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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 17.10.2020







Sat Kompakt

Neue Programme auf Türksat
Auf Türksat 42° Ost wurden zwei weitere unverschlüsselte TV-Programme aufgeschaltet. Auf 12.610 GHz horizontal (SR 20.830, FEC 3/4) startete Günes TV, während Super TV auf 11.096 GHz vertikal (SR 30.000, FEC 5/6) aufgeschaltet wurde.



Satellit Aktuell

Kabelio startet: Die besten Kabel-TV-Sender in der Schweiz jetzt auch über Satellit
Am 15. Oktober 2020 startet das neue TV-Angebot Kabelio über Satellit für Zuschauer mit Wohnsitz in der Schweiz. Der Service der Kabelio AG, Pfäffikon, umfasst 34 TV-Sender in HD-Qualität, von denen viele bisher noch nicht über Satellit ausgestrahlt wurden.

Mit Kabelio können Zuschauer in der Schweiz zum ersten Mal die Schweizer HD-Sender der Mediengruppe RTL (RTL Schweiz HD, RTL II Schweiz HD, VOX Schweiz HD) sowie der Seven.One Entertainment Group (ProSieben Schweiz HD, SAT.1 Schweiz HD, Kabel Eins Schweiz HD, Puls 8) über Satellit empfangen. Ebenfalls zum ersten Mal sind jetzt alle sieben nationalen Programme der CH Media (3+, 4+, 5+, 6+, TV24, TV25 und S1) sowie der regionale Tele Züri über Satellit verfügbar. Die sieben Sender der SRG SSR (SRF1, SRFzwei, SRF Info, RTS 1, RTS 2, RSI 1, RSI 2) sind ebenso mit im Paket im Rahmen einer Kooperation enthalten, dazu viele populäre Sender aus Deutschland, Österreich und England (ARD, ZDF, ORF I, ORF II, BBC One, BBC Two, ITV one). Abgerundet wird das Angebot durch französische Kanäle (France 2, TF1, M6) und den italienischen Sender Canale 5.

Damir Krilcic, CEO von Kabelio: "Mit Kabelio schließen wir eine Versorgungslücke für alle TV-Haushalte mit Satellitenempfang in der Schweiz. Wir bieten den Zuschauern ein attraktives Programmangebot mit vielen HD-Sendern, die es bisher nur im Kabel gab oder die über Satellit nur in digitaler Standardqualität zu sehen waren. Besonders einfach ist der Einstieg für alle bestehenden Haushalte, die ihre Programme schon über Satellit empfangen. Sie müssen nur das CI Zugangsmodul tauschen und sehen wie gewohnt die Sender der SRG SSR - und dazu viele weitere beliebte Kanäle in HD-Qualität - gemäß unserem Slogan "Eins für alle". Unser Angebot richtet sich aber natürlich auch an alle anderen TV-Haushalte in der Schweiz und wir hoffen, dass Kabelio neue Impulse im Wettbewerb der TV-Infrastrukturen setzen kann."

Roger Elsener, Geschäftsführer Entertainment CH Media: "Wir freuen uns sehr, dass nach 3+ jetzt auch unsere anderen nationalen TV-Sender und TeleZüri über Satellit im Sender-Bouquet von Kabelio zu empfangen sind. Damit können viele zusätzliche TV-Haushalte unsere Hitformate wie "Bachelor", "Bauer, ledig, sucht...", "Sing meinen Song - Das Schweizer Tauschkonzert" oder ab der Saison 2021/2022 die UEFA Champions League sehen."

Für den Empfang der Kabelio Sender benötigen Zuschauer eine Satellitenanlage, die auf die Position Eutelsat Hotbird 13 Grad Ost ausgerichtet ist - was bei einem großen Teil der Satellitenhaushalte in der Schweiz bereits der Fall ist. Der smartcard-lose Zugang (cardless CA) zu Kabelio erfolgt über das Kabelio CI+ Modul, das wie die bekannten Module der SRG einfach in den entsprechenden Schacht im Fernseher oder Set-Top-Box eingesteckt wird. Nachdem das CI+ Modul auf der Kabelio Webseite mittels eines Kundenkontos registriert wurde, beginnt die dreimonatige Gratisphase, in der Zuschauer das Angebot kostenlos testen können.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Kabelio Moduls liegt bei CHF 59 inkl. der drei-monatigen Gratisphase. Es wird über Online-Shops wie Galaxus (www.galaxus.ch) und DigiTec (www.digitec.ch) sowie im stationären Fachhandel vertrieben. Fachhändler können das Modul über die Firma Palotec AG in der Schweiz beziehen. Nach Ablauf der Gratisphase können Kunden zwischen drei Verlängerungsoptionen wählen: drei Monate für CHF 49, sechs Monate für CHF 79 oder 12 Monate für CHF 149. Eine vertragliche Bindung oder ein Abonnement sind für das neue Kabelio Angebot also nicht notwendig. Die Verlängerungen können schnell und bequem im Kundenkonto auf www.Kabelio.ch erworben und sofort aktiviert werden.



Medien & Medienpolitik

VAUNET: Rechteinhaber kritisieren BMJV-Entwurf zur Reform des Urheberrechts
Eine breite Allianz von Verbänden und Institutionen von Rechteinhabern verschiedener Branchen kritisieren den Referentenentwurf zur Umsetzung der DSM-Richtlinie des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) scharf. Mit dem am 13. Oktober 2020 veröffentlichten Entwurf wird ein Rechtsrahmen geschaffen, der die Intention der DSM-Richtlinie teilweise konterkariert, die europäischen Vorgaben überschießend umsetzt und etablierte Rechtspositionen der Kreativbranche und Rechteinhaber – unabhängig von der individuellen Interessenlage – nicht berücksichtigt.

In diesem Jahr wurden große Teile der Kreativwirtschaft ungleich hart durch die Corona-Krise getroffen; auch in den nächsten Monaten und Jahren werden die Auswirkungen für viele Verwerter und Rechteinhaber deutlich spürbar sein. Umso wichtiger ist es für die deutsche Kreativbranche daher, dass der Gesetzgeber rechtliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wertschöpfungskette – auch auf großen Plattformen – sicherstellt und damit das digitale Lizenzgeschäft stärkt.

Durch den Referentenentwurf werden dagegen marktmächtige global agierende Plattformen weiterhin auf dem Rücken der Rechteinhaber gestärkt und Entwicklungspotentiale der Kreativwirtschaft am Standort Deutschland auf lange Sicht erheblich geschwächt. Die vom BMJV geplanten Regelungen sind in ihrer Ausgestaltung von Ansprüchen und Lizenzverhältnissen praxisfern, untergraben reguläre etablierte und zukünftige Lizenzmärkte, öffnen Missbrauch Tür und Tor und entziehen akzeptierten Branchenlösungen beispielsweise im Urhebervertragsrecht die Grundlage.

Auch die künftig erlaubte Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke im Umfang von bis zu 20 Sekunden je eines Films, eines Laufbildes oder einer Tonspur, bis zu 1.000 Zeichen je eines Textes oder bis zu 250 Kilobyte für Fotos und Grafiken ist europarechtswidrig. Der Gesetzgeber verkennt hier überdies Marktrealitäten und aktuelle Entwicklungen, angesichts derer die Bedeutung kurzer Ausschnitte urheberrechtlich geschützter Werke nicht überschätzt werden kann. Vor dem Hintergrund eines sich zunehmend verändernden Medienkonsums mit immer kürzeren Aufmerksamkeitsspannen lassen sich in einem 20-sekündigen Video-Clip zum Beispiel sämtliche spielprägenden Szenen einer Fußballpartie, Schlüsselmomente von TV-Shows sowie von besonders illustrativen Nachrichten-Meldungen zusammenfassen. 20 Sekunden eines aktuellen Popsongs können einen wesentlichen Teil des Songs abbilden, 20 Sekunden eines Films die Pointe eines Films vorwegnehmen oder eine mühsam aufgebaute Spannung zerstören. Und die freie Nutzung von 1.000 Zeichen einer Textvorlage würde in der Praxis das Leistungsschutzrecht der Presseverleger entwerten. Bei Fotografien und Grafiken geht es sogar um die Nutzung der kompletten Werke und die Größenbegrenzung von 250 Kilobyte deckt praktisch alle Standardanwendungen erlaubnisfrei im Netz ab. Wirtschaftlich profitieren davon nicht zuletzt die Plattformen, die im Sog massenattraktiver Kurz-Clips und Lichtbilder lukrative Geschäftsmodelle entwickelt haben. Gerade im Bereich sozialer Medien bedürfen kurze Ausschnitte urheberrechtlich geschützter Werke und Fotografien daher des besonderen Schutzes.
www.vau.net

Bitkom, game und VAUNET kritisieren Entwurf zu Jugendschutzgesetz
Das Bundeskabinett will heute den Gesetzesentwurf zur Reform des Jugendschutzes beschließen. Um Kinder und Jugendliche in der digitalen Medienwelt zu schützen, will die Bundesregierung zusätzlich zu den bereits bestehenden Regelungen der Bundesländer das Jugendschutzgesetz ebenfalls auf Online-Angebote ausweiten. Mit dem Entwurf sieht das Verbändebündnis aus Bitkom, game und VAUNET dieses Ziel jedoch als akut gefährdet.

Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung: „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt hat, Kinder und Jugendliche besser vor schädlichen Online-Inhalten zu schützen und digitale Dienste altersgerecht zugänglich zu machen. Aber in der aktuellen Form wird dieser Gesetzesentwurf zu massiver Rechtsunsicherheit führen. Zwar führt er einen vermeintlich einheitlichen Medienbegriff ein, verschärft dabei aber das Nebeneinander von Bund- und Länderregelungen. Es fehlt eine klare Definition der Zuständigkeiten und eine Vereinheitlichung der Strukturen im Jugendmedienschutz.. Bisher galt: Der Bund regelt Trägermedien wie CD-ROMS, die Länder den Rundfunk und die Telemedien, also Online-Dienste. Diese Trennung lässt sich in der heutigen konvergenten Medienwelt nicht aufrechterhalten – die Verbreitungswege wachsen zusammen und sind bei häufig identischen Inhalten kaum noch unterscheidbar. Das neue Gesetz verpasst allerdings die Chance, eine kohärentere Ordnung zu schaffen. Offenbar aufgrund mangelnder Abstimmung mit den Ländern wird im Ergebnis in vielen Bereichen noch unklarer sein als jetzt schon, ob Landes- oder Bundesrecht anzuwenden ist und welche Aufsichtsbehörde zuständig sein wird. Diese Unklarheit verhindert das so dringend notwendige Update für einen zeitgemäßen Jugendschutz in der digitalen Welt.“

Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche: „Als Games-Branche achten wir auf besonders hohe Jugendschutzstandards. Deshalb fordern wir auch seit vielen Jahren ein neues Jugendschutzgesetz. Mit dem aktuellen Gesetzesentwurf wird jedoch viel versprochen was tatsächlich gar nicht eingelöst wird. Wirklich zeitgemäße, konvergente und international anschlussfähige Regelungen fehlen und eine Umsetzung des Gesetzes droht Eltern und Anbieter nur noch mehr zu verwirren. Nun ist der Bundestag gefragt, die breite Kritik unterschiedlichster Akteure, etwa aus der Wissenschaft, von den Freiwilligen Selbstkontrollen oder den Bundesländern aufzugreifen und den Entwurf zu verbessern. Es ist dringend erforderlich, die Kompetenzen zwischen Bund und Ländern klar aufzuteilen, die Freiwilligen Selbstkontrollen zu stärken, die Alterskennzeichen nicht zu verwässern und wirklich medienkonvergente Lösungen zu finden, die auch moderne technische Jugendschutzlösungen berücksichtigen. Nur dann ist dem Jugendschutz wirklich geholfen.“

Daniela Beaujean, Geschäftsführerin des VAUNET – Verband Privater Medien: „Kinder- und Jugendschutz liegt im ureigenen Interesse der Medienunternehmen. Nur mit Vertrauen ist die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg gegeben. Ein moderner, kohärenter Jugendmedienschutz, bei dem die Regeln von Bund und Ländern reibungslos ineinandergreifen, ist daher dringend erforderlich. Die beabsichtigte Änderung des Jugendschutzgesetzes wird dem nicht gerecht. Eine künstliche Trennung von Rundfunk und Telemedien und damit filmischer Inhalte in verschiedenen Regelungsmaterien ist nicht zielführend. Doppelregulierung und -strukturen sind insbesondere vor dem Hintergrund einer gut funktionierenden Selbstregulierung nicht dazu geeignet, einen flexiblen und effektiven Jugendmedienschutz in Deutschland zu gewährleisten.
www.bitkom.org
www.game.de
www.vau.net

ARD, ZDF und VAUNET: Geplante Urheberrechtsreform schadet Inhalteanbietern und Kreativbranche
Mit Unverständnis und Besorgnis haben ARD, ZDF und VAUNET auf geplante Regelungen zum Urhebervertragsrecht reagiert. Das Bundesjustizministerium (BMJV) hatte am Dienstag, 13. Oktober, einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes veröffentlicht. Das Urhebervertragsrecht als Teil des Urheberrechts ist für alle Sender, die urheberrechtlich geschützte Inhalte nutzen und produzieren, von zentraler Bedeutung. Es wurde erst vor rund zwei Jahren reformiert und war Vorbild für die europäischen Regelungen, die es in deutsches Recht umzusetzen gilt. Der jetzige Entwurf setzt die Vorgaben der Richtlinie jedoch ohne Grund überschießend einseitig zu Lasten der Verwerter um, ohne dass damit entsprechende Vorteile für die Kreativen verbunden wären. Der Vorschlag widerspricht einem gerechten Interessenausgleich. Rechtsunsicherheiten und -streitigkeiten sind vorprogrammiert. Der Produktionsstandort Deutschland wird dadurch in seiner Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig geschädigt.

Der Entwurf enthält rechtlich bedenkliche proaktive und rückwirkende Berichtspflichten für Sender, Produzenten und Verwerter gegenüber einer unüberschaubaren Vielzahl an Mitwirkenden an Audio- und audiovisuellen Inhalten. Sie führen zu immensem bürokratischem Aufwand mit hohen Mehrkosten, die in keinem Verhältnis zu möglichen Vorteilen für diese Mitwirkenden stehen. Im Gegenteil: Wenn Kosten in Administration fließen, können sie nicht mehr in Inhalte investiert werden. Der Referentenentwurf verkennt die wirtschaftlichen Realitäten und ignoriert die erheblichen Kosten für die Rechteinhaber und Kreativwirtschaft.

ARD, ZDF und VAUNET stellen hierzu ausdrücklich klar, dass es nicht darum geht, den Status quo des deutschen Rechts zu Lasten der Kreativen einzuschränken. Benötigt werden jedoch Regelungen, die den Besonderheiten der Branche Rechnung tragen, praxistauglich sind und den Alltag der Herstellungsprozesse nicht verkennen. Solche branchenspezifischen Ausnahmen lässt die EU-Richtlinie auch ausdrücklich zu. Davon ist dringend Gebrauch zu machen.

Auch ein neuer sogenannter „Direktvergütungsanspruch“, den Kreative für lizenzierte Inhalte unmittelbar gegen Plattformen über Verwertungsgesellschaften geltend machen können, beeinträchtigt die bestehenden gesetzlichen Wertungen und die darauf aufbauenden Lizenz- und Geschäftsmodelle der Film- und Fernsehbranche, da er die Gefahr von Doppelvergütung birgt und die Rechteauswertung aushöhlt. Dieser Anspruch, den die europäische Richtlinie auch gar nicht vorsieht, sollte ersatzlos gestrichen werden.
www.ard.de
www.zdf.de
www.vau.net



Digitalradio Aktuell

BLM: Neue bundesweite Absolut-Hörfunkprogramme konnten dank Eilkompetenz des Präsidenten auf Sendung gehen
Die neuen bundesweiten Hörfunkprogramme Absolut TOP, Absolut Bella, Absolut Oldie Classics und Absolut HOT haben bereits vor der gestrigen Medienratssitzung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) eine Zulassung erhalten.

Der Präsident kündigte zuvor an, im Rahmen seiner Eilkompetenz nach Art. 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 BayMG die bundesweite Verbreitung der Programme zu genehmigen, um Nachteile für die Anbieter und die Landeszentrale zu vermeiden. Eine Befassung des Medienrats erst in seiner Sitzung am 15. Oktober 2020 wie ursprünglich geplant hätte den Sendebeginn der Hörfunkangebote zum Start des 2. bundesweiten DAB+-Multiplexes am 5. Oktober 2020 verhindert.
www.blm.de

DAB+ zum Weihnachtsgeschäft: Bundesweiter Aktionszeitraum, nationale Vermarktung, crossmediale Bewerbung
Vom 23. November bis 6. Dezember bewerben ARD, Deutschlandradio, private Programmanbieter, Hersteller und weitere Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland den digitalen Radiostandard DAB+. Die vielfältigen crossmedialen Maßnahmen werden ergänzt durch breit angelegte Werbemaßnahmen der neuen Privatsender, die vor wenigen Wochen auf der zweiten nationalen Programmplattform „On Air“ gegangen sind.

Die Freude am Radiohören und der Genuss des klaren, digitalen Klangs über DAB+ stehen bei den Marketing-Aktivitäten im Mittelpunkt. Dazu zählen:

• TV-Spots im Ersten und den Dritten Programmen
• Bundesweit ausgestrahlte Radiospots und Programmtrailer im öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunk
• Print-Anzeigen in reichweitenstarken Publikumstiteln
• bundesweite Redaktionsanzeigen in Tageszeitungen sowie in Händler-Fachpublikationen
• Umfangreiche Social-Media-Aktivitäten
• Newsletter für B2C- und B2B-Zielgruppen
• Schulungen für Mitarbeiter des Elektrohandels in knapp 1.700 Märkten sowie Regalbranding im PoS-Markendesign von DAB+

Ab November plant der Betreiber der zweiten nationalen DAB+ Plattform, Antenne Deutschland, seine erste umfassende Marketing-Kampagne. Gemeinsam mit den beteiligten Programmanbietern, darunter auch bekannte Radiomarken wie RTL, Antenne Bayern und Absolut Radio, soll die neue bundesweite Vielfalt crossmedial beworben werden. Im Zentrum der Informationsmaßnahmen steht die Botschaft „Sendersuchlauf jetzt starten“.

Für professionelle Marktteilnehmer markierte der Sendestart der zweiten nationalen DAB+ Plattform den Beginn einer neuen Ära und definiert vielfältige Möglichkeiten der Programmvermarktung. Werbetreibende erreichen ganz neue Zielgruppen und können auf den vor wenigen Wochen gestarteten Werbevermarkter ad.audio der Antenne Deutschland zugreifen, den das Unternehmen zusammen mit dem Außen- und Onlinevermarkter Ströer gegründet hat.

Steigendes Programmangebot In einem Viertel aller Haushalte steht inzwischen ein DAB+ Gerät; rund 17 Millionen DAB+ Radios sind in den Haushalten im Gebrauch, Tendenz weiter steigend. Es gibt über 270 regional unterschiedlich ausgestrahlte Programme öffentlich-rechtlicher und privater Anbieter, mehr als 70 davon erreichen Hörerinnen und Hörer exklusiv über DAB+.

Ab 21. Dezember gilt in Deutschland eine Digitalradiopflicht. Danach müssen Radios in Neuwagen der Klasse M den Empfang und die Wiedergabe von DAB+ ab Werk ermöglichen. Auch für stationäre Radiogeräte mit Display gilt künftig die Digitalradiopflicht (DAB+ oder IP), wenn sie den Sendernamen anzeigen können. Mit der Entscheidung von Bund und Ländern setzt die deutsche Legislative EU-Regelungen zur Interoperabilität beim Radio-Empfang in nationales Recht um. Die zentrale Branchen- und Informationsplattform dabplus.de unterstützt die Umsetzung der Gesetzesnovelle mit zahlreichen Kommunikationsmaßnahmen, auch unter www.dabplus.de/tkg.

Wichtige Informationen zu DAB+ bietet das Internetportal www.dabplus.de. Postleitzahlengenau zeigt die Empfangsprognose, welche Programme am jeweiligen Standort zur Verfügung stehen. Programmkarten beschreiben Stil und Inhalte der Radiosender. Umfangreiche Datenbanken zu Geräten, Herstellern und Fachhändlern erleichtern die Suche nach einem passenden Radio. Für den Handel ist das DAB+ Markendesign unter
www.dablus.de/downloads kostenlos abrufbar.

Dreimal im Jahr setzen die Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland in Aktionszeiträumen ein gemeinsames Signal für den digital-terrestrischen Radiostandard. Die Maßnahmen werden branchenübergreifend getragen, bei privaten Anbietern auch ganzjährig, z.B. in durchgängig eingesetzten Radiospots. Die gemeinsame Botschaft lautet: DAB+ ist für den Hörfunk von zentraler Bedeutung. Das gemeinsame Ziel ist es, die Nutzung digitaler Radioprogramme und die Geräteverbreitung in Haushalten und Fahrzeugen zu steigern.

