Der optische Pegelregler (ALC - Automatic Level Control) und Fernbedienungsfunktionen unterstützen die Einführung und den laufenden Betrieb von FTTH-Anschlüssen für alle Kabel- und IP-Netzbetreiber.

Die FTTH Plattform LR 10 von WISI ist eine clevere Lösung für Faserabschlüsse, RF Overlay, RFoG und P2P Ethernet. Höchstmögliche Freiheitsgrade beim Ausbau für den Netzbetreiber sorgen für Investitionssicherheit. In seiner Basisform ist der LR 10 ein passiver Faserabschluss. Wenn sich die Ansprüche der Kunden des Netzbetreibers ändern, kann dieser seine Angebote mit der Plattform in Richtung RF Overlay, RFoG und Point-to-Point Ethernet ausbauen.
www.wisi.de

Televes präsentiert neue IPTV-Kompaktkopfstelle Arantia ASK4-xx
Mit der neuen IPTV-Kompaktkopfstelle Arantia ASK4-xx von Televes, die über eine HTML-Bedienoberfläche intuitiv programmiert werden kann, lassen sich DVB-S/S2-Kanäle mit hoher Qualität in LAN-Netzwerken verteilen. Die Lizenzen für die IP-Ausgangskanäle sind im Anschaffungspreis enthalten. Insgesamt stehen drei komplett konfigurierte Ausführungen bereit, die flexible Lösungen für den Hospitality-Bereich ermöglichen, in dem immer häufiger TV-Programme ohne jegliche Zusatzdienste über eine strukturierte Verkabelung gestreamt werden sollen. Mit Arantia ASK4-xx zeigt Televes, dass IPTV nicht komplizierter ist als eine Übertragung via QAM oder PAL.

Die Kompaktkopfstellen haben zwei, drei oder vier Sat-Eingangsmodule, mit denen acht, zwölf oder 16 Sat-Transponder (ca. 31, 51 oder 68 Programme) in SPTS- und MPTS-IP-Datenströme einschließlich sämtlicher Informationsangebote wie EPG oder Teletext umgewandelt werden können. Das IPv4/IPv6-fähige Ausgangsmodul unterstützt mit Datenraten von bis zu 500 Mbit/s sowohl UDP und RTP als auch Multicast und Unicast sowie die Videoformate MPEG-2, MPEG4-4/H.264 und SD/HD/4K. Da die Kompaktkopfstelle außerdem mit Ultra HD und HEVC/H.265-Codec kompatibel ist, bietet sie hohe Zukunftssicherheit. Die hochwertigen Komponenten und das effektive Kühlsystem sorgen für eine lange Lebensdauer.

Das Sat-Eingangsmodul, das den Frequenzbereich von 950 MHz bis 2150 MHz abdeckt, hat vier DVB-S/S2-Eingänge. Der Eingangspegel reicht von -69 dBm bis ca. -23 dBm. Die Eingangssignale werden mit 8PSK oder QPSK und einer Symbolrate von 1 bis ca. 45 Msps moduliert. Der HF-Trägerbereich beträgt ±10 MHz. Zu den weiteren Merkmalen gehören Data Burst und Tone Burst, DiSEqC sowie Service- und PID-Filterung.

Die Basiseinheit, deren stabiles Metallgehäuse 480 mm x 177 mm x 470 mm misst (Breite x Höhe x Tiefe) und ca. 15 kg wiegt, kann in 19‘‘-Racks eingebaut werden (4HE). Die maximale Leitungsaufnahme beträgt 200 W. Für Management und IP-Streaming sind zwei RJ45-Ports vorhanden, die 10/100/1000 Mbit/s unterstützen. Außerdem gibt es einen seriellen Anschluss, einen IPMI-Netzwerkanschluss, zwei USB 2.0- und USB 3.0-Anschlüsse sowie einen VGA-Anschluss. Der Status der Kompaktkopfstelle und der Netzwerk- und HDD-Verbindungen wird über LEDs an der Frontseite angezeigt.
www.televes.de

Studie: Smartphones werden als Radiogeräte maßlos überschätzt
Viele Hörfunkunternehmen sehen Smartphones als Radiogeräte der Zukunft und wünschen sich die Mobiltelefone als wichtigen Bestandteil bei Migrationsszenarien vom analogen zum digitalen Hörfunk. Eine aktuelle Untersuchung aus Großbritannien (RAJAR Midas Audio Survey) zeigt: Auf Smartphones spielt Radiohören zwar eine Rolle, zumeist über Streams, seltener auch, falls überhaupt noch eingebaut, über UKW. Allerdings machen Live-Radio gerade einmal 20 Prozent aller Audio-Inhalte aus, die über Mobiltelefone konsumiert werden.

Der Radio-Futurologe James Cridland hat hierfür eine einfache Erklärung: Die Benutzererfahrung sei alles andere als optimal, sagt er in einem Beitrag des Magazins "Radioszene". In der Tat muss man beim Radiokonsum per Smartphone immer erst eine App starten und den gewünchten Sender suchen, statt einfach den Einschaltknopf zu betätigen. Will der Nutzer nicht quäkenden Sound von den zumeist schlechten Lautsprechern des Smartphones, müsste er das Mobiltelefon per Bluetooth oder per Kabel mit der HiFi-Anlage oder drahtlos mit Bluetooth- oder Multiroom-Lautsprechern verbinden. Vielen ist das zu aufwändig. Wenn man einen UKW-Sender hört, würden zudem keine Logos angezeigt und es gebe nahezu keine Metadaten, betont Cribland.

