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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 16.10.2021



11.10.2021 - 16.10.2021



Digitalradio Aktuell


Media Broadcast: Exakter Navigieren dank DAB+
Media Broadcast: Exakter Navigieren dank DAB+ Die Verbesserung der Genauigkeit von Satelliten-Navigationssystemen durch die Aussendung von Korrekturdaten via DAB+ ist das Ziel eines Projektes des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie, das Media Broadcast seit einigen Wochen unterstützt. Dank der Übertragung der Korrekturdaten über Datenkapazitäten des 1. bundesweiten DAB+ Multiplexes soll die Genauigkeit von Navigationsgeräten von derzeit etwa 10 m auf weniger als 10 cm verbessert werden.

Profitieren von den Ergebnissen des Projektes, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist, sollen vor allem professionelle Nutzer von Satelliten-Navigationssystemen in der Landwirtschaft, im Vermessungswesen, im Verkehr oder bei Sicherheitsbehörden. Voraussetzung dafür ist, dass in der Laufzeit des Projektes die Marktreife des Systems erkennbar wird.

Das Prinzip der Verbesserung der Genauigkeit von Navigationsgeräten beruht auf dem Empfang und der Auswertung der Satellitensignale von permanent betriebenen Referenzstationen. Die gewonnenen Daten werden auf mögliche Ungenauigkeiten durch Satellitenbahnabweichungen, Satellitenuhrenfehler oder atmosphärische Einflüsse überprüft und die daraus errechneten Korrekturdaten via DAB+ mit einer kleinen Verzögerung an die Empfangsgeräte gesendet. In Verbindung mit den eigentlichen Satellitensignalen ermitteln die Geräte dann daraus die wesentlich exaktere Position. Neben dem bundesweiten Sendernetz im Kanal 5C mit derzeit etwa 150 Standorten stellt Media Broadcast eine Datenkapazität von 8kBit/s zur Verfügung, die zur Übertragung der Korrekturdaten genutzt wird. „Die Nutzung von DAB+ als Medium zur Korrekturdatenübermittlung an Navigationssysteme ist ein hervorragendes Beispiel für die Möglichkeiten, die DAB+ für die Übertragung von Zusatzdiensten bietet. Die bundesweit verfügbare, digitale Plattform eröffnet hier ein breites Feld für Anwendungen mit geringer Bandbreite aus unterschiedlichsten Branchen“, sagt Arnold Stender, Geschäftsführer von Media Broadcast.
www.media-broadcast.com


DAB+: BR nimmt zwei neue Sender in Unterfranken in Betrieb
Der Bayerische Rundfunk nimmt in den unterfränkischen Gemeinden Ostheim vor der Rhön und in Zeil am Main zwei neue DAB+-Senderstandorte in Betrieb. Dadurch werden die beiden Orte und die nähere Umgebung künftig sehr viel besser mit DAB+ versorgt – auch der Empfang in Gebäuden und in Tallagen verbessert sich deutlich. Neben einer besseren Klangqualität bietet DAB+ eine erheblich größere Programmvielfalt als UKW.

Voraussetzung für den Empfang ist ein DAB+ Radio. Mit einem automatischen Sendersuchlauf lassen sich die Programme auf ihren neuen Kanälen schnell finden. Das bayernweite DAB+ Angebot wird auf Kanal 11D gesendet, die Regionalangebote sind in Unterfranken auf Kanal 10A zu finden.
www.br.de


DAB+ zum Weihnachtsgeschäft: bundesweite crossmediale Bewerbung
ARD, Deutschlandradio, Privatsender und weitere Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland bewerben gemeinsam mit einer bundesweiten Aktionszeit den digitalen Radiostandard DAB+. Vom 22. November bis 5. Dezember stehen die vielfältigen Maßnahmen in TV und Radio sowie in Print und im Netz unter dem Motto: „Hör, was du willst, aber hör es richtig. Mit der neuen Generation Radio.“

Zu den crossmedial eingesetzten Kampagnenelementen zählen TV-Spots im Ersten und den Dritten Programmen, bundesweit ausgestrahlte Radiospots und Programmtrailer im öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunk sowie Bildmotive zum Einsatz in Print und Online-Marketing, zum Beispiel auf Social-Media-Plattformen. Schulungen für Mitarbeitende des Elektrohandels in über 2.200 Märkten sowie Regalbranding im PoS-Markendesign von DAB+ runden die Multichannel-Kommunikation ab.

Die aktuelle Kampagne setzt dabei auf die starke Dynamik von DAB+, das bei Nutzung, Verbreitung und Haushaltsdurchdringung Zuwächse von bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. In mehr als einem Viertel aller Haushalte steht inzwischen ein DAB+ Gerät. Über 21 Mio. DAB+ Radios sind in Deutschland in Gebrauch. Das sind laut Digitalisierungsbericht der Medienanstalten rund 5 Mio. DAB+ Radios mehr als noch im letzten Jahr.

Die Programmvielfalt ist ein weiterer wesentlicher Faktor für die starke Dynamik bei DAB+. Wegen des wachsenden Angebots entscheiden sich immer mehr Hörerinnen und Hörer für Digitalradio DAB+. In den nächsten Wochen steigt die Zahl der auf DAB+ regional unterschiedlich verfügbaren Sender auf rund 300, 100 davon erreichen ihre Zielgruppen exklusiv über DAB+ und IP. Im gesamten Bundesgebiet sind bis zu 29 Programme über DAB+ empfangbar.

Parallel zur Aktionszeit bietet der neue deutsche Onlineshop www.dabplus.store, der von der Teleropa GmbH betrieben wird, eine breite Auswahl an DAB+ Radios und Zubehör für unterschiedliche Hörsituationen. Unter dem Motto „Neu. Günstig. Ausgezeichnet.“ werden Rabatte für Geräte zahlreicher bekannter Marken, auch aus dem Premiumsegment, angeboten. Eine kundenfreundliche Gestaltung, die große Auswahl an Bezahl- und Lieferoptionen für den Online-Einkauf, auch mit mobilen Endgeräten, versprechen ein entspanntes Einkaufserlebnis.

Deutschlandradio ergänzt die gemeinsamen bundesweiten Aktivitäten mit regionalen DAB+ Kampagnen, die zum Wechsel von UKW auf DAB+ aufrufen. Als erster öffentlich-rechtlicher Sender hat Deutschlandradio in den letzten Jahren begonnen, in ausgewählten Regionen eine rein digitale Programmverbreitung zu realisieren. Nachdem im Sommer bereits in ausgewählten Regionen Bayerns und Hessens parallele UKW-Ausstrahlungen beendet wurden, setzt Deutschlandradio diesen Weg nun in Baden-Württemberg fort und unterstreicht damit seinen Anspruch, die Digitalisierung des Rundfunks an vorderster Stelle mitzugestalten. Ab dem 31. Oktober werden Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur in Esslingen, Geislingen, Göppingen und Kirchheim unter Teck mehrheitlich digital verfügbar sein. Alle Details dazu finden sich auf www.dabplus.de/wechsel.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Bayerische Rundfunk (BR) haben mit weiteren Marktpartnern den Energieverbrauch von Radioprogrammen über UKW und DAB+ miteinander verglichen. Die Untersuchungen zeigen: Bei DAB+ ist der Energieverbrauch bei der Ausstrahlung eines einzelnen Programms deutlich geringer als bei UKW. Der Bayerische Rundfunk würde bei einer ausschließlichen Ausstrahlung seiner Programme über DAB+ rund 75 Prozent pro Programm an Energie einsparen, Antenne Bayern sogar rund 85 Prozent für ihr Programm. Andere Anbieter in Deutschland kommen auf ein ähnliches Einsparpotenzial.

Wichtige Informationen zu DAB+ bietet das gemeinsame Internetportal www.dabplus.de. Postleitzahlengenau zeigt die Empfangsprognose, welche Programme am jeweiligen Standort zur Verfügung stehen. Programmkarten beschreiben Stil und Inhalte der Radiosender. Monatlich informiert der kostenlose DAB+ Newsletter über aktuelle Entwicklungen beim digitalen Radiostandard. Das von der ARD-Koordination entwickelte DAB+ Markendesign sowie Funkspots und Social Media Motive sind ebenfalls unter www.dabplus.de/downloads kostenlos abrufbar.



Consumer Electronics/IT


Elektrogeräte werden mehrheitlich richtig entsorgt
Die deutliche Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher fühlt sich gut informiert, wenn es um die richtige Entsorgung von elektronischen Geräten geht. Insbesondere die Abgabe beim kommunalen Wertstoffhof und die Rückgabe beim Händler sind bekannte Wege der Entsorgung, so das Ergebnis einer aktuellen Verbraucherumfrage von Innolink, durchgeführt im Auftrag des ZVEI. Anlässlich des International E-Waste Day, der am 14. Oktober stattfindet, wurde zum einen die Kenntnis über die verschiedenen Entsorgungswege abgefragt und zum anderen das individuelle Verhalten bei der tatsächlichen Entsorgung von Haushaltsgeräten und Fernsehern. Positiv ist, dass ein Großteil der Geräte richtig entsorgt wird. Dies geschieht zumeist über die kommunalen Angebote.

Nur teilweise bekannt sind dagegen die Bedingungen zur Entsorgung über den Handel: So weiß zum Beispiel mehr als ein Drittel der Befragten nicht, dass Elektro-Kleingeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 cm sind, auch ohne Neukauf im Handel abgegeben werden können. „Die Umfrage hat gezeigt, dass komplizierte Rückgaberegeln, die sich auf Geräte- oder Marktgrößen beziehen, bei Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht ankommen“, sagt Christian Eckert, Leiter der Umweltabteilung im ZVEI. „Die Rückgabe muss möglichst einfach zugänglich sein. Eine Vielfalt an Rückgabeoptionen allein steigert die Sammelquote nicht.“

Die Umfrage zeigt zudem, dass über zehn Prozent der Konsumenten – unabhängig vom gefühlten Wissensstand – Elektro-Altgeräte nicht fachgerecht entsorgen: „Insbesondere Elektro-Kleingeräte landen laut Umfrage immer noch viel zu häufig im Restmüll oder bei kommerziellen Sammlern. Beide Entsorgungswege sind falsch. Elektronische Produkte, die das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, sind kein Müll, sondern eine Quelle für wiederverwertbare Rohstoffe. Aber um diese zu sichern, müssen Altgeräte fachgerecht durch Konsumenten entsorgt werden“, erklärt Eckert. Diese Wissenslücken gilt es zu schließen, damit die für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit nötige Kreislaufwirtschaft funktionieren kann.

Als Gemeinsame Stelle der Hersteller informiert die Stiftung ear bundesweit die Verbraucherinnen und Verbraucher über die korrekte Entsorgung von elektronischen Altgeräten im Rahmen ihres gesetzlichen Informationsauftrags mit der Kampagne „Plan E“. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Umweltbundesamt wie auch der ZVEI und seine Mitglieder unterstützen diese Kampagne.
www.zvei.org


Teufel stellt neuen BOOMSTER vor
Aus dem Stand entwickelte sich der Ende 2014 vorgestellte Bluetooth-Speaker BOOMSTER zum Fan-Liebling. Der große Subwoofer ist seit jeher sein Markenzeichen und maßgeblich für den kräftigen Klang verantwortlich.

Selbstverständlich bringt auch der neue BOOMSTER einen echten Basstreiber mit, der erstmals zusätzliche Verstärkung durch zwei passive Bassmembranen erhält. Ebenfalls neu im BOOMSTER ist Teufels Dynamore-Technologie, die für ein deutlich hörbar breiteres Stereopanorama sorgt. Mit diesem starken Soundpaket klingt der neue BOOMSTER noch besser und mit 42 Watt RMS-Leistung auch kraftvoller als seine Ahnen.

Der Sub im neuen BOOMSTER ist im Vergleich zu den Vorgängern nicht mehr sichtbar. Dies war nötig geworden, um den vielfachen Wunsch von Teufel-Fans zu erfüllen: Der neue BOOMSTER ist nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt – damit hält er sogar starkem Regen stand. Der integrierte Akku bringt es bei moderater Lautstärke auf über 18 Stunden Laufzeit. Wer so viel Power hat, teilt gerne: via USB-A frischen mobile Geräte ihre Zellen auf (5V, 2A).

Mit analogem und digitalem Radioempfang beweist der neue BOOMSTER Alleinunterhalter-Qualitäten. Er mag es auch gesellig und erlaubt für den abwechselnden DJ-Dienst die Kopplung vonzwei Smartphones gleichzeitig. Trifft er auf einen Artgenossen, lässt er sich mit einem zweiten BOOMSTER zu einem Stereo-Paar koppeln.

Der neue BOOMSTER ist ab sofort in den Farben Sand White und Night Black auf www.teufel.de und in allen Teufel Stores (www.teufel.de/shops) zum Preis von 369,99 Euro erhältlich.


TV-Geräte-Markt in Deutschland: Weniger Fernseher verkauft
Die Umsätze mit Fernsehgeräten sind in Deutschland im dritten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von knapp einem Prozent leicht angestiegen. So wurde von Juli bis September 2021 ein Umsatz von rund 884 Millionen Euro erzielt. Dabei stieg der Durchschnittspreis aller verkauften Fernseher von 588 Euro im dritten Quartal 2020 um knapp 20 Prozent auf 702 Euro im dritten Quartal 2021. Die Stückzahl der verkauften TV-Geräte ging in diesen drei Monaten um knapp 16 Prozent auf knapp 1,3 Millionen zurück.

Eine Ursache des gestiegenen Durchschnittspreises ist der höhere Anteil an TV-Geräten mit größeren Bilddiagonalen. So betrug beispielsweise der Umsatzanteil von TVs mit einer Diagonalen von 65 Zoll (165 cm) und größer im dritten Quartal 2021 bereits knapp 39 Prozent, bei der Stückzahl sind es knapp 21 Prozent. TV-Geräte mit 65 Zoll Bilddiagonale und größer hatten einen Durchschnittspreis von knapp 1.300 Euro im dritten Quartal 2021 (+ 9 Prozent).

Diese Zahlen sind eine Vorabveröffentlichung aus dem HEMIX* Q1-3/2021, eine ausführliche Veröffentlichung des gesamten Marktindex für die ersten drei Quartale 2021 folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Alle angegebenen Zuwächse beziehen sich auf den jeweils vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
www.gfu.de



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


Sky Ticket jetzt auch auf dem Fire TV Stick 4K Max verfügbar
Nachdem Sky Ticket im Laufe des Jahres bereits auf diversen Fire TV-Geräten, Smart Fire TVs und Fire TV-Soundbars gestartet ist, gibt Sky auch die Verfügbarkeit der Sky Ticket App auf dem Fire TV Stick 4K Max bekannt. Damit können Sky-Ticket-Kunden auch auf diesem Fire TV-Modell neueste Filme, exklusive Sky Originals, Serien von HBO, Warner und Showtime, beliebte Inhalte für Familien und besten Live-Sport ohne lange Vertragslaufzeit streamen.

Im Oktober stehen für Serien- und Filmfans mit dem Sky Entertainment & Cinema Ticket wieder eine Vielzahl neuer Streaming-Highlights bereit. Beispielsweise Serien wie das brandneue Sky Original "Die Ibiza-Affäre" mit Nicholas Ofczarek, die neuen Comedy-Serien "Young Rock" mit Dwayne Johnson und "Wellington Paranormal" von Taika Waititi.

Filmbegeisterte streamen mit Sky Ticket brandaktuelle Filmstarts wie "The Suicide Squad" mit Margot Robbie und Idris Elba sowie "Free Guy" mit Ryan Reynolds.

Sportfans dürfen sich mit dem Sky Supersport Ticket auf zahlreiche Live-Sport-Highlights freuen. Gespannt wird das Publikum auf den Saisonstart in der NHL, die Spiele in der Bundesliga und 2. Bundesliga und den spannenden Zweikampf in der Formel 1 zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton blicken.

Mit Alexa gelangt man auf Fire TV-Geräten besonders bequem zur Sky Ticket-App. Wer einen Fire TV Cube besitzt oder sein Fire TV mit einem Echo-Gerät gekoppelt hat, sagt einfach "Alexa, öffne Sky Ticket". Alle anderen drücken vor dem Befehl zunächst die Sprechtaste der im Lieferumfang enthaltenen Alexa-Sprachfernbedienung. Nach dem Download der App können sich Sky Ticket Kund:innen anmelden, um auf ihre Tickets zuzugreifen und ihre Filme, Serien und Live-Sport zu finden und zu sehen. Ebenso können sie die Merkliste abrufen oder die Wiedergabe von Inhalten an der Stelle fortsetzen, an der sie diese auf einem anderen Gerät beendet haben. Fire TV Kund:innen, die noch keine Sky Tickets nutzen, können sich unter skyticket.de/amazon anmelden und das Entertainment Ticket, Entertainment & Cinema Ticket, Sport Ticket oder Supersport Ticket sichern.
www.sky.de


waipu.tv bringt aipu.tv 4K Streaming-Stick auf den Markt
waipu.tv bringt einen eigenen 4K Streaming-Stick der neuesten Generation auf den Markt, der speziell für das Fernsehen über das Internet optimiert wurde. Laut waipu ermöglicht der Stick eine einfache und schnelle Installation, flexible Nutzung über WLAN in jedem Raum sowie Fernsehen ohne Fernsehanschluss über das Internet.

Mit dem waipu.tv 4K Stick ist alles an einem Ort: Fernsehen, Streaming-Dienste und Apps. Die Nutzung ist auch ohne Google-Konto möglich, vorinstallierte Apps erhalten automatisch Updates.

Große TV-Sendervielfalt gibt es im Perfect Plus-Paket: Über 170 Sender, darunter die beliebtesten Free-TV Sender in HD und das größte Pay-TV Paket Deutschlands inklusive. Den waipu.tv 4K Stick gibt es im 12-Monats-Abo für das Perfect Plus-Paket ohne zusätzliche Kosten. Weitere Infos zum waipu.tv 4K Stick unter
www.waipu.tv/stick


Aktuelle Studie zum TV-Streaming in Deutschland von US-Streamer Roku
Roku veröffentlicht heute die Ergebnisse einer Umfrage über das Fernsehverhalten und die Vorlieben der Verbraucherin Deutschland. Die von der National Research Group, einem führenden globalen Marktforschungs- und Strategieunternehmen, im Auftrag von Roku durchgeführte Studie „The Streaming Decade“ zeigt, dass sich TV-Streaming in Deutschland einem Wendepunkt nähert.

Fernsehzuschauer aller Altersgruppen lieben Streaming. 87 Prozent der Befragten geben an, dass sie auf ihren TV streamen. Dies spiegelt sich in den meisten Altersgruppen wider: Selbst 58 Prozent der 57- bis 70-Jährigen nutzen mittlerweile einen Streaming-Dienst und 37 Prozent von ihnen haben im vergangenen Jahr Weitere hinzugefügt.

Die Umfrage zeigt, dass TV-Streaming Zuschauer Premium-Inhalte zugänglich macht. Filmfans lieben Streaming: 7 von 10 Verbraucher gaben an, dass der Zugang zu neuen Filmen ein Hauptgrund dafür ist, einen neuen Streaming-Dienst zu testen. Im vergangenen Jahr haben über 50 Prozent der Konsument:innen neue Filme zu Hause gestreamt. Auch wenn dies auf die Pandemie zurückzuführen ist, planen 70 Prozent der Befragten auch in Zukunft, das Heimkino dem Kino vorzuziehen. Der Komfort der eigenen vier Wände und die niedrigen Kosten machen das Heimkino für Viele attraktiver.

TV-Streaming dient jetzt zudem als wertvolle Werbeplattform, um Verbraucher:innen zu erreichen. Derzeit nutzen 40 Prozent der Befragten werbefinanzierte Dienste und mehr als die Hälfte der Verbraucher:innen ist bereit, für einen werbefinanzierten Video-on-Demand-Dienst (AVOD) zu zahlen, wenn die monatlichen Abo-Kosten dadurch geringer sind. Drei von fünf AVOD-Zuschauer:innen verwenden beim Streaming ein anderes Gerät, was Chancen für Screen-übergreifende Werbung eröffnet. 22 Prozent der AVOD-Nutzer sind so genannte „Cord Shavers“, die ihre Pay-TV-Dienste in den letzten 12 Monaten heruntergestuft haben.

