Innung für Elektro- und Informationstechnik München
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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 16.11.2019



11.11.2019 - 16.11.2019


Consumer Electronics/IT

KATHREIN Digital Systems läutet Endspurt der Messe-Saison 2019 ein
Die KATHREIN Digital Systems, Marktführer für digitalen Empfang von Satellit, Terrestrik, Kabel oder IP und deren Signalverteilung, zeigt im November und Dezember 2019 noch einmal starke Präsenz auf sechs verschiedenen Messe-Events und läutet damit den Jahresendspurt der Messe-Saison 2019 ein. Das Unternehmen wird demnach auf insgesamt sechs weiteren Events präsent sein, allein vier davon im Bereich Caravan. Gleichzeitig zieht KATHREIN Digital Systems ein durchweg positives Fazit der Herbstmessen.

„Grundsätzlich hat unser Standpersonal dieses Jahr sehr viel positives Feedback erhalten“, so Michael Auer, Geschäftsführer der KATHREIN Digital Systems GmbH. „Sowohl von Endverbrauchern als auch von Fachhandelskunden oder Erstausrüstern. Zum einen sind wir noch besser geworden und haben z.B. durch den Einsatz des CAP-Konverters die Stabilität beim Empfang erhöht – und dafür viel Lob erhalten. Zum anderen konnten wir auch durch geschickte Messeplanung und neue Standpositionen hier und da noch stärker punkten.“

„Das vor Ort geweckte Interesse im Handel hat sich in einer aktuell starken Nachfrage wiedergefunden“, berichtet Andreas Wimmer, Vertriebsleiter der KATHREIN Digital Systems GmbH. „Im Mittelpunkt dabei standen vor allem die neue automatische SAT-Antenne CAP 850 sowie die Sonderedition der CAP 950, welche bereits nach zwei Tagen ausverkauft war. Den Schwung u.a. des Caravan Salons in Düsseldorf sowie der efa in Leipzig werden wir nun auf der Zielgeraden der Messe-Saison nutzen!“

Den Auftakt beim Jahresendspurt im Bereich Caravan-Messen macht Frankana am 13. / 14. November in Gollhofen, gefolgt von Camping Profi am 28. November sowie Fritz Berger Camping und Freizeit am 3. / 4. Dezember jeweils in Neumarkt in der Oberpfalz. Den Abschluss Mitte Dezember bildet die Movera am 10. / 11. Dezember in Friedrichshafen.
www.kathrein-ds.com

Amazon: Heimkino-System ab sofort für Echo- und Fire TV-Geräte verfügbar
Ab sofort können viele Echo-Geräte auch mit kompatiblen Fire-TV-Geräten zu einem Heimkino-System verbunden werden. Der Sound von auf dem Fire TV wiedergegebenen Inhalten wie Serienepisoden, Filmen und mehr wird dann über den oder die Echo-Lautsprecher abgespielt. Verschiedene drahtlose Lautsprecherkonfigurationen sind hierbei möglich: 1.0- und 2.0-Systeme, aber auch 1.1- und 2.1-Systeme, sofern Kunden einen Echo Sub besitzen. Während Kunden, die einen Echo oder Echo Plus der aktuellen Generation nutzen, drahtlos Dolby-Audio streamen können, haben Besitzer eines Echo Studio die Möglichkeit, Sound in Dolby Atmos-Qualität zu streamen.

So funktioniert‘s:
1. Fire TV- und Echo-Gerät(e) müssen mit dem gleichen Netzwerk und Amazon-Konto verbunden sein.
2. In der Alexa-App auf das Geräte-Symbol unten rechts und dann auf das +- Symbol oben rechts tippen.
3. Ein Popup erscheint. Hier „Audiosystem einrichten" wählen und auf dem nächsten Bildschirm auf „Heimkino“ tippen.
4. Fire TV-Gerät auswählen und auf „weiter“ tippen, um das neue Heimkinosystem zu benennen.
5. Echo-Geräte auswählen, die als Lautsprecher verwendet werden sollen – möglich sind bis zu zwei Lautsprecher und ein Echo-Sub.
6. Den weiteren Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, um die Einrichtung abzuschließen

Kompatible Fire TV-Geräte:
- Fire TV (3. Generation)
- Fire TV Cube (2. Generation)
- Fire TV Stick 4K

Kompatible Echo-Geräte:
- Echo (2. Generation)
- Echo (3. Generation)
- Echo Dot (3. Generation)
- Echo Dot mit Uhr
- Echo Plus (1. Generation)
- Echo Plus (2. Generation)
- Echo Studio
- Echo Sub (kann mit jedem der oben genannten Echo-Geräte gekoppelt werden)
www.amazon.de

SANGEAN Genuine 470 vorgestellt: DAB+, BT-Streaming und CD
Wer bei Klang und Ausstattung keine Kompromisse machen will und dennoch aus Platz- oder Mobilitätsgründen auf ein Kompaktgerät setzt, der liegt mit dem Tischradio Genuine 470 (DDR-47BT) von SANGEAN genau richtig. Ausgestattet mit CD, DAB+, UKW, USB und Bluetooth für Streaming vereint es großen Stereoklang mit enormem Funktionsumfang im kompakten, akustisch abgestimmten Holzgehäuse.

In punkto Anschluss- und Wiedergabenmöglichkeit lässt das Genuine 470 kaum Wünsche offen. So stehen bewährte DAB+ und UKW-Receiver (RDS) mit je 10 Speicherplätzen für zeitgemäßen Radiogenuss bereit. Via Bluetooth kann das Genuine 470 als klangstarker Player für Audio-Streaming in bester Übertragungsqualität (AAC) genutzt werden. Dank Unterstützung des aptx-Codec erfolgt die Bluetooth-Übertragung in kristallklarer Qualität mit geringer Latenz. Audio-Files lassen sich auch per SD-Karte oder via USB abspielen. Die MP3- und WMA-Wiedergabe erfolgt über den integrierten CD-Player. Sehr praktisch für Audio-Fans, die ihre Musiksammlung mitnehmen wollen: CDs können einfach auf SD-Karten oder USB-Medien gerippt werden und stehen so schnell für die Mobilnutzung bereit. Aufnahmefunktionen z.B. für Songs aus dem Radio komplettieren den enormen Funktionsumfang.

Die Bedienung erfolgt über das klare und gut lesbare, hintergrundbeleuchtete LCD-Display und ein haptisch ansprechendes Hightech-Touchpanel mit intuitiv nutzbarer Menüführung. Alternativ steht eine IR-Fernbedienung zur Steuerung bereit. Über die kostenlose SangeanR App (iOS, Android) kann das Genuine 470 auch ganz bequem per Smartphone oder iPad kontrolliert werden. Die Sendersuche erfolgt manuell oder automatisch, ein hochpräziser Tuner sorgt für den passgenauen Empfang der gewünschten Radioprogramme. Zur bestmöglichen Audiowiedergabe steht ein Sechsfach-Preset-Equalizer sowie Bass- und Höhenregelung bereit.

Eine integrierte Uhr, zwei einstellbare Weckzeiten (Weckruf per Radio, CD, Speichermedien) sowie der praktische Sleeptimer sorgen für zusätzlichen Komfort im heimischen Einsatz. Die Anschlüsse des Genuine 470 unterstützen nahezu alle denkbaren Nutzungsszenarien: Aux-in für mobile Wiedergabegeräte, Line-out für Aktivlautsprecher, USB für Speichermedien und Handyladung (5V, 1A max.), SD-Karte, Kopfhörer- und Antennenanschluss (im Wechsel gegen vormontierte Teleskopantenne).

„Sound und Service ohne Kompromisse - das Genuine 470 von SANGEAN ist ein echter Alleskönner. Kompakt in den Maßen als Tischradio ausgelegt, bietet es dank des eigens abgestimmten Chassis exzellenten Klang bei einem Maximum an Anschluss- und Wiedergabemöglichkeiten. Damit eignet sich das DDR-47BT ideal für Audiofans, die Radio, Streaming, CD und eigene Audio-Files zentral in einem Gerät nutzen wollen – ohne dafür eine Vielzahl an Endgeräten einzusetzen“, erklärt Maurice Wijnands, Produkt Manager bei SANGEAN.

Mit einem UVP von 499,- Euro ist das Genuine 470 in edler Walnussoptik ideal als wertiges Präsent für die anstehenden Feiertage.
www.sangeanshop.eu


Medien International

Norwegen beendet Langwellenrundfunk
Zum Monatsende schaltet der öffentlich-rechtliche norwegische Rundfunk NRK den Langwellensender Ingøy auf der Frequenz 153 kHz ab. Das berichtet das RBB-Medienmagazin. Damit endet in einem weiteren europäischen Land der Langwellenrundfunk. Die Sendungen richteten sich vorwiegend an Schiffe. Diese können in Küstengewässern aber auch auf DAB+ zurückgreifen. Schiffe, die über die Küstennähe hinaus unterwegs sind, seien heutzutage in der Regel mit Satellitentechnik ausgestattet. Daher habe es auch keine Proteste gegen die bevorstehende Abschaltung des Langwellensenders gegeben.


Internet/Mobile Kommunikation

Bayern 3 startet neuen Podcast „World Wide Wahnsinn“
„World Wide Wahnsinn“ ist Comedy und Talk in einer ganz besonderen Atmosphäre: BAYERN 3 Frühaufdreher Sebastian Winkler präsentiert die kuriosesten Fundstücke aus dem Netz – gemeinsam mit wechselnden Gästen vor Publikum. Ab sofort, gibt es das Beste aus der Bühnenshow auch als wöchentlichen BAYERN 3 Podcast.

Das Internet ist DIE Fundgrube für irre Geschichten, absurde Konversationen und Freaks. Ob ein Rezept für „Bananencremesuppe mit Hackfleisch“ oder eine überraschende (Pärchen-)Kommunikation – BAYERN 3 Frühaufdreher Sebastian Winkler findet diese Kuriositäten und führt sie zusammen mit einem Stargast vor Livepublikum auf: reale Comedy aus dem echten Leben, sozusagen. Dabei kommen Sebastian Winkler und seine Gesprächspartner natürlich auch auf den Wahnsinn des eigenen Lebens zu sprechen und das führt zwangsläufig zu intimen Geständnissen und haarsträubenden Anekdoten.

Anders und außergewöhnlich, witzig und wahrhaftig. World Wide Wahnsinn ist Comedy und Talk in einer ganz besonderen Atmosphäre: Prominente Gäste erzählen private Geschichten und erwecken gemeinsam mit Sebastian Winkler wahnwitzige Storys aus dem Netz zum Leben. Das Live-Publikum hat bei der Aufzeichnung auf einer Münchner Kleinkunstbühne immer einen Riesenspaß – und ab sofort haben den auch die Abonnenten des BAYERN 3 Podcasts „World Wide Wahnsinn“.

Der Podcast erscheint immer dienstags – und ist kostenlos downloadbar bei iTunes, in der ARD Audiothek und auf www.bayern3.de.

„Über Podcast“: Neues Podcastmagazin von Deutschlandfunk Kultur informiert über Klassiker, Trends und neue Formate
Deutschlandfunk Kultur startet mit „Über Podcast“ ein neues Angebot, das sowohl als Podcast als auch im Radio zu hören ist. „Über Podcast“ soll Hörern im stark wachsenden Podcastmarkt eine bessere Orientierung ermöglichen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die schon lange Podcasts hören genauso wie an diejenigen, die die Podcastwelt gerade erst für sich entdecken. Alle zwei Wochen erscheint eine neue Episode.

Gerade unter jungen Menschen haben viele Podcasts bereits eine große Fangemeinde – von True Crime über Gesprächspodcasts bis hin zu Erzähl- oder Nachrichtenformaten. Doch es wird immer schwerer, den Überblick zu behalten. Viele User orientieren sich an Charts oder Empfehlungen der unterschiedlichen Plattformen. „Über Podcast“ beleuchtet zukünftig das immer vielfältigere Podcastangebot, stellt empfehlenswerte Podcasts vor und spricht mit Macherinnen und Experten. Das Podcastmagazin von Deutschlandfunk Kultur berichtet dabei sowohl über deutsche als auch englischsprachige Podcasts und blickt auch auf die Trends in anderen Ländern.