App-Nachrichten seien zudem wesentlich effektiver, wenn es darum geht, eine unmittelbar bevorstehende Gefahr (wie Stürme oder Feuer) bekannt zu geben. "Radio mag hier einmal wichtig gewesen sein, aber inzwischen hat sich das Blatt gewendet".

Was beim Smartphone jedoch im Bereich Audio funktioniert, sind non-lineare Dienste wie Musikstreaming, Podcasts oder Audiotheken - also alles, wozu interaktives Handeln durch die Nutzer gefordert ist. Dienste wie Spotify oder Amazon Music gelten hierbei aber eher als Konkurrent des klassischen Radios.

Cribland spricht sich in seinem Plädoyer an die Industrie daher weiter für externe Hardware wie Kofferradios, Boomboxen, Kompaktanlagen oder HiFi-Tuner aus: "Wir sollten unsere Energie lieber darauf verwenden, unsere Hörer zu unterhalten, statt magische Einhörner zu jagen, deren Nutzen eher zweifelhaft ist."


Digitalradio Aktuell

Antenne Deutschland hält an Plänen für zweiten bundesweiten DAB+ Multiplex fest
Nach dem erstinstanzlichen Urteil des Verwaltungsgerichts Leipzig hinsichtlich der Plattformzuweisung für den zweiten bundesweiten DAB+ Multiplex durch die Landesmedienanstalten prüft Antenne Deutschland alle Optionen, den zweiten bundesweiten Multiplex baldmöglichst auf Sendung zu bringen.

Das erstinstanzliche Urteil habe an der Ausgangssituation nichts geändert. Antenne Deutschland stehe unabhängig von den unterschiedlichen möglichen Lösungswegen dazu, so schnell wie möglich den zweiten bundesweiten Multiplex mit den neuen DAB+ Programmen auf Sendung zu bringen. „DAB+ ist die Zukunft des Radios und wir gestalten sie“, so Arnold Stender und Willi Schreiner, die beiden Geschäftsführer der Antenne Deutschland

Eine finale Prüfung der Urteilsbegründung sei erst dann möglich, wenn sie vorliege, so Stender und Schreiner.
www.antenne-deutschland.de

DAB+: Erstmals Tunnelfunk in Baden-Württemberg
Der seit 2009 bestehende und 760 Meter lange Felderhaldetunnel bei Isny (B12) ist der erste Tunnel in Baden-Württemberg, in dem auch das Digitalradio DAB+ zu empfangen ist. Wie der SWR bekannt gab, können seit 15. Mai die Programme des Multiplexes SWR BW Süd (Kanal 8A) sowie die Programme der beiden BR-Multiplexe (Kanal 10A und 11D) empfangen werden.

Vorreiter beim DAB+-Tunnelfunk ist Bayern. Hier wurden bereits 23 Tunnel mit DAB+ ausgestattet. Der SWR sei mit der zuständigen Landesbehörde über die Ausstattung weiterer Tunnel mit dem DAB+-Mux und UKW-Programmen im Gespräch.

FDP Niedersachsen will Aus für DAB+ und begrüßt "marktgerechten Übergang in eine digitale Radiozukunft"
Niedersachsen will das Aus für den digital-terrestrischen Hörfunk DAB+ und den Ersatz durch "marktgerechte" Technologien. Im Unterausschuss „Medien“ des Niedersächsischen Landtags wurde am Mittwoch, 29. Mai, einstimmig ein Änderungsvorschlag der Regierungsfraktionen zu einem Antrag der FDP-Fraktion beschlossen.

Der Fraktionsvorsitzende und medienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Stefan Birkner, begrüßt dabei ausdrücklich den gefassten Beschluss zur digitalen Radiozukunft, greife er doch die zentralen Forderungen der FDP in dieser Frage auf. „Ich freue mich sehr, dass die Regierungsfraktionen nach der Anhörung zu unserem Antrag ins Nachdenken gekommen sind und schließlich alle wesentlichen Kernforderungen übernommen haben", so Birkner.

Der von allen Fraktionen einstimmig beschlossene Änderungsantrag der Regierungsfraktionen spreche sich nicht nur gegen ein UKW-Abschaltdatum aus und forciere eine übergreifende, von Bund, Ländern, privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern getragene Konzeption für einen markrgerechten Übergang in eine digitale Radiozukunft, er spreche sich darüber hinaus klar für eine Beendigung von DAB+ zugunsten des Aufbaus anderer, zukunftsoffener Technologien aus. Als zukunftsoffen sehen die Niedersachsen IP-gelenkte Technologien wie Smartphone-Apps oder Radioempfang über Smart Speaker.

„Damit setzen wir einen wichtigen Impuls in der medienpolitischen Debatte. Endlich nimmt die Diskussion darüber Fahrt auf, die Förderung von DAB+ mit Rundfunkbeiträgen zu beenden. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Vielfalt und Regionalität unserer Medienlandschaft auch zukünftig zu ermöglichen“, so Birkner weiter.

Mit ihren Forderungen gelten die Niedersachsen allerdings eher wie Gallier, die ihr analoges UKW-Bollwerk gegen die digitale Bedrohung verteidigen wollen. Aus keinem Bundesland gibt es derart viel Widerstand gegen das Digitalradio DAB+, das im Rest von Deutschland und in ganz Europa immer erfolgreicher wird.

Es stellt sich zudem die Frage, wie überhaupt ein regionaler Markt für DAB+ entstehen kann. Weder kann aktuell ein Netzbetreiber in Niedersachsen einen Multiplex in Betrieb nehmen noch kann ein Programmanbieter in einem passenden Multiplex senden. Alleine hieran zeigt sich schon die ganze Absurdität des Vorgangs.