Quelle: www.satellifax.de


05.10.2020 - 10.10.2020



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts

Parallel zum bundesweiten DAB+-Start: ROCK ANTENNE startet vier neue Webradios
Pünktlich zum bundesweiten Sendestart über DAB+ hat die ROCK ANTENNE ihr Webradioangebot erweitert. Neu sind folgende Streams in der ROCK ANTENNE Webradiowelt: 70ER ROCK, 90ER ROCK, MODERN ROCK und SYMPHONIC ROCK.
www.rockantenne.de

Absolut musicXL weiter (nur) im Webradio empfangbar
Absolut Radio ist seit dem heutigen Montag mit fünf Programmen national über DAB+ zu hören. Neben Absolut Relax, Absolut Hot, Absolut Bella, Absolut Oldie Classics und dem neuen Programm Absolut Top gibt es jedoch ein sechstes Format: Absolut musicXL ging aus dem alten Absolut Radio-Programm hervor und wird weiter mit einer Pop- und Rockfarbe gegen den Mainstream im Internet verbreitet.

Viele Musikfans hätten sich auch eine Rückkehr auf DAB+ gewünscht, doch Musikchef Peter Bartsch erklärte bereits vor einiger Zeit in einem Interview mit dem Magazin "Radioszene", dass sich das spezielle Format nur sehr schwer der werbetreibenden Wirtschaft verkaufen lässt. Man müsste hier viel Geld für die Entwicklung der Marke investieren. Immerhin haben Internetradiohörer weiter den Zugang zu diesem in Deutschland einmaligen Musikmix mit albumorientierter Pop- und Rock-Musik.

2021 will Absolut Radio noch zwei weitere Formate starten: Ein Talk- und ein Sportradio. Diese beiden Programme werden auch über DAB+ verbreitet werden.
www.absolutradio.de

HIT RADIO FFH startet „FFH+ WEIHNACHTEN“ und drei weitere neue Webradios
Ein Weihnachtsradio mit allen Inhalten aus dem FFH-Liveprogramm, ein Kanal mit den besten Playlisten für jede Jahreszeit und die Dekaden der 2000er und 2010er ergänzen das Webradio-Programm von FFH. Der Sender erweitert damit sein Streaming-Angebot auf insgesamt 25 verschiedene Kanäle.

Warum noch ein Weihnachts-Kanal? „Ab Mitte November wird unser Weihnachtsradio zum stärksten Web-Channel. Gleichzeitig wünschen sich sehr viele Hörer mehr Weihnachtslieder im regulären FFH-Liveprogramm“, erklärt FFH-Digitalchef Roger Hofmann. „Mit unserer FFH+ Technologie kann nun jeder Hörer selbst bestimmen, wieviel Weihnachten er im Radioprogramm von FFH möchte.“

Im vergangenen Jahr startete FFH die ersten vier „Plus“-Kanäle. Hörer können seitdem auswählen, ob sie FFH mit mehr 80ern, 90ern, Rock oder Chart-Hits hören wollen. Dabei ersetzt die Software „Simulcast Replacer“ einzelne Musiktitel im Live-Programm mit Titeln aus dem gewünschten Genre. Alle Inhalte von FFH, wie Nachrichten, Moderationen, Beiträge und Service bleiben in den FFH+ Kanälen erhalten. Die Reichweite der Kanäle mit der von FFH selbst entwickelten Technologie hat sich seit dem Start verdreifacht. Nun kommt mit FFH+ WEIHNACHTEN ein Kanal mit besonders vielen Weihnachts-Hits dazu.

Jede Jahreszeit hat ihre eigene Playlist. In den heißen Monaten gehörte FFH SUMMER FEELING zu den meist genutzten Angeboten. Jetzt bereitet die FFH-Musikredaktion den „Kuschel-Herbst“ vor. Mit Hits für gemütliche Stunden auf dem Sofa und einem Glas Tee in der Hand. Weitere Specials sollen folgen. FFH bündelt diese Playlisten im neuen Kanal FFH SEASONS.

Die 2000er Jahre haben mit dem iPod eine neue Musik- und Technik-Ära eingeleitet. Auf FFH DIE 2000ER läuft alles, was wir damals auf unserem MP3-Player hatten: Robbie Williams, Pink, die Sugarbabes oder Coldplay. In der jüngsten Dekade hatten DJs wie Felix Jaehn oder Robin Schulz ihren Auftritt. Sunrise Avenue, Taylor Swift und Ed Sheeran waren die Stars im Radio. Dieses Jahrzehnt gibt es nun nonstop auf FFH DIE 2010ER.

Die neuen Kanäle sind wie alle anderen Streams in der FFH-App, auf FFH.de, über Aggregatoren, Internet-Radios und Smartspeaker kostenlos verfügbar.
www.ffh.de

YouTube Music kommt kostenlos auf Smart Speaker
Der Musik-Streaming-Service YouTube Music ermöglicht Nutzern seines kostenlosen Angebots ab jetzt, Inhalte auf Geräten wie Lautsprechern oder Smart Speakern zu abzuspielen. Das berichtet Pressetext.com. Bislang hatten nur Premium-Kunden, die monatlich 9,99 Euro zahlen, diese Möglichkeit. Die YouTube-Mutter Google will ihren alten Streaming-Dienst Google Play Musik bald durch YouTube Music ersetzen.

Neben dem kostenlosen Übertragen auf verschiedene Geräte im Haushalt, können Nutzer von YouTube Music den Service auch besser mit dem Google Assistant bedienen. Sie können dem Smart Speaker den Namen einer Playlist nennen, woraufhin er diese abspielt. Bisher war das noch nicht möglich und der Assistant konnte nur zufällige Listen wiedergeben.

Eine weitere Neuerung auf YouTube Music sind globale Charts. In 57 verschiedenen Ländern können Anwender sehen, wer dort die jeweils am meisten gespielten Songs und Musikvideos auf YouTube sind. Der Streaming-Service zeigt außerdem die populärsten Künstler und neueste Musik-Trends an.
www.pressetext.com

"Deine & Meinung" - MDR startet bundesweit ersten Mitmach-Podcast
Mit "Deine & Meinung - Der Mitmach-Podcast" bringt der Mitteldeutsche Rundfunk den ersten Podcast auf den Markt, den das Publikum aktiv mitgestalten kann. Jede Woche können Hörer über die MDR SPUTNIK-App zu aktuellen Themen ihre Sprachnachrichten schicken, die dann Teil des Podcasts werden. Erstes großes Thema ist die Frage "Social Media abschaffen?". Darüber diskutieren am 12. Oktober u.a. Model Sara Kulka und Publizist Christopher Lauer - und anschließend alle Podcast-Nutzer.

"So etwas wie unseren Mitmach-Podcast gibt es bislang noch nicht auf dem Markt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir dieses einzigartige Projekt entwickeln konnten und jetzt mit diesem brandneuen Tool an den Start gehen, das Hörer quasi per Knopfdruck zu Programmmachenden werden lässt", sagt Dr. Katja Wildermuth, Programmdirektorin Halle.

Statt nur passiv zu konsumieren können sich die SPUTNIK-Hörerinnen und-Hörer bei "Deine & Meinung" aktiv zu gesellschaftlich relevanten Fragen einbringen und ihre Statements abgeben, und zwar einfach via Sprachnachricht in der SPUTNIK App.

"Mit diesem neuen MDR-Podcast können wir unseren Nutzerinnen und Nutzern eine tolle Innovation bieten. Gerade in der heutigen Zeit sind unsere öffentlich-rechtlichen Dialog-Angebote von immenser Bedeutung, um relevante gesellschaftliche Debatten aufzugreifen, abzubilden und voranzutreiben. Dazu eignet sich dieser Podcast in hervorragender Weise. Wir alle sind gespannt, mit welchen Meinungen und Sichtweisen sich die Hörerinnen und Hörer in Zukunft einbringen werden", so MDR-Intendantin Karola Wille.

Jeder kann direkt mit seinem Handy mitmachen, seine Meinung sagen, Fragen stellen oder von persönlichen Erfahrungen erzählen. Vor der Veröffentlichung im App-Tool "Meine Meinung" werden alle Audiokommentare von der Redaktion kuratiert. Danach kann die gesamte Community die Sprachnachricht in der App hören und später fließt sie in den Podcast ein. Das unmittelbare Feedback der Menschen ist also von Anfang an Bestandteil des Podcasts, die Nutzer sind direkt an der Entstehung des Formats beteiligt.

"Deine & Meinung" wird kontroverse Fragen zu aktuell relevanten Debatten aufgreifen und damit den gesellschaftlichen Dialog stärken. Bevor eine neue Folge startet, werden wichtige Informationen zum jeweiligen Thema mitgeteilt. Die Moderatoren ordnen die wesentlichen Fakten dazu ein und befragen relevante Gesprächspartner. Dann startet die Diskussion in der App und wenn die Debatte abgeschlossen ist, wird der Podcast auf den gängigen Plattformen veröffentlicht - bei sputnik.de und überall, wo es Podcasts gibt. Jede Woche steht ein neues Thema zur Debatte.

Der erste große Podcast, der am 12. Oktober entsteht, dreht sich um das Thema "Hetze, Fake-News, Beleidigungen - wäre es nicht besser, Social Media einfach abzuschaffen?". Dazu hat sich MDR SPUTNIK-Moderator Raimund Fichtenberger prominente Gesprächspartner ins Studio nach Halle eingeladen:

- Sara Kulka (Model, Ex-GNTM), die gerade unter Polizeischutz steht, weil sie über die Sozialen Netzwerke von einem Stalker bedroht wird - Christoph Lauer, ehemaliger Piraten- und SPD-Politiker, der findet, dass die sozialen Netzwerke die Demokratie gefährden, - die Hallenser Psychologin Dr. Annegret Wolf.

Gemeinsam diskutieren sie darüber, ob es nicht besser wäre, Instagram, Facebook und Twitter & Co. abzuschaffen, anschließend sind Podcast-Nutzer mit ihrer Meinung und ihren Erfahrungen zum Thema gefragt.

Der neue interaktive Podcast von MDR SPUTNIK ist aus dem Innovationsprogramm "MDR next" entstanden, das mutige digitale Formate und Ideen der MDR-Mitarbeiter fördert. "MDR next" ist ein zentraler Bestandteil bei der Weiterentwicklung des Mitteldeutschen Rundfunks zu einem multimedialen modernen Medienhaus. Dabei geht es neben neuen Technologien vor allem auch um die Nutzung der gesamten Kreativität in der Mitarbeiterschaft des MDR.
www.sputnik.de



Digitalradio Aktuell

Zweiter DAB+ "Bundesmux" ist auf Sendung
Gegen 06.30 Uhr wurden bundesweit die Sendeanlagen für den zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex in Betrieb genommen. Der Enseble-Name lautet "Antenne DE". Zu hören sind aktuell die Programme Absolut Bella, Absolut Hot, Absolut Oldie Classics, Absolut Top, Antenne Bayern, Rock Antenne, RTL Radio und TOGGO Radio. Weitere Programme sollen sukzessive folgen.
www.antenne-deutschland.de

NGR: Weiteres Sportradio im 2. Bundesmux?
Das Unternehmen National German Radio kümmert sich im Auftrag von Antenne Deutschland um die Belegung der letzten freien Plätze im heute gestarteten zweiten DAB+-Bundesmux. Hier gibt es jetzt Neuigkeiten: Zur Belegung der beiden letzten freien von insgesamt 16 möglichen Programmplätzen steht das Unternehmen laut eigenen Worten weiter in Kontakt mit namhaften nationalen und internationalen Interessenten. Ziel sei es hierbei, die Vielfalt und Schlagkraft des Programmbouquets weiter zu optimieren. Jetzt hat man das präzisiert: In konkreten Gesprächsstadien befänden sich derzeit ein Sport-Radio und weitere neuartige Sparten-Formate. Da auch Antenne Deutschland selbst ein Sportradio angekündigt hat, ist fraglich, ob National German Radio genau dieses meint oder es sogar noch einen weiteren Interessenten für ein solches Format gibt. Als möglicher Interessent ist aktuell auch ein Radioableger des Fernsehsenders Deluxe Music im Gespräch.