Der neue Podcast über Podcasts ist in dieser Form bisher einzigartig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die erste Episode von „Über Podcast“ ist bereits online verfügbar. Weitere Folgen sind zweiwöchentlich ab dem 22. November auf allen gängigen Podcastplattformen zu hören. Im Radio ist „Über Podcast“ Bestandteil des Podcastmagazins von Deutschlandfunk Kultur (Mo, 0.05 Uhr).
www.deutschlandfunkkultur.de/ueber-podcast

Apple TV App nun auch auf Fire TV Cube verfügbar
Nachdem die Apple TV App bereits seit Ende Oktober für Fire TV Stick (2.Generation) und Fire TV Stick 4K in Deutschland verfügbar ist, können Kunden die App nun auch auf einem Fire TV Cube sowie dem Fire TV (3. Generation) nutzen. Die Apple TV App bietet Zugang zu Filmen, Serien und Channels, die bei Apple erworben wurden, sowie zu Apple TV+, dem neuen Video Abonnement-Service von Apple.
www.amazon.de

Neuer ‚Live‘-Tab für Amazon Fire TV
In der Menüleiste aller Fire TV- und Fire TV Edition-Geräte gibt es jetzt einen neuen Tab: ‚Live‘. Über diesen finden Kunden schnell und einfach ihre Live-TV-Apps und -Inhalte. Der ‚Live‘-Tab ermöglicht ein bequemes Browsen durch die abonnierten Inhalte und bietet Zugang zur integrierten Senderliste. Zudem lassen sich über den ‚Live‘-Tab auch neue Apps finden und herunterladen sowie die Live TV-Einstellungen verwalten.

Im ‚Live‘-Tab sind Live-TV-Inhalte und -Apps, lineare Fernsehsender sowie Prime Video Channels zusammengefasst. Die Inhalte sind in Reihen angeordnet. Dazu zählen Kategorien wie ‚Zuletzt verwendete Kanäle‘ oder ‚Live-Sport‘, aber auch Reihen für die Sender von voll integrierten Apps. Zum Start sind dies waipu.tv, Red Bull TV und Pluto TV. Auf Fire TV Edition-Fernsehern werden außerdem Reihen für lineare Fernsehsender angezeigt.

Kunden können über den ‚Live‘-Tab zudem schnell und einfach auf die Fire TV-Senderliste zugreifen, dort direkt ihre bevorzugten Kanäle auswählen oder sehen, welche Sendungen im linearen Fernsehen, auf Prime Video Channels oder in Apps von anderen integrierten Anbietern laufen.

Der Rollout für den ‚Live‘-Tab hat bereits begonnen. Der neue Tab wird in den nächsten Wochen auf allen Fire TV- und Fire TV Edition-Geräten in Deutschland verfügbar sein.
www.amazon.de

Neue Video-Reihe: Karsten Schwanke begleitet Nordpolexpedition in der BR Mediathek und im YouTube-Kanal von ARD-alpha
Die größte Nordpolexpedition aller Zeiten ist gestartet: Seit dem 4. Oktober driftet der Bremerhavener Forschungs-Eisbrecher "Polarstern", das größte und wichtigste Schiff der deutschen Meeres- und Polarforschung, eingefroren im Packeis über den Arktischen Ozean. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über das Abschmelzen des Arktis-Eises und den Klimawandel zu gewinnen. Der Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke begleitet die außergewöhnliche Expedition für ARD-alpha ein Jahr lang in der BR Mediathek und im YouTube-Kanal von ARD-alpha mit kurzen Videos in regelmäßigen Abständen.

Die ersten beiden Filme stehen ab Montag, 18. November 2019, zur Verfügung. Alle Videos können fünf Jahre abgerufen werden:

BR Mediathek: www.br.de/mediathek
und ARD-Mediathek:
ardmediathek.de/alpha

ARD-alpha YouTube-Kanal: www.youtube.com/channel/

Außerdem können die Videos auf der Startseite von ARD-alpha angesehen werden:
www.ard-alpha.de.


Digitalradio Aktuell

Erstmals Zulassung für arabischsprachiges Hörfunk-Programm über DAB+ in Berlin
Die Berliner Radiolandschaft wird noch vielfältiger: Mit Radio Arabica bekommt erstmals ein arabischsprachiger Radiosender eine DAB+-Kapazität in der Hauptstadt zugewiesen. Das hat der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) in seiner Sitzung am 12. November 2019 beschlossen. „Wir freuen uns, dass die Radiolandschaft der Hauptstadtregion mit Radio Arabica noch vielfältiger wird“, so Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer, Vorsitzender des mabb-Medienrats. „Neben einem französischen, russischen, türkischen, englischen und amerikanischen Radioprogramm gibt es somit auch ein Angebot für die arabische Bevölkerung.“

Eine weitere DAB+-Kapazität hat der Medienrat dem Veranstalter MEGA Radio Berlin zugewiesen. In Zukunft sind die beiden Programme auf dem Berliner DAB+-Multiplex (Kanal 7 B) empfangbar. Beide Veranstalter können die DAB+-Kapazität zunächst für sieben Jahre nutzen.

Radio Arabica richtet sich mit seinem Programm insbesondere an die arabischsprachige Bevölkerung in Berlin. Ein Großteil des Programms wird in arabischer Sprache gesendet werden. Redaktionell sind Beiträge über das Leben in Berlin, Kultur, Nachrichten, Comedy und Sport vorgesehen. Das Programm beinhaltet eine musikalische Mischung aus arabischer Volksmusik, Pop und moderner Musik.

MEGA Radio Berlin legt den redaktionellen Schwerpunkt auf Nachrichten und Informationen aus Berlin, Brandenburg und Deutschland. Das Programm wird von einer eigenen Redaktion in Berlin ohne Inhalte-Zulieferungen Dritter gestaltet. Musikalisch erwartet die Hörer eine Mischung aus Hit-, Lounge- und Instrumentalmusik.

Der Medienrat hatte die Ausschreibung im April dieses Jahres beschlossen. Anträge konnten bis zum 28. Juni 2019 eingereicht werden. Die eagle Broadcast Brandenburg GmbH, die sich neben der MEGA Radio GmbH und der Media Arabica Radio und Broadcast GmbH mit ihrem Programm pure fm – berlins electronic radio für die DAB+-Kapazitäten beworben hatte, hatte ihren Antrag zurückgenommen.
www.mabb.de

Quelle: www.satellifax.de




04.11.2019 - 09.11.2019


Internet/Mobile Kommunikation

Apple TV+ ist ab sofort verfügbar
Ab sofort können Zuschauer in über 100 Ländern und Regionen Apple TV+ in der Apple TV App sehen, mit neuen, exklusiv produzierten Serien, Filmen und Dokumentationen der kreativsten Storytellern der heutigen Zeit. Kunden können Apple TV+ auf iPhone, iPad, Apple TV, iPod touch, Mac, ausgewählten Samsung Smart TVs, Roku- und Amazon Fire TV-Geräten sowie im Internet unter tv.apple.com genießen.

Zu den Apple Originals, die jetzt über Apple TV+ erhältlich sind, gehören "The Morning Show", "See" und "For All Mankind", die mit jeweils drei Folgen starten und wöchentlich wird jeden Freitag eine neue Episode in der Apple TV App veröffentlicht. Außerdem können ab sofort alle Folgen von "Dickinson" sowie Kinder- und Familienserien wie "Helpsters", "Snoopy in Space" und "Ghostwriter" angeschaut werden. Kunden können auch den Dokumentarfilm "The Elephant Queen" sowie die erste Folge von "Oprah's Book Club" mit Oprah Winfrey im Gespräch mit Ta-Nehisi Coates über seinen Roman "The Water Dancer" sehen."

"Zuschauer in über 100 Ländern und Regionen können ab sofort Apple TV+ genießen, das über eine umfassende Auswahl an beeindruckenden Serien und Filmen der kreativsten Storytellern der heutigen Zeit verfügt", sagt Eddy Cue, Apples Senior Vice President of Internet Software and Services. "Es war uns wichtig, es jedem sehr einfach zu machen, Apple TV+ auf dem von ihm gerade bevorzugten Bildschirm zu schauen, so dass Apple TV+ vom ersten Tag an der am weitesten verbreitete Apple Service ist."

"Ich bin sehr stolz und freue mich, Emily Dickinson mit dieser Serie einer neuen Generation vorzustellen", sagt Hailee Steinfeld, Starschauspielerin und Executive Producerin von "Dickinson". "Emily ist ein komplexer Charakter, inspirierend und furchtlos. Ich kann es kaum erwarten, dass das Publikum auf der ganzen Welt diese Sichtweise auf ihr Leben verfolgt, die aus dem unglaublich kreativen Geist von Alena Smith entstanden ist. Teil dieser Serie von Apple und dem Start von Apple TV+ zu sein, fühlt sich wirklich an, als ob man Teil der Geschichte ist."

"Ich habe es wirklich geliebt, mit Apple zusammenzuarbeiten. Ich habe bisher noch nie eine solche Freiheit und Unterstützung gespürt", sagt Kerry Ehrin, Showrunnerin und Executive Producerin von "The Morning Show". "Bei der Arbeit konnte man als Künstler frei atmen. Nicht nur dank großartiger kreativer Kollegen, besonders auch dank des Gefühls eine Familie mit all den positiven Eigenschaften zu sein. Ich bin sehr stolz darauf, mit Apple zusammenzuarbeiten. Die Menschen hier sind etwas Besonderes."

"Als ich mich für "The Morning Show" entschieden hatte, wusste ich sofort, dass dies etwas Besonderes sein würde, was für uns alle bedeutete, dass wir das mit der Welt auf eine gleiche wie sinnvolle Art und Weise teilen müssen", sagt Mimi Leder, Regisseurin und Executive Producer von "The Morning Show". "Apple war von Anfang an ein großartiger Partner, seit wir dieses Projekt zum ersten Mal angekündigt haben. Unsere Begeisterung ist riesengroß, die Serie der ganzen Welt zeigen zu können."

"'For All Mankind' ist eine optimistische Vorstellung davon, was hätte sein können und was noch kommen kann. Es geht um die Art und Weise, wie die Eroberung des Weltalls Menschen den Horizont erweitert und ihnen etwas zum Hoffen geben kann, um sich einer Idee hinzugeben, die größer ist als das jetzt und heute – es geht um ein Gefühl der Einheit und des Fortschritts für die ganze Menschheit", sagte Ronald D. Moore, Schöpfer, Autor und ausführender Produzent von "For All Mankind". "Ich denke, es ist eine zuversichtliche Geschichte, die ein Bild der Gesellschaft zeichnet, das wir alle eines Tages anstreben können. In gewisser Weise wird eine Geschichte erst dann lebendig, wenn man sie zum ersten Mal den Menschen zeigen kann und durch die Zusammenarbeit mit Apple können wir unsere Geschichte jetzt mit der ganzen Welt teilen."

"Dieses Projekt ist für mich sehr persönlich, denn ich bin selst blind, meine Mutter ist blind, und ich habe zahlreiche Verwandte, die blind sind. "See" von Apple gab mir die Möglichkeit, Blindheit in dem größten jemals erdachten Ausmaß darzustellen und zu beeinflussen", sagt Joe Strechay, Co-Produzent von "See". "Ich habe die letzten 16 Jahre damit verbracht, die Möglichkeiten für Menschen zu verbessern, die blind sind oder schlecht sehen, und "See" hat mir die Chance geboten, eine Arbeitsumgebung für Schauspieler, Stuntleute und Hintergrunddarsteller zu schaffen und zugänglich zu machen, die blind oder in ihrer Sehfähigkeit eingeschränkt sind. All die Leute wurden aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt, und unsere Serie wird besser durch sie. "See" von Apple hat mein Leben verändert."

Zu den neuen Apple Originals, die in den kommenden Monaten ihr Debüt geben, gehören die Serien "Servant" (28. November), "Truth Be Told" (6. Dezember) und "Little America" sowie die Filme "Hala" und "The Banker".

Um Apple TV+ zu abonnieren und Apple Originals zu sehen, können Kunden einfach die Apple TV App öffnen oder tv.apple.com besuchen, um sich für 4,99 Euro pro Monat mit einer siebentägigen kostenlosen Testversion für den Service anzumelden. Kunden, die ab dem 10. September 2019 ein neues iPhone, iPad, Apple TV, iPod touch oder Mac gekauft haben bzw. kaufen werden, erhalten Apple TV+ ein Jahr kostenlos. Darüber hinaus können Studenten auf der ganzen Welt, die das Apple Music-Abo für Studierende nutzen, Apple TV+ kostenlos in der Apple TV App oder unter tv.apple.com anschauen.