"Die Ergebnisse unseres Berichts ‚The Streaming Decade‘ zeigen, dass das Fernsehen in Deutschland eine Wende erlebt und Streaming zur Norm für alle Altersgruppen wird", so Mirjam Laux, VP International Platform bei Roku. „Mit immer mehr neuen und interessanten Unterhaltungsangeboten, die Verbraucher zur Verfügung stehen, ist Streaming sehr attraktiv. Und da wo Verbraucher:innen sind, gibt es für Marken die Möglichkeit, sie mit überzeugender Werbung anzusprechen, die auf ihre Interessen abgestimmt ist. Streaming ist eindeutig die Zukunft des Fernsehens.“

Quelle: www.satellifax.de


04.10.2021 - 09.10.2021



Satellit Aktuell


Sächsisches Lokalfernsehen bald auf ASTRA
Lokaler Journalismus ist ein wesentlicher Faktor des demokratischen Meinungsbildungsprozesses in den Städten, Gemeinden und auf lokaler Ebene. Lokales Fernsehen dient der Bevölkerung dabei als eine wichtige Quelle für rechtzeitige und relevante lokale Informationen. Die Verbreitung dieser lokalen und regionalen Fernsehprogramme erfolgt in Sachsen hauptsächlich über Kabel. Mehr als 40 Prozent der sächsischen TV-Haushalte empfangen das TV-Signal über Satelliten (ASTRA) und haben technisch bedingt auf diesem Hauptempfangsweg keinen direkten Zugang zu Lokal-TV-Sendern aus ihren Regionen.

Diese Lücke soll Anfang 2022 geschlossen werden. Dafür haben sich die betrauten privaten Lokalfernsehveranstalter in Sachsen zusammengeschlossen, um ihre lokalen Programme und ein sächsisches Mantelprogramm zukünftig gemeinsam für Satellitenhaushalte verfügbar zu machen.

Mit den in diesem Zusammenhang von den Fernsehveranstaltern gestellten Zulassungsanträgen hat sich der Medienrat der SLM in seiner Sitzung am 05.10.2021 befasst und die Erteilung der Zulassungen für die Verbreitung regional ausgerichteter Fernsehfensterprogramme (Vollprogramm) über ASTRA für folgende acht Veranstalter beschlossen:

- Fernsehen in Dresden GmbH, Dresden (Programmname: "SACHSEN FERNSEHEN Dresden"),

- F.i.S. Fernsehen in Sachsen GmbH, Chemnitz ("SACHSEN FERNSEHEN Chemnitz"),

- Interessengemeinschaft tv Meissen e.V., Meissen ("tvM Meissen Fernsehen"),

- KabelJournal GmbH, Grünhain-Beierfeld ("KabelJournal Erzgebirge"),

- LE Medien GmbH, Leipzig ("SACHSEN FERNSEHEN Leipzig"), Regionalfernsehen Mittelerzgebirge MEF GmbH, Marienberg ("MEF – Mittel Erzgebirgs Fernsehen"),

- Regionalfernsehen SGS Rundfunkgesellschaft mbH, Hoyerswerda ("LAUSITZWELLE Fernsehen"),

- TeleVision Zwickau GmbH ("TV Westsachsen").

Dabei sollen die betrauten lokalen Programme über einen Satellitenprogrammplatz täglich in der Zeit von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr mit einer Sendezeit von jeweils 30 Minuten ihr tagesaktuelles Programm verbreiten können.

Darüber hinaus hat der Medienrat der SLM beschlossen, der SSK Sächsische Satellitenkanal GmbH, Dresden, eine Zulassung zur Veranstaltung des inhaltlich auf regionale Informationen ausgerichteten Fernsehmantelprogramms (Vollprogramm) zu erteilen. Dabei ist vorgesehen, das Mantelprogramm in den nicht von den Fensterprogrammveranstaltern genutzten Zeiten auszustrahlen.

"Ich freue mich, dass mit dieser Lösung zukünftig nahezu für alle sächsischen Haushalte Lokal-TV empfangbar sein wird. Gerade in den Zeiten der Pandemie zeigte sich die Bedeutung lokaler Berichterstattung für das gesellschaftliche Zusammenleben deutlich. Für die SLM ist es daher wichtig, die Reichweite von Lokal-TV kontinuierlich zu erhöhen und im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben unterstützend zu begleiten", sagte Prof. Dr. Markus Heinker, Präsident des Medienrates der SLM.

Die SLM stellt für zunächst drei Jahre bis zum 31.12.2024 für dieses Gemeinschaftsprojekt eine Förderung der Verbreitungskosten in Höhe von jährlich bis zu 790.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich werden die Entwicklungskosten einer technischen Funktionalität zur Nutzung der Satellitenverbreitung als Zuführung zu Kabelkopfstationen in Höhe von bis zu 110.000 Euro gefördert.
www.slm-online.de


Telekom und Eutelsat kooperieren bei der Versorgung entlegener Gebiete in Deutschland mit schnellem Breitband via Satellit
Die Deutsche Telekom und Eutelsat haben eine Vereinbarung über die Vermarktung von schnellem Breitband über Satellit in Deutschland getroffen. Im Rahmen der Vereinbarung wird die Telekom ab Ende 2021 breitbandiges Internet via Satellit anbieten. Technische Basis hierfür ist der Konnect Satellit von Eutelsat. Davon können Haushalte in entlegenen Regionen oder mit begrenztem Zugang zu leistungsstarken Netzen profitieren. Die Telekom und Eutelsat haben außerdem vereinbart, zukünftig über die Erweiterung der Partnerschaft zu sprechen. Diese engere Zusammenarbeit würde dazu führen, dass die Telekom eigene Produkte über die aktuelle und zukünftige Infrastruktur von Eutelsat anbietet.

Der im November 2020 in Betrieb genommene Eutelsat Konnect verfügt über eine Gesamtkapazität von 75 Gbit/s und ist in der Lage, Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s für Privathaushalte und Unternehmen anzubieten. Der Satellit deckt ganz Deutschland sowie 14 weitere europäische Länder ab.

Einen ersten Einsatz testen die Telekom und Eutelsat zurzeit in Heimerzheim. Das Festnetz dort wurde vom Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Per Satellitenverbindung gibt es nun eine WLAN-Versorgung am Pfarrheim des Ortes. Hier ist ein Info-Punkt, an dem Helfer*innen und betroffene Einwohner*innen ab sofort kostenlosen Zugang zum Internet haben.

„Wir wollen sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk führend sein", sagt André Almeida, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland GmbH. „Unser Glasfaserausbau bleibt einer der wichtigen Bausteine für die Digitalisierung in Deutschland. Die Telekom wird in den kommenden Jahren massiv dazu beitragen, die Zahl der Glasfaseranschlüsse für Haushalte und Unternehmen in Deutschland weiter zu steigern. Die Kooperation mit Eutelsat ist eine perfekte Ergänzung unseres Portfolios. Damit können wir Breitband über Satellit auch in abgelegenen Gebieten anbieten sowie in Regionen, in denen wir derzeit keine Hochgeschwindigkeitsanschlüsse haben."

Rodolphe Belmer, CEO von Eutelsat, zu der Vereinbarung: „Wir freuen uns, die Deutsche Telekom als Vertriebspartner für unser Satelliten-Breitbandangebot in Deutschland, einem der größten Märkte Europas, gewinnen zu können. Diese Art von Vereinbarung zeigt das Vertrauen der großen Telekommunikations-betreiber in unser Angebot. Sie unterstreicht die Bedeutung des Satelliten als kostengünstige und zuverlässige Infrastruktur, die es ermöglicht, die Reichweite über den Bereich der terrestrischen Netze hinaus auszudehnen und eine flächendeckende Abdeckung sicherzustellen. Nach den Vereinbarungen mit Orange in Frankreich und TIM in Italien ist diese Vereinbarung ein weiterer wichtiger Meilenstein, der unsere Markteinführungsstrategie in einem dritten wichtigen Markt in Europa stärkt."
www.telekom.de
www.eutelsat.de



Medien & Medienpolitik


Medientage München hybrid eröffnen neue Perspektiven
Zum 35. Jubiläum bieten die Medientage München das Beste aus zwei Welten: Nachdem Europas wichtigster Branchenkongress vergangenes Jahr komplett digital stattfinden musste, kann er dieses Jahr vom 25. bis 29. Oktober wieder ein Ort der Begegnung sein. Auf dem Programm stehen fünf Tage mit über 100 Live-Sessions, Abendveranstaltungen und Networking im Isarforum München (3G-Regel). Alternativ kann man via Stream auf der Online-Plattform der Medientage teilnehmen.

Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM): "Wie haben sich die Medien durch die Pandemie verändert? Welche Themen bewegen die Branche? Was bringt die Zukunft? Unter dem Motto New Perspectives richten die Medientage München den Blick fünf Tage lang nach vorne und geben Impulse, wie Medien vom digitalen Wandel profitieren können."

Auf der Bühne der neuen Location sind zum Auftakt die Entscheiderinnen und Entscheider der Medienbranche vor Ort. Die Keynote kommt von Gunnar Wiedenfels, Chief Financial Officer Discovery. Neue Perspektiven eröffnet im Anschluss die Wissenschaftsjournalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim. Im Talk dabei sind Devesh Raj, Sky-Deutschland CEO, Stefan Schäfer, Co-CEO RTL Deutschland sowie CEO Gruner + Jahr, Dr. Katja Wildermuth, Intendantin Bayerischer Rundfunk, und Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland. Spannende Einblicke in die Medienpolitik gibt Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder beim diesjährigen Mediengipfel, den ARD-Anchor Ingo Zamperoni moderiert.

Die Landeszentrale veranstaltet auf den Medientagen München wieder das Audio-Special und den Europatag. Insgesamt bietet das Medientage-Team der Medien.Bayern GmbH, einer Tochter der BLM, 13 verschiedene Themen-Tracks, darunter zum ersten Mal einen Nachhaltigkeitsgipfel.
www.medientage.de



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


Energy NRW startet mit Webauftritt und Livestream
Der Radiosender Energy NRW ist über das Internet gestartet. Die Website wurde unter www.energy.de/nrw online gestellt, ferner gibt es einen Livestream. Aktuell läuft On Air jedoch noch nicht das reguläre Energy NRW-Programm, das inhaltlich einen deutlichen Lokalbezug haben wird.

In den Promos im Stream heißt es „Energy endlich auch in Nordrhein-Westfalen... und im neuen Jahr geht's richtig los ....“. Energy NRW soll dann auch landesweit in Nordrhein-Westfalen über DAB+ hörbar werden.


Sky Ticket App auf dem MagentaTV Stick verfügbar
Sky Deutschland und die Deutsche Telekom gehen den nächsten Schritt in ihrer langjährigen Partnerschaft und erleichtern MagentaTV-Kunden den Zugang zum beliebten Streaming-Dienst Sky Ticket. Ab morgen können MagentaTV-Stick-Kunden die Sky Ticket App einfach auf ihrem Gerät finden und starten. Die Verfügbarkeit der Sky Ticket App für den Telekom Media Receiver und die MagentaTV Box folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Zudem können MagentaTV-Kunden das Streaming-Angebot künftig bequem direkt über MagentaTV buchen und an einem Ort und auf einer Rechnung genießen.

Durch die Integration von Sky Ticket in das MagentaTV-Angebot der Telekom haben MagentaTV-Kunden über den TV Stick einfachen Zugriff auf preisgekrönte Serien wie Sky Originals, Produktionen von HBO und Showtime, aktuelle Kinohits, beliebte Inhalte für Familien und den besten Live-Sport. Dazu gehören alle Top-Spiele der Bundesliga an Samstagen, alle Spiele der 2. Bundesliga, des DFB-Pokals und der Premier League, alle Rennen der Formel 1 und mit Beginn der neuen Saison auch die National Hockey League (NHL).
www.sky.de
www.telekom.de



Internet/Mobile Kommunikation


Neue WDR-Newsmarke für junge Menschen „tickr“ startet ab dem 4. Oktober bei Snapchat und Instagram
Alle News des Tages, in einer Show: Kurz erklärt! Das verspricht „tickr“, ein neues Angebot vom WDR für junge Leute unter 25 Jahren. Im Hochkant-Format werden montags bis freitags in rund drei Minuten die wichtigsten News, Bilder und Statements des Tages zusammengefasst. Die täglichen Videos werden bei Snapchat als Show veröffentlicht.

Durch den Nachrichtenüberblick führen junge Talente aus dem WDR, die schon aus Formaten wie dem funk-Kanal „reporter“ bekannt sind: Anna van Doorn, Lisa Altmeier, Aron David und Ilias Hamdani.

Dank „tickr“ erhält zudem der Instagram-Kanal der Aktuellen Stunde ein neues Gesicht: Aus „aktuellestunde“ wird „tickr“. Mit neuem Design, neuen Themen und neuer Erzählweise. Teile der Snapchat-Show werden auch bei Instagram zu sehen sein. All das mit einem klaren Ziel: „Wir wollen Nachrichten so erklären, dass junge Menschen verstehen, warum Themen auch für sie wichtig sein können und was dahinter steckt“, erklärt Franziska Fiedler, Leiterin der digitalen Innovation im Newsroom.

„tickr“ komplettiert die junge Angebotspalette von WDR-Newsformaten um den Morning-Podcast „0630“ und dem TikTok-Kanal „nicetoknow“ im Netz. Der Podcast „0630“ überzeugt seit einem Jahr mit einfachen Erklärungen politischer und gesellschaftlicher Hintergründe. Die junge Community des Podcasts wächst stetig – 80 Prozent aller Hörer:innen bei Spotify sind unter 35 Jahre alt, der TikTok-Kanal „nicetoknow“ richtet sich speziell an Schüler:innen.

Die Teams der jungen Newsangebote arbeiten künftig Hand in Hand unter dem Dach des WDR-Newsrooms und bauen einen gemeinsamen Recherchepool auf. Jetzt sollen die Kanäle mit gemeinsamer journalistischer Power weiter wachsen, um junge Menschen zu erreichen.
www.wdr.de

Quelle: www.satellifax.de


27.09.2021 - 02.10.2021



Consumer Electronics/IT


Roku präsentiert Streaming Player Line-Up für Deutschland ab 29,99 Euro
Roku hat heute sein Streaming-Player-Sortiment für Deutschland vorgestellt, darunter den Roku Express, den Roku Express 4K, den Roku Streaming Stick 4K und die Roku Streambar. Roku Streaming Player bieten Verbraucher:innen in Deutschland eine einfache und erschwingliche Möglichkeit, Inhalte auf ihren Fernseher zu streamen. Zum Deutschlandstart können Nutzer:innen eine große Auswahl an globalen und lokalen Unterhaltungsangeboten in Anspruch nehmen. Die Streaming Player werden vom Roku Betriebssystem (OS) angetrieben und bieten einen individualisierbaren Startbildschirm, eine universelle Suche über die wichtigsten Kanäle und fortschrittliche Funktionen wie die Kompatibilität mit verschiedenen Sprachassistenten und Apple Airplay 2.

„Wir freuen uns, unsere preisgekrönten Streaming Player und unsere Plattform in Deutschland mit einer großen Auswahl an Unterhaltungsangeboten auf den Markt zu bringen“, so Bart Bomers, VP EMEA bei Roku. „Wir bieten Fernsehliebhabern intuitives TV-Streaming mit Produkten in verschiedenen Preisklassen. Verbraucher und Verbraucherinnen haben unterschiedliche Bedürfnisse, wenn sie nach einem Streaming-Gerät für ihre Familie suchen, und wir bieten für alle etwas.“

Roku Express

Der Roku Express bietet einfaches HD-Streaming zu einem sehr günstigen Preis. Er ist leicht einzurichten und wird mit dem benötigten Zubehör geliefert, einschließlich einer einfach zu bedienenden Fernbedienung und einem High-Speed-HDMI-Kabel. Der Roku Express ist ideal für alle, die zum ersten Mal auf einem Fernseher streamen oder das Roku OS-Erlebnis auf andere Fernseher im Haus ausweiten möchten. Er eignet sich auch gut als Geschenk. Der Roku Express wird zu einem Preis von 29,99 Euro (UVP) erhältlich sein.

Roku Express 4K

Der Roku Express 4K ist der einfachste Weg, Streaming mit atemberaubenden Details, hoher Auflösung und lebendigen Farben in HD, 4K, HDR, HDR10 und HDR10+ zu genießen. Ein leistungsstarker Quad-Core-Prozessor, Dual-Band-WiFi und Micro-USB-Ethernet-Kompatibilität für kabelgebundenes Streaming sorgen für ein reibungsloses Entertainment-Erlebnis. Auch hier ist im Lieferumfang alles enthalten, um sofort mit dem Streaming zu beginnen. Dazu zählen eine Fernbedienung und ein Premium High-Speed HDMI-Kabel. Der Roku Express 4K wird zu einem Preis von 39,99 Euro (UVP) erhältlich sein.

Roku Streaming Stick 4K

Der Roku Streaming Stick 4K ist leistungsstärker als je zuvor. Die Startzeit ist im Vergleich zur vorherigen Generation um 30 Prozent schneller, damit Nutzer:innen direkt auf die gewünschten Inhalte zugreifen können. Er verfügt zudem über einen neuen WiFi-Empfänger mit großer Reichweite, der eine bis zu zweimal schnellere Geschwindigkeit liefert. Der Roku Streaming Stick 4K bietet atemberaubend scharfes 4K mit großem Detailreichtum und der vierfachen Auflösung von HD sowie lebensechte Farben und Klarheit mit Dolby Vision und HDR10+. Durch sein schlankes Design lässt er sich leicht hinter dem Fernseher platzieren. Darüber hinaus können Anwender:innen mit der mitgelieferten Fernbedienung ganz einfach per Sprachbefehl nach Top-Kanälen suchen und ihren Fernseher, das Streaming und den Ton steuern. Der Roku Streaming Stick 4K wird zu einem Preis von 59,99 Euro (UVP) erhältlich sein.

Roku Streambar

Die Roku Streambar ist das ultimative 2-in-1-Entertainment-Upgrade mit leistungsstarkem Streaming und kinoreifem Sound für jeden Fernseher mit HDMI-Anschluss. Nutzer:innen hören jedes Detail und streamen auf kompatiblen TVs in lebendiger 4K-HDR-Bildqualität. Mit ihrem kompakten akustischen Design und der leistungsstarken Signalverarbeitung verfügt die Roku Streambar über vier 1,9-Zoll-Full-Range-Treiber mit sattem Dolby Audio. Dank der fortschrittlichen Audiotechnologie des Roku OS ist die Streambar intelligenter als andere Soundbars. Zwei Center-Treiber liefern ein klares, sauberes Klangbild, das Dialoge leichter verständlich macht, während die angewinkelten Seitentreiber den Raum mit Klang füllen. Die Einrichtung ist dank des im Lieferumfang enthalten Zubehörs sehr einfach. Dazu gehört eine Fernbedienung mit Sprachsteuerung, die die Stromversorgung des Fernsehers, den Ton und den Zugang zu einer Vielzahl von Streaming-Diensten steuert. Die Roku Streambar wird zu einem Preis von 149,99 Euro (UVP) erhältlich sein.

Content-Auswahl

Bei der Markteinführung können Verbraucher Unterhaltungsangebote aus einer großen Auswahl an lokalen und globalen Diensten nutzen, darunter:
Filme & TV: ARD Mediathek, ZDF, Netflix, Disney+, Prime Video, Apple TV, STARZPLAY, Sky Ticket, TVNOW (demnächst RTL+), KiKA, Netzkino, ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, Pluto TV, Rakuten TV, watch4.com und mehr.
Nachrichten: Tagesschau, Bild TV, TRT World, Deutsche Welle, Bloomberg und mehr.
Sport: Sky Ticket, TVNOW (bald RTL+), DAZN, Motorvision.TV, SPORTTOTAL, The Tennis Channel und mehr.
Musik: Spotify, VEVO, Berliner Philharmoniker und mehr.


Roku OS

Alle Roku Streaming Player basieren auf dem Roku OS, das speziell fürs Fernsehen entwickelt wurde. Roku OS bietet den Verbraucher:innen automatische Updates, einen anpassbaren Startbildschirm, eine große Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Streaming-Kanälen und erweiterte Funktionen wie die schnelle und einfache Suche nach Top-Kanälen, bei der die Ergebnisse nach Preis sortiert werden. Roku Streaming Player können auch über Alexa- oder Google Assistant-fähige Geräte per Sprache gesteuert werden. Mit Apple AirPlay 2 streamen, steuern und teilen Anwender:innen Inhalte mühelos direkt vom iPhone, iPad oder Mac. Roku Streaming Player unterstützen auch HomeKit, wodurch Nutzer:innen Roku Geräte einfach und sicher mit Siri oder der Home-App auf ihren Apple Geräten steuern können.

Roku Mobile App

Die kostenlose Roku Mobile App ist für iOS und Android verfügbar. Mit der Roku Mobile App können Verbraucher:innen ihren Roku Streaming Player über die virtuelle Fernbedienung steuern, Medien auf ihren Fernseher übertragen oder die Sprachsuchfunktion für die universelle Suche nutzen. Darüber hinaus ermöglicht die Roku App die Funktion „Private Listening“, bei der die Nutzer das Audiosignal der gestreamten Inhalte auch auf Kopfhörer übertragen können, um andere Personen im Raum nicht zu stören.