Des Weiteren gibt es eine Umbenennung: Das zunächst als Driver's Classics geplante Hörfunkprogramm von Wolffberg International Media (WIM) soll wohl aktuell unter dem Namen DPD Radio starten. DPD steht dabei für Driver’s Pop Delivery. Auf den Namen "DPD Driver's Radio" verweisen die registrierte Bild- und Wortmarke, bei der ZAK wurde die Genehmigung unter dem Namen "Driver's Radio" erteilt. Damit ist aber immer noch nicht klar, wie das Spartenprogramm, das sich offenbar an Autofahrer richten soll, letztlich on Air auftritt.
www.national-german-radio.com

Siegfried Schneider: "Bayern bei DAB+ vorne"
Der Freistaat Bayern liegt bei DAB+ im Ländervergleich vorne: Mehr als ein Drittel der über 14-Jährigen (34,5%) hat Zugang zu terrestrischem Digitalradio. Das ist eines der regionalisierten Ergebnisse aus dem Digitalisierungsbericht Audio der Medienanstalten, die die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) heute anlässlich des Starts des zweiten bundesweiten DAB+-Multiplexes veröffentlicht.

"Bayern ist Vorreiter bei DAB", sagte BLM-Präsident Siegfried Schneider bei der digitalen Startveranstaltung des Plattformbetreibers Antenne Deutschland, der bis zu 16 neue nationale Hörfunkprogramme von Bayern aus in die Republik senden wird.

"Die Aufschaltung ist ein weiterer Turbo für die Entwicklung von DAB+, das sich als wichtiger Übertragungsweg neben UKW und IP fest im Markt etabliert hat. Sie ist zudem ein Signal für die zukunftsorientierte Fortentwicklung im privaten Radiomarkt und eine Bereicherung für den Medienstandort Bayern!" Denn es hat sich nicht nur der Plattformbetreiber für den Sitz im Freistaat entschieden. Auch die Hälfte der Programme auf dem neuen bundesweiten Multiplex werden in Bayern produziert.

Dass die Bayerische Landeszentrale für neue Medien - Hand in Hand mit dem Freistaat - seit vielen Jahren Treiber und Innovator von Digitalradio ist, bestätigen auch die Bayern-Ergebnisse des Digitalisierungsberichts: Die Ausstattung mit DAB+ und IP-Radiogeräten steigt weiter und befeuert die Digitalisierung des Radioempfangs. Inklusive des Radioempfangs über

TV-Kabel und Satellit verfügt aktuell rund jeder zweite Haushalt über mindestens ein Radiogerät mit digitalem Empfang.

BLM-Präsident Siegfried Schneider ist überzeugt: "Die neue Vorgabe, dass ab Jahresende alle neuen Autoradios DAB-Empfang ermöglichen müssen und der Start des zweiten bundesweiten DAB-Multiplex werden dem terrestrischen Digitalradio nochmals einen kräftigen Schub geben."
www.blm.de



Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

BLM: Abschaffung des Umlageprivilegs für Kabel-TV zurückstellen
Siegfried Schneider, der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), fordert, die geplante Abschaffung der Umlagefähigkeit für den Kabelanschluss zurückzustellen: „Wenn es das Umlageprivileg nicht mehr gibt, werden wohl weniger Menschen klassischen Rundfunk nutzen. Das trifft dann vor allem die lokalen Fernsehsender, deren Verbreitung über das Kabel läuft.“ Für sie stelle diese Entscheidung in den schwierigen Zeiten von Corona eine zusätzliche ökonomische Bedrohung dar.

„Die täglichen Fernsehfenster der bayerischen Lokalsender im Kabel tragen in besonderem Maß zur Vielfalt bei. Diese darf nicht gefährdet werden“, so Siegfried Schneider. Vor einer Neuregelung sollten erst einmal deren Auswirkungen untersucht werden.

Dies muss aus Sicht des BLM-Präsidenten das Bundeswirtschaftsministerium sicherstellen: Es will laut einem Entwurf zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) die Umlagefähigkeit der Betriebskosten für Kabelanschlüsse streichen – eine Regelung, die mehr als 12 Millionen Mietern einen günstigen Kabelanschluss ermöglicht.
www.blm.de

M7 und Mediengruppe RTL Deutschland verlängern und erweitern Kooperationsvertrag
M7, Deutschlands führender Anbieter von TV-Entertainment für Kabel- und IP-Netze, verlängert und erweitert seine langjährige Partnerschaft mit der Mediengruppe RTL Deutschland. Der neue, mehrjährige Vertrag deckt alle Free-TV-Sender der Mediengruppe RTL ab, die M7 seinen Partnern zur Verbreitung über Kabelnetze und IPTV-Plattformen in Deutschland zur Verfügung stellen kann.

Als erster Schritt wird das BasisHD-Paket um die Free-TV-Sender RTLplus, VOXup und TOGGO plus für Kabelkunden erweitert. Die drei Neuzugänge sind zusätzlich zu den bestehenden Sendern der Mediengruppe RTL zu empfangen.

Neben den klassischen linearen Sendern umfasst das Abkommen die interaktiven Zusatzfunktionen Restart und Aufnahme in der Cloud, mit denen die Zuschauer das laufende Programm auf den Anfang zurücksetzen sowie einzelne Sendungen aufzeichnen und zum Wunschzeitpunkt ansehen können. Die Multiscreen-Funktion bringt die TV-Inhalte zuhause auf Smartphones und Tablets.

M7 wird seinen Verbreitungspartnern die neuen Free-TV-Sender der Mediengruppe RTL Deutschland im Laufe der kommenden Tage zur Verfügung stellen.

"Wir freuen uns über die langfristige Verlängerung unseres Verbreitungsvertrags mit der Mediengruppe RTL Deutschland, mit der uns eine langjährige Partnerschaft verbindet. M7 bietet damit ein vollumfängliches Rechtepaket der größten privaten TV-Veranstalter Deutschlands, die auf die bewährte und reichweitenstarke Zusammenarbeit mit M7 setzen", sagte Marco Hellberg, Geschäftsführer der Eviso Germany GmbH, dem M7 Business Partner in Deutschland.



Internet/Mobile Kommunikation

ARD/ZDF-Onlinestudie 2020: Zahl der Internetnutzer wächst um 3,5 Millionen
Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland steigt erneut an, davon profitieren vor allem mediale Angebote. Das Internet wird im Mittel jeden Tag fast 3,5 Stunden genutzt. Instagram löst Facebook als beliebtestes Netzwerk ab. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie, die im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission durchgeführt wird und seit 1997 jährlich Basisdaten zur Internetnutzung in Deutschland bereitstellt.

Auch wenn die Internetnutzung in Deutschland auf einem hohen Niveau liegt, steigt sie weiter. Aktuell nutzen 94 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren das Internet zumindest gelegentlich. Dies entspricht 66,4 Millionen der insgesamt 70,6 Millionen Personen ab 14 Jahren in Deutschland, was einen Zuwachs von 3,5 Millionen bedeutet. Vor allem die älteren Zielgruppen ab 60 Jahren tragen dazu bei.

Die Tagesreichweite des medialen Internets hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr weiter gesteigert. Mit einem Plus von 6 Prozentpunkten gibt die Hälfte der Befragten an, am Tag mindestens ein mediales Onlineangebot - das heißt Videos, Audioinhalte oder Artikel - zu nutzen. Bei den 14- bis 29-Jährigen nutzen neun von zehn Befragten das Internet täglich für mediale Angebote, was einem Plus von 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019 entspricht.

Die tägliche Zeit, die die Menschen im Internet verbringen, wird auf Basis eines Tagesablauf-Modells berechnet und liegt in diesem Jahr mit einem Plus von 11 Minuten bei 204 Minuten. 120 Minuten entfallen auf das mediale Internet (plus 21 Minuten). Insbesondere in der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen (Internetnutzung gesamt: 388 Minuten, plus 18 Minuten) hat sich die Nutzungsdauer von Online-Angeboten aus dem Bereich des medialen Internets um fast eine Stunde auf über 4 Stunden (257 Minuten, plus 50 Minuten) erhöht. Die restliche Zeit entfällt zum Beispiel auf Chatten, Spielen oder Shoppen im Internet.

65 Prozent der Befragten nutzen die Videoangebote der Fernsehsender, die über Mediatheken und bei YouTube abrufbar sind, zumindest selten, bei den Streamingdiensten sind dies 47 Prozent. Die tägliche Nutzung ist hier jedoch mit 14 Prozent doppelt so hoch wie bei den Online-Videoangeboten der TV-Sender, und die mindestens wöchentliche Nutzung hat mit 36 Prozent ein vergleichbares Niveau (40 Prozent). Nur in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen liegen Netflix und andere Streamingdienste bei der zumindest wöchentlichen Nutzung deutlich vor den TV-Inhalten in den Mediatheken oder auf YouTube. Die Werte der mittleren Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen befinden sich bei TV-Inhalten und Streamingdiensten auf ähnlichem Niveau.

Die ARD Mediathek und die ZDFmediathek verzeichnen mit jeweils plus 6 Prozentpunkten einen deutlichen Zuwachs: Mittlerweile ruft jeder Fünfte mindestens wöchentlich Bewegtbild-Inhalte von ARD (21 Prozent) und ZDF (20 Prozent) auf. Damit liegen die beiden führenden Mediatheken vor Amazon Prime Video (18 Prozent, plus 2 Prozentpunkte), aber hinter Netflix (28 Prozent, plus 6 Prozentpunkte).

Musik steht bei der Online-Audionutzung im Vordergrund. Musikstreamingdienste (von 35 Prozent mindestens wöchentlich genutzt) und Musik über YouTube (31 Prozent) stehen im Ranking der genutzten Angebote vorn. Radiosendungen live nutzen 19 Prozent mindestens einmal in der Woche, bei den Podcasts sind es 12 Prozent. Fast ein Viertel der 14- bis 29-Jährigen (24 Prozent) hört mindestens einmal in der Woche Podcasts. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 14 Prozent.