Als Urheber gelten vor allem private UKW-Hörfunkveranstalter, die ihre Marktposition verteidigen wollen. Es ist traurig, dass sich die Politik für diese einseitigen Interessen hat instrumentalisieren lassen.

Offen ist, was Niedersachsen tatsächlich neben dem Anstoß einer Debatte tun kann, um DAB+ wieder zu stoppen. Den DAB+-Ausbau des NDR wird man ebensowenig stoppen können wie nachträglich die Zustimmung zur Verbreitung des nationalen Multiplexes zu revidieren. Wie im Antrag beschlossen will man die finanziellen Zuschüsse für DAB+ aus der Haushaltsabgabe (Rundfunkgebühr) beenden. Aber auch das kann Niedersachsen nicht im Alleingang durchführen.

Allgemein werden die Entscheidungen über die Zukunft des Radios - zum Glück - nicht nur in Hannover gefällt. Für Jahre vom Tisch dürfte aber zumindest eines sein: Der Abruf und die Ausschreibung von Frequenzen für lokale und regionale Ensembles. Allein damit hätten die UKW-Veranstalter schon einen Teilerfolg erzielt.


TV und Radio Aktuell

Zattoo ab sofort mit Sprachsteuerung
TV-Streaming mit Zattoo lässt sich ab sofort auf Connected TVs per Spracheingabe steuern. Dies ist möglich mit dem Google Nest Hub, weiteren Google Home-Geräten in Kombination mit Google Chromecast und anderen Geräten mit integrierter Chromecast-Technologie sowie Android-TV-Geräten. Die TV-Sprachsteuerung von Zattoo ist damit Bestandteil von Google Assistant und der Google Home-Familie. Zattoo sei der erste TV-Streaming-Anbieter in Deutschland, der in den Sprachassistenten des Tech-Riesen integriert ist, ohne dass hierfür zusätzlich etwas installiert werden muss. Die Sprachbefehle zum Aufrufen eines TV-Senders und zum Kanalwechsel werden über ein Google Home-Gerät oder das Smartphone erteilt und machen die Fernbedienung überflüssig.

Wenn die Fernbedienung mal wieder unter den Sofakissen verschwunden ist oder die Batterie den Geist aufgegeben hat, kann der internetfähige Fernseher nun mittels Sprachbefehlen wie „OK Google, zeige RTL auf Zattoo“ gesteuert werden. Hier können Nutzer Zattoo-Inhalte auch direkt auf dem Smart Display genießen. Über jedes andere Gerät mit integriertem Google Assistant, also beispielsweise Google Home Mini, Smartphones oder Android TV kann Zattoo natürlich auch auf dem Fernseher (Chromecast oder Android TV vorausgesetzt) gesteuert werden.

Aus technischer Hinsicht bietet die Integration von Zattoo in Google Assistant den Vorteil, dass dieser das Voice-Management übernimmt. Zudem profitiert die Zattoo-TV-Sprachsteuerung automatisch von zukünftigen Verbesserungen bei Google Assistant hinsichtlich der Verarbeitung natürlicher Sprache. Das heißt, dass Sprachbefehle im Laufe der Zeit immer besser erkannt und korrekt umgesetzt werden.

“Digitale Sprachassistenten etablieren sich mehr und mehr im Haushalt”, so Jörg Meyer, Chief Officer Content and Consumer bei Zattoo. “Im TV-Bereich wird die Sprachsteuerung perspektivisch die Fernbedienung ersetzen. Mit der Integration von Zattoo in den Sprachassistenten von Google wird Zattoo ein Teil des Smart Homes. Mittels Sprachsteuerung machen wir für den Nutzer das TV-Erlebnis noch komfortabler.”

„Wir freuen uns, dass wir Google Home und Google Assistant um die Fernseh-Sprachsteuerung von Zattoo erweitert haben“, so Dr. Jörg Dautwiz, Nest Business Lead, EMEA bei Google. „Mit Zattoo an Bord erweitern wir die Auswahl an TV-Inhalten für unsere Nutzer erheblich. Da Google Assistant kontinuierlich weiterentwickelt wird und dazulernt, freuen wir uns darauf, den Funktionsumfang für unsere Nutzer stetig zu erweitern.
www.zattoo.de


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

M7 startet UHD-Paket mit drei Sendern für Kabel und IPTV
M7, Deutschlands führender Anbieter von TV-Entertainment für Kabel- und IP-Netze, wird auf der ANGA COM 2019 ein attraktives, ultrascharfes UHD-Paket mit drei starken Sendern für seine Netzpartner starten. Mit an Bord ist der erfolgreiche Sender Insight TV UHD. Die beiden anderen UHD-Sender wird M7 am 4. Juni bei einem Pressegespräch (16:30 Uhr - Stand N10 in Halle 8) vorstellen. Mit drei Sendern handelt es sich um das aktuell umfangreichste UHD-Paket für Kabelnetze im deutschen Markt. Mit dem neuen Produkt möchte M7 seine Netzpartner dabei unterstützen, sich beim wichtigen Thema UHD im Markt vom Wettbewerb deutlich abzugrenzen, die Leistungsfähigkeit der Netze unter Beweis zu stellen und neue Kunden für HD-Angebote zu gewinnen. Erste Partner werden das Paket Anfang Juni in ihre Netze einspeisen.