Verfügbarkeit

Der Express, Express 4K und die Streambar sind ab morgen, 28. September 2021, bei MediaMarkt, Saturn, Amazon, Expert, Euronics und Otto.de erhältlich. Der Roku Streaming Stick 4K wird im Oktober bei denselben Handelspartnern verfügbar sein.
www.roku.com



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


MagentaTV: Neue Netflix-Optionen mit Preisvorteil
Die Telekom Deutschland baut ihre Partnerschaft mit Netflix weiter aus und bietet als erster Partner in Deutschland ab dem 5. Oktober 2021 Netflix auch als flexibel zubuchbare Optionen an.

Damit vereinheitlicht MagentaTV das Angebot in ihrem Partnerportfolio und reagiert auf die Bedürfnisse der Kunden nach mehr Einfachheit.

Für 12,99 Euro im Monat kann das Standard Netflix-Abo in der 12 Monats-Option dazu gebucht werden. Das Netflix-Abo Premium ist für 17,99 Euro zubuchbar. Bei 12 Monaten Mindestvertragslaufzeit erhalten Telekom Kunden die 12-Monats-Option die ersten drei Monate für 0 Euro. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann monatlich gekündigt werden.

Wer noch mehr Freiheit möchte, entscheidet sich für die 1 Monatsvariante, welche monatlich kündbar ist. Die Netflix-Optionen sind zu Festnetz, Mobilfunk und zu MagentaTV-Tarifen zubuchbar.
www.telekom.de


ntv ist Partner für neuen Alexa News-Channel
Ab sofort erhalten Nutzer über Alexa im neuen ntv News-Channel einen interaktiven Mix aus aktuellen ntv-Audionews, Interviews, Podcasts und Live-Inhalten. Dieser löst den bisherigen Newsstream ab und ermöglicht ein längeres Hörerlebnis als zuvor. Dazu werden eigens Audio-Dateien von ntv Sprechern eingesprochen. Möglich macht dies eine langjährige Zusammenarbeit des Nachrichtensenders von RTL Deutschland mit Amazon Deutschland.

Bianca Wannemacher, Vice President ntv Digital Products: "ntv ist mit seinen innovativen Lösungen immer da, wo unsere Nutzerinnen und Nutzer sind. Das gilt auch immer stärker für den Audiobereich, den wir seit Jahren beispielsweise mit unserem Engagement bei Alexa ausbauen. Wir freuen uns sehr, dass wir den zahlreichen Alexa-Nutzern als einer der exklusiven Partner von Amazon unseren Service mit unabhängigem Journalismus und Informationen bieten können."

Wenn Nutzerinnen und Nutzer "Alexa, spiele die Nachrichten" oder "Alexa, gib mir die Nachrichten" sagen, wird der ntv News-Channel nach entsprechender Auswahl mit langformatigen Inhalten abgespielt. Zudem können Nutzerinnen und Nutzer gezielt nach News bestimmter Anbieter fragen, wie beispielsweise: "Alexa, spiele die Nachrichten von ntv."

ntv setzt als erfolgreicher Multiplattform-Nachrichtenanbieter neben TV und Digital seit mehreren Jahren auch auf Audio. Das Nachrichtenangebot der Mediengruppe RTL bietet seine Nachrichten passgenau für jede Plattform an und setzt auf strategische Partnerschaften im Bereich Car Entertainment und Voice Assistants. Darüber hinaus verfügt ntv über ein umfassendes Podcast-Portfolio mit Erfolgsformaten wie "Wieder was gelernt", "#beisenherz" oder "Corona Spezial".
www.ntv.de


Medienanstalt fördert FFH-Radioprojekt: Neue Technik ermöglicht personalisiertes Radio
Den eigenen Lieblingssender hören und dabei die Musikauswahl selbst bestimmen – das ermöglicht eine Technologie, die das Digital-Team der Radio/Tele FFH entwickelt hat. Bei HIT RADIO FFH und harmony.fm sind die neuen Programme schon im Einsatz. Jetzt soll die Technik auch anderen Radio-Sendern zugänglich gemacht werden.

Im Rahmen des Förderprogramms „Audio Innovation“ fördert die Landesanstalt für Medien NRW dieses Entwicklungsprojekt. „Für unser Team ist das eine große Auszeichnung. Die Förderung spornt uns nochmal zusätzlich an“, freut sich Roger Hofmann, Leiter Digital bei der Radio/Tele FFH.

Die FFH+ Technologie ermöglicht es Hörern bei ihrem Lieblings-Radioprogramm aus unterschiedlichen Musikfarben zu wählen. Während alle die gleiche Sendung hören, läuft beim einen ein aktueller Hit, gleichzeitig beim Nachbarn aber ein Titel aus den 80ern und bei Freunden ein Rock-Hit. Die Software Simulcast Replacer tauscht in Echtzeit im Liveprogramm (Simulcast) Musiktitel aus. Dabei bleiben alle redaktionellen Inhalte wie Beiträge, Moderationen, Interviews, Nachrichten, Wetter, Service erhalten. So entstehen aus einem Radio-Vollprogramm mehrere musikalische Varianten mit den gleichen Wort-Inhalten.

„Die Stärke von Radio liegt in der Leidenschaft der Macher. Unsere Moderatorinnen und Moderatoren gehören für viele Menschen fest zum Tagesablauf. Sie lieben sie und nutzen gerne die regionalen Infos des News- und Reporter-Teams. Für unsere Hörerinnen und Hörer können wir jetzt auch die Musikauswahl noch weiter optimieren – je nach Geschmack “, sagt Roger Hofmann. Genau hier setzt die neue Technik an: Die beliebten Inhalte werden ergänzt um Musik, die noch besser auf die Bedürfnisse des einzelnen abgestimmt ist. Damit erreicht das Radio-Programm weitere Zielgruppen.

Die Technologie wurde so konzipiert, dass sie nicht nur über die App eines Senders gehört werden kann. Sie funktioniert auf allen Endgeräten: Vom Smartspeaker über den Webbrowser bis zum Internet-Radiogerät oder der Car-Entertainment Anlage.

Bei HIT RADIO FFH machen die Plus-Kanäle inzwischen zehn Prozent der Reichweite aus. Die Technik zahlt so auf das wichtigste Programm eines Senders ein, in das die meiste Energie gesteckt wird – den Simulcast. „Bei harmony.fm haben wir mit +70er und +90er Anfang des Jahres zwei Plus-Kanäle gestartet. Inzwischen haben sie das Web-Only Angebot schon überholt“, sagt Roger Hofmann.

Einige Sender möchten die neue Technik gerne nutzen und haben bei FFH schon angefragt. Die Auszeichnung „Audio Innovation“ der LfM NRW ist der Startschuss für die Entwicklung eines Cloud Service, der allen interessierten Radiosendern zugänglich gemacht werden soll. In Zusammenarbeit mit Radio NRW und weiteren Partnern wird in den kommenden Wochen ein Prototyp für den Simulcast Replacer Service entstehen.
www.ffh.de



Digitalradio Aktuell


Erste Tests von AIDARadio im zweiten DAB+-Bundesmux
Erste Testsendungen vom Ferienradio AIDARadio konnten im zweiten nationalen DAB+-Multiplex beobachtet werden. Der offizielle Sendestart soll laut Informationen von SatelliFax am kommenden Montag, 4. Oktober erfolgen.


Offiziell: AIDAradio startet am 4. Oktober
Unter dem Motto "MeerGefühl" geht mit AIDAradio am 4. Oktober 2021 um 8 Uhr ein in Deutschland einzigartiges Format auf Sendung. In Kooperation mit Antenne Deutschland setzt AIDAradio auf Leichtigkeit und Feel-Good und bereichert damit die Programmvielfalt auf dem digitalen Radiomarkt.

So abwechslungsreich wie ein Tag an Bord ist auch das Programm von AIDAradio. Ein bunter Mix aus Musik, die zum Träumen und Entspannen einlädt, und Shows, die unterhalten. "Leinen los!" heißt die Vormittagssendung von Montag bis Freitag, die den perfekten Start in den Morgen bereitet. Beim "Reisewetter zum Wegträumen" vergisst man den Alltagsstress und die Vorfreude auf die nächste Reise steigt. Für Gänsehaut sorgen persönliche AIDA Momente und bei "AIDAradio Schiffsgeflüster" gibt es spannende News auf die Ohren.

Das einzigartige AIDA Gefühl spüren die Hörer auch in der Prime Time Show am Nachmittag und beim AIDAradio Talk am Wochenende. Mit den Moderatoren geht es auf eine Reise quer durch die AIDA Welt. Zu hören gibt es spannende Interviews mit Crewmitgliedern und Kapitänen, Geschichten von Bord sowie Neuigkeiten zu Schiffen, Destinationen und aus aller Welt.

"Wir bringen das AIDA Urlaubsgefühl zu unseren Gästen nach Hause. Ob beim Kochen oder beim gemeinsamen Essen mit der Familie, bei der Arbeit oder im Auto: AIDAradio sorgt für gute Laune, Good News und Urlaubsgefühl - auch, wenn gerade kein Urlaub ist", sagt Alexander Ewig, AIDA Senior Vice President Marketing & Direct Sales.

Claudia Dinges, Antenne Deutschland Programmdirektorin, ist davon überzeugt, dass AIDAradio nicht nur das digitale Programmangebot bereichert, sondern auch den Nerv der Zeit trifft. "Wir werden nicht nur die AIDA Community begeistern, sondern eine breitgefächerte Zielgruppe erreichen, die Urlaub für die Ohren erleben will. Mit AIDAradio besetzen wir in Deutschland eine Nische, welche bisher im massenwirksamen Mainstream-Radio durch keinen anderen Sender besetzt wird."

AIDAradio wird ab 4. Oktober 2021, 8 Uhr, über den zweiten DAB+ Bundesmux deutschlandweit im Digitalradio zu empfangen sein. Sobald das DAB+ Radio eingeschaltet ist, werden alle verfügbaren Digitalradio-Sender aufgelistet; anschließend in der Senderliste AIDAradio auswählen und sich aufs Meer träumen. Der zweite DAB+ Bundesmux zeichnet sich bereits durch ein diverses und bestechendes Bouquet aus attraktiven Programmangeboten aus. Neben der eigenproduzierten Absolut Radio Familie bietet Antenne Deutschland auch namenhaften Drittanbietern eine Plattform, um national empfangbar zu sein. Mit diesem Repertoire sieht sich die Audio Entertainment Company bestens aufgestellt, um mit AIDAradio eine sinnvolle und attraktive Erweiterung zu schaffen, die Zuhörer mit Lust auf Meer begeistern wird.
www.aidaradio.de


AIDAradio startet Testbetrieb auf DAB+
Wie berichtet nimmt AIDAradio am kommenden Montag, 4. Oktober, um 8 Uhr seinen offiziellen Sendebetrieb auf. Der Testbetrieb über DAB+ wurde bereits gestern Nachmittag aufgenommen. Gesendet wird im zweiten bundesweiten Multiplex, der von Antenne Deutschland betrieben wird. Auch die Webseite www.aidaradio.de wurde bereits freigeschaltet. Ein Livestream wird dort bereits angekündigt, ist derzeit aber noch nicht verfügbar.



Medien International


ARD protestiert scharf: Fernsehteam in Tschechien von Pressekonferenz ausgeschlossen
ARD-Korrespondent Danko Handrick und sein Kamerateam wurden gemeinsam mit etlichen anderen internationalen Medien von der Pressekonferenz des tschechischen Premiers Andrej Babis und seines ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán in Usti nad Labem ausgeschlossen.

Demnach lagen vor Ort Namenslisten von Medien aus, die keinen Zugang bekommen sollten. Die ARD protestiert aufs Schärfste gegen diese Einschränkung der Pressefreiheit.

"Presse- und Rundfunkfreiheit sind ein Fundament der Demokratie, dazu gehört der ungehinderte Zugang zu Informationen und Pressekonferenzen", betonten der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow und MDR-Intendantin Karola Wille.

Der MDR ist in der ARD federführend zuständig für Tschechien und das ARD-Studio Prag. Man beobachte mit wachsender Sorge die Entwicklung der Medienfreiheitsrechte in den unmittelbaren Nachbarländern, so Karola Wille.
www.ard.de

Quelle: www.satellifax.de


20.09.2021 - 25.09.2021



Sat Kompakt


Lider TV auf Türksat
Lider TV sendet neu und unverschlüsselt über Türksat 42° Ost auf der Frequenz 12.034 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 5/6).



Medien & Medienpolitik


FRK-Breitbandkongress mit über 400 Fachbesuchern und 60 Ausstellern noch erfolgreicher
Der 24. Breitbandkongress des Fachverbandes Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) verzeichnete einen neuen Besucherrekord. Am 15. und 16. September 2021 trafen sich über 400 Fachbesucher (+19,2%) und 60 Aussteller (+ 13,2%) unter Beachtung der coronabedingten sächsischen Hygienevorschriften in Leipzig zum kommunikativen Austausch. Dabei zeigt sich: dass schon im vergangenen Jahr schlüssige Pandemiekonzept bildet auch in seiner diesjährigen Weiterentwicklung eine beispielhafte Blaupause für ähnliche Branchenveranstaltungen.

„Ralf Berger und das Team unserer Geschäftsstelle haben es mit hohem Aufwand und großem persönlichen Engagement erneut der Branche ermöglicht, sich wieder persönlich zu treffen, Informationen direkt bei den Ausstellern abzuholen und die wichtigen Zukunftsthemen für den Mittelstand zu besprechen. An beiden Tagen konnten wir zudem viele neue Fachbesucher begrüßen, die einfach aus dem Pandemiealltag ausbrechen und sich wieder einmal von Angesicht zu Angesicht sehen und unterhalten wollten“, zog der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte eine erste Bilanz.

Mit ihrem einstimmigen Beschluss, den neuen TV-Sender BILD nicht ins lineare Kabel einzuspeisen bzw. wieder zu entfernen, sorgten die FRK-Mitglieder für viel Aufmerksamkeit in der Branche. Hintergrund ist eine Entscheidung von BILD, den mittelständischen Netzbetreibern kein Einspeiseentgelt zu zahlen. Labonte sprach beim Verhalten der Landesmedienanstalten bei der Einspeisung von BILD ins Netz der Vodafone von einem Skandal. Denn während andere, vor allem kleinere Programmanbieter nicht von Vodafone ins Kabel eingespeist werden, weil keine Kapazitäten bereitstehen, konnte der Axel Springer Verlag das Programm N24 Doku HD gegen BILD einfach austauschen. In diesem Zusammenhang kritisierte Labonte insbesondere auch die deutschen und europäischen Kartellbehörden, weil sie trotz eindeutiger Beschwerden des FRK und Hinweise der mittelständischen Sender die Übernahme der Unity Media durch Vodafone ohne diesbezügliche Auflagen durchgewunken hätten. Und auch angesichts erkennbarer Benachteiligung und am Beispiel BILD-TV nachvollziehbarer Wettbewerbsverzerrungen, machten weder Kartellbehörden noch Medienanstalten keine erkennbaren Anstalten diese Missstände wenigsten im Nachhinein zu beseitigen. Deshalb fand Labonte einhellige Zustimmung in der Mitgliederversammlung als er frug: „Wäre es nicht auch zur Sicherung der Meinungs- und Programmvielfalt und Gewährleistung des chancengleichen Zugangs für alle Anbieter angemessen gewesen, den N24 Doku HD Sendeplatz im Kabel auszuschreiben?“

Ein weiteres hochaktuelles Thema waren die sogenannten alternativen Verlegemethoden bei der Glasfaser und die Langfristkosten nach Ablauf der Gewährleistung bei Schäden für die Kommunen. „Ich kann mich sehr gut damit anfreunden, den Kommunen längere Gewährleistungen und durch Versicherungen abgedeckte Kosten seitens der Ausbauunternehmen einzuräumen“, begrüßte der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und ehemalige Vorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt, Frank Sitta MdB, entsprechende Vorschläge des FRK. Zugleich kritisierte er die Novelle des TKG, die letztlich schädlich für den beschleunigten Glasfaserausbau in den Beständen der Wohnungswirtschaft sei. Für ihn seien Verbote und Gebote keine Beschleuniger und Innovationstreiber.

Die Auswirkungen der wettbewerbsunfreundlichen TKG-Novelle auf die Aufrüstung der Netzebene 4 und die Wohnungswirtschaft nahmen viel Raum in den Fachvorträgen und der Podiumsdiskussion am zweiten Kongresstag ein. Hier sei sich die Branche einig, dass die Streichung der mietrechtlichen Umlagefähigkeit der Betriebskosten von Gemeinschaftsantennenanlagen sowie die neuen Refinanzierungsregelungen kontraproduktiv seien und mittel- bis langfristig den Glasfaserausbau für Mieter massiv entschleunigen, konstatierten im Ergebnis auch die Podiumsdiskutanten, der ANGA-Vizepräsident Bernd Thielk, der Geschäftsführer des BUGLAS, Wolfgang Heer und der Referatsleiter „Demografie, Digitalisierung“ im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. GdW, Dr. Claus Wedemeier.

„Ohne Not wurden mit der Novelle dem Mittelstand Refinanzierungssicherheiten mit fatalen Folgen entzogen. Man hat den Eindruck, dieses Gesetz und die Art und Weise, wie es ohne ausreichende Rücksprachemöglichkeit durchgepeitscht wurde, dient nur dazu, Finanzminister Scholz eine Milliarde Dividende von der immer noch zu erheblichen Teilen staatseigenen Deutschen Telekom zu sichern. Dabei nimmt er offenbar gerne in Kauf, den unliebsamen Mittelstand als Wettbewerber bequem und angeblich verbraucherfreundlich aus dem Markt zu drängen“, kritisierte Labonte.

Der nächste FRK-Breitbandkongress findet am 14. und 15. September 2022 in Leipzig statt.



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


Studie: 4 von 10 Menschen in Deutschland hören Podcasts
Der Podcast-Boom in Deutschland steigt auf ein neues Rekordniveau: Fast 4 von 10 Menschen in Deutschland (38 Prozent) hören Podcasts – also regelmäßige Video- oder Audiobeiträge, die über das Internet verfügbar sind und abonniert werden können – zumindest selten. Im Vorjahr waren es noch 33 Prozent, im Jahr 2019 nur 26 Prozent. 10 Prozent hören täglich und 7 Prozent wöchentlich Podcasts. Das zeigt eine repräsentative Befragung unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die vom Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben wurde. Vor allem Jüngere sind für dieses Medienformat zu begeistern: Unter den 16- bis 29-Jährigen hört mehr als die Hälfte (53 Prozent) Podcasts, ein Fünftel von ihnen (19 Prozent) täglich. „Podcasts sind ein modernes und junges Medienformat. Sie können jederzeit von überall gehört werden, sind vielfältig und sprechen somit viele verschiedene Zielgruppen an“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Technology. „Der Produktionsaufwand ist vergleichsweise gering. Daher starten auch viele Laien eigene Podcasts als Hobby und sprechen über Themen, die sie bewegen.“

Drei Viertel (73 Prozent) derjenigen, die Podcasts hören, informieren sich so über das Corona-Virus – 2020 waren es 83 Prozent. Zwei Drittel (65 Prozent) hören Nachrichtenbeiträge. Das sind deutlich mehr als vor einem Jahr (2020: 53 Prozent). Fast die Hälfte hört Comedy-Formate (49 Prozent) sowie Sendungen rund um Gesundheit und Medizin (47 Prozent). „Durch das Corona-Virus hat das Medium Podcast einen starken Zuwachs erlebt. Podcasts erlauben eine große Vielfalt an Formaten und Inhalten. Außerdem ermöglichen sie es, tiefer in Thematiken einzusteigen“, so Bitkom-Experte Klöß. Deutlich wird das am breiten Interesse innerhalb der Bevölkerung: 4 von 10 (40 Prozent) hören Podcasts über Bildung, etwas weniger Menschen über Politik (38 Prozent), Sport und Freizeit (38 Prozent) sowie Kinder und Familie (37 Prozent). In Gesellschafts- und Musik-Podcasts hört jeweils mehr als ein Drittel (je 35 Prozent) rein.

Nutzerinnen und Nutzer verbringen zunehmend mehr Zeit mit dem Hören von Podcasts, durchschnittlich 29 Minuten. Im Vorjahr waren es noch 23 Minuten. Etwa eine halbe Stunde beträgt auch die Wunschlänge für einen Podcast. So geben die Befragten im Durchschnitt an, dass eine Folge idealerweise 28 Minuten lang sein sollte – 10 Minuten länger als vor einem Jahr. Fast ein Drittel (31 Prozent) möchte zwischen 30 und 60 Minuten lange Folgen hören (2020: 8 Prozent), bei 11 Prozent darf es länger als eine Stunde dauern (2020: 2 Prozent). Dagegen sagen nur noch 21 Prozent, dass eine Podcast-Länge zwischen 10 und 20 Minuten betragen soll (2020: 39 Prozent). Folgen zwischen 20 und 30 Minuten wünschen sich 31 Prozent (2020: 40 Prozent).