ZDF-Planungschef Dr. Florian Kumb zu den Ergebnissen der ARD/ZDF-Onlinestudie: "Internetnutzung ist nun auch für die ältere Bevölkerung der Standard. Medienangebote zeitsouverän nutzen zu können, ist weiterhin ein zentraler Wachstumstreiber. Ich freue mich, dass die öffentlich-rechtlichen Angebote von dieser Dynamik besonders stark profitieren und gegenüber Streamingdiensten das größere Nutzungspotential aufweisen. Dies bestärkt uns darin, die 2016 begonnene Digitalstrategie des ZDF mit Nachdruck weiterzuverfolgen. In der bestmöglichen Vernetzung aller Ausspielwege sehen wir den Schlüssel, um zukünftig alle Menschen in Deutschland mit den Angeboten des ZDF zu erreichen."

Benjamin Fischer, Leiter von ARD Online und des ARD Digitalboards, ordnet die aktuellen Ergebnisse so ein: "Der digitale Wandel verändert grundlegend, wie Menschen Medien nutzen. Die ARD gestaltet diesen Wandel aktiv mit. Dafür haben wir eine umfangreiche Digitaloffensive gestartet, die den Weg der Fokussierung und Stärkung der gemeinsamen ARD-Plattformen konsequent weitergeht. Wie erfolgreich dieser Weg für uns ist, zeigen jetzt die Ergebnisse: Die ARD Mediathek verbucht deutliche Zuwächse in der Nutzung. Darauf sind wir stolz - wir nehmen diesen Schwung mit für die ambitionierten nächsten Schritte, um noch mehr Menschen im Netz zu erreichen und ihnen dort ein exzellentes Nutzungserlebnis zu bieten."

Facebook wird bei der täglichen Nutzung in diesem Jahr erstmals von Instagram überholt. 15 Prozent der Bevölkerung nutzen täglich Instagram (2019: 13 Prozent), Facebook hingegen kommt nur noch auf 14 Prozent und verliert damit deutlich im Vorjahresvergleich (2019: 21 Prozent). Beim Blick auf die Nutzung innerhalb einer Woche kann Facebook (26 Prozent) seine Position vor Instagram (20 Prozent) behaupten, verliert aber auch hier (minus 5 Prozentpunkte). Die anderen Social-Media-Plattformen bleiben auf deutlich niedrigerem Niveau stabil.

Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 wurde im Rahmen der "Studienreihe Medien und ihr Publikum (MiP)" und im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission durchgeführt. Die Ergebnisse beruhen auf dem fusionierten Datensatz mit den Kerndaten der Langzeitstudie Massenkommunikation 2020. Im Jahr 2020 wurden 1.504 repräsentativ ausgewählte deutschsprachige Personen ab 14 Jahren zwischen dem 9. März und dem 27. April per Telefon-Interview (Dual-Frame-Stichprobe) befragt. Die Analysen basieren nach der Fusion mit den Daten der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation im Rahmen der "Studienreihe Medien und ihr Publikum" auf insgesamt 3.003 Fällen. Eine ausführliche Analyse der Daten ist in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift "Media Perspektiven" (Heft 9/2020) dokumentiert. Die Fachartikel sowie eine Infografik und ein Dokument mit den wichtigsten Ergebnissen sind abrufbar unter
www.ard-zdf-onlinestudie.de.

Quelle: www.satellifax.de


28.09.2020 - 03.10.2020



Digitalradio Aktuell

BR: Neue Sendeanlage für DAB+
Der Bayerische Rundfunk nimmt am 1. Oktober den neuen DAB+ Senderstandort Rotthalmünster im niederbayerischen Bäderdreieck in Betrieb. Dadurch verbessert sich der Empfang der landesweiten und regionalen DAB+ Programme in dieser Region. Verbreitet werden der landesweite Mux (Kanal 11D) und der Regionalmux Niederbayern (Kanal 7D), die Sendeleistung betrrägt je 5 kW.
www.br-online.de

Absolut Radio: Bundesweiter Start des 2. Bundesmux am 5. Oktober um 10 Uhr
Der Start des 2. DAB+-Bundesmux am 5. Oktober soll um 10 Uhr erfolgen. Diese Uhrzeit nennt zumindest Absolut Radio in seinen Noch-Web-only-Channels Absolut Bella und Absolut Oldie Classics, die dann erstmals - zusammen mit dem neuen Programm Absolut Top und dem bereits in Bayern und Hessen über DAB+ verbreiteten Absolut Hot sowie voraussichtlich vier weiteren Programmen - am kommenden Montag national und digital-terrestrisch starten sollen.
www.absolutradio.de

DAB+: Countdown zur Digitalradiopflicht im Dezember
Ab dem 21. Dezember 2020 müssen Radios in Neuwagen den Empfang und die Wiedergabe von digital-terrestrischem Radio, also DAB+, ermöglichen. Auch für stationäre Radiogeräte mit Display gilt künftig die Digitalradiopflicht (DAB+ oder IP), wenn sie den Sendernamen anzeigen können. Mit der Entscheidung von Bund und Ländern setzt die deutsche Legislative EU-Regelungen zur Interoperabilität beim Radio-Empfang in nationales Recht um.

Die zentrale Branchen- und Informationsplattform dabplus.de unterstützt die Umsetzung der Gesetzesnovelle mit zahlreichen Kommunikationsmaßnahmen, auch unter www.dabplus.de/tkg:

• Ein Countdown auf der Startseite zeigt die verbleibende Zeit bis die Regel in Kraft tritt und steht als sichtbares Zeichen für die nächste Stufe bei der Digitalisierung des Rundfunks

• Die Sonderseite www.dabplus.de/tkg erweitert das Angebot um FAQs zur Digitalradiopflicht (DAB+ und IP). Verbraucher, aber auch der Handel und die Hersteller erhalten hier wesentliche Informationen zur Umstellung des Geräteangebots im Dezember

• Speziell für professionelle Marktteilnehmer hält der B2B-Bereich unter www.dabplus.de/downloads ein Informationsblatt zur Einführung der Digitalradiopflicht (DAB+ und IP) vor. Weiterhin verfügbar sind kostenlose Downloads zur DAB+ Vermarktung für Hersteller und Handel sowie DAB+ Radiospots für Programmanbieter

• Mit Newslettern und Kampagnen in Social Media Kanälen wird die Öffentlichkeit kontinuierlich über die bevorstehende Gesetzesänderung informiert und für die digitale Migration sensibilisiert

Mehrere EU-Länder, darunter Frankreich, Großbritannien und Italien, haben bereits Vorschriften zur Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht erlassen:

• In Frankreich ist seit Anfang 2019 eine DAB+ Vermarktungspflicht in Kraft, nach dem die Modernisierung des Empfängerparks in drei Phasen erfolgt. Das Parlament berät derzeit über eine dezidierte Vorschrift für serienmäßiges DAB+ in Neuwagen

• In Großbritannien müssen Radios in Personenkraftwagen ab 2021 verpflichtend ab Werk mit DAB+ ausgestattet sein

• In Italien müssen sowohl Radios in Neuwagen als auch andere handelsübliche Radiogeräte bereits seit 2020 DAB+ empfangen

In anderen EU-Mitgliedsländern, darunter in Belgien, Dänemark, Griechenland, Malta, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, Spanien und der Tschechischen Republikstehen entsprechende Gesetzesinitiativen vor der Verabschiedung.

Patrick Hannon, Präsident von WorldDAB: „Die EU-weite DAB+ Pflicht für Radios in Neuwagen treibt die Verbreitung von DAB+ in ganz Europa voran, unabhängig davon, ob es sich dabei um bereits etablierte Märkte oder solche in einer entwicklungstechnischen Frühphase handelt. Wir fordern die Länder, die den EECC noch nicht umgesetzt haben, nachdrücklich auf, unmittelbar zu handeln und dafür zu sorgen, dass Autofahrer in allen EU-Mitgliedstaaten von den Vorteilen des digitalen Radios profitieren können – von einer größeren Programmauswahl, besserem Klang und umfangreichen Zusatzdiensten.“

In Deutschland sind mehr als 260 unterschiedliche regionale und überregionale Programme über DAB+ verfügbar, davon über 65 „DAB+ only“. Die Abdeckung des Gesamtnetzes erreicht bundesweit 98 Prozent der Fläche; die Autobahnen sind nahezu vollversorgt. Es gibt eine breite Modellauswahl von über 500 DAB+ Radiogeräten für jede Hörsituation: unterwegs im Auto oder beim Camping, für zu Hause, das Bad, die Küche und das Wohnzimmer.



Consumer Electronics/IT

Zunehmend vernetzt: Smarte Produkte wachsen weiter
Die vergangenen Monate haben besonders deutlich gemacht, wie sehr die Vernetzung – und die Abhängigkeit von ihr – fortgeschritten ist: Homeoffice und Homeschooling, Online-Shopping und Video-Streaming, Nachrichten-Updates, Video-Konferenzen oder einfach nur mal wieder Freunde und Familie trotz Kontaktbeschränkungen per Video-Chat sprechen – all das wäre ohne Internet nicht möglich gewesen. Tatsächlich sind die Haushalte in Deutschland inzwischen umfassend vernetzt und verfügen in der Regel über eine Reihe von Geräten mit Online-Anbindung. Das ergab eine in diesem Sommer durchgeführte Studie* der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

„Neben den Studienergebnissen zeigt auch die aktuelle Marktentwicklung die steigende Bedeutung der Vernetzung“, erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu. „Für 2020 erwarten wir ein Umsatzvolumen von knapp 22 Milliarden Euro mit vernetzbaren Consumer Electronics-Produkten, ein Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verglichen mit dem Jahr 2017 bedeutet dies sogar eine Steigerung um 16 Prozent.“

Spitzenreiter bei den Online-Produkten ist das Smartphone. 91 Prozent der Befragten gaben bei der Studie an, dass sie über eines verfügen. Damit hat das Smartphone den PC inzwischen vom Spitzenplatz bei den Online-Produkten im Haushalt verdrängt. Bei den 16- bis 39-Jährigen liegt der Anteil der Smartphone-Nutzer sogar bei 96 Prozent. Doch auch ein PC – ob als Tower, Desktop oder Notebook – ist weiterhin stark verbreitet: 86 Prozent der Befragten gaben an, dass in ihrem Haushalt ein Computer vorhanden ist. Auch hier gibt es wieder Unterschiede bei den Altersgruppen. Die über 60-Jährigen verzeichnen mit 93 Prozent eine deutlich höhere Haushaltsausstattung als die Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen mit 82 Prozent. Diese Altersgruppe ist wiederum eher ein Freund des Tablet-PCs, 61 Prozent der 16- bis 39-Jährigen haben ein solches Gerät in ihrem Haushalt. Bei den über 60-Jährigen liegt dieser Anteil bei nur 48 Prozent, während ein Tablet-PC über alle Altersgruppen hinweg betrachtet in 55 Prozent der Haushalte vorhanden ist.