Apple TV+ Abonnenten können Apple Originals sowohl online als auch offline, ohne Werbung und On-Demand in der Apple TV App ansehen, die auf iPhone, iPad, Apple TV, iPod touch und Mac bereits vorinstalliert ist. Apple TV+ ist auch in der Apple TV App auf ausgewählten Samsung Smart TVs, Roku- und Amazon Fire TV-Geräten verfügbar. Kunden mit AirPlay 2-fähigen Samsung, LG und VIZIO Smart TVs können Apple Originals in der Apple TV App auf iPhone, iPad, iPod touch oder Mac direkt auf ihrem Smart TV abspielen. Apple TV+ ist auch im Internet unter tv.apple.com verfügbar. Mit Familienfreigabe können bis zu sechs Familienmitglieder ein Apple TV+ Abo teilen und über ihre eigene Apple ID und mit ihrem Passwort Inhalte anschauen.

Die Apple TV App kommt in Zukunft auch auf LG, Sony und VIZIO Plattformen. Kunden mit geeigneten Sony Smart TVs können sich noch in diesem Jahr auf AirPlay 2-Unterstützung freuen.

Zuschauer auf der ganzen Welt können Apple TV+ Originals mit Untertiteln und/oder synchronisiert in fast 40 Sprachen streamen, inklusive Untertitel für Gehörlose und Schwerhörige (SDH). Apple Originals sind auch mit Audioerklärungen in acht Sprachen erhältlich.
www.apple.com/de

Schon jeder fünfte deutsche Haushalt streamt TV über das Internet
Fernsehen ist und bleibt das beliebteste Medium. Mehr als die Hälfte der Deutschen schaut täglich fern. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Video-on-Demand und TV-Streaming statt für »klassische« Empfangswege. Denn der größte Vorteil von Streaming-Plattformen liegt immer noch im zeitversetzten Fernsehen. Und obwohl YouTube bei den jüngeren Zuschauern nach wie vor am beliebtesten ist, nutzt die Mehrheit der Deutschen im Internet das TV-Angebot der Sender-Mediatheken. Zu diesem Ergebnis kommt der TV-Streaming-Report 2019. Der Report basiert auf einer Umfrage, die im zweiten Jahr in Folge von Kantar im Auftrag der Zattoo Europa AG unter 1.000 Onlinern in Deutschland durchgeführt wurde.

Mehr als 56 Prozent der Deutschen schauen täglich fern, weitere 24 Prozent an mindestens vier Tagen die Woche. 32 Prozent widmen sich dem Fernseher zwei bis drei Stunden am Tag, rund 23 Prozent sogar drei bis vier Stunden oder mehr. Auffällig hier ist: Auch wenn das Gros der deutschen Haushalte das TV-Signal vorrangig via Satellit (44 Prozent) oder Kabel (41 Prozent) empfängt, greift bereits rund ein Fünftel auch auf TV-Streaming-Inhalte aus dem Internet zurück – Tendenz steigend. Dabei können sich mehr als 40 Prozent der Deutschen vorstellen, Fernsehen zukünftig ausschließlich über das Internet zu streamen.

Beim TV-Streaming im Internet liegen die Mediatheken vorne: Mehr als 63 Prozent der Streaming-Nutzer geben an am liebsten die Mediatheken der Fernsehsender zu nutzen. Damit haben in diesem Jahr die Mediatheken, im Durchschnitt aller Altersgruppen, YouTube (59 Prozent) als Top-Adresse für TV-Inhalte im Internet abgelöst. Erst danach folgen Video-on-Demand-Services wie Netflix und Amazon Prime (41 Prozent). Gleichzeitig nimmt die Nutzung von Mediatheken mit steigendem Alter stark zu (58 Prozent der unter 20-Jährigen vs. 87 Prozent der 60-69-Jährigen), wohingegen die jüngere Zielgruppe vermehrt TV-Inhalte über YouTube schaut (95 Prozent der unter 20-Jährigen vs. 39 Prozent der 60-69-Jährigen). Aber auch Live-TV über Zattoo und andere TV-Streaming-Anbieter etabliert sich mit 29 Prozent zunehmend im Nutzungsverhalten deutscher Streamer (im Vergleich zu 27 Prozent in 2018).

Die Deutschen schätzen beim TV-Streaming vor allem die Möglichkeit des zeitversetzten Fernsehens. So gaben mehr als 54 Prozent der Streaming-Nutzer an, dass für sie der größte Vorteil darin liegt, selbst entscheiden zu können, wann und wo sie ihre Lieblingsfernsehsendung schauen. Für mehr als 44 Prozent kommt an zweiter Stelle die Verfügbarkeit auf mehreren Geräten, wie Smartphones, Tablets, Laptops und Smart-TVs. Die Kostenersparnis gegenüber »klassischen« Empfangswegen (39 Prozent) ist im Vergleich zum Vorjahr für die Befragten wichtiger geworden, als die Vertragsfreiheit (36 Prozent), welche aber auch weiterhin zu einem der größten Vorzüge des TV-Streamings gehört. Für 53 Prozent der Deutschen stehen Laptop und PC als TV-Streaming-Devices nach wie vor an erster Stelle, auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind (60 Prozent in 2018). Smartphones konnten in diesem Jahr ein leichtes Wachstum hinlegen (29 Prozent in 2019 im Vergleich zu 25 Prozent in 2018), wohingegen TV-Streaming immer seltener über das Tablet genutzt wird (23 Prozent in 2019 im Vergleich zu 26 Prozent in 2018). Vor allem Smart-TVs werden immer beliebter und stehen mit 47 Prozent schon an zweiter Stelle der meist genutzten Devices. Denn im Vergleich zu 2018 verzeichnen Smart-TVs mit 6 Prozentpunkten das größte Wachstum aller Streaming-Devices. Daran lässt sich erkennen, dass TV-Streaming längst nicht mehr nur als mobile Lösung genutzt wird, sondern sich immer stärker in den heimischen Wohnzimmern etabliert.

Jörg Meyer, Chief Officer Content and Consumer bei Zattoo zu den Entwicklungen: “Unser diesjähriger Report zeigt, dass das Potenzial des TV-Streaming-Marktes noch lange nicht ausgeschöpft ist. In den vergangenen Monaten gab es viele Diskussionen über die steigende Beliebtheit von Netflix und den Markteintritt von Disney Plus und Apple TV+. Zeitversetztes Fernsehen wird immer wichtiger und der Trend wandert eindeutig zu non-linearen Inhalten. Das zeigt sich auch an dem starken Wachstum der US-Konzerne. Als Plattform, die sowohl Live-TV als auch Video-on-Demand-Inhalte anbietet, sehen wir bei Zattoo jedoch nicht ausschließlich hohe Investitionen und viel Kapital als entscheidend, sondern ein komfortables Nutzererlebnis. Deshalb sind besonders die öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sender dazu gezwungen ihre non-linearen Inhalte stetig weiter zu entwickeln, um mit der Branche mithalten zu können.”
www.zattoo.com

Funk plant längste Talkshow der Welt
Drei volle Tage durchsenden ohne aufzugeben oder einzuschlafen und dabei jede Stunde ein Stückchen schlauer werden: Die beiden funk-Hosts Ariane Alter und Sebastian Meinberg wollen den Guinness-Buch-Weltrekord für die längste Live-Talkshow der Welt knacken. Bisher halten den Weltrekord zwei Moderatorinnen des syrischen Staatsfernsehens. 2014 waren sie 70 Stunden und fünf Minuten auf Sendung – mit ganz kurzen Pausen und kaum Schlaf. Im Rahmen der ARD-Themenwoche “Zukunft Bildung“ sendet ARD-alpha ab dem 12. November 2019, 17.30 Uhr, 72 Stunden live – mit vielen prominenten Gästen und vor Studiopublikum. Außerdem wird der Weltrekordversuch im "Das schaffst du nie!"-Kanal sowie im "ARD-alpha"-Kanal bei YouTube und auf funk.net gestreamt. BR Fernsehen und Das Erste steigen immer wieder live in die Sendung ein.

In dem funk YouTube-Format "Das schaffst du nie!" beweisen Ariane Alter und Sebastian Meinberg immer wieder, was alles geht: im Regenwald in 24 Stunden 1.000 Bäume pflanzen oder auch 24 Stunden am Stück Radfahren. Redakteur Marc Seibold wettet dabei immer gegen die beiden und stellt ihnen gerne knifflige Fallen. Auch bei der längsten Talkshow der Welt wird Marc keine große Unterstützung sein und schon einmal das verlockende Himmelbett für die Hosts beziehen.

"Werde mit uns jede Stunde ein Stückchen schlauer – 72 Stunden Smart-TV" ist das Motto der Rekordshow. Gemeinsam mit ihren Zuschauerinnen und Zuschauern sowie zahlreichen und prominenten Talkgästen werden die beiden Hosts jede Stunde schlauer: Von kniffligen Fragen des Alltags bis hin zu wissenschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Themen reicht das Spektrum der Gespräche. So sind unter anderem die Astronautin Suzana Randall und Prof. Clemens Heiser vom Schlaflabor Rechts der Isar zu Gast. Verantwortliche vom Meeresschutzprojekt Pacific Garbage Screening, vom Wohn- und Kulturprojekt Bellevue di Monaco oder eine No-Waste-Köchin bringen den Zuschauern Nachhaltigkeit und soziale Themen näher. Weitere prominente Gäste sind die Comedians Simon Pearce und Willy Nachdenklich, Reporter „Checker Tobi“, Rapper und Moderator Roger Reckless, Moderator, Kabarettist und Musiker Hannes Ringlstetter oder verschiedene Hosts der funk-Formate WorldWideWohnzimmer, offen un’ehrlich und Hubi Koch. Für musikalische Umrahmung sorgen unter anderem die Bands Wanda, Cosby, Kytes und der Chor des Bayerischen Rundfunks.

"Das schaffst Du nie!" wird von PULS, dem jungen Angebot des BR, produziert und ist seit Juni 2017 Teil von funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Publikum sind Jugendliche und junge Erwachsene. Momentan hat "Das schaffst Du nie!" rund 650.000 Abonnenten und insgesamt über 140 Millionen Views. Monatlich kommen durchschnittlich über 7 Millionen Abrufe hinzu.
www.funk.net

Burda-Inhalte jetzt auf waipu.tv
Die EXARING AG, Betreiber von waipu.tv, dem deutschen Marktführer für unabhängiges IPTV, und die Burda Studios Publishing GmbH, spezialisiert auf digitales Storytelling und Fernsehunterhaltung, geben ihre strategische Partnerschaft bekannt.

Im ersten Schritt der Partnerschaft gehen insgesamt drei Burda-Channels bei waipu.tv an den Start: Neben dem bekannten und beliebten Pay-TV-Sender BonGusto, der seine Zuschauer mit den Themen Kochen, Genuss und Lifestyle begeistert, werden hochwertige und aktuelle journalistische Reportagen von Focus TV sowie aktuelle News und Stories aus der Welt der Stars, Celebrities und Royals auf dem Kanal von BUNTE.de gezeigt. Die Inhalte zu Fashion, Beauty, Family, Health und mehr können auch jederzeit on demand von den Nutzern abgerufen und angesehen werden.

Mit waipu.tv können Unternehmen wie der weltweit tätige Burda-Medienkonzern die Bewegtbildinhalte ihrer zahlreichen Marken einfach und schnell ins Wohnzimmer auf die TV-Bildschirme der Zuschauer bringen. Neben dem kostengünstigen Zugang zu den Fernsehbildschirmen der Nutzer bietet diese Form der Verbreitung eine zusätzliche Möglichkeit der Monetarisierung für die Unternehmen.

Markus Härtenstein, Vorstandsmitglied der EXARING AG: „Durch die strategische Partnerschaft mit Burda folgen wir als IPTV-Plattform konsequent unserer Mission, den Kunden das Fernsehen der Zukunft nach Hause zu bringen. waipu.tv bietet flexible, komfortable und dabei qualitativ hochwertige Unterhaltung, die den Nutzer in den Vordergrund stellt. Die geänderten Nutzungsszenarien der Kunden sind unser Leitfaden, egal ob linear oder non-linear, Free-TV, Pay-TV oder on demand – unsere Nutzer wollen ihre relevanten Inhalte sehen. Diese bieten wir unter anderem jetzt auch gemeinsam mit Burda an, die ihre hochwertigen Inhalte so komfortabel und in bester Qualität zu den Zuschauern auf den Fernseher bringen.“

Alexander von Woikowsky, Burda Studios Pictures: „Mit waipu.tv folgen wir konsequent dem Weg, über alle Verbreitungswege hinweg möglichst vielen Kunden Zugang zu unseren spannenden Inhalten rund um Kochen, Genuss und Lifestyle zu bieten. Darüber hinaus bieten unsere spannenden Dokumentationen und die beliebten Inhalte von BUNTE.de einen echten Mehrwert für Kunden von waipu.tv“.