„Unsere Kunden fragen schon sehr lange nach UHD-Inhalten, denn mit steigenden Verkaufszahlen von 4K UHD TV-Geräten in Deutschland wächst auch der Appetit nach qualitativ hochwertigen Inhalten. Die Entwicklung eines attraktiven UHD-Produkts für unsere Partner hatte deshalb immer hohe Priorität. Da bei M7 die Netzpartner im Mittelpunkt der Produktentwicklung stehen, haben wir jetzt auch bei UHD neue innovative Wege eingeschlagen. Wir bieten ein UHD-Produkt, bei dem der Netzbetreiber die volle Flexibilität erhält, wir gemeinsam agil auf zukünftige Marktveränderungen reagieren können und technische Umsetzung, Kapazitätsbedarf, Senderportfolio sowie das Geschäftsmodell rundum überzeugen. Alle diese bestehenden Herausforderungen konnten wir nun durch ein smartes Angebot lösen.

Wir setzen die ultrascharfen TV-Inhalte als einen wichtigen Zusatzverstärker für die Vermarktung der BasisHD-Pakete ein. Die Endkunden unserer Netzpartner werden so an die verschlüsselten Premium-Inhalte in UHD herangeführt und durch das Live-Erleben überzeugt“, sagte Christian Heinkele, Geschäftsführer der Eviso Germany GmbH.

Insight TV UHD gilt als der weltweit führende 4K UHD-Kanal mit actiongeladenen Sportsendungen, Lifestyle- und Unterhaltungsshows. Die Zuschauer werden mit eigenproduzierten Inhalten in höchster 4K-Qualität auf eine spannende Abenteuerreise entführt.

Im Zusammenhang mit dem Start des UHD-Pakets übernimmt M7 eine Reihe von Vorleistungen für seine Netzpartner. So werden die UHD-Sender von M7 vollständig verschlüsselt und in deren Subscriber Management System integriert. Partner können das UHD-Paket zudem entsprechend ihrem Bedarf flexibel vollumfänglich oder zu Teilen nutzen. Je nach Wunsch wird es mit bis zu drei Sendern für alle existierenden und zukünftigen BasisHD-Abonnenten freigeschaltet. Für die Vermarktung der neuen UHD-Angebote und die gezielte Kundenansprache hält M7 darüber hinaus für seine Partner umfangreiche Kommunikationsmittel bereit.


Internet/Mobile Kommunikation

Mit 10 Jahren haben die meisten Kinder ein eigenes Smartphone
Das Handy gehört für viele Kinder schon in frühen Jahren zum Alltag. Mehr als jedes zweite Kind zwischen 6 und 7 Jahren (54 Prozent) nutzt zumindest ab und zu ein Smartphone, vor fünf Jahren war es erst jedes fünfte (20 Prozent). Und ab 10 Jahren ist das Smartphone ein Muss. Drei von vier Kindern (75 Prozent) haben in diesem Alter bereits ein eigenes Gerät. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 900 Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren. Tablet-Computer sind vor allem bei den Kleinen gefragt. Acht von zehn der 6- bis 7-Jährigen (78 Prozent) nutzen es zumindest gelegentlich, bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind es nur noch 53 Prozent. „Smartphones und Tablets lassen sich aus der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegdenken. Sie sollten deshalb frühzeitig lernen, kompetent mit den Geräten umzugehen und sich sicher im Internet zu bewegen. Auf dem Weg in die digitale Welt müssen Eltern ihre Kinder sehr aufmerksam begleiten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Wichtiger als das eigentliche Telefonieren ist Jugendlichen der Medienkonsum auf ihrem Smartphone. Neun von zehn (88 Prozent) der 10- bis 18-Jährigen jährigen Handy- bzw. Smartphone-Nutzer streamen damit Musik, 87 Prozent schauen Videos. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) nutzen die Kamera für Fotos oder selbstgedrehte Videos, sechs von zehn (61 Prozent) sind damit in sozialen Netzwerken unterwegs. Entsprechend bedeutend ist vielen ihr Smartphone. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) sagt: Ein Leben ohne Handy kann ich mir nicht mehr vorstellen. Im Elternhaus müssen viele aber auch zwischendurch auf das geliebte Gerät verzichten. Für zwei Drittel (65 Prozent) gilt zu Hause in bestimmten Situationen Handyverbot. „Auch Kinder haben ein Recht auf digitale Teilhabe“, so Berg. „Eltern haben die Aufgabe, ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone beizubringen. Dazu gehört auch, dass man sein Handy auch mal beiseitelegt.“

Das Smartphone ist beliebt und schon Kinder lassen es sich etwas kosten. Im Durschnitt geben die 10- bis 18-Jährigen, die im Besitz eines Smartphone sind,13 Euro monatlich für ihr Handy aus – inklusive der Kosten für Telefon- und Datentarife sowie Apps. Die Älteren zwischen 16 und 18 Jahren zahlen mit 17 Euro monatlich am meisten aber auch bei den 10- bis 11-Jährigen sind es bereits 8 Euro im Monat.

Unabhängig vom Gerät machen die meisten Kinder schon früh ihre ersten Schritte im Internet. Von den 6- bis 7-Jährigen nutzen bereits 40 Prozent zumindest gelegentlich das Internet. Ab 12 Jahren sind dann fast alle (97 Prozent) online. Mit Abstand am beliebtesten ist dabei, Videos zu schauen – sowohl bei den jüngeren Internetnutzern ab 6 Jahren (87 Prozent) als auch bei den Jugendlichen ab 16 Jahren (93 Prozent). Anders als die Kleinen nutzen die 16- bis 18-Jährigen die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten im Netz.