Der Fernseher ist inzwischen bei der Mehrheit (55 Prozent) der Befragten für Internetdienste gerüstet, also ein sogenannter Smart-TV. Altersabhängige Unterschiede sind aber auch hier zu erkennen: 61 Prozent der 16- bis 39-Jährigen haben einen smarten Fernseher, bei den über 60-Jährigen nur 47 Prozent. Insgesamt verzeichnen die smarten Fernseher das größte Wachstum innerhalb der Kategorie der Online-Produkte. 2018 betrug ihr Anteil in den Haushalten 46 Prozent, 2019 wurde erstmals die knappe Mehrheit von 51 Prozent erzielt und nun die deutlichen 55 Prozent.

Genutzt wird die Online-Fähigkeit des TV-Geräts am häufigsten (55 Prozent) zum Abrufen von kostenpflichtigen Streamingdiensten, dahinter folgt die Nutzung von in der Regel kostenfreien Mediatheken der TV-Sender (34 Prozent) und Videoportalen (33 Prozent) wie zum Beispiel YouTube. Die Bereitschaft für Streamingdienste zu bezahlen, ist besonders bei den jüngeren Befragten ausgeprägt. Bei den 16- bis 39-Jährigen gaben fast vier von fünf (79 Prozent) der Smart-TV-Besitzer an, kostenpflichtige Dienste zu nutzen.

In der gfu Studie zeigt sich auch, dass Smart-TVs das Fernsehverhalten verändern: So gaben 50 Prozent der Smart-TV-Besitzer an, dass sie häufiger Sendungen schauen, die nicht von Werbung unterbrochen werden. Auch sogenanntes „Binge-Watching“, also das Anschauen von mehreren Folgen einer Serie hintereinander, wird durch Smart-TVs immer beliebter: 44 Prozent der befragten Smart-TV-Besitzer starten regelmäßig zum Serienmarathon. Besonders ausgeprägte „Serien-Junkies“ gibt es dabei in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen Smart-TV-Besitzer, hier bekennen sich fast zwei Drittel (65 Prozent) zum „Binge-Watching“. Ebenfalls erkennbar ist der Trend, dass die Smart-TV-Besitzer immer häufiger selbst bestimmen, wann etwas geschaut wird: bereits 40 Prozent von ihnen schauen unabhängig von festen Sendezeiten, bei den Jüngeren (16- bis 39-Jährige) liegt der Anteil bereits bei 51 Prozent.
www.gfu.de



Digitalradio Aktuell

Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
SWR startet 5G Broadcast-Projekt in Baden-Württemberg Der Südwestrundfunk (SWR) erforscht gemeinsam mit Partnern aus der Automobil- und Telekommunikationsindustrie innovative Übertragungstechniken, um Nutzern während der Autofahrt Zugang zu Medieninhalten zu ermöglichen.

Die nächste Generation mobiler Kommunikationstechnologie 5G verspricht vielfältige neue Anwendungen. Dies gilt auch für den Bereich Medien und Unterhaltung, sowohl für die Produktion neuer Formen von Inhalten, als auch bei der Verbreitung von linearen Radio- und TV-Programmen und nichtlinearen Formaten wie zum Beispiel Mediatheken oder Podcasts, auf Smartphones, Tablets und in Fahrzeugen. Zukünftige autonome Fahrzeuge nehmen dabei als neuer Anwendungsfall eine besonders wichtige Rolle ein.

Rundfunk, Automobil- und Telekommunikationsindustrie haben ein gemeinsames Interesse daran, den Nutzern während der Autofahrt den Zugang zu attraktiven Medieninhalten zu ermöglichen. Die Kombination von linearen und nichtlinearen Inhalten auf dem integrierten Infotainment-System heutiger Fahrzeuge ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Die Position bzw. Route des Fahrzeugs, inklusive der erwarteten Dauer der Fahrt kann zukünftig für die Generierung von Empfehlungen von Medieninhalten herangezogen werden und somit einen zusätzlichen Mehrwert für die mobile Mediennutzung bieten.

Vor diesem Hintergrund hat am 14.09.2020 ein Konsortium bestehend aus DFMG Deutsche Funkturm GmbH, KATHREIN Broadcast GmbH, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Südwestrundfunk, Technische Universität Braunschweig - Institut für Nachrichtentechnik und Telekom Deutschland GmbH einen Kooperationsvertrag für ein zweijähriges Projekt unterzeichnet. Start des Projekts ist der 1. Oktober 2020.

Ziele des Projekts sind:

- Nachweis der Tauglichkeit von 5G Broadcast zur Versorgung mit linearen Inhalten für die mobile Nutzung im Fahrzeug. - Kombination von zwei Hochleistungssendern an den Rundfunksenderstandorten in Stuttgart und Heilbronn und Kleinleistungssendern an einigen Mobilfunkstandorten als Gleichwellennetz zur Verbreitung linearer Rundfunkinhalte mittels 5G Broadcast. Die Übertragung soll im TV-Kanal 40 erfolgen. - Integration von linearen und nichtlinearen Rundfunkinhalten auf dem fahrzeugeigenen Infotainment-System. Dies erfordert die Anpassung relevanter Schnittstellen und die Entwicklung einer entsprechenden App. - Realisierung eines auf geo-referenzierten Empfehlungen basierenden Mediendienstes ("Travelguide"). - Durchführung von Messfahrten, um die Verfügbarkeit hinsichtlich geographischer Reichweite und Qualität der angebotenen Dienste zu untersuchen.
www.swr.de



Medien International

Hitradio Namibia mit großen Zukunftsplänen
Der bisherige Betreiber von Hitradio Namibia, Wilfried Hähner, hat die Leitung des Senders nach mehr als acht Jahren abgegeben. Er will dem einzigen deutschsprachigen Privatsender im Südwesten Afrikas aber als Moderator erhalten bleiben. Neue Eigentümer sind Sybille Moldzio, die früher bereits beim Deutschen Hörfunkprogramm der NBC und bei Hitradio Namibia gearbeitet hat, Kai-Uwe Schonecke und Björn Eichhoff. Zum Moderatorenteam gehört auch Jochen Berends, früher in Diensten des DHFP der NBC.

Das neue Team strebt an, die Inhalte, die "on air" zu hören sind, auszubauen. Dazu wird eine Erweiterung des UKW-Sendernetzes angestrebt. Derzeit kann Hitradio Namibia in Windhoek und weit darüber hinaus auf 99,5 MHz empfangen werden. Dazu kommen die Frequenzen 97,5 MHz für Swakopmund und Walfischbucht sowie für Lüderitz, 90,0 MHz für Otjiwarongo, 90,4 MHz für Tsumeb und 101,1 MHz für Oshakati und Umgebung.Dazu kann der Sender via Internet und über Satellit gehört werden.
www.hitradio.com.na



Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

Mediengruppe RTL weitet Angebot von Free- und Pay-TV-Programmen im Netz von Tele Columbus aus
Die Mediengruppe RTL Deutschland treibt die Verbreitung ihrer Free- und Pay-TV-Angebote voran und baut auch ihre HD-Reichweite kontinuierlich aus. Im Zuge einer Kooperationsvereinbarung zur Programmeinspeisung mit der Tele Columbus AG sind ab sofort die Sender VOXup (HD/SD), RTLplus (HD/SD) TOGGO Plus (HD/SD) sowie die Pay-TV-Kanäle RTL Crime HD, RTL Living (SD) und GEO Television HD über die Netze der Tele Columbus Gruppe mit ihrer Marke PÝUR verfügbar. Mit RTL UHD wird auch erstmalig ein ultrahochauflösendes Programm in das Zentralnetz von Tele Columbus eingespeist und für PÝUR Kunden mit gebuchtem HD-Paket zu empfangen sein.

Im Rahmen einer umfassenden Kooperationsvereinbarung haben die Mediengruppe RTL Deutschland und die Tele Columbus AG eine neue vertragliche Grundlage für die Verbreitung und Nutzung sämtlicher Fernsehprogramme der Mediengruppe RTL in den Netzen der Tele Columbus Gruppe geschaffen. Die getroffene Übereinkunft sichert langfristig die bundesweite Verbreitung aller linearen Programme in allen verfügbaren Auflösungen im Gesamtnetz der Tele Columbus Gruppe und schafft zugleich die Grundlage für eine interaktive Nutzung von Inhalten der Mediengruppe RTL auf der digitalen TV-Plattform von Tele Columbus.

Die zusätzlichen Free-TV HD-Programme werden für alle PÝUR Bestands- und Neukunden in den entsprechenden Free-TV HD-Paketen freigeschaltet. Die neuen Pay-TV-Sender sind künftig in den aktuell vermarkteten Pay-TV-Paketen sowie in vielen Bestandskundenpaketen nutzbar.

Oliver Schablitzki, Executive Vice President Multichannel bei der Mediengruppe RTL Deutschland: „Unser breit aufgestelltes Multichannel-Angebot erfreut sich wachsender Beliebtheit. Mit Highlights aus dem breiten Programmportfolio der Mediengruppe RTL bieten unsere Pay-TV-Programme RTL Living, das „Home of Jamie Oliver“ in Deutschland, sowie RTL Crime und GEO Television Genrefans einzigartige Deutschland-Premieren. Und unsere Free-TV-Sender NITRO, RTLplus sowie VOXup feiern nicht nur in ihren jeweiligen Kernzielgruppen regelmäßig Erfolge, sie tragen gemeinsam auch signifikant zur Gesamtreichweite der Mediengruppe RTL Deutschland bei. Wir sind sicher, dass wir mit der Verbreitung über einen der führenden Glasfasernetzbetreiber Deutschlands künftig viele neue Zuschauer für das starke Programm unserer Sender begeistern werden.“

Stefan Riedel, Chief Consumer Officer der Tele Columbus AG: „Mit der neuen Vereinbarung haben wir einen intensiven Verhandlungsprozess über die Bedingungen der Programmeinspeisung abgeschlossen. Wir freuen uns, unseren Kunden durch die Zusammenarbeit mit der Mediengruppe RTL nun ein noch größeres Programmangebot unterbreiten und auch erstmalig einen Sender in UHD-Qualität in unser Zentralnetz einspeisen zu können. Durch die Möglichkeit, neue und vielfältige Inhalte in unserem Netz und gleichzeitig multimediale Zusatzangebote zur Verfügung zu stellen, können wir das interaktive Angebot für unsere Kunden weiter optimieren.“
www.mediengruppe-rtl.de
www.pyur.de



TV und Radio Aktuell

US-Wahl 2020: Die Sendungen im Ersten und in der ARD-Mediathek
Donald Trump oder Joe Biden - am 3. November 2020 findet die Wahl des US-Präsidenten statt. Die Kandidaten, der Wahlkampf und die Entscheidung stehen im Mittelpunkt eines Themenschwerpunkts mit Reportagen, Dokus und Live-Sendungen.