BonGusto können waipu.tv-Kunden mit Perfect-Paket ohne Zusatzkosten ansehen. Die On-Demand-Inhalte von Focus TV und BUNTE.de stehen allen Kunden, unabhängig von ihrem Paketstatus, auch für „o2-TV powered by waipu.tv“, jederzeit zum Abruf zur Verfügung.
www.waipu.tv

10 Jahre detektor.fm: Pionier im Onlineradio- und Podcast-Markt
Das Onlineradio und Podcast-Label detektor.fm feiert seinen ersten runden Geburtstag. Seit zehn Jahren produziert der Sender hochwertige und digitale journalistische Audio-Inhalte. Heute mitten im wachsenden Podcast-Markt gehört detektor.fm inhaltlich und technologisch zu den innovativsten deutschsprachigen Radio- und Podcast-Plattformen.
www.detektor.fm


Consumer Electronics/IT

AG Sat: Vorteile von IPTV auch in Bestandsanlagen nutzen – Einfache Nachrüstung möglich
Die persönliche Ansprache des Gastes, beispielsweise in Hotels, ist ein Sympathie- und Komfortmerkmal sowie ein Zeichen professioneller Dienstleistung gleichzeitig. Neben der Begrüßung erscheinen Informationen und Services interaktiv in der Muttersprache des Gastes auf einem TV-Bildschirm. Diese Möglichkeiten basieren auf der IPTV-Technologie und die Signalverteilung findet vornehmlich innerhalb eines LAN (Local Area Network) mit Ethernet-Verkabelung im Gebäude statt.

Für die Nutzung solcher Vorteile und Komfortmerkmale ist jedoch nicht zwingend eine neue Verkabelung – wie bei Neubauten oder nach aufwendiger Renovierung gegeben – erforderlich. Auch für Bestandsobjekte, die nicht über eine LAN-Verkabelung via Ethernet verfügen, gibt es mit einer sogenannten Hybridlösung innovative Nachrüstmöglichkeiten, um die interaktiven Dienste auf die Hotel-TVs zu bekommen: Dabei ist eine stabile IP-Übertragung notwendig, die z. B. eine WLAN-Verbindung (Wireless Local Area Network) und/oder die Technologie Ethernet über Koax bietet. Beide Möglichkeiten erweitern die klassische Signalverteilung über Koaxialkabel mit IP-Zusatzfunktionen.

Mit der Hybridlösung kann die bisherige Fernsehverteilung über Koaxialkabel beibehalten werden und der vorhandene SAT-/Kabelanschluss oder die Kopfstelle liefern weiterhin das TV-Programm. Die Zusatzfunktionen steuert ein IPTV Middleware-Server bei, der über die zusätzlichen Signalwege (WLAN / Ethernet über Koax) mit den Endgeräten kommuniziert. Die dafür nötige Datenrate ist gering. Als Endgeräte dienen Smart-TVs mit WLAN und geeignete Set-Top-Boxen.

Diese Hybridlösung kann zudem problemlos im laufenden Betrieb ohne Einschränkungen und damit auch ohne Einnahmeausfälle durchgeführt werden. Eine attraktive Lösung beispielsweise für Hotels, Krankenhäuser oder ähnliche Einrichtungen, die ihr Angebot um IPTV-Funktionalitäten erweitern wollen.

Dazu erklärt Johannes Moser, Mitglied der Geschäftsleitung bei der AG SAT Mitgliedsfirma Axing AG: „Eine Hybridlösung vereint die Vorteile der neuen, innovativen IPTV-Technologie mit der bestehenden Signalverteilung über ein Koax-Netz. Der größte Vorteil aber ist die problemlose Nachrüstmöglichkeit vorhandener Koax-Netze im laufenden Betrieb. So werden die Vorteile von IPTV für so gut wie alle Bestandsobjekte nachrüstbar.“

Die Partnerbetriebe der AG SAT aus Handel und Handwerk sind für die Planung und Installation sowie den Service rund um die Satelliten-Empfangsanlage die idealen und kompetenten Ansprechpartner. Sie finden gemeinsam mit den Kunden die optimale Empfangslösung und Verteiltechnik und sind in der Lage, diese auch fachgerecht unter Berücksichtigung aller Normen, Vorschriften, Sicherheits- und Umweltaspekte zu erstellen. Dabei unterstützen die Mitgliedsbetriebe der AG SAT die Installationsbetriebe bei Bedarf auch bei der Planung und Konzeption der Empfangsanlagen.
www.agsat.de

DARC: Funkamateure sind Fachmänner für Technik und bilden darin auch aus
Deutschlandweit treffen sich die Fachmänner für experimentelle Kommunikation und Funktechnik in über 1.000 Clubs vor Ort und sorgen für einen Wissenstransfer bei Jung und Alt. Die Funkamateure im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. lieben und leben Funktechnik und geben dies auch gerne weiter. „Bei uns in der Satzung ist Jugendarbeit als expliziter Zweck festgeschrieben. Wir möchten bereits im Kindesalter das Interesse und die Faszination am Amateurfunk weitergeben. Technik begreifen – darum geht es“, erklärt DARC-Vorsitzender Steffen Schöppe aus Gangkofen.

Mithilfe von Ausbildungsrufzeichen dürfen auch Neulinge an den Funkstationen Platz nehmen, senden und empfangen. Dies ist, laut Gesetzgeber, eigentlich erst nach einer staatlichen Prüfung bei der Bundesnetzagentur und unter Nennung eines eigenen Rufzeichens möglich. Delta, Lima, Sieben, Alpha, Tango, Echo: Unter diesem Rufzeichen geht Schöppe selbst auf Sendung und dies mit der ganzen Welt. 2,5 Millionen Menschen sind ausgebildete Funkamateure und nutzen ihre Frequenzen für ihr interessantes Hobby. Die Ausbildung umfasst Betriebstechnik, Technik und Gesetzeskunde. Diese drei Bereiche müssen vor der Prüfung gelernt, physikalisches und mathematisches Wissen verinnerlicht werden.

„Genau dabei helfen wir“, so der Vorsitzende und führt weiter aus: „Regional sind wir gut aufgestellt mit Kursen für die Amateurfunkprüfung und auch privat bieten unsere Mitglieder gern ihre Unterstützung an. In ganz Deutschland gibt es Ausbildungspaten, die sich bereit erklärt haben, weiterzuhelfen und auch ihre eigenen Amateurfunkgeräte und Antennenanlagen zu zeigen, um praxisnah das Wissen zu vermitteln. „Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz. Insbesondere kleine Bausätze auf Platinen, die man selbst löten kann, fördern ungemein das Verständnis. Eben Technik zum Greifen und Begreifen“.

Der Begriff „Amateur“ wird im täglichen Sprachgebrauch meist abwertend benutzt und oft mit Laie gleichgesetzt. Per Definition ist ein Amateur jedoch ein Mensch, der etwas aus Liebhaberei und als Hobby betreibt. Und genau dies trifft zu.

Funkamateure sind als Fachleute für Funktechnik anerkannt und genießen das Vertrauen des Gesetzgebers, Frequenzbereiche für ihre Kommunikation und Forschung zu benutzen.
www.darc.de


Digitalradio Aktuell

Weltfunkkonferenz: Bekommen DAB und DAB+ bald weitere Frequenzen?
Aktuell läuft die Weltfunkkonferenz (ITU WRC) in Sharm-el-Sheik in Ägypten. Neben der Diskussion über mehr Spektrum für den Mobilfunk soll angeblich auch ein Antrag auf dem Tisch liegen, der eine Erweiterung der Frequenzen für das digital-terrestrische Radio (DAB/DAB+) vorsieht. Die Rede ist von einer europaweiten Freigabe des Kanal 13 sowie eine Erweiterung um die Kanäle 14 bis 17. Während der Kanal 13 mit allen handelsüblichen Geräten empfangbar ist, wären für die Kanäle 14 bis 17 neue Empfänger notwendig. Die Erweiterung des Spektrums erinnert an die Ausdehnung des UKW-Bandes auf zunächst 104 und später 108 MHz.

Ob der Antrag tatsächlich Erfolg hat, darf allerdings bezweifelt werden, da die betroffenen Frequenzen aktuell von anderen Funkdiensten und militärisch genutzt werden. Ergebnisse der Funkkonferenz sollen erst nach derem Ende am 22. November öffentlich werden. Schon durchgedrungen ist, dass ein Antrag Frankreichs abgelehnt worden ist: Die Franzosen wollten das 2 Meter-Amateurfunkband dem Flugfunk übereignen.

Meilenstein für DAB+: Bund und Länder beschließen Digitalradiopflicht in Empfangsgeräten
Es ist ein wichtiger Schritt für Hörerinnen und Hörer, Verbraucher, Hersteller sowie für die Weiterentwicklung des terrestrischen Rundfunks in Deutschland: Ab dem 21. Dezember 2020 müssen Radios in Neuwagen den Empfang und die Wiedergabe von digital-terrestrischem Radio, also DAB+, ermöglichen. Auch für stationäre Radiogeräte mit Display gilt künftig die Digitalradiopflicht. Dies hat heute der Bundesrat beschlossen. Er hat das sechste Gesetz zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes in seiner heutigen Plenarsitzung gebilligt. Der Bundestag hatte den Gesetzesentwurf zuvor am 17. Oktober nach einer Empfehlung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie angenommen. Das Gesetz tritt in Kraft, nachdem es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde.

Mit der Entscheidung von Bund und Ländern setzt die deutsche Legislative EU-Regelungen zur Interoperabilität beim Radio-Empfang in nationales Recht um. In Frankreich und Italien sind vergleichbare Bestimmungen bereits in Kraft.

Heike Raab, Medienstaatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, begrüßt den Beschluss: „Wir setzen auf Digitalradio, also DAB+. Die Qualität und die flächendeckende Verbreitung überzeugt überall, auch in den ländlichen Regionen. Dass es nun gelungen ist, den digital-terrestrischen Rundfunkstandard im Telekommunikationsgesetz zu verankern, ist wichtig für die bessere Verbreitung von DAB+ fähigen Endgeräten. Der Gesetzgeber entspricht damit auch einer Empfehlung des Digitalradio Boards für eine verpflichtende digitale Schnittstelle. Das ist ein echter Meilenstein. Mit der jetzt bundesweit einheitlichen Regelung profitieren Hörerinnen und Hörer in ganz Deutschland von mehr Programmauswahl und besseren Klang. Hersteller, Händler und Programmanbieter verfügen über die nötige Planungssicherheit für die Umstellung ihres Geräteportfolios.“

Die Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt, Dorothee Bär, ergänzt: „An DAB+ führt auch gesetzlich jetzt kein Weg mehr vorbei. Mit der Novelle wird die Digitalisierung des Hörfunks maßgeblich beschleunigt. Als nationale Interoperabilitätsverpflichtung wird sie die Verbreitung und Akzeptanz von DAB+ in ganz Deutschland verbessern. Die Festschreibung fördert den Zugang zu digitalen Angeboten und ist deshalb auch ein wichtiger Beitrag für den Verbraucherschutz. Mit dem Digitalradio Board werden wir uns weiter dafür einsetzen, das digitale Radio als robustes, niedrigschwelliges und barrierefreies Medium zu stärken.“

Die entsprechende Ergänzung des §48 TKG lautet: „(4) Jedes Autoradio, das in ein neues für die Personenbeförderung ausgelegtes und gebautes Kraftfahrzeug mit mindestens vier Rädern eingebaut wird, muss einen Empfänger nach dem jeweiligen Stand der Technik enthalten, der zumindest den Empfang und die Wiedergabe von Hörfunkdiensten unmittelbar ermöglicht, die über digitalen terrestrischen Rundfunk ausgestrahlt werden. Bei Empfängern, die den harmonisierten Normen oder Teilen davon entsprechen, deren Fundstellen im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden sind, wird die Konformität mit der Anforderung in Satz 1, die mit den betreffenden Normen oder Teilen davon übereinstimmt, angenommen. (5) Jedes für Verbraucher bestimmte, erstmalig zum Verkauf, zur Miete oder anderweitig auf dem Markt bereitgestellte, überwiegend für den Empfang von Ton-Rundfunk bestimmte Radiogerät, das den Programmnamen anzeigen kann und nicht Absatz 4 unterfällt, muss einen Empfänger enthalten, der zumindest den Empfang und die Wiedergabe digitaler Hörfunkdienste ermöglicht. Davon ausgenommen sind Bausätze für Funkanlagen, Geräte, die Teil einer Funkanlage des Amateurfunkdienstes sind und Geräte, bei denen der Hörfunkempfänger eine reine Nebenfunktion hat.“

In Deutschland sind mehr als 260 unterschiedliche regionale und überregionale Programme über DAB+ verfügbar. Die Abdeckung des Gesamtnetzes erreicht bundesweit 98 Prozent der Fläche; die Autobahnen sind nahezu vollversorgt. Es gibt eine breite Modellauswahl von über 500 DAB+ Radiogeräten für jede Hörsituation: unterwegs im Auto oder beim Camping, für zu Hause, das Bad, die Küche und das Wohnzimmer.
www.dabplus.de

WorldDAB General Assembly 2019: DAB+ wächst weltweit weiter
Der Branchenverband WorldDAB hat seine jährliche Generalversammlung (WorldDAB General Assembly) am 5. und 6. November in Brüssel abgehalten. An dem Event haben 200 Delegierte aus der Rundfunk-, Automobil- und Empfängerindustrie teilgenommen.