Drei von vier jugendlichen Internetnutzern zwischen 16 und 18 Jahren (75 Prozent) sind jeweils in sozialen Netzwerken aktiv und recherchieren zu Informationen rund um Schule und Ausbildung (72 Prozent). Zwei Drittel (65 Prozent) hören jeweils Musik im Stream und suchen nach Infos zu persönlichen Interessen. Ein Drittel der 16- bis 18-Jährigen (34 Prozent) kauft in Online-Shops ein. Berg: „Das Internet öffnet Jugendlichen das Tor zur Welt. Noch nie war für sie so viel Wissen so leicht zugänglich.“

Im Bereich Social Media und Messenger haben die 10- bis 18-Jährigen klare Favoriten. Für Kurznachrichten liegt WhatsApp in allen Altersklassen an der Spitze. Bei den 10- bis 11-Jährigen ist die Video-App TikTok das populärste Netzwerk. Ein Viertel (24 Prozent) dieser Altersgruppe nutzt die App bereits. Ab dem 12. Lebensjahr dominiert die Foto- und Videoplattform Instagram (12-13 Jahre: 44 Prozent, 14-15 Jahre: 70 Prozent, 16-18 Jahre: 73 Prozent). Das mit ähnlichen Funktionen ausgestatte Snapchat rangiert dahinter. Auf Facebook sind vor allem die älteren Jugendlichen aktiv: Zwei von vier (39 Prozent) der 16- bis 18-Jährigen geben dies an. Eine untergeordnete Rolle spielt die Kurznachrichtenplattform Twitter. Rund ein Viertel (23 Prozent) der 16- bis 18-Jährigen ist dort vertreten, von den 14- bis 15-Jährigen sind es 14 Prozent. „Online-Plattformen sind für viele Jugendliche der wichtigste soziale Treffpunkt“, so Berg.

Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich nach eigenen Angaben verantwortungsbewusst im Internet. Zwei Drittel der Internetnutzer zwischen 10 und 18 Jahren (67 Prozent) achten darauf, welche Informationen sie über sich selbst ins Internet stellen. Und mehr als die Hälfte (58 Prozent) hat im Blick, welche Informationen über sie im Internet sichtbar sind. Gleichzeitig dient ihnen das Internet als Wissensquelle. Zwei Drittel (66 Prozent) konnten darüber ihre Kenntnisse erweitern. Drei von zehn (30 Prozent) sagen: Durch das Internet konnte ich meine Leistung in der Schule oder Ausbildung verbessern. Dennoch birgt das Internet auch Risiken für junge Nutzer. Zwei von fünf Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren (41 Prozent) geben an, dass sie bereits negative Erfahrungen im Web gemacht haben. Von den Älteren ab 16 bestätigen 22 Prozent, dass sie im Internet Dinge gesehen haben, die ihnen Angst gemacht haben. Bei den 14- bis 15-Jährigen sagt dies ein Viertel (25 Prozent). Auch mit Beleidigungen und Mobbing im Netz sind einige in Berührung gekommen. Im Durchschnitt berichten 14 Prozent der Befragten ab 10 Jahren über solche Erfahrungen. „Gerade für Jüngere sollten Eltern geschützte Surfräume im Internet einrichten und sie über mögliche Gefahren aufklären. Kinder müssen im Netz von ihren Eltern an die Hand genommen werden.“

Aus Bitkom-Sicht sollte die Vermittlung von Internetkompetenz zudem einen festen Platz in den Lehrplänen der Schulen bekommen, um Kindern mehr Orientierung zu geben. Weitere Informationen und praktische Tipps vom sicheren Surfen im Web über kostenlose Jugendschutzprogramme bis hin zur Soforthilfe im akuten Mobbing-Fall bieten zahlreiche private und staatliche Initiativen. Eine Übersicht mit den wichtigsten Hinweisen für Eltern und weiterführenden Links hat Bitkom hier zusammengestellt:
www.bitkom.org/Themen/Politik-Recht/Medienpolitik/Bitkom-Tipp.html

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 915 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren befragt.

Quelle: www.satellifax.de




20.05.2019 - 25.05.2019


Consumer Electronics/IT

GSS Grundig Systems GmbH kooperiert mit Telearabia
Die GSS Grundig Systems GmbH, ein führender Anbieter von Kopfstationstechnik, Hospitality-Systemen und Empfangstechnik, kooperiert mit dem Programmanbieter Telearabia. Als Ergänzung der herausragenden Komponenten für Empfangstechnik bietet das Unternehmen zukünftig auch umfangreiche Pakete mit Programmangeboten, beispielsweise für Hotels.

Telearabia PRO mit Sitz in Frankreich, die neue Plattform für Programme in Arabischer Sprache des Anbieters Mondo Globo, wurde speziell auf den europäischen Hospitality-Sektor ausgerichtet. Das Paket beinhaltet sechs arabische Premium Lifestyle- und Unterhaltungs-Programme, darunter drei Programme des saudischen Medienkonzerns MBC (Middle East Broadcasting Center). Ausgestrahlt wird das Programmpaket vom Eutelsat Cirrus-Dienst über Eutelsat Hotbird auf 13° Ost. Technisch bietet es Live Channel Broadcasting, Channel Numbering, Programm-Information und Content Security.

Mit dem Programmpaket können Hotels in Europa die beliebtesten Programme aus der Region Mittlerer Osten/Nord-Afrika für ihre internationalen Gäste bereitstellen.

„Internationale Programminhalte für Hospitality-Anwendungen sind ein wichtiger Teil unseres Portfolios. Unsere Kopfstationen können u.a. die empfangenen verschlüsselten Programme zentral entschlüsseln. Neben Hard- und Software ist eine maßgeschneiderte Komplett-Dienstleistung für den Kunden unabdingbar. Die Kooperation mit Telearabia gibt uns eine weitere Möglichkeit, kundenspezifische Angebote umzusetzen“, erklärt Robert Kirschner, CEO der GSS Grundig Systems zur Kooperation mit Telearabia.
www.gss.de

WISI: Innovative B2B-Lösungen für Netzwerkbetreiber und Service Provider
WISI präsentiert als führender Hersteller und Technologielieferant für die Schlüsselbereiche der Kommunikation auf der ANGA COM 2019 (4 – 6. Juni) in Köln am Stand R11 in Halle 8 zahlreiche neue TV- und Access-Lösungen für Betreiber von Kabel- und IP-Netzen sowie Service Provider.