Donnerstag, 15. Oktober, 2:30 Uhr Weltspiegel extra: Das TV-Duell (NDR) Trump gegen Biden - Florida

Fernsehduelle in den USA können Wahlen entscheiden, darüber sind sich die Experten einig. Ein Rede-Duell in einer Länge von 90 Minuten live zur besten Sendezeit ist für viele Wählerinnen und Wähler seit Jahrzehnten ausschlaggebend für ihre Wahlentscheidung. ARD-Korrespondent Stefan Niemann moderiert aus dem Studio in Washington und ordnet das TV-Duell ein. Im Livestream und im Anschluss in der ARD-Mediathek

Donnerstag, 22. Oktober, 2:40 Uhr Weltspiegel extra: Das TV-Duell (NDR) Trump gegen Biden - Tennessee

Es sind vor allem die Unentschlossenen, um die Präsident Trump und sein Herausforderer Joe Biden im dritten TV-Duell kämpfen werden. In der 90-minütigen Live-Sendung haben die beiden ein letztes Mal die Möglichkeit, sich vor großem Publikum zu präsentieren und für sich und ihr Programm zu werben. ARD-Korrespondent Stefan Niemann moderiert aus dem Studio in Washington und ordnet mit Experten das letzte Rede-Duell der beiden Spitzenpolitiker im Präsidentschaftswahlkampf ein. Im Livestream und im Anschluss in der ARD-Mediathek

Montag, 26. Oktober, 22:50 Uhr Im Wahn - Trump und die Amerikanische Katastrophe (NDR) Film von Stephan Lamby und Klaus Brinkbäumer

Die USA erleben eine mehrfache Katastrophe: Kein anderes Land der Erde ist so stark von der Corona-Pandemie betroffen, der Einbruch der Wirtschaft ist dramatisch, der Anstieg der Arbeitslosigkeit ebenfalls. Und das mitten im Wahljahr, in dem der Präsident vehement um seine Wiederwahl kämpft. Die beiden preisgekrönten Autoren Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby haben Donald Trump und den dramatischen Wahlkampf seit Juni 2019 aus der Nähe beobachtet. Sie haben mit zahlreichen Anhängern und Kritikern des Präsidenten gesprochen, darunter Trump-Berater Sebastian Gorka, der ehemalige Kommunikationschef des Weißen Hauses Anthony Scaramucci, die Harvard-Historikerin Jill Lepore, CNN-Reporter Jim Acosta, Susan Glasser von The New Yorker, Blogger Judd Legum und Bundesaußenminister Heiko Maas. Online first ab 18:00 Uhr am Sendetag

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 22:50 Uhr Trump und das FBI - Eine amerikanische Affäre (SWR) Film von David Carr-Brown und Fabrizio Calvi

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit im Januar 2017 hat Präsident Donald Trump dem FBI, der mächtigsten Sicherheitsbehörde der USA, den Kampf angesagt. Trump ist davon überzeugt, dass das FBI hinter Verschwörungstheorien gegen ihn stehe, eine beispiellose "Hexenjagd" organisiere und nur darauf aus sei, seinen Erfolg als Präsidenten zu sabotieren. Der Film beleuchtet die Kulissen des Konflikts zwischen Trump und FBI. Erzählt wird vor allem aus der Perspektive ehemaliger FBI Agenten, die den Geschäftsmann Trump in den 80er und 90er Jahren zwar ins Visier nehmen, ihn aber gewähren lassen. Namhafte amerikanische Journalisten sprechen über ihre umfangreichen Recherchen, Experten beleuchten darüber hinaus das blinde Vertrauen in die "checks and balances" der amerikanischen Demokratie und das Außerkraftsetzen der Kontrollmechanismen während Trumps Amtszeit. Online first ab 26. Oktober 2020, 22:50 Uhr

Samstag, 31. Oktober, 23:55 Uhr Die lange Nacht zur US-Wahl (NDR) Moderation: Andreas Cichowicz und Ellen Ehni Gespräche, Reportagen und Dokumentationen über Amerika

Was wurde aus dem Plan Donald Trumps, Amerika "great again" zu machen? War wirklich alles falsch, was er gemacht hat? Was will sein Herausforderer Joe Biden? "Die lange Nacht zur US-Wahl" seziert in Gesprächen und Reportagen die "wunden Punkte" der USA: Rassismus, Bildung, Waffen, Wirtschaft und die Corona-Pandemie mit ihren dramatischen Folgen. WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni und NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz liefern mit Interviews Hintergrundwissen zur Wahl. Reportagen und Dokumentationen runden die Nacht ab. Fünf Stunden USA XXL sozusagen: Ein differenziertes Bild des Landes, aber auch der Träume und Sorgen der Menschen, die jetzt die Wahl haben. Zu Gast in der Sendung ist unter anderem "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni, der bei Trumps Wahlerfolg 2016 Korrespondent in Washington war. Im Livestream und im Anschluss in der ARD-Mediathek

Montag, 2. November 20:15 Uhr Trump, meine amerikanische Familie und ich (NDR) Ingo Zamperoni unterwegs in einem zerrissenen Land Film von Ingo Zamperoni und Birgit Wärnke

Ingo Zamperoni kennt die USA wie nur wenige, nicht nur, weil er schon als Student prägende Jahre hier verbrachte und später als US-Korrespondent über die Amerikaner berichtete. Der Moderator der ARD-"Tagesthemen" ist mit der Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet und hat eine große Verwandtschaft in den Staaten. Und die ist ebenso gespalten über den konservativen Präsidenten Donald Trump wie das ganze Land. Schwiegervater Paul hat den umstrittenen Republikaner ins Weiße Haus gewählt. Darüber ist Zamperonis Frau Jiffer ähnlich entsetzt wie ihre Mutter Lynn. Ingo Zamperoni möchte kurz vor der Präsidentschaftswahl herausfinden, warum nicht nur seine Schwiegerfamilie, sondern das ganze Land so zerrissen ist. Zamperoni begibt sich auf eine familiäre-politische Spurensuche. Die Dokumentation von Ingo Zamperoni und Co-Autorin Birgit Wärnke ist eine liebevolle Auseinandersetzung mit den USA und den US-Amerikanern. Online first ab 30. Oktober 2020

22:50 Uhr Die Story im Ersten Der Anti-Trump - Wie Joe Biden die Wahl gewinnen will (NDR) Film von Claudia Buckenmaier und Stefan Niemann

Joe Biden präsentiert sich als Gegenentwurf zum polarisierenden und provozierenden Präsidenten: als Anti-Trump. Die Stimme der Vernunft, Mann der Mitte, klug und kompromissbereit, patriotisch und prinzipientreu, ein empathischer Landesvater. Keine Twitter-Exzesse, keine Beleidigungen, keine Lügen. Die Corona-Epidemie zwang ihn, seinen Wahlkampf weitgehend aus dem Keller seines Hauses in Delaware zu führen. Mal besonnen, mal angriffslustig. Es ist auch ein Gegenentwurf zum lauten Wahlkampf von Donald Trump. Aber wird das reichen, um den aggressiven und mit allen Mitteln um seine Macht kämpfenden Präsidenten zu schlagen? Sieg durch Understatement? Online first ab 27. Oktober 2020

Dienstag, 3. November, 22:50 Uhr Amerika wählt - wer wird der nächste Präsident? (NDR) Moderation: Andreas Cichowicz

Es geht um das mächtigste Amt der Welt - das Amt des US-Präsidenten! Keine andere Funktion vereint so viel politischen Einfluss auf eine Person. In den vergangenen vier Jahren hat Donald Trump vom Weißen Haus aus regiert. Nach seinem Wahlsieg 2016 hatten viele Beobachter gehofft, dass seine "America first"-Strategie im politischen Alltag untergehen würde. Aber diese Expertinnen und Experten haben sich geirrt. Der ehemalige Immobilien-Unternehmer ist seiner politischen Linie treu geblieben, sucht über permanente Konfrontationen unter anderemn mit China, Russland und der Europäischen Union seinen politischen Erfolg.

Am Ende, so Trumps Dogma, müssen die USA immer gewinnen, alle anderen sind für ihn "Verlierer". Und so sind die USA nach vier Jahren Trump gespalten wie nie. Es tobt ein Kulturkampf, der inzwischen den Bevölkerungsgruppen selbst ein Nebeneinander kaum noch möglich macht. Sein Herausforderer Joe Biden dagegen will "das Land wieder vereinen", wie er immer wieder äußert. Er will die von Trump geschlagenen "Wunden" heilen. In Umfragen lag er in den vergangenen Monaten stets vorn, aber Trump holt derzeit auf. Moderator Andreas Cichowicz führt mit Expertinnen und Experten im Studio durch die Live-Sendung. Das ARD-Wahlteam um Jörg Schönenborn präsentiert die Ergebnisse aus den einzelnen Bundesstaaten und ordnet diese Zahlen ein. Die ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten berichten live von vielen Orten in den USA, um in Gesprächen mit den Menschen und in Reportagen die Beweggründe für die Wahlentscheidung deutlich zu machen. Im Livestream und im Anschluss in der ARD-Mediathek

Mittwoch, 4. November 20:15 Uhr Brennpunkt: Amerika hat gewählt (NDR) Moderation: Andreas Cichowicz

Am Tag nach der Präsidentenwahl berichtet Das Erste über die Ergebnisse der Wahl, die Folgen für die Politik in den USA und darüber hinaus. Wir fassen die Wahlnacht und die Reaktionen zusammen. Dazu schalten wir zu den ARD-Korrespondenten und zu Experten, um das Wahlergebnis einzuordnen. Die Sendung wird live aus dem ARD-Studio in Washington gesendet.Im Livestream und im Anschluss in der ARD-Mediathek

21:00 Uhr maischberger. US-Wahl 2020 (WDR)

www.ard.de

Quelle: www.satellifax.de


21.09.2020 - 26.09.2020



Sat Kompakt

Manisa Medya TV neu auf Türksat
Manisa Medya TV wurde neu und unverschlüsselt auf Türksat 42° Ost aufgeschaltet. Gesendet wird auf der Frequenz 12.685 GHz vertikal (SR 30.000, FEC 2/3).

BBNTürk testet auf Türksat
Unverschlüsselte Testsendungen von BBNTürk können derzeit auf Türksat 42° Ost, 12.729 GHz vertikal (SR 30.000, FEC 2/3) beobachtet werden.