Zu den Hauptrednern der Veranstaltung gehörten Heike Raab, Staatssekretärin in Rheinland-Pfalz, Antonio Arcidiacono, Direktor für Technologie und Innovation bei der European Broadcasting Union (EBU), Jean-Philippe Philippot und Paul Lembrechts, Geschäftsführer von RTBF und VRT, Jonathan Wall von der BBC, Ladina Heimgartner von der SRG SSR, Christer Modig von NENT sowie Nicolas Curien von der französischen Medienaufsicht CSA.

Zu den wichtigsten Themen auf der Tagesordnung gehörten die Zukunft des Digitalradios und der digitalen Vertriebsplattformen, DAB+ im Auto, die DAB-Marketingstrategie und die Frage, wie fundierte Investitionsentscheidungen getroffen werden können, um die Zukunft des Rundfunks zu sichern.

Die bedeutendsten Fortschritte bei der weltweiten Einführung von DAB/DAB+ wurden während der zwei Tage in Brüssel hervorgehoben - von Frankreichs nationalen DAB+-Netzausbauplänen für 2020 bis hin zur Einführung von DAB+-Dienste im Regelbetrieb im französisch- und flämischsprachigen Teilen Belgiens, Österreichs, Schwedens und Tunesiens.

Herausragend sei die EECC-Richtlinie, die vorschreibt, dass neue Autoradios in der EU bis Ende 2020 digital-terrestrischen Rundfunk empfangen können. Wie sichergestellt werden kann, dass die EU-Mitgliedstaaten diese Richtlinie in nationales Recht umsetzen, stand auch auf der Tagesordnung der Veranstaltung in Brüssel. Deutschland ist gerade dabei, diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen, während Italien und Frankreich bereits Gesetze haben, die mit dem EECC im Einklang stehen.

Hervorgehoben wurde auch die wachsende Popularität von DAB+ im Auto und die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass DAB+ im vernetzten Automobil relevant bleibt, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung der EECC-Richtlinie. Die Automobilhersteller betonten die Bedeutung von Metadaten, die Reduzierung von Interferenzen und die Sicherstellung, dass der DAB-Empfang immens wichtig seien, um dem Fahrer ein reichhaltiges und einheitliches Benutzererlebnis zu bieten.

Die UKW-Abschaltung in der Schweiz, die spätestens 2024 - möglicherweise aber bereits im Januar 2023 - abgeschlossen sein soll, wurde auf der Generalversammlung ebenso thematisiert wie die punktuelle Abschaltung analoger UKW-Sender in Märkten wie dem Vereinigten Königreich, Italien und Deutschland.

Rundfunkanstalten aus ganz Europa nutzten ebenfalls die Bühne, um die Vorteile des DAB+-Digitalradios hervorzuheben. Dazu zählen Markenerweiterung, neue Einnahmequellen sowie Werbeplattformen und der Zugang zu größeren und vielfältigeren Zielgruppen.

Die Auswirkungen von 5G auf den Rundfunk und seine Fähigkeit, das Funkökosystem zu erhalten, war erwartungsgemäß auch in Brüssel ein Schwerpunkt. Während sein Potenzial erkannt wurde, DAB+ als Teil eines Hybridfunksystems zu ergänzen, wurde die Verwendung von 5G als ausschließliches Rückgrat für den Hörfunk so gut wie ausgeschlossen.

Die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Einzelhändlern und der Aufklärung der Hörer über den Wert des DAB+-Digitalradios durch Marketingkampagnen wurde auch auf der Generalversammlung mit einer Reihe erfolgreicher Kampagnen und Fallstudien aus Deutschland und den Niederlanden unterstrichen.

Neue aufstrebende europäische Märkte wie Slowenien, die Tschechische Republik, aber auch etabliertere Märkte wie Polen und die Niederlande zeigten erhebliche Wachstums- und Expansionspläne für DAB+ in ihren jeweiligen Märkten, während die Einführung des Regelbetriebs im Gastgeberland Belgien in Brüssel gefeiert wurde.
www.worlddab.org


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

Bundesregierung riskiert Aus für DVB-T2 HD in Deutschland vor 2030
Das digital-terrestrische Fernsehen DVB-T2 HD steht möglicherweise schon vor 2030 vor dem Aus. Gleichzeitig würde sich Deutschland vom Antennenfernsehen allgemein verabschieden.

Hintergrund: Die Große Koalition hat in insgesamt vier Bundestags-Ausschüssen einen Antrag der FDP-Fraktion zur Sicherung der verbliebenen Frequenzen im UHF-Band für das Fernsehen bis 2030 abgelehnt.

Die FDP hatte zuvor einen Antrag eingebracht, der unter anderem beinhaltet, dass der Deutsche Bundestag die Bundesregierung auffordern soll, sich zu dem Bedürfnis der Kultur- und Kreativwirtschaft nach qualitativ hinreichenden Funkfrequenzbereichen zu bekennen und sich dafür einzusetzen, das Frequenzband 470 bis 694 MHz (UHF-Kanäle 21 bis 48) dem terrestrischen Rundfunk und den drahtlosen Produktionsmitteln mindestens bis zum Jahr 2030 zu sichern, alternative Funkfrequenzbereiche für Rundfunk und drahtlose Produktionsmittel zu evaluieren und gegebenenfalls dafür zu verwenden sowie sich auf der gerade laufenden Weltfunkkonferenz dafür einzusetzen, dass auf internationaler Ebene bis zum Jahr 2030 das Frequenzband zwischen 470 und 510 MHz weltweit exklusiv für Nutzer drahtloser Produktionsmittel und für den Rundfunk zur Verfügung gestellt wird.

Wie aus dem Protokoll des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur hervorgeht, sehe die CDU-Fraktion dagegen "eine breitere und effizientere Nutzung" der betroffenen Frequenzen in anderen Bereichen außerhalb des Fernsehens, vor allem durch den Mobilfunk und 5G: "Möglicherweise gibt es bereits vor dem Jahr 2030 technische Lösungen" auch für Fernsehen und digitale Produktionsmittel, die "auf der 5G-Technik basieren", heißt es.

Auch der Koalitionspartner SPD stimmte gegen den Antrag: Laut Protokoll stimme man zwar "in vielen Bereichen mit dem vorliegenden Antrag überein". Man habe sich aber um einen gemeinsamen fraktionsübergreifenden Antrag bemüht. Der Koalitionspartner CDU/CSU sei hierfür "nicht bereit gewesen".

Quelle: www.satellifax.de




28.10.2019 - 02.11.2019


Satellit Aktuell

Privatkunden: Aus für Satellitenplattform Diveo
Die TV-Plattform Diveo stellt ihr Privatkunden-Geschäft Ende November ein. Besonderheit der Plattform war ihre hybride Verfügbarkeit: Das Angebot wurde sowohl auf Satellit Astra (19,2° Ost) als auch hybrid im Internet verbreitet und konnte dabei auch außerhalb eigener WLAN-Netze über Mobilfunk genutzt werden, mit identischer Benutzeroberfläche.

Trotz eines innovativen, hervorragenden Endkundenprodukts zu einem sehr günstigen Preis sei es mit Diveo nicht gelungen, an die Erwartungen und das Wachstum wie im Kabel und bei IPTV anzuknüpfen, erklärte Betreiber M7 Deutschland. Man bedauere diesen Schritt und habe die Endkunden und Partner der Plattform inwzischen informiert, hieß es.

Das Business-to-Business (B2B)-Geschäft bleibe von dem Schritt jedoch unberührt, hieß es aus dem Unternehmen. "Die M7 Group führt sein in Deutschland erfolgreiches B2B-Geschäft für Kabel- und IPTV-Märkte unverändert weiter und ist nach wie vor fest vom hohen Potential für Pay-TV überzeugt“, so ein M7-Sprecher.

Die Einstellung von Diveo könnte laut Spekulationen des Magazins "InfoDigital" mit der Übernahme der M7 Group durch den französischen TV-Veranstalter Canal+ zusammenhängen. Die Tochter des Medienkonzerns Vivendi wolle sich möglicherweise von unrentablen Geschäftsbereichen trennen, hieß es.

Bei Diveo gab es zuletzt 99 HD und ein UHD-Programm im Portfolio, davon 30 Premiumsender. Die kosten für das günstigste Paket betrugen 7,99 Euro im Monat.

Mit dem Ende von Diveo gibt abgesehen vom Pay-TV-Platzfhirsch Sky mit HD Plus (SES Astra) und freenet TV Sat (Media Broadcast) nun nur noch zwei Satellitenplattformen für Fernsehen im HD.
www.diveo.de

Eutelsat bestellt Satelliten EUTELSAT 10B für die Anbindung von Flugzeugen und Schiffen
Eutelsat hat jetzt mit Thales Alenia Space eine schriftliche Vereinbarung für die Beschaffung des neuen Satelliten EUTELSAT 10B unterzeichnet. Der voll-elektrisch angetriebene Satellit basiert auf der Spacebus NEO Plattform. Nach seinem Start soll der neue Satellit im Jahr 2022 auf 10° Ost in den Dienst gehen. Diese Orbitalposition besitzt eine einzigartige Ausleuchtzone, die sich von Nord- und Südamerika über Europa bis nach Asien erstreckt. Eutelsat sichert damit die Kontinuität der Dienste, die aktuell vom Satelliten EUTELSAT 10A auf dieser Position erbracht werden. Zudem sollen zwei inkrementelle HTS Nutzlasten an Bord den Ausbau des Serviceangebots im Segment mobile Konnektivität unterstützen.

Mit EUTELSAT 10B reagiert Eutelsat auf die starke Kapazitätsnachfrage für mobile Konnektivitäts-Dienste. Der neue Satellit hat daher zwei leistungsstarke Multi-Beam HTS Ku-Band Nutzlasten für Breitbanddienste mit hohen Datenraten an Bord. Dabei stellt die erste Nutzlast hohe Kapazitäten für die verkehrsreichsten Flug- und Seefahrtsrouten im Nordatlantik, Europa, im Mittelmeerraum sowie im Nahen und Mittleren Osten bereit. Die zweite Nutzlast adressiert mit ihrer breiten Abdeckung den Atlantik, Afrika und den Indischen Ozean. Die beiden HTS Nutzlasten des Satelliten können eine Bandbreite von über 50 GHz digital verarbeiten. Der Datendurchsatz beläuft sich auf 35 Gbit/s. Die Kapazitäten lassen sich durch einen digitalen transparenten Prozessor flexibel an Bord zuordnen und verteilen.

Mit einer Reihe führender Anbieter von Konnektivitäts-Diensten in Passagierflugzeugen wurden bereits langjährige Abkommen für mehr als ein Drittel der gesamten HTS-Kapazitäten an Bord geschlossen. Diese Partner wollen Fluggesellschaften über EUTELSAT 10B mit entsprechenden Diensten versorgen.

Eutelsat betreibt die Orbitalposition 10° Ost für Europa, den Nahen und Mittleren Osten sowie Zonen Afrikas bereits seit 1987. EUTELSAT 10B hat zwei Weitbeam C-Band und Ku-Band Nutzlasten an Bord, die einem Äquivalent von 32 36-MHz Transpondern entsprechen. Der neue Satellit soll die Kontinuität der Dienste sichern, die derzeit der Satellit EUTELSAT 10A bereit. Dessen operative Lebensdauer endet 2023.

Die Kapitalausgaben für EUTELSAT 10B werden den existierenden Rahmen von jährlich durchschnittlich 400 Millionen EURO für den Zeitraum Juli 2019 bis Juni 2022 nicht verändern.