Podcasts werden gerne unterwegs gehört: 42 Prozent schalten sie im Auto ein. Ein Fünftel (22 Prozent) hört sie in öffentlichen Verkehrsmitteln, 13 Prozent auf dem Rad und 4 Prozent während des Spaziergangs. Klöß: „Podcasts werden vor allem nebenbei gehört. Dadurch werden Alltagstätigkeiten unterhaltsam und informativ begleitet – unterwegs und zu Hause.“ So hören 3 von 10 Podcasts zum Einschlafen (30 Prozent), Entspannen (29 Prozent) oder beim Putzen (28 Prozent). Ein Fünftel (20 Prozent) macht dabei Sport, und jede oder jeder Siebte (15 Prozent) hört Podcasts beim Essen. Bei der Gartenarbeit (9 Prozent), beim Handwerken (8 Prozent) oder Kochen (7 Prozent) wird eher selten gehört.

Der Tech-Podcast des Bitkom heißt „Strg-Alt-Entf“. In Interviews, Talks und Keynotes geht es darin um Trends rund um die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Podcast ist verfügbar auf Spotify, iTunes, SoundCloud, bei allen gängigen Podcast-Apps sowie auf der Website
www.bitkom.org/podcast.


Der Spiegel: Netflix-Chef sieht beim Streaming noch Luft nach oben
Der Streaming-Markt hat für Netflix-Chef Reed Hastings seine Sättigungsgrenze noch lange nicht erreicht. Das sagte der CEO des Konzerns dem SPIEGEL. Hinter dem geringen Anteil am Fernsehmarkt der USA von nur 27 Prozent stehe vor allem ein technischer Mangel: "Man darf nicht vergessen, dass in den USA die Hälfte der Haushalte immer noch keine Smart-TVs besitzt, also mit dem Internet verbundene Fernseher", so Hastings in einem SPIEGEL-Interview in Berlin.

Der Chef des mit weltweit 209 Millionen Abonnenten größten Streamingkonzerns glaubt, die Zeit des klassischen TV-Programms sei deshalb noch lange nicht abgelaufen: "Es wird noch zehn oder sogar 20 Jahre dauern, bis lineares Fernsehen ganz verschwindet."

Hastings setzt dennoch nicht auf Nachrichten oder Live-Sport, um mehr Abonnenten zu gewinnen. Er sieht Netflix als Unterhaltungskonzern, der keinen Journalismus macht. Es sei schwierig, Nachrichten zu produzieren, ohne sich dabei Feinde zu machen, zumal als global operierendes Unternehmen.

Sport-Übertragungen schließt Hastings für Netflix aus, weil der Konzern die Quelle nicht kontrollieren könne: "Wir besitzen ja nicht die Bundesliga, die kann Deals abschließen, mit wem sie will. Diese Art von Kontrolle wäre aber eine Voraussetzung für uns, damit wir unseren Kunden ein sicheres Angebot machen können."

Eine kleine Hintertür lässt Hastings dem Sport im Gespräch mit dem SPIEGEL aber doch. Mit Blick auf die Formel 1 sagt er: "Vor einigen Jahren wurden die Rechte an der Formel 1 verkauft. Damals gehörten wir nicht zu den Bietern, heute würden wir darüber nachdenken."

Wachsen will der Konzern weiterhin mit seinen Serien, Filmen und mit Videospielen. Gerade testet Netflix in Polen ein Spiel, das auf seiner Serie "Stranger Things" basiert. Kunden können es über die Netflix-App auf ihren Handys spielen. Ob mehr daraus werde, entscheide Netflix erst in einigen Jahren: "Wir müssen in diesem Bereich noch viel ausprobieren. Im Jahr werden um die 10.000 neue Spiele veröffentlicht, eine gigantische Zahl. Dagegen erscheint das Produzieren von Filmen und Serien geradezu einfach."
www.spiegel.de


rbb|24 mit neuem Youtube Kanal: Mehr regionale Informationen aus Berlin und Brandenburg
rbb|24 ist ab sofort als eigener Kanal auf Youtube präsent. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg erweitert mit www.vau.netwww.youtube.com/rbb24 sein umfangreiches regionales Informationsangebot. Weiterführende Informationen und Hintergründe über das regionale Geschehen in Berlin und Brandenburg bietet die Informationsmarke des rbb ab sofort in originär für Youtube entwickelten Formaten.

rbb-Chefredakteur David Biesinger: "Der rbb erfüllt seinen umfassenden Informationsauftrag dort, wo die Menschen sind. Mit dem neuen Youtube-Kanal erreicht rbb|24 Nutzerinnen und Nutzer dort, wo sie nach Informationen suchen. Gerade der jüngeren Zielgruppe wird so der Zugang zu den vielfältigen regionalen Informationen des rbb erleichtert. Eine konsequent crossmediale Produktion im rbb macht dieses neue Angebot möglich."

Zum Start des neuen rbb|24-Kanals bietet der rbb zwei neue Formate an: "rbb|24 explainer" und "Jetzt mal konkret".

"Jetzt mal konkret" widmet sich konkreten gesellschaftlichen Schieflagen. Denn Ungerechtigkeiten gibt es viele in Deutschland. Wer leidet unter ihnen? Welche Auswirkungen hat das? Wie kann es besser gehen? "Jetzt mal konkret" legt den Finger in die Wunde – aber konstruktiv. Dem rbb ist es gelungen, Teresa Bücker, Alice Hasters und Aimen Abdulaziz-Said als prominente Hosts für das Format zu gewinnen. Die Journalistin Teresa Bücker schreibt regelmäßig die Kolumne "Freie Radikale" für die SZ und war Chefredakteurin des Onlinemagazins Edition F, Alice Hasters ist vor allem durch die Diskussionen über ihr Buch "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten" bekannt. Aimen Abdulaziz-Said ist regelmäßig beim funk-Format STRG_F und als Moderator des ARD Mittagsmagazins zu sehen. Zwei Folgen von "Jetzt mal konkret" sind bereits online: Alice Hasters beleuchtet die "Schulauswahl aus Angst vor Kindern mit Migrationsgeschichte", Teresa Bücker beschäftigt sich mit dem "Gender Care Gap". "Jetzt mal konkret" erscheint alle zwei Wochen am Mittwochabend.

Jeweils in der anderen Woche werden bei "rbb|24 explainer" aktuelle Themen aus der Region vertieft, News eingeordnet und in einen größeren Kontext gebracht. Sinken die Mieten, wenn Wohnungskonzerne enteignet werden? Was bedeutet die Tesla-Fabrik für das Grundwasser in Brandenburg? Wird Berlin jemals autofrei? "rbb|24 explainer" beantwortet diese Fragen, liefert Fakten, beleuchtet die Positionen – und veranschaulicht, was diese Themen mit den Userinnen und Usern zu tun haben. Die rbb|24-Hosts boxen sich dabei durch das Nachrichtengewirr und erklären die Zusammenhänge. Präsentiert wird der "rbb|24 explainer" von Felix Edeha, auch Host der "Tagesschau" auf TikTok, Margarethe Neubauer, die "Hack Me" für funk moderierte, und Nils Hagemann, der für rbb|24 und ZDFHeute tätig ist. Erschienen sind zwei Folgen: In "Enteignung: Wird so deine Miete billiger" wird die Initiative Deutsche Wohnen und Co enteignen unter die Lupe genommen. In der zweiten Folge geht es um die Frage "Berlin: autofrei".

Beide Formate, jeweils nicht länger als 15 Minuten, werden in einem festen Rhythmus und in eigener Playlist veröffentlicht. Der Austausch mit der Community ist ausdrücklich erwünscht und findet wie gewohnt bei Youtube in den Kommentaren statt.

Geplant sind künftig zusätzlich Livestreams und Nachrichtenbeiträge, weitere Formate werden hinzukommen. Kern des Angebots ist wie überall bei rbb|24 die regionale Information: Was ist los in Berlin und Brandenburg, was wird hier debattiert? Dafür arbeiten bei rbb|24 die aktuellen Redaktionen des rbb, wie Abendschau und Brandenburg aktuell, zusammen.



Internet/Mobile Kommunikation


SWR Rundfunkrat eröffnet Dreistufentest-Verfahren
Die vom Intendanten vorgelegten Telemedienänderungskonzepte zu den SWR-Telemedien, ARD.de und planet-schule.de sehen wesentliche Änderungen in folgenden Bereichen vor: eigenständige audiovisuelle Inhalte ("Online Only" / "Online First"), Rolle und Bedeutung von Drittplattformen sowie Verweildauerkonzept.

Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks hat in seiner Sitzung am 24. September 2021 das jeweils nach dem Medienstaatsvertrag vorgesehene Genehmigungsverfahren ("Dreistufentest") eingeleitet.

Ab heute haben alle Interessierte gemäß § 32 Abs. 5 Satz 1 Medienstaatsvertrag die Möglichkeit, Stellung zu den wesentlichen Änderungen der Telemedienangebote SWR, ARD.de und planet-schule.de zu nehmen. Die Stellungnahmen sind bis zum 19. November 2021 (Eingang beim Empfänger) per E-Mail oder Post an den Vorsitzenden des Rundfunkrates des SWR, Herrn Dr. Adolf Weiland zu richten.

Per E-Mail an: dreistufentest-rundfunkrat@swr.de

Oder per Post an:

Südwestrundfunk
Geschäftsstelle Rundfunkrat und Verwaltungsrat
Herrn Dr. Adolf Weiland
Neckarstraße 230
70190 Stuttgart

Entsprechend der Vorgabe durch den Medienstaatsvertrag wird der Rundfunkrat auch gutachterliche Expertise einholen. Dazu wurde ein Verfahren zur Angebotseinholung gestartet.

Insgesamt drei Gutachten sollen jeweils die Auswirkungen der wesentlichen Änderungen der Telemedienangebote SWR-Telemedien, ARD.de und planet-schule.de auf allen relevanten Märkten analysieren und bewerten.
www.swr.de

Quelle: www.satellifax.de


13.09.2021 - 18.09.2021



Sat Kompakt


Gaziantep Olay TV neu auf Türksat
Gaziantep Olay TV wurde neu und unverschlüsselt auf Türksat 42° Ost aufgeschaltet. Gesendet wird auf der Frequenz 12.265 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 5/6).



Digitalradio Aktuell


DAB+ in den Bundesländern: Aktuelle Übersicht
(angezeigt nur Baden-Württemberg und Bayern)

DAB+, der Radiostandard von heute und digitale Nachfolger von UKW, ist auch im zweiten Halbjahr 2021 wichtigster Treiber der Digitalisierung des Hörfunks. Mit über fünf Millionen DAB+ Radios mehr als noch im Vorjahr, haben immer mehr Menschen in Deutschland Zugang zu digital-terrestrischem Rundfunk. Sie profitieren von der kontinuierlich wachsenden DAB+ Programmvielfalt: Rund 300 Radioprogramme sind in den nächsten Wochen insgesamt regional unterschiedlich über DAB+ verfügbar; gut 100 davon werden ausschließlich digital ausgestrahlt. Anbei eine Übersicht zum Stand von DAB+ Digitalradio in Deutschland:

Nationales Programmangebot

Seit 5. Oktober 2020 ist die zweite Plattform, der zweite nationale Multiplex, auf Sendung. Mit einer mehr als 70 Standorte umfassenden, bundesweiten Sender-Infrastruktur erreichen die bis zu 16 neuen Privatradioprogramme vor allem in Ballungsräumen rund 63 Mio. Hörerinnen und Hörer. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 83 Prozent. Bekannte Programmmarken wie RTL Radio, Antenne Bayern, die Absolut Gruppe sowie die Special Interest Formate des Anbieters Teutocast werten das bundesweite Angebot auf und machen es für Hörerinnen und Hörer in ganz Deutschland attraktiv.

In der ersten nationalen DAB+ Programmplattform sind neben den Deutschlandradio-Programmen Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova und dem Digitalkanal Deutschlandfunk Dokumente und Debatten zahlreiche weitere private Radioprogramme zu hören. Die auf UKW nur lokal oder regional empfangbaren Privatsender Radio BOB!, sunshine live, Klassik Radio oder Schwarzwaldradio sind über DAB+ in ganz Deutschland terrestrisch verfügbar. Die privaten Programme Absolut Relax, Energy (national), Radio Schlagerparadies und ERF Plus gibt es terrestrisch nur auf DAB+.

Deutschlandradio setzt sein Engagement für DAB+ fort. Nachdem Sachsen-Anhalt Ende letzten Jahres die Anpassung des Rundfunkbeitrags blockierte, musste Deutschlandradio die Beauftragung mehrerer neuer DAB+ Sender zunächst aussetzen. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag wurde der Aufbau nun erneut beauftragt. Damit können im kommenden Jahr sechs weitere Standorte in Betrieb gehen. Mit neuen Sendern in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sollen verbliebene Lücken im Sendernetz geschlossen und die Empfangsmöglichkeiten in der Region deutlich verbessert werden.

Durch den Ausbau wächst das Sendernetz der ersten nationalen Programmplattform auf insgesamt 155 Standorte. Gegenwärtig sind 147 Sender im Betrieb, in den kommenden Monaten kommt ein reichweitenstarker Sender in Schöppingen (NRW) und ein weiterer Standort in Wismar hinzu. Die sechs neuen Standorte in Hennstedt, Güstrow, Torgelow, Petkus, Reutlingen und Pfaffenhoffen werden schrittweise ab April 2022 aufgeschaltet. Auch danach geht der Ausbau weiter.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sind zwei nach den Regionen Nord und Süd getrennte Digitalradio-Plattformen des Südwestrundfunks auf Sendung. Außerdem gibt es ein überregionales Privatradio-Bouquet mit 16 Programmen. Die Medienpolitik diskutiert aktuell über Möglichkeiten, auch kleine Lokalradios und nichtkommerzielle Sender auf DAB+ zu bringen. Ein erstes Projekt hierfür ist in Tübingen geplant.

Bayern

Ein großes DAB+ Angebot gibt es in Bayern: Pro Region sind drei oder vier Digitalradio-Plattformen zu hören: Der Bayerische Rundfunk betreibt einen landesweiten Multiplex, unter anderem mit vier exklusiven Digitalwellen (BR Puls, BR Schlager, BR Heimat und BR24 live). Darüber hinaus sendet der BR auf sechs regionalen Plattformen: Hier sind neben den Regionalversionen von Bayern 1 und 2 auch vier landesweite sowie in Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Unterfranken und Mittelfranken auch lokale Privatradios zu hören, die über DAB+ ihre Reichweite erheblich ausweiten und auch Lücken im eigenen Sendegebiet schließen konnten.

Das Unternehmen Bayern Digital Radio betreibt darüber hinaus regionale Privatradio-Plattformen in München, Nürnberg, Augsburg, Ingolstadt, dem Allgäu und im Voralpenland. Alle UKW-Lokalradios sind gleichzeitig über DAB+ zu hören.

In Erlangen gibt es ferner ein lokales Testangebot des Fraunhofer-Instituts.

Eine Übersicht über alle regionalen Angebote bietet die Webseite
www.dabplus.de/programme.



Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss


VAUNET gegen UKW-Abschaltung
Der VAUNET, Spitzenverband der privaten audiovisuellen Medien in Deutschland, hat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung die Schwerpunkte des Verbandes für das kommende Jahr nach der Bundestagswahl definiert. Die privaten Radio- und Fernsehunternehmen, als Teil der Kreativ- und Kulturwirtschaft, stehen einerseits als enormer Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland, mit Umsätzen von mehr als 13 Milliarden Euro sowie für ein vielfältiges Medienangebot. Andererseits wird ihre Wettbewerbsfähigkeit in vielen Bereichen eingeschränkt.

Annette Kümmel: „Wir müssen alles daransetzen, die Wettbewerbsfähigkeit der privaten Medien in Deutschland zu stärken. Dazu braucht es endlich faire Bedingungen im Wettbewerb mit den digitalen Tech-Giganten, die für die Medien zugleich Partner, Wettbewerber und Gatekeeper sind. Und es braucht eine konkrete Auftragsdefinition für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, um zu mehr Chancengleichheit, auch im dualen Mediensystem, zu kommen. Von der Politik erwarten wir eine ganzheitliche Risikoevaluierung für unsere Branche: Jedes – vor allem auch nicht sektorspezifisches – Regulierungsvorhaben sollte einer Medienverträglichkeitsüberprüfung unterzogen werden.

Kümmel kündigte als ein weiteres wichtiges Ziel des Verbandes an, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft als eigener Wirtschaftszweig und strategisches Ökosystem eine starke politische Verankerung erfährt. Kümmel: „Die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft muss sich im Programm der neuen Bundesregierung widerspiegeln, aber auch in einem institutionalisierten Dialogprozess zwischen Europa, Bund und Ländern. Nur so können wir gemeinsam die Zukunft gestalten.“

Unter anderem mit dieser Motivation engagiert sich der VAUNET in der Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (k3d), die sich als offenes Bündnis von führenden privatwirtschaftlichen Interessenvertretungen als Stimme der Schlüsselbranche für gesellschaftlichen und ökonomischen Wandel formiert hat.

Claus Grewenig, Vorsitzender des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia des VAUNET, unterstrich die Notwendigkeit, europäische Regulierungsinitiativen künftig enger mit der medien- und digitalpolitischen Agenda von Bund und Ländern zu verzahnen. Das reiche von Maßnahmen zur Demokratie- und Medienvielfaltssicherung bis hin zu den Arbeitsbedingungen für einen unabhängigen und freien Journalismus.

Auf europäischer Ebene stehen aktuell insbesondere der Digital Services Act (DSA) und der Digital Markets Act (DMA) im Fokus der Arbeit des VAUNET, die den Missbrauch von Marktmacht durch internationale digitale Gatekeeper verhindern sollen. Grewenig: „DSA und DMA zielen auf die DNA digitaler Medienangebote: Fairer Zugang zu den von Plattformen erhobenen Daten, eine neutrale Nutzungsmessung sowie Vorgaben zur Interoperabilität der plattformdominierten Werbetechnologien sind die zentralen Anliegen, um die Refinanzierungsgrundlagen für private Medienunternehmen zu erhalten. Daneben muss es auch weiterhin Spielräume für die Mitgliedstaaten hinsichtlich der Besonderheiten lokaler Märkte geben.“

Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VAUNET, stellte die programmliche Leistung und den hohen gesellschaftlichen Wert des Privatradios nicht nur in Krisenzeiten heraus: „Privatradio leistet einen entscheidenden Beitrag zur Medienvielfalt in Deutschland. Dies muss zukünftig bei der besonderen Auffindbarkeit von sog. Public-Value-Angeboten natürlich berücksichtigt werden.“

Zudem stellte Maier als Hauptthema für das Radio im VAUNET die Digitalisierung der Radioübertragung heraus. Das private Radio sei bereits umfassend und mit großem Engagement auf allen relevanten digitalen Übertragungswegen vertreten, mit Streaming- und Abrufangeboten und auch auf DAB+. „Die UKW-Verbreitung mit ihrer sehr hohen Nutzerrelevanz bleibt für die Privatradios jedoch noch lange der wirtschaftliche Motor, der auch ihre digitalen Angebote maßgeblich finanziert. Im Hinblick auf die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl plädieren wir daher eindringlich dafür, die UKW-Übertragung nicht anzutasten. Dafür gibt es keine Notwendigkeit und auch keinen einzigen sachlichen Grund“, so Maier. Maier forderte gleichzeitig eine angemessene Förderung für den Aufbau der technischen Infrastruktur für die DAB+-Verbreitung der Privaten. Dies könne nicht losgelöst von der Beantwortung weiterhin offener Fragen, wie z. B. zur Ausstattung der DAB+-Sendernetze und einer fehlenden lokalen und regionalen Abbildbarkeit geschehen. Eine solche Förderung habe auch für das Verhältnis des privaten zum öffentlich-rechtlichen Hörfunk hohe Relevanz: „Der ARD und dem Deutschlandradio werden ihre Kosten voll umfänglich aus dem Rundfunkbeitrag finanziert. Nur eine Gleichbehandlung kann den bestehenden Status quo für das Radio im dualen System gewährleisten.“
www.vau.net



Internet/Mobile Kommunikation


tagesschau.de bietet Informationen zur Bundestagswahl jetzt auch barrierefrei
Was ist eine Bundestagswahl? Warum sind Wahlen wichtig? Wer steht zur Wahl? Welche Programme bieten die Parteien? Wie funktioniert die Wahl? Ab sofort gibt es Antworten auf diese Fragen auch barrierefrei auf tagesschau.de. Zum ersten Mal bietet die ARD hier umfassende Informationen zur Bundestagswahl in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache (DGS).