Highlights sind die neuen Funktionen für den Inca ABR Transcoder 3840, das neue HXC Modul für die modulare Inca 4400 Plattform, HTTPs Streaming für die Multiscreen Launch Plattform (MLP), SRT Unterstützung für die FIREFLY Plattform, die Premiere der Blueline Edge Serie und GiaX-HFC.

- N+1 Redundanz im Inca ABR Transcoder 3840

Der adaptive Bitraten (ABR) Transcoder 3840 ist für Multiscreen und OTT-Anwendungen optimiert. Um dessen Verfügbarkeit weiter zu erhöhen, hat WISI den Transcoder mit einer N+1 Redundanz-Funktionalität erweitert und die Unterstützung für redundante Signalquellen mit SSM (Source Specific Multicast) erweitert. Durch N+1 und SSM-Unterstützung wird die Ausfallsicherheit für den Betreiber erhöht und die Verfügbarkeit der Service maximiert. Mit dem ABR Transcoder 3840 kombiniert WISI höchste Qualität mit Kosteneffizienz und setzt neue Maßstäbe im Markt.

- HEVC Transkodierung

Das neue HXC Modul ist mit der modular aufgebauten Inca 4400 Serie kompatibel und unterstützt die Transkodierung von HEVC der nächsten Generation für die zukunftssichere und optimierte Übertragung von Videosignalen. Der HEVC Codec ermöglicht es bei gleichzeitigem Erhalt der Bildqualität, Videosignale um bis zu 40 Prozent zu komprimieren. Die HEVC-Signale lassen sich mit der Inca Serie 4400 in MPEG-4 AVC oder MPEG-2 wandeln, um die Kompatibilität mit älteren Ausrüstungen und Geräten zu gewährleisten. Das HXC Modul unterstützt mit der Transcodierung linearer SD und HD HEVC-Quellen in MPEG-4 AVC oder MPEG-2 die Betreiber von Kabel- und IP-Netzen, Satellitenübertragungs- und Verarbeitungs-Infrastrukturen bei der IP-gestützten Übertragung von Videostreams.

WISI hat zudem auch die Inca 4400 Serie mit der N+1 Chassis-Redundanz Funktionalität ausgestattet, die kompatibel mit SSM (Source Specific Multicast) Infrastrukturen ist.

- HTTPs Streaming

Nutzer der Inca Multiscreen Launch Plattform (MLP) können nun an ihre Kunden auch mit HTTPs sichere und verschlüsselte HLS Streams senden. Die MLP ist eine All-in-One Carrier-Grade Lösung. Diese ist zugleich Transcoder, Live-Packager und Origin Server (Ausspielserver) in einer 19-Zoll Einheit und eignet sich hervorragend für die Verbreitung hochwertiger Videodienste über das Internet. Zugleich ist es die ideale OTT-Lösung für Anwendungen im Hospitality-Bereich, den Ersatz von Satellitenzuführungen und dedizierter Leitungen sowie die Bereitstellung von IPTV basierten Multiscreen-Diensten für Netzbetreiber. Mit den webbasierten Bearbeitungsmöglichkeiten können die Betreiber einfach und schnell HLS-Playlists für sichere HTTPs-Übertragungen an ABR-fähige Set-Top-Boxen, TV-Geräte, Smartphones und Tablets erstellen.

- SRT Support für FIREFLY

WISI hat das Open Source Videoübertragungsprotokoll SRT (Secure Reliable Transport) in seine FIREFLY Plattform integriert. SRT optimiert mit sicheren Streams und einfacher Firewall-Umgehung die Übertragungs-Leistung über eine Vielzahl von Netzen hinweg. Die Streams kommen dabei zuverlässig und in bester Qualität beim Nutzer an. Wesentliche Vorteile von SRT sind der Schutz von Inhalten mit AES-Verschlüsselung, die geringe Latenz sowie die Wiederherstellung verlorener Datenpakete mit fortschrittlichen Rückübertragungs-Techniken.

- Neue Blueline Edge Serie

Das WISI GT BLE 23 ist eine kompakte Kopfstelle, die speziell für B2B-Anwendungen optimiert ist. Mit dem neuen Produkt können Betreiber von IP-Netzen IP-Transportströme empfangen, verarbeiten und diese in bis zu 12 QAM-Kanäle in RF modulieren. Der bewährte integrierte Multiplexer von WISI passt die Transportströme nahtlos an die Netzanforderungen des Betreibers an. Die Konfiguration erfolgt intuitiv und schnell. Die effiziente Kompakt-Kopfstelle ist leicht in einem 19” Rack zu installieren und lässt sich auch an der Wand montieren.