Digitalradio Aktuell

Alpin FM startet auf DAB+
Eigentlich sollte Alpin FM schon im Januar auf Sendung gehen. Testsendungen konnten im Internet bereits Ende vergangenen Jahres beobachtet werden. Mittlerweile hat der Sender auf seiner Webseite
www.alpin.fm einen Livestream eingerichtet. Im Oktober soll der reguläre Sendebetrieb aufgenommen.

"Nach mehreren Verzögerungen, ist es nun so weit. Alpin FM startet im Oktober im Voralpenmux auf Kanal 7A. Den genauen Sendestart teilen wir Euch in Kürze mit", so der Sender auf seiner Webseite. Geboten werden sollen Hits und Klassiker aus Bayern und Österreich sowie ausgewählte Songs aus Italien und der Schweiz.

Neue Senderstandorte für DAB+-Voralpenmux
Das Voralpenland erhält noch im September zwei weitere Sendeanlagen und damit einen erheblichen Zuwachs an Reichweite für das digitale Radio DAB+ in Bayern. Mit der Aufschaltung der Standorte Untersberg (Sendeleistung 5 kW) und Hochberg (10 kW) umfasst das Sendegebiet nun sechs Standorte im Kanal 7A. Damit wird vor allem in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land der DAB+-Empfang maßgeblich verbessert bzw. erstmalig möglich. Netzbetreiber des Regionalnetzes ist die Bayern Digital Radio GmbH.

Insgesamt profitieren im Versorgungszielgebiet Oberland und Südostoberbayern ca. 1,21 Mio. Einwohner von dem neuen Regionalnetz. Für ca. 1 Mio. Einwohner reicht zum Empfang der DAB+-Programme eine Zimmerantenne. Die Abdeckung im mobilen Bereich liegt im Versorgungsgebiet bei ca. 93%. Im Regionalnetz Voralpenland werden aktuell die Programme von Bayernwelle SüdOst, Radio Alpenwelle, Radio Arabella Kult, Radio BUH, Radio Charivari Rosenheim, Radio Galaxy Rosenheim und Radio Oberland ausgestrahlt. Weitere Stationen wie das neue Programm Alpin FM und Radio ISW sind für dieses Netz bereits von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien lizenziert und sollen bis Ende 2020 über DAB+ aufgeschaltet werden. Damit werden dann alle UKW-Programme in Bayern auch über DAB+ verfügbar sein.
www.bayerndigitalradio.de

Rock Antenne verlässt regionale DAB+-Multiplexe
Ab Oktober sendet die Rock Antenne im zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex. Im Gegenzug will sich der Sender sukzessive aus den regionalen Multiplexen außerhalb Bayerns zurückziehen. Derzeit ist die Rock Antenne neben dem Freistaat auch in Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg sowie in Hessen über DAB+ zu empfangen.

Die Rock Antenne gewinnt somit zahlreiche potenzielle neue Hörer. Im Gegenzug verliert der Veranstalter aber zahlreiche Hörer, da die Verbreitungsgebiete der genannten regionalen Multiplexe nicht mit dem zweiten "Bundesmux" deckungsgleich sind.

Beispiel Hessen: Hier wird regional von den Standorten Biedenkopf und Hoher Meißner in Nordhessen sowie Hardberg in Südhessen gesendet, die im neuen nationalen Multiplex vorerst nicht vorgesehen sind. Dafür sendet der zweite "Bundesmux" von den Standorten Gelnhausen (Schnepfenkopf) und Gießen (Dünsberg), die in den hessischen Regionalensembles nicht zum Einsatz kommen.
www.rockantenne.de

Offiziell: Zweiter DAB+-"Bundesmux" startet am 5. Oktober
Mit vier eigenen Programmen startet Antenne Deutschland am 5. Oktober auf der einzigen rein privaten nationalen DAB+ Plattform, dem 2. DAB+ Bundesmux: Absolut Bella, Absolut HOT, Absolut Oldie Classics sowie Absolut TOP, einem komplett neuen Programm.

„Auf dem Erfolg der Absolut Radio-Marken aufbauend freuen wir uns, neben drei schon bekannten und erfolgreichen Formaten ein brandneues Programm zu präsentieren. Wir sind überzeugt, dass dies Hörer wie werbetreibende Kunden gleichermaßen begeistern wird. Wir wollen den nächsten Schritt gehen und mit unseren Programmen über bundesweites DAB+ ein noch größeres Publikum erreichen.“, so Geschäftsführer Joe Pawlas.

Die Programmfarben der neu gestalteten Sender, die gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Radio&Success und dem Producer Jörg Kremer entwickelt wurden, beschreibt Programmleiterin Claudia Dinges wie folgt:

- Absolut HOT: Brandaktuelle Hot-Hits aus Europa und den USA – heute schon via DAB+ ein beliebtes Format mit neuem Update.
- Absolut TOP: Die Hits des neuen Jahrtausends – ein einzigartiges Format mit urbanem Sound.
- Absolut Bella: Musik, die von Herzen kommt – ein melodisches Format, das anregt, aber nicht aufregt, eben "bella Musik" für erwachsene Hörer.
- Absolut Oldie Classics: Die Giganten der 70er und 80er – war gut, bleibt gut. Guter Sound und eben echte Classic Hits.

„Ich freue mich sehr und bin stolz auf diesen fantastischen Mix. Großer Dank gilt meinem Team, das in den vergangenen Wochen unermüdlich durchgearbeitet hat.“, so Dinges.

„Mit einem neuen Sound und neuer Verpackung wollen wir die ersten vier eigenen Programme starten. Die Jinglepakete wurden hierfür in Holland und Großbritannien produziert. Final adjustiert werden die Programme nach unserem Umzug in die neuen Studios und Redaktionsräume dann mit mehr Platz und deutlich größerer Mannschaft.“, so Geschäftsführer Willi Schreiner. Gesendet wird übergangsweise ab dem 5. Oktober aus dem Funkhaus Regensburg, bis das brandneue Antenne Deutschland-Sendezentrum im Business Park Garching bezugsfertig ist.

„Wir arbeiten unter Hochdruck am neuen Sendezentrum und planen, Anfang 2021 die neuen Studios in Garching einzuweihen, um dann von dort 24/7 unser Programm in die gesamte Republik zu senden. Die Studiotechnik wird von unserem langjährigen, verlässlichen Partner, der Firma NexCast geliefert und eingebaut.“, so Gerd Penninger, verantwortlich für die Studioplanung.

„Uns ist bewusst, was für ein Kraftakt ein bundesweiter Sendestart schon zu „normalen“ Zeiten für alle Beteiligten darstellt. Im Namen von Antenne Deutschland danken wir allen Mitwirkenden, die ihren Anteil dazu beitragen, dass wir in einem Jahr wie diesem den Sendebetrieb aufnehmen können. Wir freuen uns, die Audiolandschaft in Deutschland maßgeblich mitzugestalten.“, so Geschäftsführer Joe Pawlas stellvertretend für die gesamte Geschäftsführung.

Zusätzlich zu den vier Absolut-Programmen beabsichtigt Antenne Deutschland die Produktion und Verbreitung von zwei weiteren Programmen über die Plattform des 2. Bundesmux. Als Programme von Drittanbietern stehen folgende acht Angebote fest, von denen einige bereits am 5. Oktober über die Plattform verbreitet werden:

- ANTENNE BAYERN – Deutschlands meist gehörtes Privatradio
- Drivers Classics von WIM
- Ein zweites Programmformat der ENERGY Gruppe in Deutschland
- JOKE FM – Comedy und Hits
- PROFI Radio – das innovative Spartenprogramm für Hand- und Heimwerker
- RTL Radio – Deutschlands Hit-Radio
- ROCK ANTENNE – Der beste Rock nonstop für Deutschland!
- TOGGO Radio – Das neue Kinder- und Familienradio von SUPER RTL


www.antenne-deutschland.de



Medien International

Österreich: ORS präsentiert erfolgreichen Testbetrieb für 5G Broadcast
Anlässlich der Österreichischen Medientage (23./24. September) wird der neue Übertragungsstandard 5G Broadcast, das digitale Antennenfernsehen im 5G-Zeitalter, der Öffentlichkeit präsentiert. Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) ist maßgeblich an der Entwicklung beteiligt und führt gerade einen groß angelegten Testbetrieb in Wien durch.

Mit dem neuen Übertragungsstandard können lineare Rundfunkinhalte direkt auf mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets verbreitet werden - ganz ohne SIM-Karte. Im Rahmen der Österreichischen Medientage wird die direkte Übertragung von linearem Fernsehen auf mobile Endgeräte nun offiziell im Rahmen einer Live-Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weiters wird unter anderem ORS-Geschäftsführer Michael Wagenhofer bei einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde mit Moderatorin Claudia Zettel (Futurezone), Michael Stix (ProSiebenSat1Puls4), Corinna Drumm (VÖP), Michael Ogris (RTR) und Alexander Wrabetz (ORF) Einblicke in die Vorteile von 5G Broadcast geben. Zusammen mit den anderen Podiumsteilnehmern soll erörtert werden, wie 5G Broadcast funktioniert, wer davon profitieren wird und was es zur regulatorischen Umsetzung in Österreich noch braucht.

„5G Broadcast ist die Zukunft des digitalen Antennenfernsehens für Broadcaster, Mobilfunknetze sowie Konsumentinnen und Konsumenten“, ist Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der ORS, vom Nutzen der neuen Übertragungstechnologie überzeugt.

Im Frühjahr 2020 wurde von der ORS ein 5G Broadcast-Testbetrieb in Wien gestartet, bei dem der neue Übertragungsstandard an den Sendeanlagen am Wiener Kahlenberg und in Wien Liesing über die nächsten Jahre erforscht wird. Seit Sommer 2020 sind zusätzlich eigene Messwägen in Wien unterwegs, um unterschiedliche Geh- und Fahrgeschwindigkeiten zu simulieren und die Empfangsqualität des Signals zu testen. „Die ersten Zwischenergebnisse bestätigen bereits die Übertragungsqualität und wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Medientage erstmals exklusive Einblicke liefern können“, so ORS-Projektmanager Dr. Johann Mika.

In der nächsten Phase soll das Zusammenspiel zwischen Rund- und Mobilfunk Network Operators (BNO und MNO) getestet werden. Durch 5G Broadcast können bei großen Live-Übertragungen Mobilfunknetze entlastet und eine hohe Ausfallsicherheit ermöglicht werden. „Durch das Zusammenspiel von Rundfunk- und Mobilfunktechnologie entsteht ein hybrides Kommunikationsnetz, das Nutzererlebnisse bieten kann, die gegenüber Streamingdiensten wie Netflix oder Amazone Prime konkurrenzfähig sind“, ist Michael Wagenhofer überzeugt.
www.ors.at/5gbroadcast

Quelle: www.satellifax.de







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