Das Projekt für mehr Inklusion und Barrierefreiheit ist eine Kooperation von NDR (Leichte Sprache) und MDR (Deutsche Gebärdensprache) für die ARD und die tagesschau im Ersten. Es ergänzt unter anderem die tägliche tagesschau mit Gebärdenübersetzung auf phoenix. Damit erweitert die ARD ihre umfangreichen Angebote für die ganze Gesellschaft und ermöglicht unter anderem hörbehinderten oder auch kognitiv eingeschränkten Menschen mehr Teilhabe. Unter den Erstwählenden zur Bundestagswahl 2021 werden mehr als 85.000 behinderte Menschen sein.

Das neue Online-Angebot von tagesschau.de beinhaltet neben aktuellen Meldungen auch zahlreiche Hintergrundinformationen und Beiträge in Leichter Sprache als Text und Audio (NDR) sowie in Deutscher Gebärdensprache (MDR).

Bis zum Wahltag wird das neue Angebot um Nachrichten, TV-Informationen und neue Umfragen regelmäßig erweitert. Am Wahlabend werden die ersten Zahlen schnellstmöglich in den entsprechenden Fassungen dargestellt, später gibt es eine Zusammenfassung. Auch in den Tagen nach der Wahl werden dem barrierefreien Angebot kontinuierlich relevante Meldungen hinzugefügt.

Das Angebot in Leichter Sprache (LS):
www.tagesschau.de/inland/btw21/leichtesprache/

Die Videos in Deutscher Gebärdensprache (DGS):
www.tagesschau.de/inland/btw21/gebaerdensprache/



Medien & Medienpolitik


VAUNET tritt dem Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien bei
In einer VAUNET Media Lounge unter dem Titel „Mehr als Programm: Nachhaltigkeit in den privaten Medien“ gab der VAUNET, Spitzenverband der privaten audiovisuellen Medien in Deutschland, seinen Beitritt zum vom Bundeskulturressort geförderten Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien bekannt. Mit seinem Engagement in dem Aktionsbündnis will der VAUNET einen Beitrag dazu leisten, das Thema Nachhaltigkeit breit in der Gesellschaft zu verankern.
www.vau.net



TV und Radio Aktuell


WDR Hausblick: Selbst per Klick die Türen öffnen
Das WDR-Publikum kann künftig auch online hinter die Kulissen des Westdeutschen Rundfunks gucken – und das jederzeit ganz ohne Termin mit dem eigenen Rechner oder Smartphone. Ab sofort erweitert der WDR das Angebot an digitalen Führungen und startet im Netz den WDR Hausblick.

Beim WDR Hausblick kann jeder selbst per Klick entscheiden, welche Türen sich öffnen. In den kompakten Online-Clips zeigen die Besuchsleiter aus dem Publikumsservice des WDR sieben Orte in der Kölner Innenstadt, an denen beliebte Sendungen entstehen und erzählen dazu interessante Hintergründe. Ein spannender Eindruck von den komplexen Medienproduktionen, die täglich im WDR für das Publikum entstehen.

Was ist ein schallarmer Raum? Wie viele Pfeifen besitzt die Orgel des großen Konzertsaales? Und wie funktioniert eigentlich ein virtuelles TV-Studio? Die Antworten darauf und vieles mehr gibt es ab sofort auf der Internetseite:
www.hausblick.wdr.de.

Der WDR Hausblick ergänzt das Angebot der digitalen Besucher:innen-Führung LIVE&Talk, die im Mai dieses Jahres gestartet ist und Interessierten – auch in Corona-Zeiten – einen individuellen und interaktiven Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Eine gefragte Alternative zu den regulären Führungen im WDR, die Pandemiebedingt leider noch nicht wieder stattfinden können.

Die WDR-Besuchsleiter:innen empfangen das angemeldete LIVE&TALK-Publikum live per Videoschalte. Hier gibt es dann Wissenswertes rund um den WDR, verbunden mit Impressionen aus den Kölner TV-Studios. Am Beispiel von Sendungen wie „Hart aber fair“, „Kölner Treff“ und „Hier und heute“ wird hier unter anderem gezeigt, wie jetzt in Zeiten der Pandemie Fernsehsendungen produziert werden. Fragen beantworten die Besuchsleiter:innen im persönlichen Gespräch.

An den digitalen LIVE&TALK-Führungen können Interessierte über Computer, Tablet oder Smartphone teilnehmen. Dauer: circa 30 bis 45 Minuten. Die Führungen werden freitags bis sonntags angeboten – außer an Feiertagen. Die Anfangszeiten: 10.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr.

Jeweils bis zu 40 Menschen können teilnehmen. Es sind Gruppen- oder Einzelbuchungen möglich. Anders als beim WDR Hausblick ist hier eine Anmeldung erforderlich – mindestens einen Monat vor dem gewünschten Termin.
www.wdr.de/k/liveundtalk


RTL präsentiert Entertainment-Angebot unter einer Marke
RTL will die führende Entertainmentmarke im deutschsprachigen Medienangebot werden - eine Marke, die für positive Unterhaltung und unabhängigen Journalismus steht. Das Kölner Medienunternehmen harmonisiert dafür seine gesamte Markenarchitektur und firmiert von sofort an als RTL Deutschland. Das Streaminganbot TVNOW wird im November in RTL+ umbenannt. Ein neuer zentraler Digital Hub unter der Adresse www.RTL.com bildet das Tor zu den digitalen Angeboten und bündelt Programm, News und Unternehmensnachrichten.

Zugleich präsentiert sich RTL in einem neuen modernen Design. Das neue individualisierbare Multi-Color-Logo ist in seiner Farbvielfalt einzigartig in der europäischen Medienlandschaft. Auch der neue Auftritt in den sozialen Netzwerken mit aktuell mehr als 37 Millionen Fans und Followern erfolgt im gleichen neuen Design.

Aus Anlass des vollständig überarbeiteten Erscheinungsbilds startet RTL die große Marketingkampagne #united.

Stephan Schäfer, CO-CEO RTL Deutschland: "RTL wächst, unsere programmliche Ausrichtung verändert sich, wir bieten Entertainment auf allen Kanälen. Jetzt möchten wir es unserem Publikum noch einfacher machen, sich zu orientieren. Eine klare und entschlossene Markenführung ist dafür das A und O. Wo RTL drinsteckt, steht nun auch RTL drauf. Zugleich modernisieren wir unser Erscheinungsbild. Das neue Design ist zeitgemäß und optimistisch. Es passt damit ideal zu unseren Angeboten: Wir wollen die Menschen mit guter Unterhaltung und unabhängigem Journalismus begeistern und informieren. RTL wird damit zu der führenden Entertainmentmarke. Und daneben bauen wir unsere erfolgreichen Marken VOX, ntv und NITRO weiter aus."

Die Veränderungen bei RTL im Einzelnen:

* Fünf RTL-Sender mit neuem Markenauftritt - aus RTLplus wird RTLup

Ab heute präsentieren sich mit RTL Television der Marktführer der privaten Fernsehsender sowie die Pay-TV-Sender RTL Crime, RTL Passion und RTL Living dem Publikum im neuen, einheitlichen On-Air-Design. Zeitgleich wird RTLplus in RTLup umbenannt und erstrahlt ebenfalls im neuen Design. Alle Sender im Markenkosmos RTL haben als Keyvisual das neue Muti-Color-Logo, das sich farblich dem jeweiligen gezeigten Inhalt anpasst und damit die Vielfalt der Inhalte, Geschichten und Menschen bei RTL widerspiegelt. Im nächsten Schritt sollen auch die RTL-Radiosender einen neuen Markenauftritt erhalten.

* Neuer Digital Hub RTL.com als Eintrittstor in die gesamte Entertainment-Welt

Ein weiteres zentrales Element der plattformübergreifenden Vereinfachung der Markenarchitektur ist der neue Digital Hub: Unter RTL.com bündelt das Unternehmen alle Angebote unter einer Domain. Der Hub ist das Tor in die Entertainment-Welt von RTL und bietet den Usern bereits auf der Startseite die gesamte Vielfalt des Unterhaltungs- und Informationsangebots, die größten Events, das komplette Streamingangebot und alle Unternehmensnews. Ein wichtiger Bestandteil des Digital Hubs ist das digitale News- und General Interest-Angebot RTL.de, das ab sofort ebenfalls im neuen RTL-Design erscheint und in RTL News (RTL.com/news) umbenannt wird. Einen weiteren Schwerpunkt des Hubs bilden die Inhalte des mit über zwei Millionen Abonnenten führenden deutschen Streaming-Dienstes TVNOW, der am 3. November 2021 in RTL+ umbenannt und sukzessive um neue Inhalte und Features erweitert wird. Zudem werden die Unternehmensauftritte von RTL Group und RTL Deutschland zu einer gemeinsamen Corporate-Welt zusammengeführt. Der neue Digital Hub ist ab sofort für alle User unter www.rtl.com erreichbar.

* Mediengruppe RTL firmiert unter RTL Deutschland

Aus der Mediengruppe RTL Deutschland wird RTL Deutschland. Auch auf Unternehmensebene sind die Farben des neuen Logos individualisierbar, um verschiedene Partnerschaften und Themen in unterschiedlichen Kontexten herauszustellen. Die Mitarbeiter:innen können ihr persönliches RTL-Logo in ihren Lieblingsfarben kreieren. Zur RTL Deutschland-Familie gehören auch erfolgreiche Marken wie VOX, ntv oder NITRO, die auch weiterhin als eigenständige Marken auftreten.

* Aufmerksamkeitsstarke Imagekampagne auf allen Plattformen und Kanälen

Der neue Markenauftritt wird von einer breit angelegten Kommunikationsoffensive begleitet, die mit lebens- und farbenfrohen Motiven das neue Design präsentiert und verschiedene inhaltliche Schwerpunkte setzt, von Entertainment über Vielfalt bis zu Journalismus. Die Kampagne läuft bis ins kommende Jahr und wird in verschiedenen Flights mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Bruttovolumen über alle Kanäle und Plattformen ausgespielt.

Quelle: www.satellifax.de


06.09.2021 - 11.09.2021



Consumer Electronics/IT


Nokia Smart TV mit QLED-Technologie vorgestellt
Die StreamView GmbH, Lizenznehmer der Marke Nokia für Smart TVs und Set-Top-Boxen in Europa, hat seinen 65 Zoll 4K UHD Nokia Smart TV mit QLED-Technologie vorgestellt. Dank Android TV und dem Google Play Store haben Nutzer Zugriff auf über 7.000 Apps. Darunter auch beliebte Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Prime Video oder YouTube.

Das Spitzenmodell der Nokia TVs kommt mit allem, was das Herz eines jeden Sportfans begehrt. Der Nokia 65 Zoll Smart TV überzeugt dank QLED-Technologie mit beeindruckender Helligkeit und Farbvielfalt. Für satten Sound, Bass und eine dynamische Klangqualität sorgt der eingebaute Subwoofer. Praktisch ist auch der Standfuß, der sich bequem nach links/rechts drehen lässt, um das Fußballspiel, den Film oder die Serie aus jeder Perspektive optimal zu sehen. Für Konnektivität sorgen vier HDMI- sowie zwei USB-Anschlüsse, ein LAN- und ein Audio/Video-Anschluss, Dual-Band WLAN und Bluetooth für die schnelle Kopplung von Fernbedienung und weiteren Bluetooth-Geräten. Mit Apps, die Chromecast unterstützen, lassen sich Sportsendungen, Videos, mobile Spiele, Musik und andere Inhalte von mobilen Geräten auf den TV-Bildschirm übertragen. Dank integriertem Google Assistant lassen sich über die Sprachsteuerung beispielsweise Zusammenfassungen der einzelnen Partien, die Mannschaftsaufstellungen oder die Live-Ergebnisse der Spiele einfach und schnell abrufen.

Der Vierkernprozessor mit 1,5 GB RAM und 8 GB ROM sorgt für eine flüssige Wiedergabe von Spielen, Videos und Web-Inhalten. Der eingebaute Triple Tuner für Live-TV via terrestrische Antenne (DVB-T2), Satellit (DVB-S2) oder Kabel (DVB-C) ermöglicht, problemlos auf eine Vielzahl von frei empfangbaren nationalen und internationalen TV-Programmen zuzugreifen. Für Pay TV-Inhalte steht ein CI+ Slot für Pay TV-Karten zur Verfügung; zudem unterstützen die Nokia Smart TVs SatCR für den Anschluss von bis zu acht Receivern mit einem SatCR LNB.

Der 65 Zoll Nokia QLED Smart TV kommt mit einer 4K- Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel sowie einer Bildfrequenz von 60 Hz. Der Videostandard HDR10 für kontrastreiche und echte Farben darf natürlich auch nicht fehlen. Für all jene, die nach 90 Minuten Fußball oder Kino immer noch nicht genug haben und auf der Konsole spielen wollen, kommt der Gaming Mode wie gerufen. Durch die schnelle Reaktionszeit von 8ms, Dynamic Contrast und UHD Upscaling steht dem realen Gaming-Erlebnis nichts im Wege. Doch nicht nur Fußballfans und Gamer kommen bei diesem Nokia QLED Smart TV auf ihre Kosten. Dank Movie Mode und Subwoofer (dynamic Sound) wird das Wohnzimmer zum Kinosaal. Ob Actionblockbuster, Animation, Romanze oder Familienfilm – der 65-Zöller sorgt für ein einmaliges Qualitätserlebnis für alle Sinne und garantiert volle Emotionen.

Der vertraute Stil, die Qualität und das nordisch minimalistische Design von Nokia sind auch im 65-Zoll-Modell wiederzufinden und passt in jedes Wohnzimmer. Dank schwenkbarem Fuß kann der Fernseher nach links und rechts gedreht werden und sorgt für zusätzlichen Komfort. Die elegante sprachgesteuerte Bluetooth-Fernbedienung ist ergonomisch geformt und liegt wie gewohnt gut in der Hand. Die einzigartige Hintergrundbeleuchtung hilft auch in dunklen Räumen, die richtige Taste zu finden. Mit Netflix- und YouTube-Tasten auf der Fernbedienung können beide Apps auf Knopfdruck geöffnet werden.

Die QLED-Technologie basiert auf der bekannten LED-Technologie, welche mit Quantum Dots erweitert wurde. QLED TVs arbeiten mit Panels, die eine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Über diese werden Filter gelegt, die das Licht an bestimmten Stellen ausblenden. Zusätzlich zu den LED-Filtern kommt bei QLED TVs eine weitere Schicht Quantum Dots hinzu. Durch diese zusätzliche Schicht können QLED-Fernseher noch hellere Bilder wiedergeben und schwarze Bereiche intensiver darstellen. Bei herkömmlichen LED-Fernsehern wirken tiefe Schwarztöne oft grau. Ein weiterer Vorteil bei QLED TVs ist, dass sie deutlich mehr Farben als LED-TV Geräte darstellen können.

Der neue Nokia 65 Zoll QLED 4K UHD Smart TV ist ab sofort in Deutschland, Österreich, Italien, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland bei Amazon und bei ausgewählten Fachhändlern zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 1.199,90 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich.
www.nokia.com


Deutsche Elektroindustrie: Bestellungen ziehen mit Start ins zweite Halbjahr weiter an
Die deutsche Elektroindustrie hat im Juli dieses Jahres 21,8 Prozent mehr Auftragseingänge verbucht als im Vorjahr. „Damit lag die Zuwachsrate ähnlich hoch wie im Vormonat“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Der sechsprozentige Rückgang aus dem Juli 2020 konnte so deutlich überkompensiert werden.“ Aus dem Inland gingen zuletzt 13,7 Prozent mehr Bestellungen ein. Die Aufträge aus dem Ausland legten mehr als doppelt so stark zu (+ 29,3%). Hier erhöhten Kunden aus dem Euroraum ihre Orders um 31,3 Prozent und die aus Drittländern um 28,2 Prozent.

In den gesamten ersten sieben Monaten wuchsen die Bestellungen insgesamt um 26,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Ihren Vorkrisenwert aus 2019 übertrafen sie damit um knapp 15 Prozent. Mit einem Plus von 31,8 Prozent nahmen die Auslandsaufträge auch zwischen Januar und Juli stärker zu als die Inlandsbestellungen (+ 20,4%). Aus der Eurozone kamen hier 30,6 und aus Drittländern 32,4 Prozent mehr neue Orders als vor einem Jahr.

Die um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse legte im Juli 11,1 Prozent gegenüber Vorjahr zu. Im Zeitraum von Januar bis Juli stieg sie um 12,1 Prozent – und lag damit auch knapp zwei Prozent höher als in den ersten sieben Monaten 2019.

Der Umsatz der deutschen Elektroindustrie erreichte im Juli 16,3 Milliarden Euro – ein Plus von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Die Erlöse mit in- und ausländischen Kunden stiegen hier um 8,1 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro bzw. um 11,4 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Geschäftspartnern aus der Eurozone legte um 9,2 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu. Mit Drittländern wurden 5,5 Milliarden erlöst (+ 12,8%).

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres kamen die aggregierten Branchenerlöse auf 113,1 Milliarden Euro, womit sie um 12,0 Prozent über Vorjahr lagen. „Auch das Umsatz-Niveau aus 2019 konnte so um knapp drei Milliarden Euro übertroffen werden“, so Gontermann. Der Inlandsumsatz zog um 10,4 Prozent auf 52,7 Milliarden Euro an. Der Auslandsumsatz belief sich auf 60,4 Milliarden Euro (+ 13,5%). Mit Kunden aus dem Euroraum wurden 22,0 Milliarden Euro erlöst (+ 13,8%), mit jenen aus Drittländern 38,4 Milliarden Euro (+ 13,3%).

Geschäftsklima gibt zuletzt nach

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im August deutlich zurückgefallen, bleibt aber in expansivem Terrain. Vor allem die allgemeinen Geschäftserwartungen gaben nach. Der Saldo aus positiven und negativen Antworten fiel hier von plus 28 Zählern im Juli auf jetzt nur noch plus sechs. Auch die Exporterwartungen blieben im August spürbar unter ihrem Juli-Wert und sanken unterm Strich von plus 37 auf plus 26 Prozentpunkte. „Nicht zuletzt die andauernden Materialknappheiten und Lieferengpässe dürften die Stimmung gedrückt haben“, sagte Gontermann. „Mehr als vier Fünftel der Branchenunternehmen berichten hier inzwischen von Schwierigkeiten.“

Ende des ersten Halbjahres waren 867.500 Beschäftigte in der Elektrobranche tätig. Die Zahl der Kurzarbeiter sank zuletzt weiter auf 29.000. Im Mai 2020 hatte sie bei 181.700 gelegen.
www.zvei.org


WISI auf dem 24. FRK Breitbandkongress in Leipzig
WISI präsentiert als führender Hersteller und Technologielieferant für die Schlüsselbereiche der Kommunikation auf dem 24. Breitbandkongress des FRK (15.09. - 16.09.) am Stand 25 im H4 Hotel Leipzig seine professionellen TV- und Access-Lösungen für Betreiber von Kabel- und IP-Netzen sowie Service Provider.

Zu den Highlights gehören optische Übertragungstechniken für HFC/DAA, RFOG & RF-Overlay, die auf allen Netzebenen zur Versorgung von Endkunden mit Internet, Video und Telefonie eingesetzt werden. Dabei unterstützt WISI mit seinen Lösungen verschiedene Standards von DOCSIS 3.1. über XGS-PON und 10GEPON zur Aufrüstung und für den Betrieb verschiedener Arten von Breitbandverteilnetzen.

Für zukünftige Anwendungen der nächsten Generation zeigt WISI aktive und passive DOCSIS 4.0 Komponenten in 1.8 GHz Technologie für Breitband und CATV. Diese Komponenten lassen sich in der NE-3 und in der NE-4 einsetzen. Hierzu gehören 1- bis 8-fach-Verteiler und -Abzweiger, unterirdische Abzweiger, Multimedia-Antennendosen sowie High-Gain Verstärker, die über Bluetooth und Apps konfigurierbar sind.