Rodolphe Belmer, CEO Eutelsat, sagte: "Der Auftrag für EUTELSAT 10B unterstreicht die Strategie, uns auf die Entwicklung im Bereich Konnektivität zu fokussieren. Die Entscheidung für Ku-Band Nutzlasten ergänzend zum zukünftigen Ka-Band Satelliten KONNECT VHTS, bestätigt die Fähigkeit, unseren Kunden die besten Ku- und Ka-Band Weltraumressourcen im Markt bereitstellen zu können. Die bereits vorliegenden Kapazitätsabkommen mit führenden Partnern bestätigen die Qualität der Ausleuchtzonen der Position 10° Ost sowie die starke Nachfrage im Segment mobile Konnektivitäts-Dienste.”
www.eutelsat.de

Eutelsat startet integrierten IoT-Konnektivitätsdienst via Satellit
Eutelsat Communications hat jetzt auf dem IOT Solutions World Congress in Barcelona den Start des wegweisenden satellitenbasierten IoT-Konnektivitätsdienstes Eutelsat IoT FIRST angekündigt.

Nach der Präsentation der ELO Konstellation von Nanosatelliten im Erdnahen Orbit (LEO: Low Earth Orbit) für das Internet der Dinge (IoT) vor einigen Wochen macht Eutelsat nun den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem führenden IoT-Satellitenunternehmen. Eutelsat IoT FIRST ist ein vollständig integrierter IoT-Konnektivitätsdienst im Ku-Band und wird über die geostationären Satelliten des Unternehmens angeboten. Zu den Zielgruppen des neuen Dienstes gehören Satelliten Service Provider, Telekommunikationsunternehmen und IoT Service Provider. Die Preise liegen auf dem Niveau mobilfunkbasierter IoT-Konnektivitätsdienste. Eutelsat IoT FIRST bietet den Service als integriertes Paket mit Satellitenterminals, Raum- und Bodensegmenten sowie API-Schnittstellen an.

Mit diesem Produkt adressiert Eutelsat zudem die Branchen Einzelhandel, Banken und Sicherheit über den Bergbau, die Energieversorgung bis hin zur Landwirtschaft. Diese stehen durch ihren hohen Bedarf für Konnektivität vor großen Herausforderungen und suchen eine kostengünstige und zuverlässige IoT-Lösung für die Anbindung ihrer Anlagen ungeachtet von deren Standorten. Eutelsat IoT FIRST ist darüber hinaus auch ein IoT-Backhauldienst, mit dem Telekommunikationsunternehmen IoT-Basisstationen und Gateways an ihre Kernnetze anbinden können. Gegenwärtig konzentriert sich Eutelsat auf die Anbindung fester Anlagen und wird ab dem kommenden Jahr das IoT-Portfolio um die Anbindung mobiler Anlagen erweitern Die Bodeninfrastruktur für Eutelsat IoT FIRST besteht aus einem Netzwerk von IoT-spezifischen Knotenpunkten an Teleports rund um den Globus. Diese Hubs werden rund um die Uhr von einem Eutelsat-Serviceteam in Turin überwacht und gesteuert.

Luis Jimenez-Tunon, Group Executive Vice President Data Business Eutelsat: “Die Zuverlässigkeit und grenzenlose Reichweite, die Satelliten anbieten, versetzt uns in die Lage eine integrale Rolle im IoT-Sektor zu spielen. Daher freue ich mich über den Start von “Eutelsat IoT FIRST”. Diese Lösung spielt als erste ihrer Art eine wegweisende Rolle für den anspruchsvollen IoT-Entwicklungsplan von Eutelsat.”
www.eutelsat.de


Consumer Electronics/IT

Radio- und Automobilbranche setzen auf Kooperationen
Das Auto der Zukunft ist intelligent, vernetzt und autonom. An der Schnittstelle zwischen Radio- und Automobilbranche entsteht ein Innovations- und Wachstumsmarkt mit großem Potenzial und Kooperationen beider Branchen gewinnen an Bedeutung. Darin sind sich die Experten einig, die auf dem VAUNET-Panel „Audio on the road – Wie sieht das Autoradio der Zukunft aus?“ am 24. Oktober im Rahmen der Medientage München die Zukunft von Audio im Auto diskutiert haben. Durch das Panel führte Moderatorin Ruth Hofmann (Sport1, Sky, Audi, Porsche).

Zum Einstieg verdeutlichte Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung VAUNET, die hohe Relevanz von Radio im Alltag der Menschen. 94 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren hören regelmäßig Radio, pro Tag verbringen die Hörer durchschnittlich 4,5 Stunden mit Radio. Besonders intensiv wird Radio im Auto genutzt. Gleichzeitig spielt aber auch die Online-Audio-Nutzung im Fahrzeug eine immer größere Rolle, wie aus dem aktuellen Online-Audio-Monitor 2019 hervorgeht. In Deutschland hörten 2019 bereits 17 Millionen Menschen im Auto auch Audio-Angeboten über das Internet, ein Zuwachs von 3,5 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Die Nutzung findet bisher insbesondere über das Smartphone statt. Die Auffindbarkeit der Angebote auf Plattformen und Aggregatoren spielt dabei eine zentrale Rolle.

Dr. Thomas Schiller, Partner und Leiter Automotive bei Deloitte, beschrieb die aktuellen Entwicklungen einer Branche im Umbruch. Für 2035 rechnet Deloitte mit nur noch rund zwölf Millionen Fahrzeugen in deutschen Städten, verglichen mit den rund 50 Millionen, die heute auf deutschen Straßen unterwegs sind. Davon werden rund eine Million autonom fahrende Roboter-Taxis sein (Quelle: Deloitte: „Urbane Mobilität und autonomes Fahren im Jahr 2035“). Dadurch werde der Markt eine große Veränderung erfahren, prognostiziert Schiller. Es stellen sich die zentralen Fragen: Wer besitzt ein Auto, wer entscheidet, was im Auto gehört wird, und wer bietet die technische Lösung für das InCar-Entertainment? Kooperationen zwischen Radio- und Automobilherstellern könnten hierbei erhebliche Synergievorteile für beide Branchen bringen, unter anderem bei der besseren Integration der Hard- und Software in den Auto-Infotainment-Systemen der zuliefernden Hersteller (OEMs) bis hin zum Datenaustausch.

„Der Nutzer erwartet in erste Linie gute Unterhaltung“, stellte Stephan Schmitter, CEO RTL Radio Deutschland, fest. Das Auto sei, neben dem Zuhause, das wichtigste Ökosystem für Audio. Wenn das autonome Fahren komme, könne die gewonnene Zeit für Entertainment im Audiobereich, dann auch mit neuen Angeboten, genutzt werden. „Dann erwarten die Kunden, dass die Inhalte direkt auf sie zugeschnitten sind.“ In der Vergangenheit wurde vor allem für die linearen Radioprogramme produziert, in Zukunft werde verstärkt auch auf Audio-on-Demand-Inhalte gesetzt. RTL Radio Deutschland hat sich hierfür unter anderem mit der Audio-Plattform Audio Now aufgestellt. Insgesamt werden solche Plattformen die Beziehung zwischen Radio- und Automobilindustrie weiter stärken.

Diese Sichtweise teilte auch Caroline Grazé, Geschäftsführerin des Radioplayer Deutschland. Der Radioplayer bündelt Radioprogramme und gehört damit zu den wichtigsten Partnern von Entertainment-Spezialisten in der Automobilindustrie. Für Grazé steht bei der Kooperation auch die gemeinsame Arbeit an Schnittstellen und die intelligente Nutzung von Daten im Vordergrund. Auf dieser Basis könnten den Nutzern individuellere Angebote und damit echte Mehrwerte geboten werden.

Für Martin Koch, Leiter Entwicklung Entertainment bei AUDI, besteht der Mehrwert in „einem coolen Premium-Produkt“, das in ein Auto integriert ist. Standard-Features würden nicht ausreichen, um den Kunden anzusprechen. Deshalb appellierte er an die Audio-Industrie, auf Kooperationen zu setzen: „Wenn die Radioanbieter ihre Kräfte bündeln, schaffen wir es gemeinsam Innovationen umzusetzen.“ Der Radioplayer sei dabei mit seinen gebündelten Angeboten ein wichtiger Gesprächspartner. Koch unterstrich, wie wichtig direkte Ansprechpartner in Deutschland für AUDI seien.

Der Dialog zwischen der Audio- und der Autobranche ist für die Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft für beide Branchen und die Nutzer von zentraler Bedeutung - darin waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig. Stephan Schmitter: „Automobilindustrie und Radiobranche tragen in Deutschland besondere wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung.“ Ein weiterer guter Grund, sich gemeinsam für das perfekte Audio-Erlebnis im Auto einzusetzen.
www.vau.net

Vier neue 2-DIN-Radios von Blaupunkt mit 6,75 Zoll Touchscreen sowie Android Auto und Apple CarPlay
Die Funktionen des Smartphones auch im Auto nutzen zu können, erweist sich nicht zuletzt beim Navigieren oder Streamen der Lieblingsmusik als nützlich. Um das rechtskonform und vor allem sicher tun zu können, bringt Blaupunkt mit dem „Vienna 790 DAB“, „München 790 DAB“, „Oslo 590 DAB“ und dem „Passau 590 DAB“ gleich vier neue Autoradios auf den Markt, die sowohl Apple CarPlay als auch Android Auto unterstützen. Dabei verfügen die Modelle der „790 DAB“-Serie über einen Einschub zur Wiedergabe von DVD-, VCD-, CD- und CD-ROM-Inhalten. Beim „München 790 DAB“ und beim „Passau 590 DAB“ zählen eine DAB+-Scheibenantenne und eine Fernbedienung zum Lieferumfang.

Das iPhone sowie das Android-Smartphone können mit der Unterstützung von Apple CarPlay und Android Auto per Sprachsteuerung oder über den Touchscreen des Radios gesteuert werden. Navigieren, Anrufe tätigen, Nachrichten vorlesen lassen oder Musik abspielen wird so zum Kinderspiel. Getreu der SafeDrive-Strategie von Blaupunkt kann sich der Fahrer auf den Verkehr konzentrieren und Ablenkungen werden minimiert.

Doch auch die klassischen Funktionen eines Car-Multimedia-Produkts hat Blaupunkt bei seinen 2-DIN-Radios mit 6,75 Zoll großem Touchscreen nicht vernachlässigt. Der CODEM VI High-End-Tuner fängt Radiosignale zuverlässig und klar ein und DAB+ wird ebenfalls von den neuen Radios der Serien „590 DAB“ und „790 DAB“ unterstützt. Selbstverständlich ist eine Bluetooth-Schnittstelle ebenso an Bord, wie ein Front- und ein Rear-USB-Port, zwei SDHC-Kartenleser und zwei A/V-Eingänge. Zudem sind die vier Radios für den Anschluss an eine Rückfahrkamera und die Lenkradfernbedienung gerüstet. Dank der übersichtlichen Menüführung ist der gewünschte Song auch bei großer Auswahl schnell gefunden.

Mit einem parametrischen 8-Band-Equalizer, einem 4-Kanal Vorverstärker plus Sub-Out und 4 x 45 Watt Ausgangsleistung, kommt dank sattem Sound auch auf langen Fahrten keine Langeweile auf. Über das grafische Interface können Klangoptionen individuell eingestellt oder eines der vorinstallierten Audio-Profile ausgewählt werden – von Pop über Rock, Techno oder Jazz bis hin zu klassischer Musik.

Auch das User-Interface selbst lässt sich nach den Wünschen des Fahrers anpassen. Abgerundet wird die Konfiguration mit der Varicolor-Beleuchtung der Radios. Das schlichte Design der vier neuen Blaupunkt-Beifahrer fügt sich dank schwarzer Komponenten, die von einem edlen silberfarbenen Rahmen unterbrochen werden, in jedes Cockpit.

Alle vier Radios verfügen nicht nur über ein integriertes Mikrofon, sondern werden zusätzlich mit einem externen Bluetooth-Mikrofon ausgeliefert. Den Rahmen, entsprechendes Material zum Einbau und Verbindungskabelsätze bringen alle Radios mit.