- GiaX-HFC

WISI und der Technologiepartner GiaX haben Lösungen für virtuelle Nodesplits, Mobile Backhaul und Geschäftskundenanschlüsse mit symmetrischen Ethernet Anbindungen entwickelt. GiaX-HFC ist eine neue und kostengünstige Lösung für Kabelnetzbetreiber, die sich rasch und flexibel implementieren lässt, um Koaxialnetze an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Mit dieser Brückentechnologie können Netzbetreiber ihre Infrastrukturen ohne hohe Investitionen im Tiefbau erweitern. Für die Übertragungen wird der Frequenzbereich zwischen 1GHz und 3.5 GHz genutzt. GiaX-HFC ist derzeit die schnellste und kostengünstigste technische Möglichkeit, um bis zu 10 Gbit/s im Downstream und 10 Gbit/s im Upstream auf Koaxialkabel zusätzlich zu den bestehenden Diensten in existierende Kabelnetze zu bringen. So lassen sich mit dieser Ethernet Overlay Lösung im Vergleich zum herkömmlichen Glasfaserausbau bis zu 70 Prozent der Kosten einsparen. Da zugleich die schon existierenden Strukturen der BK-Netze ohne Veränderungen genutzt werden, sinkt darüber hinaus der Zeitaufwand für die Planung und Aufrüstung signifikant.
www.wisi.de

Home Electronics Markt im ersten Quartal 2019 leicht unter Vorjahres-Niveau
Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, bewegt sich im ersten Quartal 2019 mit einem geringem Minus von einem Prozent leicht unter Vorjahres-Niveau. So wurde in den Monaten Januar bis März 2019 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 10,2 Milliarden Euro erreicht.

Mit einem Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro weißt der Bereich Consumer Electronics im ersten Quartal 2019 ein Minus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum auf. Alle drei CE-Segmente, die privat genutzte Telekommunikation (- 1,7 %, knapp 2,8 Mrd. Euro), die Unterhaltungselektronik (- 5,1 %, rund 2,1 Mrd. Euro) sowie die privat genutzten IT-Produkte (- 1,3 %, knapp 1,7 Mrd. Euro) verzeichneten jeweils einen Umsatzrückgang.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Quartal 2019 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von 995 Millionen Euro (- 0,2 %) erzielt. Die verkaufte Stückzahl stieg um 8,6 Prozent auf über 1,7 Millionen TV-Geräte, der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte sank gleichzeitig jedoch um 8,2 Prozent auf nur noch 576 Euro. Ein – auf Grund der hohen Nachfrage mögliches – Umsatzwachstum wurde von dem stark sinkenden Durchschnittspreis verhindert. Im Home Audio Segment wurde ein Umsatzminus von 6,8 Prozent auf 281 Millionen Euro verzeichnet. Mit einem Umsatz von 244 Millionen Euro (+ 11,6 %) setzte dagegen die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör ihren Wachstumskurs auch im ersten Quartal 2019 fort.

Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation generierten die Core Wearables mit 208 Millionen Euro erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs (+ 48,4 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei stiegen verkaufte Stückzahl (knapp 1,2 Mio. Geräte, + 38,8 %) und Durchschnittspreis (174 Euro, + 6,9 %) ebenfalls deutlich. Trotz eines auf 488 Euro (+ 2,2 %) weiter gestiegenen Durchschnittspreises, musste die Sparte der Smartphones dagegen ein Umsatzminus von 4,3 Prozent (knapp 2,5 Mrd. Euro) hinnehmen, da die verkaufte Stückzahl auf rund 5 Millionen Geräte (- 6,3 %) zurückging.

Dank deutlicher Umsatzzuwächse bei Tablet-PCs (+ 10,2 %), Monitoren (+ 13,2 %) und Druckern (+ 7,5 %) fiel der Umsatzrückgang bei den privat genutzten IT-Produkten mit einem Minus von 1,3 Prozent geringer als noch im gleichen Zeitraum 2018 aus.

Die Elektro-Hausgeräte-Segmente zeigten beide eine positive Entwicklung: Elektro-Großgeräte verzeichneten ein Umsatzplus von 0,8 Prozent auf über 2,2 Milliarden Euro, die Elektro-Kleingeräte generierten einen Zuwachs um 4,9 Prozent und knapp 1,4 Milliarden Euro Umsatz.

Für das laufende Jahr prognostizieren die Marktforscher weiterhin eine insgesamt stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau für den Gesamtmarkt mit Home Electronics-Produkten in den Segmenten der Consumer Electronics sowie der Elektro-Groß- und Kleingeräte.

Die Marktzahlen der HE-Branche werden von der gfu Consumer & Home Electronics GmbH sowie der GfK Retail and Technology GmbH gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Home Electronics Market Index HEMIX erhoben und in Kooperation mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) für jedes Quartal veröffentlicht. Der HEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.

Der HEMIX zeigt auf Basis Menge und Wert die quartalsweise Marktentwicklung in Deutschland auf. Der Home Electronics-Markt ist dabei fest und einheitlich definiert als die Summe der Verkäufe in Deutschland an private Konsumenten.

Die kompletten Daten des HEMIX stehen auf den Web-Seiten der beteiligten Partner zur Verfügung.
www.gfu.de


Kurz Notiert

Radio Charivari Rosenheim startet Spartenprogramme im Internet
Radio Charivari Rosenheim strahlt via Internet ab sofort zwei zusätzliche Spartenprogramme aus. Radio Charivari 2 nennt sich im Untertitel "Rosenheims Oldiesender", während Radio Charivari 3 als "Rosenheimer Heimatwelle" vor allem volkstümliche Musik präsentiert.
www.radio-charivari.de


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

WISI stellt Vodafone technische Lösung für flächendeckende Gigabit-Aufrüstung der Kabelnetze bereit
Die WISI Communications GmbH & Co. KG (WISI) und der Partner GiaX GmbH, Erlangen, unterstützen mit ihrer innovativen Systemtechnik gemeinsam die beschleunigte Aufrüstung der Kabelnetze von Vodafone Deutschland für Gigabit-Geschwindigkeiten. Die führenden Kabelinfrastrukturen von Vodafone sind eine der wesentlichen Komponenten für die künftige Gigabit-Gesellschaft Deutschland. Durch den Einsatz der GIGA HFC Lösung für die Aufrüstung der Kabelinfrastrukturen kann der Netzbetreiber seinen Kunden noch effizienter und rascher 1 Gbit/s anbieten.