Zudem informiert WISI über seine Kopfstellensysteme CHAMELEON, TANGRAM, FIREFLY, COMPACT HEADEND OH und Micro Headend OM. Zum breiten Produkt- und Systemportfolio gehören IP-Gateways, IP-Edge Technologien wie E-QAM, -COFDM, -PAL und -FM, Encoder, Decoder, die INCA IP-Video-Plattform mit Transcoder und Packager Lösungen für Broadcast, OTT und Multiscreen-Anwendungen sowie das IPTV-Middleware-System WISIon.
www.wisi.de


Amazon stellt Fire TV Stick 4K Max vor
Amazon hat den neuen Fire TV Stick 4K Max angekündigt, den bisher besten Streaming-Stick des Unternehmens. Der Fire TV Stick 4K Max ist 40 % leistungsstärker als der Fire TV Stick 4K und verfügt über einen neuen Quad-Core-Prozessor mit 1,8 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher. So starten Apps schneller und die Navigation ist noch flüssiger. Der Fire TV Stick 4K Max ist außerdem der erste Fire TV Stick mit Wi-Fi 6-Unterstützung. Er verwendet das Mediatek MT7921LS Wi-Fi 6 Chipset, das ruckelfreies Streaming in 4K ermöglicht, wenn mehrere mit Wi-Fi 6 verbundene Geräte in Betrieb sind.

Der Fire TV Stick 4K Max unterstützt 4K UHD, HDR und HDR10+ sowie Dolby Vision und Dolby Atmos. Er ist mit der neuesten Alexa-Sprachfernbedienung ausgestattet, mit der Kund:innen ganz einfach nach den gewünschten Inhalten suchen oder ihre Smart-Home-Geräte steuern können. Über vier voreingestellte App-Tasten können schnell die Lieblings-Apps aufgerufen werden. Ohne eine weitere Fernbedienung lassen sich zudem kompatible Fernseher und Soundbars ein- oder ausschalten sowie die Lautstärke steuern.

Für echte Heimkinoatmosphäre, auch in Mehrkanal-Dolby-Audioformaten, können Kund:innen ihren Fire TV Stick 4K Max drahtlos mit kompatiblen Echo-Geräten verbinden. Bald unterstützt Alexa-Heimkino auch HDMI-Eingänge für Geräte wie Kabelreceiver oder Spielekonsolen. Fire TV Stick 4K Max ist zudem der erste Streaming-Stick von Amazon, der Bild-im-Bild-Live-Video ermöglicht. Ohne ihre Serie unterbrechen zu müssen, können Kund:innen so kompatible Sicherheitskameras überprüfen oder sich ihre Ring-Videotürklingel anzeigen lassen, wenn jemand an der Haustür ist.

Der Fire TV Stick 4K Max bietet Zugang zu Tausenden von Apps, Alexa-Skills und Kanälen sowie zu Tausenden von Filmen und TV-Sendungen. Kund:innen sehen ihre Lieblingsinhalte, Live-TV, Nachrichten und Sport bei Netflix, YouTube, Prime Video, Sky Ticket, Disney+, ProSieben, ARD, ZDF oder DAZN. Songs, Wiedergabelisten, Live-Radiosender und Podcasts stehen über Dienste wie Amazon Music, Spotify und Apple Music zur Verfügung.

Der Fire TV Stick 4K Max erhält das Climate Pledge Friendly-Siegel auf www.amazon.de. Das Siegel erleichtert es Kund:innen, nachhaltigere Produkte zu finden und zu kaufen. Darüber hinaus wechselt das Gerät im Ruhezustand in den Energiesparmodus, was über die gesamte Lebensdauer des Gerätes Energieeinsparungen ermöglicht.

Der Fire TV Stick 4K Max kann ab heute für 64,99 € vorbestellt werden und wird ab dem 7. Oktober ausgeliefert.



Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss


Klimaschutz durch technische Innovation: „green radio“-Studie von BLM und BR
Der Klimawandel ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft – auch für den Rundfunk. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Bayerische Rundfunk (BR) haben mit weiteren Marktpartnern den Energieverbrauch von Radioprogrammen über UKW und DAB+ miteinander verglichen. Ergebnis der neuen „green radio“-Studie: Bei Ausstrahlung und Empfang gibt es hohes Einsparpotenzial. Klimaschutz durch technische Innovation ist möglich.

Die Untersuchungen zeigen: Bei DAB+ ist der Energieverbrauch bei der Ausstrahlung eines einzelnen Programms deutlich geringer als bei UKW. Der Bayerische Rundfunk würde bei einer ausschließlichen Ausstrahlung seiner Programme über DAB+ rund 75 Prozent pro Programm an Energie einsparen, Antenne Bayern sogar rund 85 Prozent für ihr Programm. Andere Anbieter in Deutschland kommen auf ein ähnliches Einsparpotenzial.

BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth: „Als öffentlich-rechtlicher Rundfunk sind wir der Allgemeinheit verpflichtet. Dies umfasst auch Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Daher informieren wir im Programm über Fragen der Nachhaltigkeit, klären auf und fördern den gesellschaftlichen Diskurs darüber. Und natürlich stellen wir uns dieser Verantwortung auch selbst: mit klimafreundlichen und ressourcenschonenden Produktionen, aber auch auf Ebene der Programmverbreitung.“ BLM-Präsident Siegfried Schneider: „Die Vorteile von DAB+ werden immer sichtbarer und überzeugen immer mehr Hörerinnen und Hörer. Bereits 42 Prozent der bayerischen Bevölkerung ab 14 Jahren verfügen laut Funkanalyse Bayern über ein DAB+ Empfangsgerät im Haushalt. Im Freistaat sind alle Radioprogramme des BR und der privaten Anbieter über DAB+ zu empfangen. So profitieren alle, die DAB+ hören, nicht nur von besserem Klang und mehr Programmauswahl, sondern tun gleichzeitig etwas für den Klimaschutz.“

Durch einen kontinuierlichen Austausch der bundesweit rund 122 Millionen UKW-Radios, der u.a. durch die neue Programmvielfalt von DAB+ motiviert und heute schon im Gange ist, sind auf der Empfangsseite zusätzlich erhebliche Energieeinsparungen möglich. Denn obwohl die meisten Radiogeräte mit Zusatzfunktionen wie Displays oder WLAN ausgestattet sind, hat sich ihr Stromverbrauch in den letzten Jahren um rund 40 Prozent verringert. Der Grund liegt im geringeren Energieverbrauch neuer Radiogeräte, der im Wesentlichen vom Netzteil und den Leistungsendstufen bestimmt wird.
www.blm.de


Vodafone Kabelfernsehen: Giga TV löst Horizon TV ab
Ab sofort ist die GigaTV Cable Box 2 auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg das Standard-Gerät für den TV-Empfang. Die Set-Top-Box ersetzt den bisherigen Kabelreceiver Horizon TV und ist Voraussetzung für den Empfang des neu strukturierten und stark erweiterten Angebotes an internationalen TV-Sendern im bundesweiten Vodafone Kabelnetz.

Bislang war die bereits im Frühjahr von Vodafone vorgestellte „GigaTV Cable Box 2“ für Neukunden ausschließlich im PayTV Paket „GigaTV Cable inkl. Vodafone Premium“ enthalten. Nun ist sie in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg für Neukunden auch Bestandteil des Standard-TV-Tarifs „GigaTV Cable“.

Der Tarif „GigaTV Cable“ mit der „GigaTV Cable Box 2“ als Leihgerät kostet in den ersten sechs Monaten der 24-monatigen Vertragslaufzeit 9,99 Euro und danach 14,99 Euro monatlich. Das TV-Paket bietet Zugang zu 83 TV-Sendern in SD und 50 TV-Sendern in HD. Im Bundle mit dem PayTV Paket ‚Vodafone Premium‘ kostet die „GigaTV Cable Box 2“ als Leihgerät in den ersten sechs Monaten der 24-monatigen Vertragslaufzeit 14,99 Euro und danach 19,99 Euro monatlich. In diesem Fall sind 165 TV-Sender enthalten, darunter 66 in HD-Qualität. Voraussetzung ist in beiden Tarifen ein kostenpflichtiger, vollversorgter Kabelanschluss von Vodafone für rechnerisch 14,99 Euro pro Monat im Einzelnutzervertrag oder oftmals bereits in den Mietnebenkosten enthalten. Hinzu kommt ein einmaliges Bereitstellungsentgelt in Höhe von 49,99 Euro.

Die „GigaTV Cable Box 2“ wird mit einer abnehmbaren Festplatte mit einem Speichervolumen von einem Terabyte geliefert. Damit sind bis zu 250 Stunden Aufnahmen in HD-Qualität und bis zu 600 Stunden Aufnahmen in SD-Qualität möglich. Zudem kann die neue Box TV-Inhalte auch in UHD darstellen und bietet zahlreiche Komfortfunktionen. Dazu gehören persönliche Programm-Empfehlungen, eine anbieterübergreifende Suche, das gleichzeitige Aufnehmen von bis zu vier Sendungen sowie eine moderne Sprachsteuerung. Features wie Replay und Timeshift für zeitunabhängiges Fernsehen gehören ebenso zum Funktionsumfang wie der Zugang zur Vodafone Videothek und mehr als 30 Mediatheken, in denen die beliebtesten Sendungen vieler TV-Anbieter zu finden sind. Die Streaming-Angebote von Netflix oder DAZN lassen sich auf der GigaTV Cable Box 2 über die Anbieter-Apps konsumieren. Eine mobile App unter dem Namen „GigaTV Mobile“ für den mobilen Fernsehkonsum auf Smartphone oder Tablet rundet das Angebot ab.

Die „GigaTV Cable Box 2“ bietet eine einfache Nutzungsmöglichkeit auch für den Abruf von Inhalten mittels einer Internetverbindung (Over-the-Top) und bringt Fernsehen und Streaming für ein technologieübergreifendes Entertainment-Erlebnis noch enger zusammen. In der EPG-Darstellung ist beispielsweise nicht ersichtlich, ob ein Sender mittels einer Internetverbindung oder über DVB-C empfangen wird. Das Kundenerlebnis bei der Darstellung von Sendern bleibt gleich – unabhängig von der Übertragungstechnologie.

Die „GigaTV Cable Box 2“ ist bundesweit Voraussetzung für den Empfang der neu strukturierten und um viele neue Sender erweiterten Fremdsprachenpakete, die Vodafone seit heute an Neukunden vermarktet. Bislang bot Vodafone in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg 14 Fremdsprachenpakete an, die aus 55 SD-Sendern und 6 Radioprogrammen bestanden. In den übrigen Bundesländern hatten Vodafone-Kunden Zugang zu 8 Fremdsprachenpaketen mit 31 SD-Sendern und einem Radioprogramm. Das neue Angebot an internationalen TV-Sendern ist bundesweit einheitlich und umfasst 17 Pakete mit 100 Sendern, davon 23 in HD-Qualität. Hinzu kommen sieben internationale Radiosender.

Die Verbreitung der internationalen TV-Pakete über eine Internetverbindung löst die bisherige DVB-C Signalübertragung von Fremdsprachensendern im Kabelnetz ab. Bestandskunden, die internationale TV-Pakete abonniert haben, müssen bis zum Abschaltungszeitpunkt im Sommer in die neuen Fremdsprachenpakete wechseln und für dem Empfang auf eine „GigaTV Cable Box 2“ umsteigen, um das Programm wie gewohnt zu empfangen. Wer internationale TV-Pakete abonniert hat, wird von Vodafone über das weitere Vorgehen informiert.

Durch den Schwenk auf eine internetbasierte Übertragung bei den Fremdsprachenprogrammen erhält Vodafone mehr Spielraum für die Gestaltung von Breitbanddiensten und Entertainment-Angeboten – denn sowohl TV als auch Internet und Streaming mit einem Download-Tempo von bis zu 1.000 Mbit/s funktionieren nur mit einer zuverlässigen und zukunftssicheren Kabel-Glasfaser-Infrastruktur. Die Umstellung ist ein Teil von Vodafones Initiative „Umschalten auf Zukunft“, mit der das Programmangebot und das Frequenzspektrum bundesweit vereinheitlicht wird.
www.vodafone.de


VAUNET zum Digitalisierungsbericht Audio: „Die UKW-Verbreitung darf nicht angetastet werden“
Anlässlich des auf dem Digitalradiotag der Medienanstalten vorgestellten Digitalisierungsberichts Audio erklärte Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VAUNET und Geschäftsführer der Radio/Tele FFH: „Der Digitalisierungsbericht Audio dokumentiert neben der Dynamik im digitalen Bereich auch die ungebrochen hohe Relevanz des UKW-Empfangs in Deutschland. Dieser Übertragungsweg bleibt daher absehbar noch lange die wirtschaftliche Grundlage des Privatradios in Deutschland. Mit den Erlösen aus der UKW-Verbreitung finanzieren die Privaten auch ihre Aktivitäten in wichtigen digitalen Innovationsfeldern wie dem Webradio, Digitalradio und Audio-on-Demand-Angeboten und sind hier schon heute mit ihren Inhalten breit vertreten. Die UKW-Verbreitung ist der Garant für die bestehende Vielfalt von Radio und Audio in Deutschland und darf nicht angetastet werden.“

Maier kritisierte, dass es für das private Radio immer noch kein Fördermodell für seinen Digitalumstieg gebe, während die ARD-Sender bis 2025 einen hohen dreistelligen Millionen-Eurobetrag für ihren Umstieg auf DAB+ erhalten: „Diese einseitige Finanzierung der ARD-Angebote verschärft die Schieflage zwischen den öffentlich-rechtlichen und privaten Radioangeboten nachhaltig weiter und muss endlich austariert werden“, so Maier.

Zur ebenfalls heute vorgestellten „green radio“ Studie des Bayerischen Rundfunks und der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), die Energieeinsparpotenziale durch eine Digitalisierung der terrestrischen Radioübertragung aufzeigt, erklärte Maier: „Aktuell bleibt leider kein Argument unbemüht, um die UKW-Übertragung in Frage zu stellen. Eine Studie zum Energieverbrauch kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch gar keine umfassende Nachhaltigkeitsanalyse sein. Sie ist daher für die aktuelle Diskussion kein zielführender Beitrag. Nach wie vor sind entscheidende Fragen von Sendegebieten, Regionalisierungen und Frequenzen einer flächendeckenden DAB+-Übertragung offen, die je nach Ergebnis den Energieverbrauch der künftigen terrestrischen Verbreitung maßgeblich beeinflussen werden. Klar ist heute schon, dass bei noch 122 Millionen UKW-Geräten der anfallende Elektroschrott bei einem harten Technologiewechsel ein gewichtiger Punkt einer Nachhaltigkeitsbetrachtung sein würde. UKW ist nicht der Verbrennungsmotor der Radiobranche – Umweltschutz gegen Medien- und Meinungsvielfalt auf diesem Niveau auszuspielen, ist fadenscheinig. Die UKW-Verbreitung darf so lange nicht angetastet werden, wie sie die wirtschaftliche Grundlage für die Privatradios ist.“
www.vau.net



Digitalradio Aktuell


Digitalradio DAB+ mit Wachstumsschub: Plus 30 Prozent
Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich für digitales DAB+ Radio. Wie der Digitalisierungsbericht der Medienanstalten 2021 deutlich zeigt, erreicht die Ausstattung der Haushalte (zu Hause und im Auto) mit 21,7 Mio. DAB+ Empfängern einen neuen Spitzenwert. Die rund 5 Mio. Radios mehr entsprechen einem relativen Jahreswachstum von 30 Prozent. Mehr als jeder vierte Haushalt (27 Prozent) empfängt inzwischen DAB+. Das sind über 1,1 Mio. mehr als noch im Vorjahr. Damit liegt die Anzahl der Haushalte, in denen DAB+ empfangen werden kann erstmals deutlich über 11 Mio.

Die Zahl der UKW-Radios sinkt dabei weiter. Unter anderem begünstigt durch die Digitalradiopflicht geht insbesondere der UKW-Anteil an den Autoradios deutlich zurück und erreicht mit 78,8 Prozent einen neuen Tiefstand. Etwa jedes fünfte Autoradio ist mittlerweile mit DAB+ Empfang ausgestattet.

Auf Länderebene haben Bayern (34,8 Prozent) und Sachsen-Anhalt (34 Prozent) mit Abstand den höchsten Anteil an Haushalten mit DAB+; auch Baden-Württemberg (29,5 Prozent) und Sachsen (30,2 Prozent) liegen über dem Bundesdurchschnitt. Den größten Zuwachs zum Vorjahr verzeichnet Baden-Württemberg. Das relative Wachstum gegenüber 2020 beträgt hier 22 Prozent.

In absoluten Zahlen liegen die bevölkerungsreichen Ländern Nordrhein-Westfalen (2,1 Mio.) und Bayern (2,2 Mio.) vorne mit jeweils mehr als zwei Millionen DAB+ Haushalten, gefolgt von Baden-Württemberg mit über 1,5 Millionen DAB+ Empfangshaushalten. In den meisten Bundesländern ist DAB+ die zweithäufigste Radio-Empfangsart nach UKW.

Die durchschnittliche Anzahl von DAB+ Radios in Haushalten steigt von 1,7 auf 2. Zusammen mit den Empfangswegen Satellit und Kabel wächst die Gesamt-Digitalisierungsquote auf etwa 66 Prozent. Sollte keine analoge Empfangsmöglichkeit vorliegen, könnten also heute bereits zwei Drittel der Deutschen digital Radio hören. Bezogen auf die Nutzung der unterschiedlichen Radio-Übertragungswege wird dieses Wachstum insbesondere durch DAB+ (relatives Wachstum zum Vorjahr plus 20 Prozent) und Webradio (relatives Wachstum zum Vorjahr plus 9 Prozent) beflügelt.

Sogenannte hybride Radiogeräte, die DAB+ und IP empfangen, spielen wegen eines geringen Wachstums (2020: 2,4 Prozent) und mit aktuell nur 3,3 Prozent Marktanteil in Haushalten weiterhin eine untergeordnete Rolle. Auch Smart Speaker nehmen trotz leichter Zunahme auf 8 Prozent (2020: 6 Prozent) kaum Einfluss auf den Digitalisierungsfortschritt. Mehr Geräte, mehr Programme, mehr Nutzung Die stetig wachsende Beliebtheit von DAB+ zeigt sich in einer immer größer werdenden Angebotsvielfalt. Nach dem Sendestart der zweiten nationalen DAB+ Programmensembles im Oktober 2020 sowie zahlreichen regionalen und lokalen Aufschaltungen wächst die Angebotsvielfalt auf über 270 regional unterschiedliche Radioprogramme. Bei mehr als 70 handelt es sich um exklusive DAB+ Programme, die terrestrisch nur digital verfügbar sind.

Laut der Studie ma 2021 Audio verzeichnet der Verbreitungsweg DAB+ in der Messgröße „Weitester Hörerkreis“ weitere Zuwächse: So wird über DAB+ von 20,4 Prozent (ma 2020 Audio II: 17,4 Prozent) der ab 14-Jährigen gehört. DAB+ wird insbesondere in der Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen überproportional genutzt (WHK: 22,7 Prozent – ma 2020 Audio II: 20,0 Prozent).
www.dabplus.de


DAB+: Plant der BR noch zwei weitere Digitalwellen?
Der Bayerische Rundfunk könnte bis 2028 zwei weitere Digitalwellen in seinem landesweiten DAB+-Netz (Kanal 11D) aufschalten. Das geht aus der so genannten "green radio"-Studie hervor (siehe Meldung oben). Bis Ende 2028 möchte die ARD-Anstalt die Anzahl der DAB+-Sendeanlagen von aktuell 78 auf 110 erhöhen. Das wären dann knapp dreimal soviele Standorte wie aktuell auf UKW.

Der BR plant im Ausbau 2028 den jetzigen empfangsstärkenden Fehlerschutz abzusenken. Die so gewonnene Bandbreite soll allerdings nicht in einen besseren Klang gesteckt werden, vielmehr soll das digitale Radio-Angebot des BR im Kanal 11D von heute 9 auf 11 Programme erhöht werden, heißt es in der Studie.

Vor längerer Zeit plante der BR eine digitale Welle für Kinder. Denkbar ist aber auch, dass der BR lediglich Regionalversionen von Bayern 1 oder 2 von den regionalen Multiplexen in den landesweiten rüberziehen möchte. Dann entstünde mehr Platz für den Privatfunk in den regionalen Multiplexen.
www.br.de



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


Roku bringt Streaming-Player in Deutschland auf den Markt
Roku Inc. kündigt an, seine beliebten Streaming-Player dieses Jahr in Deutschland auf den Markt zu bringen. Mit den Roku Streaming-Playern erhalten Verbraucher:innen ein nutzerfreundliches Streaming-Erlebnis auf ihrem Fernseher und genießen den schnellen Zugang zu ihren favorisierten Unterhaltungsangeboten. Zum Start bietet Roku eine große Auswahl an globalen und lokalen Streaming-Diensten, darunter auch Kanäle von lokalen Anbietern wie der Seven.One Entertainment Group, RTL Deutschland und Sky Deutschland.

Streaming wird immer beliebter: Fast die Hälfte der deutschen Haushalte hat mindestens einen SVOD-Dienst (Subscription Video on Demand) abonniert. Mit der Einführung neuer Streaming-Dienste steigt der Bedarf an TV-Betriebssystemen, die nicht nur mit der sich schnell verändernden Fernsehwelt Schritt halten, sondern sie auch vorantreiben. Das Roku Betriebssystem (OS) steuert die Roku Streaming-Player und Roku TV-Modelle und ist zudem das einzige Betriebssystem, das speziell für das Fernsehen entwickelt wurde.