Ab sofort ist das „Blaupunkt Vienna 790 DAB“ zu einer UVP von 429 EUR erhältlich, das „München 790 DAB“ gibt es für 519 EUR, das „Oslo 590 DAB“ für 379 EUR und das „Passau 590 DAB“ zu einem Preis von 459 EUR.
www.blaupunkt.de


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

Kein Radio: 5G Broadcast soll reiner Bewegtbildstandard werden
Obwohl es bereits Tests der BBC gab, wird der Standard 5G Broadcast und die dahinter stehende Technologie FeMBMS auf längere Sicht nicht weiter für den Hörfunk erprobt. Grund ist dabei auch, dass man durch die Diskussion über einen neuen Standard die Einführung von DAB+ nicht gefährden will:

"Mit DAB+ steht eine hervorragende digitale Technologie für den terrestrischen Radioempfang zur Verfügung, das soll sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern", teilt ein Sprecher des 5G Broadcast-Projektbüros gegenüber SatelliFax mit. Anlass ist unsere Berichterstattung zum Panel auf den Münchner Medientagen, in der wir über einen "Weltstandard für Radio und Fernsehen" spekuliert hatten.

"5G Broadcast versteht sich ausschließlich als neues System zur Übertragung von Video-Inhalten (linear/non-linear) im 5G-Standard über High Tower High Power-Sender im FeMBMS-Modus", so der Sprecher weiter.


TV und Radio Aktuell

Sky ändert Verschlüsselung
Der Pay-TV-Anbieter Sky hat laut einem Magazinbericht mit einer Optimierung des Verschlüsselungssystem zur Sicherung der eigenen Interessen und zum Schutz seiner exklusiven Inhalte begonnen. Für Nutzer von nicht lizenzierten Receivern wurde damit ein Nadelöhr geschaffen, dass sie gegebenenfalls zum Umstieg auf Sky eigene Hardware zwingt, heißt es bei "Digital Fernsehen".

So gebe die für den Empfang der Sky-Programme notwendige Smartcard den Entschlüsselungscode nur an den bei Sky hinterlegten Sky Receiver (Pairing) weiter. Zahlende Nutzer könnten so mit Hardware von Drittherstellern die gebuchten Inhalte wohl nicht mehr decodieren, hieß es.

Bis Ende November solle die Umstellung der Verschlüsselung sämtlicher Sky-Kanäle abgeschlossen sein. Nutzer, die bisher mit Geräten von Drittanbietern das Sky-Programm bezogen haben, würden laut "Digital Fernsehen" zum Umstieg auf die Hardware des Pay-TV-Anbieters angewiesen sein, um Sky-Inhalte weiterhin empfangen zu können.
www.sky.de


Digitalradio Aktuell

Zwei neue Standorte für den DAB+-"Bundesmux"
Zwei weitere Sender in Oberbayern bereichern bis Donnerstag das digital-terrestrische DAB+-Radioangebot. Der bundesweite Multiplex mit vier Programmen von Deutschlandradio und acht Privatradios startet am heutigen Dienstag am Standort Oberammergau-Laber und am Donnerstag (31. Oktober) am Standort Untersberg. Das teilt Netzbetreiber Media Broadcast im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Sendeleistung beträgt jeweils 5 kW.

DAB+: BR startet am Standort Isen
Der Bayerische Rundfunk nimmt am 31. Oktober 2019 den neuen DAB+ Senderstandort Isen im Landkreis Erding in Betrieb. Damit verbessert der BR den DAB+ Empfang der landesweiten und regionalen DAB+-Programme in den Gemeinden Dorfen, Haag in Oberbayern, Isen, Lengdorf, Maitenbeth und Sankt Wolfgang sowie auf der neuen Isental-Autobahn.

Der Sendemast Isen, mit einer Gesamthöhe von 78 Metern (DFGM-Standort), befindet sich südlich der Marktgemeinde Isen (638 m über N.N.) auf einem Hügel. Die Marktgemeinde gehört zum oberbayerischen Landkreis Erding und liegt im oberen Isental rund 11 km südwestlich von Dorfen und 35 km östlich der Landeshauptstadt München.

Der BR nimmt dazu am Sender Isen zwei Sendeanlagen für die digitalen BR-Programme und privaten Radioprogramme auf Kanal 11D (bayernweites Netz) und Kanal 10A (Regionalnetz Oberbayern-Schwaben) in Betrieb.

Die Hörerinnen und Hörer in den Gemeinden rund um den Sender Isen können das landesweite Programmangebot mit einem DAB+ Radio nun auch innerhalb von Gebäuden gut empfangen. Es wird empfohlen, dafür einen automatischen Sendersuchlauf am DAB+ Radio zu starten, sofern die Programme bisher noch nicht gelistet sind. Auf dem neuen Abschnitt der Bundesautobahn A94 durch das Isental ist ab 31. Oktober ebenfalls ein einwandfreier mobiler DAB+ Empfang möglich.

Unter anderem ist dann auch die Volks- und Blasmusikwelle BR Heimat in der Region über DAB+ verfügbar; das beliebte Programm hat sich innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten Digitalprogramm des BR entwickelt. Auch die anderen digitalen Radioprogramme des Bayerischen Rundfunks können mit einem DAB+ Radio empfangen werden: PULS, das junge Programm des BR, die Schlagerwelle Bayern plus, der Ereigniskanal B5 plus sowie BR Verkehr. Die bekannten Radiowellen Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3, BR-Klassik, B5 aktuell sowie viele BR-Regionalprogramme sind ebenfalls in exzellenter Digitalqualität über DAB+ empfangbar.

Bayernweit vergrößert sich das DAB+ Sendenetz im Kanal 11D damit auf insgesamt 60 Standorte. Über dieses Netz können derzeit 91,5 Prozent der Menschen in Bayern das digitale BR-Programmpaket innerhalb von Gebäuden (indoor) empfangen. Mobil, im Auto sowie im Freien (outdoor) sind es 97,7 Prozent. Um den Empfang von DAB+ kontinuierlich zu verbessern, plant der BR noch 2019 weitere Sender in Bayern in Betrieb zu nehmen.
www.br.de

Endlich durch
M-net startet DAB+ auch in Augsburg im Kabel - Weitere 20 Programme Der Glasfasernetzbetreiber M-net will nach München auch in Augsburg Radioprogramme im DAB+-Standard in sein Netz einspeisen. Anfang 2020 sollen zudem mehr als 20 weitere Sender aufgeschaltet werden. Das kündigt Dr. Hermann Rodler, technischer Geschäftsführer von M-net, in einem Interview mit dem "Digitalmagazin" an. Ein Zeitpunkt für den Start in Augsburg stehe jedoch noch nicht fest.
www.m-net.de

Bayern: Veränderte Datenraten via DAB+ bei egoFM und Rock Antenne
In Bayern haben egoFM und Rock Antenne ihre Bitraten im Digtitalradio DAB+ verändert. Zuvor sendete die Rock Antenne mit 80 und egoFM mit 64 kbit/s. Jetzt haben beide 72 kbit/s.

DAB+: Bundesmux am Standort Untersberg gestartet Wie geplant wurde der DAB+-Bundesmux mit vier Programmen von Deutschlandradio und neun Privatsendern am 31. Oktober am Standort Untersberg mit einer Sendeleistung von 5 kW aufgeschaltet. Der Standort befindet sich auf österreichischem Territorium und ist neben Teilen von Oberbayern auch indoor in der Landeshauptstadt Salzburg und in Teilen des Salzkammerguts zu hören.


Internet/Mobile Kommunikation

Goldmedia-Studie: Aufbruch im Streamingmarkt
Der Wettbewerb im Streamingmarkt ist neu entfacht. Video-on-Demand-Plattformen prominenter Anbieter wie Disney oder Apple stehen kurz vor ihrem Markteintritt, Geschäftsmodelle brechen auf. Doch noch ist der Pay-VoD-Markt in Deutschland klar verteilt: Nach Abonnentenzahlen liegen die Branchenführer Amazon Prime Video und Netflix mit einem Anteil von 47 Prozent bzw. 36 Prozent weit vor der Konkurrenz. Bei der täglichen Nutzung hat dagegen Netflix klar die Nase vorn mit einem Anteil von 59 Prozent gegenüber Amazon Prime Video mit 36 Prozent.

Dies zeigen aktuelle Auswertungen der Analyseplattform VoD-Ratings der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia (www.vod-ratings.com), über die fortlaufend die Abrufe kostenpflichtiger VoD-Angebote in Deutschland und in Großbritannien erfasst werden. Ausgewertet wurden im Analysezeitraum 22.09. bis 22.10.2019 rein Abo-finanzierte Services (ohne Sportanbieter).

In Deutschland entfallen auf ein Netflix-Abo drei Nutzer, während es bei Amazone Prime Video nur zwei sind. Maxdome kommt auf 1,5 Nutzer pro Abo. Das erklärt, warum sich die Zahl der Abonnenten und die der täglichen Nutzer (Nutzung gestern kumuliert) so stark unterscheiden.

Bei der Marktverteilung nach Abonnements liegt Sky Ticket im Ranking der rein Abo-finanzierten Services (ohne Sportanbieter) hinter Amazon und Netflix auf Platz 3 mit einem Anteil von 5,9 Prozent, gefolgt von Maxdome mit 5,6 Prozent. Bei der täglichen Nutzung kommt Sky Ticket ohne Sport auf einen Marktanteil von 2,2 Prozent und Maxdome auf 1,8 Prozent.

Die Konkurrenz steht bereits in den Startlöchern und wird die Marktanteile verschieben. Im Kernbereich der Abo-Dienste will Apple TV+ bereits Anfang November 2019 in Deutschland starten, Disney+ hingegen soll hierzulande erst im nächsten Jahr verfügbar sein. Zudem versuchen bestehende Streamingdienste durch Spezialisierung oder durch (zumindest teilweise) werbefinanzierte Geschäftsmodelle Marktanteile zu gewinnen. So hat RTL sein Streamingangebot TVNOW bereits vor einiger Zeit gründlich renoviert. Das Angebot kombiniert einen werbefinanzierten Teil mit einem optionalen Premium-Abo. Auch mit Joyn ist seit Sommer ein werbefinanziertes Angebot von ProSiebenSat.1 am Markt, das noch im Herbst um eine kostenpflichtige Premiumvariante erweitert werden soll.

Die Liste der zu erwartenden neuen Dienste ist lang: Amazon hat mit IMDb TV einen kostenlosen und rein werbefinanzierten Streamingdienst angekündigt. Ferner baut Pluto TV von Viacom sein Angebot kontinuierlich auch in Deutschland aus, und auch das japanische Rakuten TV startet mit einer werbefinanzierten Erweiterung seines Dienstes. Zudem haben Medienkonzerne wie z.B. Warner oder NBC begonnen, den Start eigener Angebote namens HBO Max und Peacock vorzubereiten – beide Dienste mit einer Kombination aus Abo und werbefinanziertem Zugang.

Dr. Florian Kerkau, Geschäftsführer Goldmedia Research: „Aktuell stehen wir vor der umfangreichsten Weichenstellung im Streamingmarkt seit dem Start von Prime Video und Netflix vor 5 Jahren. War aus Sicht der VoD-Anbieter in Deutschland schon 2019 ein sehr bewegtes Jahr, so wird 2020 noch um einiges bewegter.“
www.goldmedia.de

Bitkom zur Mobilfunkstrategie der Bundesregierung
Das Bundeskabinett hat in dieser Woche Eckpunkte zur Mobilfunkstrategie für den Netzausbau in Deutschland verabschiedet. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Die Mobilfunkstrategie des Bundesinfrastrukturministers ist ein wichtiger Schritt für einen schnelleren Netzausbau in Deutschland. Die Politik hat erkannt, dass sie als Gesetzgeber den Ausbau maßgeblich beschleunigen kann. Viele weiße Flecken haben vor allem zwei Ursachen: schwierige Standortsuchen und langwierige Genehmigungsverfahren. Bund, Länder und Kommunen sollten öffentliche Gebäude und Liegenschaften für eine Mitnutzung für Mobilfunkstandorte bereitstellen. Zudem können viele Verwaltungsakte beim Ausbau vereinfacht werden, etwa durch digitale Baugenehmigungsverfahren und die Anpassung genehmigungsfreier Masthöhen. Schließlich scheitert der Ausbau auch zu oft an fehlender Akzeptanz für Mobilfunkstandorte in der örtlichen Bevölkerung. Hier müssen wir den Mehrwert und Nutzen der Mobilkommunikation noch besser erklären und auch vorhandene Ängste abbauen. Klar ist aber: Wer künftig ein gutes Netz will, ist auf neue Funkmasten angewiesen.“

Unter dem Titel „Mehr Tempo beim Netzausbau“ hat die Fokusgruppe „Digitale Netze“ der Digital-Gipfel-Plattform „Digitale Netze und Mobilität“ einen Ergebnisbericht ihrer unterjährigen Arbeit veröffentlicht:
https://www.bitkom.org/Themen/

Quelle: www.satellifax.de




21.10.2019 - 26.10.2019


Digitalradio Aktuell

Endlich durch: Bundestag beschließt Digitalradio-Pflicht
Mit der Mehrheit von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen gegen die Stimmen von AfD und Linksfraktion hat der Bundestag einen Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes (19/13441) angenommen. Die Gesetzesänderung zielt darauf ab, die Verbreitung des digitalen Rundfunks zu fördern. Sie sieht die Einführung einer Ausrüstungspflicht in Form eines Empfängers vor, der zumindest den Empfang und die Wiedergabe von Hörfunkdiensten ermöglicht. In Bezug auf Autoradios ist die Regelung an die EU-Richtlinie 2018 / 1972 angelehnt, wonach der Empfänger zumindest den Empfang und die Wiedergabe von Hörfunkdiensten, die über digital-terrestrischen Rundfunk ausgestrahlt werden, ermöglichen muss. Zudem existiert für Autoradios eine Konformitätsvermutung, wenn Empfänger den harmonisierten europäischen Normen oder Teilen davon entsprechen. In Bezug auf übrige, für Verbraucher bestimmte, überwiegend für den Empfang von Ton-Rundfunk bestimmte Radiogeräte macht die Regierung von dem in der Richtlinie eröffneten Gestaltungsspielraum derart Gebrauch, dass der Empfänger zumindest den Empfang und die Wiedergabe von Hörfunkdiensten eines beliebigen, digitalen Verbreitungsweges ermöglichen muss.