GIGA HFC ist die derzeit schnellste und kostengünstigste technische Möglichkeit, um bis zu 10 Gbit/s im Downstream und 10 Gbit/s im Upstream auf Koaxialkabel zusätzlich zu den bestehenden Diensten in existierende Kabelnetze zu bringen. Vodafone kann mit dieser Lösung die laufende Gigabit-Aufrüstung ihrer entsprechenden Infrastrukturen bei weitgehendem Verzicht auf aufwändige Tiefbauarbeiten realisieren. So lassen sich mit dieser Ethernet Overlay Lösung im Vergleich zum herkömmlichen Glasfaserausbau bis zu 70 Prozent der Kosten einsparen. Da zugleich die schon existierenden Strukturen der BK-Netze ohne Veränderungen genutzt werden, sinkt darüber hinaus der Zeitaufwand für die Planung und Aufrüstung signifikant. Zudem muss die bisher eingesetzte aktive Hardware wie etwa Fiber Nodes, Verstärker und Endgeräte nicht verändert oder ausgetauscht werden.

Mit GIGA HFC kann Vodafone in seinen Koaxialkabelnetzen zeitgleich TV- und Datendienste sowie bis zu 10 Gbit/s symmetrische Ethernet Dienste anbieten. Das Overlay System nutzt Ethernet als Schnittstelle, das von fast allen modernen Festnetz- und Mobilfunkkomponenten unterstützt wird. So lässt sich die Lösung ebenfalls sehr effizient für Mobile Backhaul einsetzen.

Die Technik für GIGA HFC wurde sehr intensiv getestet und Feldversuchen unter Extrembedingungen unterzogen. Vodafone hat WISI nach deren erfolgreichem Abschluss mit der Lieferung der kompletten Systemtechnik einschließlich der Remote PHY-Komponenten sowie der Koordination und Realisation des Ausbaus der Kabelnetze beauftragt.

”Dank der technischen Lösung von WISI und GiaX können wir unser leistungsstarkes Kabelnetz bis 2021 für unsere Kunden sehr kosteneffizient und rasch für Gigabit-Geschwindigkeiten aufrüsten. Wichtig für unsere Entscheidung für WISI war, dass wir neben den Kosteneinsparungen bei der Aufrüstung die schon bestehenden Strukturen der BK-Netze unverändert weiter nutzen können”, sagte Dr. Thomas Kühne, Abteilungsleiter Network Engineering Fixed Access Network bei Vodafone Deutschland.

„Das Kabelnetz von Vodafone leistet einen Schlüsselbeitrag für den Weg Deutschlands in die Gigabit-Gesellschaft. Wir freuen uns darauf, die Gigabit-Offensive von Vodafone mit unserer marktführenden und für den nahtlosen Übergang zur Digitalisierung der Netze wegweisenden BK-Technik zu begleiten“, sagte Thomas Scherle, Director Sales CATV/HFC Europe bei WISI.

„GiaX ist stolz zusammen mit Vodafone Deutschland und WISI Communications an dem GIGA HFC Projekt zu arbeiten“ sagt Jörg Hellwig, Geschäftsführer und Gründer der GiaX GmbH. „Die HelEOS Produktfamilie ermöglicht es Kabelnetzbetreibern wie der Vodafone, die vorhandenen Koaxialkabelnetze mit Standard basierten 10 Gigabit Ethernet Verbindungen zur Versorgung von Distributed Access Architecture Systemen aufzurüsten“.
www.wisi.de

Sondersendung zum Geburtstag von Radio Bavaria International
Der Privatradio-Pionier Radio Bavaria International (RBI) feierte am 17. Mai 2019 seinen 40. Geburtstag. Erstmalig sendete Jo Lüders und Jürgen von Wedel deutschsprachiges Radio gezielt von Südtirol aus in Richtung Norden. Anlässlich dieses Jubiläums produzierten Jürgen von Wedel und Mike Cain eine knapp vierstündige Sondersendung. Das RBI-Special wird am Pfingstmontag-Nachmittag wie folgt ausgestrahlt:

10.6.19 zwischen 12 und 16 Uhr MESZ auf der Kurzwelle via Channel 292 auf den Frequenzen 6070 und 7440 kHz, sowie im Anschluss via Webstream http://laut.fm/jukebox von 16 bis 20 Uhr MESZ.

Empfangsberichte werden mit einer Sonder-QSL-Karte bestätigt, unter fmkompakt@web.de bzw. Thomas Kircher, Welschstr. 11, 74080 Heilbronn


Internet/Mobile Kommunikation

WLAN-Radios: Greensleeves Radio freut sich über Datenbank-Wechsel bei Frontier Silicon
Der Datenbank-Wechsel beim Webradio-Portal von Frontier Silicon verärgerte viele Nutzer von WLAN-Radios. Der Webradio-Veranstalter Greensleeves Radio freut sich dagegen: Endlich ist neben dem Hauptprogramm Greensleeves Radio (Musikfarbe: Melancholischer Indie-Pop, Singer/Songwriter) auch der Ableger Greensleeves Indieparty (Musikfarbe: Die Top 1000 Indie-Pop und -Rock-Party-Hits) auch mit zahlreichen Internetradios zu empfangen. Binnen nur eines Tages war der neue Sender beim Datenbank-Anbieter Airable gelistet und ist somit von Geräten der Marken TechniSat, Sangean und vielen anderen zu hören.
www.greensleevesradio.de

Quelle: www.satellifax.de









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