Die große Auswahl an Unterhaltungsangeboten, darunter Sky Ticket, TV NOW (RTL+) und Seven.One Entertainment Group sowie globale Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney+, ermöglicht Nutzer:innen, nach ihren individuellen Wünschen fernzusehen und aus einer Vielzahl von hochwertigen Unterhaltungsprogrammen zu wählen. Die vollständige Liste der verfügbaren Dienste gibt Roku in den kommenden Wochen bekannt.

Auch Publisher und Werbetreibende sollen von dem Markteintritt profitieren: Die nutzerfreundliche Plattform bietet durch moderne und innovative Tools Publishern und Werbetreibenden die Möglichkeit ihr Publikum gezielt zu erreichen und aufzubauen.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem führenden deutschen Streaming-Angebot mit zwei Millionen Kunden und bis zu sieben Millionen Unique Usern direkt in den Deutschland-Launch von Roku eingebunden sind. Dadurch wird unser sehr attraktives und vielfältiges Content-Portfolio leicht für mehr Menschen zugänglich. Unser Angebot ist für große TV-Bildschirme gemacht und wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit Roku uns dabei helfen wird, dieses auf die modernste, flexibelste und einfachste Weise zu verbreiten und so unser Publikum in den Wohnzimmern zu erreichen“, so Henning Nieslony, Senior Vice President Video-on-Demand bei der Mediengruppe RTL.

„Unser Ziel ist es, Inhalte auf allen relevanten Plattformen anzubieten – mit der Absicht, Zuschauer und Zielgruppen jederzeit und überall zu erreichen. Deshalb freuen wir uns, dass 'Germany's Next Topmodel', 'The Voice of Germany', 'The Masked Singer' und mehr Top-Formate aus unserer Gruppe auch über Roku zu empfangen sind. Wir wünschen Roku alles Gute für den Start in Deutschland“, sagte Nicole Agudo Berbel, Managing Director und Chief Distribution Officer der Seven.One Entertainment Group.

„Wir heißen Roku in Deutschland willkommen und freuen uns sehr, dass wir unsere langjährige Zusammenarbeit weiter ausbauen und die Sky Ticket App auf den neuen Roku Streaming-Playern zur Verfügungen stellen. Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden den unkomplizierten Zugang zu den besten Filmen, Serien und Sportangeboten von Sky Ticket auf Roku Playern genießen werden“, erklärte John Timothee, Vice President Sky Ticket Proposition & Commercial bei Sky Deutschland.

Roku gilt als Pionier im TV-Streaming und brachte 2008 seinen ersten Streaming-Player auf den Markt, durch den Netflix auf Fernsehern genutzt werden konnte. Mit der Vision, einfaches und preiswertes Streaming für Jede und Jeden zu ermöglichen, entwickelte das Unternehmen ein eigenes TV-Betriebssystem, mit dem die Streaming-Player und Roku TV-Modelle betrieben werden. Roku Produkte sind derzeit in mehr als 20 Ländern der Welt erhältlich.

„In Deutschland entwickelt sich Streaming zur meist genutzten Distributionsform von TV-Unterhaltung. Wir sind daher stolz darauf, unsere Streaming-Player in Deutschland auf den Markt zu bringen. Das ist ein wichtiger Schritt bei unserer internationalen Expansion. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit unseren Launch-Partnern besseres Fernsehen für alle zu bieten“, so Arthur van Rest, VP International bei Roku.

In den kommenden Wochen wird Roku weitere Informationen über das spezifische Produktangebot für Deutschland bekannt geben.
www.roku.com

Quelle: www.satellifax.de


30.08.2021 - 04.09.2021



Consumer Electronics/IT


TCL stellt die Mini LED 8K-Fernseher 2021 und seine neuesten Projekte vor
TCL Electronics kündigt auf einer Online-Veranstaltung die neueste Ausgabe seiner Mini LED 8K-Fernseher an und präsentiert seine EISA Award-Gewinner und seine Smart-Home-Elektronik. TCL stellt bei dem Event sein Engagement für Exzellenz in den Mittelpunkt und sein Bemühen, ein optimales Entertainment-Erlebnis zu bieten.

"TCL ist stolz darauf, mit der Einführung der 2021 X Series Mini LED 8K Fernseher einen weiteren Fortschritt bei der Entwicklung unserer Mini LED TVs anzukündigen. Bereits seit 2018 arbeitet TCL an der Mini-LED-Technologie, und wir haben 2019 mit der Massenproduktion des X10 begonnen, dem weltweit ersten Mini-LED-TV für den internationalen Markt. Ich freue mich darauf, auf der Veranstaltung unsere aktuellen Nachrichten über unsere neuen Mini-LED-8K-Fernseher der X-Serie zu teilen und unser Motto 'Transcent Vision' mit Leben zu füllen", sagte Shaoyong Zhang, CEO von TCL Electronics.

Zu den Highlights gehören die Premium 2021 X Series Mini LED 8K TVs, die das Heimkinoerlebnis revolutionieren und den Zuschauern eine neue Welt eröffnen werden. TCL wird auch eine ganze Reihe von preisgekrönten Fernsehern und Smart-Home Elektronik vorstellen, die das Potenzial der AIxIoT-Strategie aufzeigen.

Gaming-Fans auf der ganzen Welt sollten sich ebenfalls auf erstaunliche Neuigkeiten einstellen, denn unter dem Motto "Transcend Vision" lädt TCL alle ein, neue Dimensionen des Seherlebnisses zu entdecken.
www.tcl.com


20 Jahre LCD-TV in Deutschland
Vor 20 Jahren wurden die ersten relevanten Verkaufszahlen für Fernsehgeräte mit LCD-Technik erfasst. Die damals noch junge Technologie startete ihren Siegeszug mit für heutige Verhältnisse sehr bescheidenen Bildschirmgrößen von zwölf Zoll (ca. 30 cm). Der Einstiegspreis betrug stolze 4.500 DM und für das Jahr 2001 wurden Verkaufszahlen von 8.000 Stück und ein Umsatz von umgerechnet 22 Millionen Euro ermittelt. Die Markteinführung der LCD-TVs war zugleich der Beginn der Ablösung der Röhren-Fernseher, die 2012 vom Markt verschwanden.

Der Erfolg der LCD-TVs ist beeindruckend. 2005 wurde bereits die Millionengrenze der verkauften Stückzahl überschritten. Im Jahr 2007 übertrafen die Verkaufszahlen von LCD-Geräten erstmals die der Röhren-TVs. Mit rund neun Millionen abgesetzten Geräten markiert das Jahr 2012 die bislang unerreichte Spitze des Verkaufserfolgs. Für das Jahr 2021 werden eine Stückzahl von mehr als sechs Millionen LCD-TV-Geräten und damit ein Umsatz von mehr als drei Milliarden Euro prognostiziert.

Der Traum vom flachen TV-Bild an der Wand hat eine lange Geschichte. Bereits Mitte der 1950er Jahre wurde es in Amerika auf Skizzen für 1975 vorausgesagt. In Deutschland startete es kurz vor der Jahrtausendwende im Jahr 1996 mit ersten Plasma-TV-Geräten. Die Plasma-Displays boten anfänglich bereits größere Bilddiagonalen und hatten Preise im fünfstelligen Bereich DM-Bereich. Seit 2017 sind die Plasma-TVs vom Markt verschwunden. Mit in diesem Zeitraum insgesamt verkauften rund fünf Millionen Stück konnten sie den Markterfolg der LCD-TVs nicht annähernd erreichen.

Seit 2013 bereichert eine weitere Display-Technik das Angebot: OLED. Knapp 2,5 Millionen OLED-Geräte wurden bis einschließlich 2020 in Deutschland verkauft. Marktexperten erwarten für OLED-TVs in den kommenden Jahren weiteres Wachstum.

„Der Erfolg der LCD-TV-Technik ist beeindruckend. Sie brachte gleich mehrere bedeutende Vorteile und Mehrwert für die Konsumenten. Angefangen vom flachen Bild an der Wand, über im Vergleich zu den Röhren-TVs deutlich größere Bilddiagonalen und neue Anwendungsmöglichkeiten, bis hin zu digitalen Bildern in besserer Qualität mit HDTV und UHD“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu.
www.gfu.de


2. Runde der kostenfreien AG SAT Webinar-Reihe zu aktuellen Themen
Die AG SAT setzt im September und Oktober 2021 ihre erfolgreiche und kostenfreie Webinar-Reihe für ihre Partnerbetriebe sowie andere interessierte Händler und Installationsbetriebe fort. Referenten aus den AG SAT Mitgliedsbetrieben informieren wieder aus erster Hand markenneutral über aktuelle Themen rund um den Satelliten-Empfang. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit zu Fragen und zum Austausch mit den Referenten.

Die Webinare werden in Partnerschaft mit dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) und dem ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) durchgeführt.

Die Themen und Termine der AG SAT Webinare 2021:

28. September, 16 bis 17 Uhr
Spleißtechnik, OTDR – Fit für die Glasfaser-Technologie
Referent: Helmut Schenk, KWS Electronic Test Equipment

5. Oktober, 16 bis 17 Uhr
Messtechnik – Basis für Qualität und Fehlersuche
Referent: Markus Gronbach, Televes

7. Oktober, 16 bis 17 Uhr
Ethernet über Koax – Das Koaxkabel kann mehr
Referent: Patrick Kohl, Triax

12. Oktober, 16 bis 17 Uhr
Optische Sat-ZF – Die Alternative für größere Distanzen
Referent: Ulrich Kiebler, DCT Delta AG

Der Zugang zu allen Webinaren erfolgt über Microsoft Teams. Interessierte Händler oder Installationsbetriebe können sich per E-Mail unter info@agsat.de kostenfrei für die Webinare anmelden. Eine Teilnahme-Link wird vor dem Webinar verschickt.
www.agsat.de


Home Electronics Markt im ersten Halbjahr 2021 mit 7,4 Prozent Wachstum
Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, lag im ersten Halbjahr 2021, verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum, mit 7,4 Prozent im Plus. So wurde in den Monaten Januar bis Juni 2021 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 22 Milliarden Euro erreicht. Dabei zeigten alle Segmente des HEMIX – von Unterhaltungselektronik über Telekommunikation und IT-Produkte, bis hin zu Elektrohausgeräten – eine positive Entwicklung.

Mit einem Umsatz von knapp 13,9 Milliarden Euro konnte der Bereich Consumer Electronics im ersten Halbjahr 2021 ein Plus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen. Dabei entwickelte sich erneut das Segment der privat genutzten IT-Produkte mit einem Umsatzzuwachs von 9,1 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro am besten. Die privat genutzte Telekommunikation kam auf eine Steigerung von 6,6 Prozent und so auf rund 5,9 Milliarden Euro, während die Unterhaltungselektronik um 0,9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro wuchs.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Halbjahr 2021 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von knapp 1,7 Milliarden Euro (- 1,3 Prozent) erzielt. Die verkaufte Stückzahl sank um 14,6 Prozent auf knapp 2,7 Millionen TV-Geräte. Aufgrund des um mehr als 15 Prozent auf 633 Euro gestiegenen Durchschnittspreises fiel der Umsatzrückgang moderat aus. Das Home Audio Segment blieb mit knapp 400 Millionen Euro Umsatz erneut im Minus (- 9,5 Prozent). Mit einem Umsatz von 655 Millionen Euro und einem Rückgang um 1,4 Prozent konnte die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör ihren Wachstumskurs erstmals seit vielen Jahren nicht fortsetzen. Einen hohen Zugewinn erzielten erneut die Videogames-Konsolen mit einem Umsatzwachstum von 38 Prozent auf 264 Millionen Euro.

Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation zeigten sich die Core Wearables, beispielsweise Smart Watches und Fitnesstracker, weiterhin als Wachstumssparte. Mit einer verkauften Stückzahl von knapp 3,2 Millionen Geräten (+ 22,7 Prozent) und einem um 10,7 Prozent gestiegenen Durchschnittspreis von 182 Euro wurde ein Umsatzwachstum von 35,8 Prozent auf 581 Millionen Euro erreicht. Wegen eines auf 552 Euro (+ 8,5 Prozent) erneut gestiegenen Durchschnittspreises verzeichnete die Sparte der Smartphones ein Umsatzplus von 4,7 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro, die verkaufte Stückzahl sank allerdings um 3,6 Prozent auf 9,4 Millionen Geräte.

Im Segment der privat genutzten IT-Produkte konnten die Produktsparten Desktop PCs (- 2,1 Prozent im Umsatz und – 9,1 Prozent bei der Stückzahl) und Notebooks (- 3,5 Prozent beim Umsatz und – 16,6 Prozent bei der Stückzahl) das Pandemie-bedingte Wachstum nicht fortsetzen. Monitore (+ 14,2 Prozent im Umsatz und + 6,6 Prozent bei der Stückzahl) und Tablet-PCs (+ 55,2 Prozent beim Umsatz und + 47,2 Prozent bei der Stückzahl) konnten hingegen weiterhin Steigerungen erreichen.

Auch die Elektro-Hausgeräte zeigten eine erneut positive Entwicklung: So verzeichneten die Elektro-Großgeräte – nach einem Minus im ersten Quartal – wieder ein Umsatzplus von 8,5 Prozent auf über 4,8 Milliarden Euro. Die Elektro-Kleingeräte generierten einen deutlichen Zuwachs um 13,5 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro Umsatz.

Die Marktzahlen der HE-Branche werden von der gfu Consumer & Home Electronics GmbH sowie der GfK Retail and Technology GmbH gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Home Electronics Market Index HEMIX erhoben und für jedes Quartal veröffentlicht. Der HEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.

Der HEMIX zeigt auf Basis Menge und Wert die quartalsweise Marktentwicklung in Deutschland auf. Der Home Electronics-Markt ist dabei fest und einheitlich definiert als die Summe der Verkäufe in Deutschland an private Konsumenten.

Die kompletten Daten des HEMIX stehen auf den Web-Seiten der beteiligten Partner zur Verfügung.
www.gfu.de



Digitalradio Aktuell


Bundesmux: Acht neue DAB+ Sender bis 2022
Deutschlandradio setzt sein Engagement für den terrestrischen digitalen Rundfunk fort. Nachdem Sachsen-Anhalt Ende letzten Jahres die Anpassung des Rundfunkbeitrags blockierte, musste Deutschlandradio die Beauftragung mehrerer neuer DAB+ Sender zunächst aussetzen. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag wurde der Aufbau nun erneut beauftragt. Damit können im kommenden Jahr sechs weitere Standorte in Betrieb gehen. Mit neuen Sendern in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sollen verbliebene Lücken im Sendernetz geschlossen und die Empfangsmöglichkeiten in der Region deutlich verbessert werden. In der ersten nationalen DAB+ Programmplattform sind neben den Deutschlandradio-Programmen Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova und dem Digitalkanal „Deutschlandfunk Dokumente und Debatten“ zahlreiche weitere private Radioprogramme wie Klassik Radio oder Schwarzwaldradio zu hören.

Durch den Ausbau wächst das Sendernetz der ersten nationalen Programmplattform auf insgesamt 155 Standorte. Gegenwärtig sind 147 Sender im Betrieb, in den kommenden Monaten kommt ein reichweitenstarker Sender in Schöppingen (NRW) und ein weiterer Standort im Nordosten (in Koordinierung: Malchin oder Neustrelitz) dazu. Die sechs neuen Standorte in Hennstedt, Güstrow, Torgelow, Petkus, Reutlingen und Pfaffenhofen werden schrittweise ab April 2022 aufgeschaltet.

Die Verbreitung über den Digitalradiostandard DAB+ ist durch den deutlich niedrigeren Stromverbrauch pro Radioprogramm um rund ein Drittel wirtschaftlicher als über UKW. Hörerinnen und Hörer profitieren von der hohen Klangqualität, einer großen Senderauswahl und zahlreiche Zusatzdiensten. Derzeit können rund 85 Prozent aller Menschen in Deutschland DAB+ Radio in Wohnräumen nutzen.

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue: „Wir sind von der Digitalisierung des Hörfunks überzeugt. Über UKW erreichen wir aufgrund des Frequenzengpasses im Sendernetz beim Deutschlandfunk nur eine Flächenabdeckung von rund 70 Prozent, bei Deutschlandfunk Kultur sind es sogar nur 52 Prozent. Der DAB+ Ausbau steht für den Anspruch, unser Informations- und Kulturangebot auch im ländlichen Raum für viele Menschen frei zugänglich zu machen. Im Gegensatz zum ohnehin noch immer unzulänglichen Mobilfunknetz und zum Internetzugang zuhause sind mit DAB+ keine zusätzlichen Empfangskosten verbunden.“


DAB+: Aus Klassik Radio Beats wurde auch on Air "Beats Radio"
Klassik Radio hat sich nun komplett namentlich von seinem Ableger Klassik Radio Beats getrennt. Auch On Air tritt das Programm, das seit wenigen Wochen über DAB+ im zweiten Bundesmux sendet, unter der eigenen Marke "Beats Radio" auf, nachdem im Display der Digitalradios schon vorher diese Bezeichnung angezeigt wurde. Im Programm gibt es nun neue Jingles, zudem ist der Sender jetzt auch unter der Website www.beatsradio.de im Internet vertreten. Beats Radio spielt einen Musikmix aus Deep House, Elektronischer Musik, Indie Dance und Lounge.



Internet/Mobile Kommunikation


Deutschlandfunk startet am 1. September erstmals Liveblog in Einfacher Sprache
Die anstehende Bundestagswahl wird durch den Deutschlandfunk mit einem umfangreichen Blog in Einfacher Sprache begleitet. Ab 1. September startet „Neues zur Bundestags-Wahl – Einfach erklärt“ im Netz, bereits jetzt sind unter www.nachrichtenleicht.de schon viele Informationen zum Wahlvorgang, zu Parteien und Kandidaten abrufbar. Das Angebot wendet sich an alle Menschen, denen herkömmliche Medienangebote manchmal zu schwierig oder zu kompliziert sind und die sich dennoch vor der wichtigen Wahlentscheidung gut informieren möchten. Im deutschsprachigen Raum bietet der Liveblog das bisher umfassendste barrierefreie und tagesaktuelle Informationsangebot zur Bundestagswahl.

„Neues zur Bundestags-Wahl – Einfach erklärt“ informiert täglich über die wichtigen Entwicklungen rund um die Wahl und bietet fundierte journalistische Einordnung in nachrichtlicher Kürze. Beleuchtet werden dabei auch die großen Baustellen und Streitthemen aus Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Kultur, Sport oder Europa, die von den Deutschlandradio-Fachredaktionen in Einfacher Sprache herausgearbeitet werden. Eine Linksammlung bietet weiterführende Informationen zur Bundestagswahl in Leichter oder Einfacher Sprache.

Das Angebot „nachrichtenleicht“ wurde von der Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks im Jahr 2013 als Webportal entwickelt. Seit vier Jahren sendet der Deutschlandfunk jeden Freitag ab 19.04 Uhr auch einen fünfminütigen Wochenrückblick in Einfacher Sprache im Hauptprogramm. "Nachrichtenleicht" ist bis heute das einzige regelmäßig und überregional erscheinende barrierefreie Nachrichtenangebot.

Nachrichten in Einfacher Sprache sollen Information und Teilhabe am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess ermöglichen. Sie wenden sich an Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Nachrichtenangeboten in Standardsprache nicht folgen können. Barrierefreie Sprachangebote werden insbesondere von Menschen mit Lernschwierigkeiten, Deutsch-Lernenden sowie Schülern genutzt.


Studie: InCar-Infotainmentsysteme werden smarter & vernetzter
Anschnallen, Sound aufdrehen, losfahren: Radio hören und Auto fahren gehören einfach zusammen. Das zeigt sich auch in den Fahrzeugen neuester Generation, die über immer intelligentere Kommunikations- und Unterhaltungssysteme verfügen und dennoch das Radio- und Audioangebot in den Mittelpunkt stellen. Neben den linearen Angeboten über UKW, DAB+ und IP-Streaming lassen sich über die Cockpits der neuen Fahrzeuggenerationen auch non-lineare Abruf-, Podcast- oder Musikstreaming-Angebote nutzen – zum Teil über herstellereigene Systeme, vor allem aber über die Vernetzung mit dem Smartphone, die in allen neueren Fahrzeugen mittlerweile Standard ist. Das sind wesentliche Ergebnisse der heute von VAUNET und der Landesanstalt für Medien NRW veröffentlichten Studie „Switch On: InCar-Audiosysteme“.

Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VAUNET und Geschäftsführer von Radio / Tele FFH: „InCar-Audiosysteme machen Autos zu mobilen Info- und Entertainmentzentralen und sind ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Autokauf geworden. Gerade die sichere und einfache Bedienbarkeit und das schnelle Auffinden der relevanten Radio- und Audioprogramme haben einen besonders hohen Stellenwert für die Kunden. Kooperationen zwischen Radio- und Automobilbranche helfen, die Systeme noch stärker auf die Nutzerbedürfnisse auszurichten und das Audioerlebnis im Auto zu perfektionieren.“

Die wichtigsten Studienergebnisse:

In allen untersuchten Fahrzeugmodellen ist Radio im Infotainmentsystem fest integriert. Ein UKW-Empfang ist in allen Fahrzeugen möglich. 87,5 % der analysierten Infotainmentsysteme verfügen zudem über DAB+ und rund 50 % über ein fest integriertes Internet-Radio, das IP-Streams auch ohne Smartphone-Koppelung ermöglicht. Alle Modelle bieten darüber hinaus die Möglichkeit, ein Smartphone mit dem Infotainmentsystem zu koppeln. Die verbreitetste Koppelungslösung ist Apple CarPlay (91,7 %), gefolgt von Android Auto (79,2 %) und MirrorLink (25,0 %). In rund einem Drittel der Systeme sind bereits Musikstreaming-Dienste integriert. Spitzenreiter ist Spotify vor Napster und Amazon Music. Als Alternative zum markeneigenen Sprachassistenten warten rund ein Drittel der untersuchten Fahrzeugmodelle mit Amazon Alexa auf und 12,5 % mit Google Home.

Die Analyse der verbauten Infotainmentsysteme zeigt, dass neun von zehn Fahrzeugmodellen (91,7 %) eine eigene Menü-Kachel bieten, um darüber Radio- und Medieninhalte direkt anzusteuern. Darüber hinaus verfügen 45,8 % der analysierten Fahrzeuge über eine physische Taste in der Mittelkonsole zur direkten Ansteuerung von Radio- und Medieninhalten. Über diese Menüpunkte und Tasten werden neben den linearen Radioprogrammen auch Radio- und Audio-On-Demand-Angebote zugänglich gemacht. Die Nutzungsoptionen in den Fahrzeugen werden damit vielfältiger, aber auch komplexer und teilweise unübersichtlicher für die Nutzer.

Alle untersuchten Fahrzeuge haben mindestens ein Display, das auch zur Darstellung von Radio- und Audioinhalten dient. Metadaten von Radio- und Audioinhalten (Sendernamen/-logos, Artist-Cover, Titel, Genre, etc.) sind somit unverzichtbar für die richtige Darstellung und Sortierung von Audioinhalten.
www.vau.net



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


Am 29. September startet HD+ ToGo
Am 29. September startet HD+ ToGo. Ab diesem Zeitpunkt kann HD+ auch unterwegs auf Smartphones oder Tablets (für Android und iOS) genutzt werden. Mit der neuen HD+ App stehen über 50 HD-Sender mobil und live via Streaming zur Verfügung. Zusätzlich ermöglicht die App den Zugriff auf viele Mediatheken und den Neustart von Programmen auf HD+ Sendern. Die App ist zudem werbefrei.

HD+ ToGo ermöglicht unterwegs einen auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen TV-Genuss: Die innovative Suchfunktion findet die gewünschten Inhalte im Live-TV, in den Mediatheken sowie in der TV-Vorschau. Zusätzlichen Komfort bieten der umfassende TV-Guide (EPG), die TV-Tipps sowie eine Merkliste für die persönliche Programmplanung.

Andreas Müller-Vondey, Leiter Vertrieb und Marketing der HD PLUS GmbH: "Jetzt können TV-Fans die Vorzüge von HD+ wirklich überall genießen. Mit HD+ ToGo steckt der HD-Fernseher quasi nicht nur in der Hosentasche, sondern eröffnet eine neue, faszinierende TV- und Videowelt. Die beliebtesten privaten und öffentlich-rechtlichen Sender sind nur einen Fingertip entfernt - und das mit maximalem Komfort. Wer HD+ ToGo ausprobiert, wird schnell feststellen, dass wir sehr viel Wert auf eine intuitive und bequeme Bedienung legen. Es ist jetzt auch für unterwegs das beste HD+ aller Zeiten - für Abonnenten, Interessierte oder ehemalige Kunden, die eine mobile Nutzung von HD+ bisher vermissten."

HD+ ToGo ist im ersten Schritt für bestehende und neue HD+ Abonnenten als Zusatzoption über das Kundenkonto ("Mein HD+" auf der Website www.hd-plus.de) erhältlich. Im ersten Monat ist der Service gratis, danach kostet HD+ ToGo zusätzlich zum Abo 5 Euro im Monat. Fair und flexibel: Das Fernsehen zum Mitnehmen ist monatlich kündbar. Zwei Streams können auf bis zu fünf verschiedenen Geräten gleichzeitig genutzt werden, im EU-Ausland fallen bei der Nutzung keine Zusatzkosten an. HD+ ToGo soll so bald als möglich auch im Handel verfügbar sein.


HbbTV veröffentlicht Version 2021-2 der HbbTV Conformance Test Suite
Die HbbTV Association, eine weltweite Initiative zur Förderung offener Standards für die Verbreitung interaktiver TV-Dienste über Rundfunk- und Breitbandnetze für Smart-TVs und Set-Top-Boxen, hat eine neue Version der HbbTV Conformance Test Suite veröffentlicht.

Die neue Version, die von der HbbTV Testing Group entwickelt wurde, trägt die Bezeichnung v2021-2. Es ist die zweite und wichtigste Veröffentlichung der Test Suite im Jahr 2021. Die neue Version enthält alle 234 Tests, die für die neue HbbTV-Spezifikation für Targeted Advertising (HbbTV-TA) entwickelt wurden, sowie 77 neue Tests für die neue HbbTV-Spezifikation v2.0.3, die im April 2021 vom europäischen Standardisierungsinstitut ETSI zugelassen wurde.

„Mit dieser neuen Version erreicht HbbTV einen Meilenstein, denn unsere Test Suite enthält nun insgesamt 3.000 Testfälle und die Annahmequote steigt von 73% auf 79%. Das ist das Ergebnis der erheblichen Aufwendungen, die die HbbTV Association in die Finanzierung und Entwicklung einer leistungsfähigen Test Suite steckt. Diese bildet die Grundlage für eine zuverlässige Implementierung der Spezifikationen im Markt“, sagte Vincent Grivet, Vorsitzender der HbbTV Association.

Die HbbTV Conformance Test Suite ist ein wichtiges Werkzeug für Gerätehersteller, um die Konformität ihrer Produkte mit den aktuellsten HbbTV-Spezifikationen zu überprüfen. Dadurch stellen sie sicher, dass bestehende und neue Funktionen schnell und fehlerfrei auf HbbTV-geeigneten Fernsehern und Set-Top-Boxen dargestellt werden.

Die Test Suite steht in den registrierten HbbTV-Testzentren zur Verfügung. HbbTV-Mitglieder haben zudem die Möglichkeit, die Testläufe in ihren eigenen Räumlichkeiten durchzuführen.

Weitere Informationen zur Test Suite v2021-2 stehen auf www.hbbtv.org bereit.
www.hbbtv.org


FFH Alexa-Skill erhält Login und Gamification-Funktionen
HIT RADIO FFH hat seinen Alexa-Skill um einen Login und viele Zusatzfunktionen erweitert. Hörerinnen und Hörer können nun beim Radiohören nebenbei Punkte sammeln und wertvolle Preise gewinnen. Im September zum Beispiel einen neuen E-Scooter. Gleichzeitig ist die Zahl der verfügbaren Webradio-Streams auf über 30 gewachsen. Wer seinen FFH-Account mit Alexa verbindet, kann zusätzlich diese Funktionen nutzen:

- FFH-Stream mit Nachrichten aus der eigenen Region.
- Wetter aus der Region.
- Veranstaltungen in der Nähe.
- Beim Radiohören Punkte sammeln und wertvolle Preise gewinnen.
- Persönliche Webradio-Favoriten: Die Lieblings-Sender sind in der Webradio-Liste automatisch nach vorne sortiert.

„Alexa, öffne FFH.“ Mit diesem Sprachbefehl wird der kostenlose Radio-Skill aktiviert und bringt 35 verschiedene Radioprogramme ins Wohnzimmer oder in die Küche. Dazu gehören auch die FFH+ Programme. Hörerinnen und Hörer können sich damit ihre Lieblingsmusikfarbe für das FFH-Live-Programm aussuchen: „Alexa, öffne FFH und spiele plus 80er“, damit startet der Livestream mit zusätzlichen Hits aus dem Kultjahrzehnt.

„Voice ist für uns eine Schlüssel-Technologie“, erläutert FFH Digital-Chef Roger Hofmann. „Kein Verbreitungsweg wächst schneller als die Smartspeaker. Deshalb haben wir die Skill-Entwicklung in unser Team geholt und die Radio-Skills von FFH, planet radio und harmony.fm komplett neu entwickelt.“

Das FFH-Digital-Team hat den Skill programmiert und an das hauseigene Redaktionssystem angebunden. Die Redaktion kann so mit einer einheitlichen Software Artikel in Web & App veröffentlichen und neue Podcasts oder Webradio-Kanäle auf Alexa starten.

„Hörerinnen und Hörer, die unsere Skills schon nutzen, kamen mit zwei Wünschen auf uns zu: Sie möchten die Regionalnachrichten aus der eigenen Gegend hören und das Punkte sammeln beim Radiohören soll auch über den Alexa-Lautsprecher im Wohnzimmer möglich sein. Diese Funktionen sind nun verfügbar, wenn man seinen FFH-Account mit Alexa verbindet“, erklärt Roger Hofmann die Entwicklung.

Auf der Webseite und in der App können Nutzerinnen und Nutzer bereits Punkte sammeln, indem sie Musiktitel bewerten, Augenzeugen-Bilder hochladen, Artikel teilen oder einfach nur Radio hören. Wer genügend Punkte zusammen hat, kann jeden Monat wertvolle Preise gewinnen. Jetzt ist auch Alexa in das FFH-Gamification-System integriert.

Damit die Funktionen verfügbar werden, muss der Skill einmal aktiviert werden. Das geht mit „Alexa, öffne FFH“ oder „Alexa, aktiviere FFH“. Anschließend wird der FFH-Account mit Alexa verbunden. Das erfolgt in den Einstellungen der Alexa-App oder im Login-Bereich von FFH.

Einige Sprachbefehle zum Ausprobieren:
- Alexa, sage FFH, ich möchte mich einloggen
- Alexa, frage FFH nach meinen Punkten
- Alexa, öffne FFH und starte die 80er
- Alexa, frage FFH, wer das singt
- Alexa, öffne FFH und spiele Ankes Tanke
- Alexa, frage FFH, was es Neues gibt
- Alexa, frage FFH nach Musik

www.ffh.de


Immer mehr nutzen Internetradio und Online-Audio
45,3 Millionen ab 14-Jährige in Deutschland nutzen regelmäßig Online-Audio-Angebote. Damit zählen knapp zwei Drittel der Bevölkerung (64,1 Prozent) zu den regelmäßigen Online-Audio-Nutzerinnen und - Nutzern. Das sind 2,3 Millionen mehr als im Vorjahr, ein Zuwachs um 5,3%. Jeweils mehr als die Hälfte der Bevölkerung hört bereits gelegentlich Musikstreaming (60,1 Prozent) und Webradio (53,3 Prozent). Podcasts (plus 21,3 Prozent) und Hörbu?cher bzw. Hörspiele (plus 13,9 Prozent) sind in der Gunst der Hörerinnen und Hörer am stärksten gestiegen.

Der Online-Audio-Monitor 2021 zeigt: Wir sind in der Zukunft der Audio-Nutzung angekommen. Diese und viele weitere Ergebnisse wurden heute im Rahmen einer Digitalveranstaltung der Medienanstalten, Vermarkter und Verbände vorgestellt. Online-Audio wird on-demand und linear gehört. Mit dem Wachstum der verschiedenen Angebotsformen nimmt auch der Anteil derer zu, die mehrere Kanäle nutzen. So hört fast jede/r Zweite (46,9 Prozent) sowohl lineare Webradio-Angebote als auch mind. einen On-Demand-Kanal wie zum Beispiel Musikstreaming oder Podcast.

Online-Audio wächst in die Breite. Den höchsten Anteil regelmäßiger Online-Audionutzung findet man zwar nach wie vor bei den 14-29-Jährigen (89,3 Prozent). Die größte relative wie absolute Zunahme findet aber in der Altersgruppe 50+ statt (plus 18 Prozent auf 46 Prozent). Damit setzt sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort.

Musik ist und bleibt im Mittelpunkt. 89,9 Prozent hören Musik online. Doch geben auch knapp drei Viertel der Nutzer und Nutzerinnen an, Nachrichten u?ber ein Online-Audio-Format zu hören. Bemerkenswert: Auch bei 14- bis 29- Jährigen rangieren Nachrichten auf dem zweiten Platz, direkt hinter Musik (68,5 Prozent).

Spezielle Stärken: Lineares Webradio hat seine Kernkompetenzen bei Nachrichten inklusive Regionalem und Lokalem, bei Services und im Sportbereich. Bei On-Demand stehen Wissens- und Unterhaltungsinhalte sowie Hörspiele stärker im Fokus.

Überall und jederzeit verfügbar: Am häufigsten wird Online-Audio mittlerweile unterwegs im Auto gehört (63,2 Prozent; plus 8 Prozent). Die Nutzung zu Hause erfolgt vor allem als Begleitung zur Hausarbeit (61,4 Prozent). Besonders beachtenswert bei der Nutzung zu Hause: 36,4 Prozent hören Online-Audio-Inhalte (auch), ohne etwas Anderes nebenbei zu tun. Die volle Konzentration auf den Audio-Inhalt verweist damit alle weiteren „Nebenbei“- Tätigkeiten bzw. Situationen auf die Plätze.

Mehr als eine Modeerscheinung: 20,9 Millionen ab 14-Jährige hören Podcasts und Radiosendungen auf Abruf – ein Plus von 3,6 Millionen beziehungsweise 21 Prozent. Info- und Wissenssendungen bleiben zwar der beliebteste Podcast-Inhalt, doch alle Genres können sich u?ber Reichweitengewinne freuen. Das gilt nicht zuletzt für Nachrichten, die im Vergleich zum Vorjahr 0,9 Millionen zusätzliche Interessierte auch als Podcasts erreichen.

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), sieht in den Ergebnissen einen klaren Trend bestätigt: „Das (Zu)Hören boomt und dazu trägt Online-Audio bei. Wir sind Zeugen des größten Veränderungsprozesses im Audiomarkt seit Einführung des Privathörfunks. Als Medienanstalten begru?ßen wir die Vielfalt der Angebote und Inhalte, die sich den immer zahlreicher werdenden Nutzerinnen und Nutzern von Online-Audio bieten. Die durch den OAM belegte zunehmende Relevanz der Smart Speaker zeigt jedoch exemplarisch: In der Nutzung führt kaum ein Weg an den großen Plattformen vorbei. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe der Medienpolitik und Regulierung, die chancengleiche Auffindbarkeit von Radio- und Audioinhalten auch online zu sichern.“

Marco Maier, Vorsitzender Fachbereich Radio und Audiodienste im VAUNET und Geschäftsführer von Radio/Tele FFH: „Über die Hälfte der Deutschen hört Radio im Netz! Podcasts und Radio/Audio-Elemente auf Abruf erreichen fast ein Drittel der Menschen. Damit ist Online-Audio ein sehr wichtiger Verbreitungsweg für alle Radiomacher geworden. Nachrichten, vor allem regionale und lokale Information, gehören zu den besonders stark genutzten Online-Audio-Inhalten. Privatradios streamen täglich ein vielfältiges Informationsangebot, insbesondere für die Regionen, und bieten Beiträge zu gesellschaftlichen und sozialen Themen auch on-demand. Aus diesem Grund ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass die einfache Auffindbarkeit unserer Angebote sichergestellt wird.“

Björn Kaspring, Stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Audio im BVDW: „Die Erfolgsgeschichte von Online Audio belegt eindrucksvoll, wie dynamisch und innovativ sich Audio an die Bedu?rfnisse der Hörerinnen und Hörer anpasst. Es gibt im Grunde keinen Ort mehr, an dem nicht Musik gestreamt oder Webradios und Podcasts gehört werden. Die Nutzung verschiedener Online-Audio-Angebotsformen von jedem einzelnen wird immer häufiger und damit alltäglicher. Für Werbungtreibende wird ein Mix von Online-Audio-Kanälen damit einmal mehr ein unumgänglicher Bestandteil ihrer Mediastrategie.“
www.lfk.de


IPTV von 1&1 jetzt auch bequem über Smart-TVs von LG empfangen
IPTV (Internet Protocol Television) von 1&1 ohne zusätzliche Hardware auf dem eigenen Fernseher anschauen? Für alle, die einen Smart-TV von LG ab Baujahr 2016 mit dem Betriebssystem webOS ab Version 3 zuhause haben, ist das nun möglich. Die 1&1 TV-App findet man ab sofort über die Suchfunktion im LG Store. Nach Installation der Anwendung können Kunden die Vorzüge von 1&1 HD TV inklusive digitaler Komfortfunktionen genießen. 1&1 HD TV kann beim Abschluss eines 1&1 DSL-Vertrages ab DSL 50 bequem ab 4,99 Euro pro Monat hinzugebucht werden.

Die Kooperation mit LG Electronics stellt einen weiteren Meilenstein in der Verfügbarkeit der 1&1 TV-App auf Smart-TVs namhafter Hersteller dar. Die Nutzung ohne Hardware ist bereits seit längerem für Kunden mit einem Smart-TV mit Android TV- oder Tizen OS-Betriebssystem möglich. Das bedeutet: Nach Installation der 1&1 TV-App aus dem App Store des TV-Geräts können Kunden mit ausgewählten Modellen von Samsung, Sony, Sharp, Philips und LG direkt in die Welt von 1&1 HD TV eintauchen.

Wer sich für 1&1 HD TV entscheidet, erhält ein umfassendes IPTV-Angebot aus 87 Sendern. 37 Programme stehen in HD-Qualität zur Verfügung. Das IPTV-Angebot von 1&1 bietet neben einer vielfältigen Senderauswahl aus unterschiedlichen Genres Komfortfunktionen wie zeitversetztes Fernsehen (Replay), das Pause- und Aufnahme-Feature, Multi-Streams.

Ein weiterer Vorteil von 1&1 HD TV: Das IPTV-Angebot kann auf bis zu drei Geräten gleichzeitig – egal ob auf dem Fernseher, dem Tablet oder dem PC – parallel genutzt werden.

Die 1&1 HD TV-Lösung gilt als eine der besten am Markt. Das renommierte Fachmagazin connect hat das IPTV-Angebot von 1&1 2021 nach einem umfassenden Vergleichstest mit der Note „sehr gut“ bewertet (Heft 9/2021).

Brillante Farben und gestochen scharfe Bilder bei insgesamt 61 Sendern – das bietet das Upgrade auf 1&1 HD TV Plus. Neben privaten Programmen wie Pro7, Sat1 und RTL können Kunden auch die öffentlich-rechtlichen Sender in HD-Qualität empfangen. 27 weitere Sender, darunter sport1, Servus TV und Deluxe Music, stehen im Rahmen des 1&1 HD TV Plus-Pakets bereit.
www.1und1.de



TV und Radio Aktuell


Rock Antenne Bayern gestartet
Im August hat Rock Antenne die Sendernetze im (fast) deutschlandweiten DAB+-Multiplex und in den bayerischen Regional-Multiplexen getrennt. Jetzt gibt es auch sicht- und hörbare Änderungen. Auf der Webseite der Rock Antenne gibt es eigene Unterseiten für die regionalen Angebote in Bayern, Hamburg und Österreich.

Auf den bayerischen DAB+- und UKW-Frequenzen und auf einem eigens eingerichteten Live-Stream ist zwar derzeit noch das gleiche Programm wie im überregionalen DAB+-Multiplex, auf den hessischen UKW-Frequenzen und im Stream für das deutschlandweite Programm zu hören. Schon jetzt gibt es aber - beispielsweise für Nachrichten und Wettervorhersage - eigene Jingles für die Rock Antenne Bayern.

Künftig soll es auch regionale Programminhalte für Hörer im Freistaat geben. Das macht aus Sicht der Rock Antenne durchaus Sinn. Trotz nahezu bundesweiter terrestrischer Verbreitung hat der Sender seine meisten Hörer nach wie vor in Bayern. Das verwundert nicht, denn dort ist die Rock Antenne schließlich schon seit mehr als 20 Jahren auf Sendung.
www.rockantenne.de

Quelle: www.satellifax.de







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