Diese Ausrüstungspflicht lehne sich an die Ausrüstungspflicht für Autoradios an, erweitere aber die Auswahl an möglichen Empfangswegen und dehne sie unter anderem auf den Empfang von Internetradio aus, heißt es in dem Entwurf. Die Ausrüstungspflicht betreffe nur Radiogeräte, die den Programmnamen anzeigen können, womit sie sich auf höherwertige Geräte beschränke und die Auswirkungen auf den Markt für Radiogeräte von geringem Wert begrenze. Ausgenommen seien Bausätze für Funkanlagen und Geräte, die Teil einer Funkanlage des Amateurfunkdienstes sind, da Bausätze und Funkanlagen des Amateurfunkdienstes üblicherweise von Funkamateuren verwendet würden. Ebenfalls ausgenommen seien Geräte, bei denen der Funkempfänger eine reine Nebenfunktion einnimmt (wie zum Beispiel bei Smartphones). Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hatte dazu eine Beschlussempfehlung (19/14115) vorgelegt (SatelliFax berichtete).

M-net speist 16 DAB+ Hörfunk-Programme in seine Kabelnetze ein
Der führende bayerische Glasfaser-Anbieter M-net hat als erster deutscher Kabelnetzbetreiber die Einspeisung von Hörfunkprogrammen im digitalen DAB+ Standard in seine Kabelnetze gestartet: Für mehr als 60.000 angeschlossene Kabelhaushalte in München stehen ab sofort 16 private und öffentlich-rechtliche Radioprogramme zur Verfügung. Die DAB+ Programme sind für Kabelkunden im Netz von M-net zusätzlich zum bestehenden Angebot ohne Zusatzkosten zu empfangen – es ist lediglich ein DAB+ Empfangsgerät mit Antenneneingang erforderlich, das an die Kabeldose angeschlossen wird. Der offizielle Beginn des Regelbetriebs wurde heute auf den Medientagen München gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Bayern Digital Radio (BDR) und dem Bayerischen Rundfunk (BR) gefeiert. Im Münchner Kabelnetz von M-net wird ab sofort ein Multiplex mit einem Programm-Mix von 16 landesweiten und regionalen DAB+ Kanälen ausgespielt: In diesem Bouquet sind die elf öffentlich-rechtlichen Programme Bayern 1 (Oberbayern), Bayern 2 (Nord und Süd), Bayern 3, B5 aktuell, B5 plus, Bayern plus, BR Heimat, BR-Klassik, BR Verkehr und PULS sowie die fünf privaten Programme Antenne Bayern, Absolut HOT, egoFM, Radio TEDDY und Rock Antenne enthalten. Für die angeschlossenen Kabelkunden von M-net ist lediglich ein Sendersuchlauf an ihrem DAB+ Empfänger notwendig, um die Programme kostenlos zu empfangen. Dazu muss das Gerät nur über einen externen Eingang mit dem Kabelanschluss verbunden sein. Eine Erweiterung des DAB+ Angebots um zusätzliche Programme sowie in weitere Regionen ist in Planung. Darüber hinaus steht den Kunden in den Kabelnetzen von M-net unverändert auch das volle Angebot der ortsüblichen sowie weiterer Hörfunkprogramme im digitalen Kabelstandard DVB-C zur Verfügung.

Um die Verbreitung der DAB+ Programme im Kabelnetz von M-net zu ermöglichen, wurde in Kooperation mit dem Nürnberger Hersteller AVT Audio Video Technologies eine neue technische Lösung entwickelt, die unter anderem die Daten in das geeignete Containerformat ETI over IP transcodiert. Die Signalzuführung der Programme erfolgt vom Bayerischen Rundfunk über eine direkte 100 Mbit-Leitung in das Münchner Rechenzentrum von M-net. Dort werden die Signale über die bestehende Systemtechnik in das Glasfaser-Backbone von M-net eingespeist, in der örtlichen Kabel-Kopfstelle aufbereitet und schließlich auf Kanal 13B im Frequenzbereich von 232,5 Megahertz an die Münchner Haushalte übertragen.

„Mit der ersten Einspeisung von DAB+ im deutschen Kabelmarkt unterstreicht M-net seinen Anspruch auf Technologieführerschaft – nicht nur in der optischen Glasfasertechnik, sondern auch im Bereich der Medienversorgung“, so Dr. Hermann Rodler, technischer Geschäftsführer von M-net. „Für M-net dient technologische Innovation aber nicht dem Selbstzweck, sondern dem Kundennutzen: Die Einspeisung von DAB+ Programmen zusätzlich zum bestehenden Angebot bietet unseren Partnern in der Wohnungswirtschaft sowie den Kunden in unseren Kabelnetzen nun echten Mehrwert ohne Mehrkosten.“

„DAB+ bedeutet Radio ohne Rauschen, mit kristallklarem Sound und vielen digitalen Multimedia-Zusatzfunktionen“, erklärt Helwin Lesch, Leiter der Hauptabteilung Verbreitung und Controlling des Bayerischen Rundfunks. „Für die künftige Hörfunkverbreitung des Bayerischen Rundfunks nimmt der DAB+ Standard eine wesentliche Rolle ein. Deswegen ist es uns wichtig, dass zum Start von DAB+ im Kabel von M-net bereits die gesamte Programmfamilie des BR vertreten ist.“ „DAB+ ist der digitale Nachfolgestandard für den analogen terrestrischen Radio-Standard UKW und bietet viele Vorteile“, so Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). „Nachdem die Übertragung von UKW im Rahmen der Analog-Abschaltung in den bayerischen Kabelnetzen eingestellt wurde, hat M-net nun im regulären Betrieb gezeigt, dass die Nachfolge durch den digitalen Standard DAB+ auch im Breitbandkabel technisch möglich ist. Diese Initiative, die wir sehr begrüßen, unterstreicht die Zukunftssicherheit von DAB+ als digitaler terrestrischer Verbreitungsstandard für die öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkveranstalter.“ Leistungsvorsprung durch Glasfaserkabel

Technische Grundlage für die Einspeisung der DAB+ Programme ins Münchner Kabelnetz von M-net sind die leistungsstarken Glasfasernetze des Unternehmens: Gemeinsam mit den Stadtwerken München wurden die von M-net versorgten Gebäude in München direkt per Glasfaser angebunden. Vom Keller der Gebäude erfolgt die Versorgung der einzelnen Wohnungen im Unterschied zu herkömmlichen Kabelnetzbetreibern oder Telekommunikations-anbietern über zwei getrennte Infrastrukturen: Internet und Telefon über die Telefon- oder Glasfaserleitung, Fernsehen und Hörfunk über das Koaxialkabel. So steht bei einem Kabelanschluss von M-net insgesamt deutlich mehr Kapazität für die Versorgung der Haushalte mit Medien- und Telekommunikationsdiensten zur Verfügung als bei anderen Anbietern.
www.m-net.de


Internet/Mobile Kommunikation

Deutschlands smarteste Städte: Hamburg vor Karlsruhe und Stuttgart
Hamburg ist die smarteste Stadt Deutschlands. Die Hansestadt rangiert mit deutlichem Abstand an der Spitze des Smart City Index, den der Digitalverband Bitkom für alle 81 deutschen Großstädte heute vorgestellt hat. Hamburg erreicht 79,5 von 100 möglichen Punkten. Dahinter liegen nahezu gleichauf Karlsruhe (69,0 Punkte) und Stuttgart (68,6) auf den Plätzen 2 und 3, dicht gefolgt von Berlin (68,1) und München (67,7), die den Sprung in die Top 3 knapp verpasst haben. Die ersten 10 Plätze komplettieren Heidelberg (65,6 Punkte), Bonn (62,4), Köln (62,3), Dortmund (61,7) und Darmstadt (61,1).

„Der Smart City Index vermisst die deutschen Großstädte in puncto Digitalisierung und macht sie vergleichbar. Hamburg erreicht in allen fünf untersuchten Themenfeldern Spitzenwerte und ist damit ein Vorbild für viele Smart-City-Initiativen in Deutschland“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Aber auch jenseits der Metropolen gehören Städte in einzelnen Bereichen zu den Vorreitern, wie Mannheim beim E-Government, Wuppertal bei gesellschaftlichen Aktivitäten oder Darmstadt bei Energie und Umwelt.“ Beispiele für innovative Smart-City-Lösungen sind etwa die emissionsfreie Paketzustellung im Pilotprojekt „logSPAZE“ für die Stuttgarter Innenstadt, die Entwicklung der Multifunktions-App „digital@KA“ als Plattform für kommunale und privatwirtschaftliche digitale Dienstleistungen in Karlsruhe oder die smarte Luftreinhaltung in Darmstadt mittels des „CityTree“, einer Mischung aus Stadtmöbel und Bio-Tech-Filter mit luftreinigender Wirkung.
www.bitkom.org

Media Broadcast demonstriert auf Münchner Medientagen Campuslösungen für künftige 5G-Netze
Media Broadcast, führender Serviceprovider für die Broadcastindustrie, zeigt auf den Münchner Medientagen vom 23. bis 24. Oktober in einem Live-Showcase 5G-fähige Lösungen für die TV-Produktion. Dazu hat Media Broadcast auf dem Messegelände ein eigenes Mobilfunk-Testnetz aufgebaut, das ein zukünftiges 5G-Campusnetz für TV-Produzenten simuliert. Sobald die entsprechenden Frequenzen im 3,7-3,8 GHz Bereich zur Verfügung stehen, plant der Kölner Provider, sein Serviceportfolio um 5G zu erweitern.

Beim Münchner Showcase kommen bis zu vier unterschiedliche Kameras, von der professionellen TV-Kamera bis zum Smartphone und ein Übertragungswagen zum Einsatz. Übertragen werden die TV Signale in die Regie über eine kommerzielle 4G/5G Basisstation. Der Media Broadcast-Partner für den Showcase, Smart Mobile Labs aus München, ergänzt das Testerlebnis um interessante Live-Metadaten mit eigenen Sensoren und einer Smartphone App mit Realtime-Statistik-Einblendungen. Da aktuell noch keine lokalen 5G-Frequenzen im 3,7 bis 3,8 GHz Bereich zu Testzwecken zur Verfügung stehen, wird für die Demo ein 20 MHz-Träger auf einer Testfrequenz von 2,3 GHz mit LTE-Advanced verwendet.

„Für Sendeanstalten, Produzenten und Veranstalter werden sich mit der Verfügbarkeit von 5G-Frequenzen für eigene Campusnetze schon bald relevante Anwendungsbereiche eröffnen. Wir nutzen die Münchner Medientage, um mit der Branche die aktuellen und zukünftigen Kundenbedürfnisse bezüglich des Einsatzes 5G-basierter Lösungen zu diskutieren. Die neue Technik bietet viel Potential etwa für den Einsatz drahtloser Kameras und Equipments und für die drahtlose Übertragung der TV-Signale in die Regie“, erläutert Arnold Stender, Geschäftsführer der Media Broadcast.

Stender fährt fort: „Wir schauen uns als führender Serviceprovider sehr genau das Potential von 5G für die Rundfunkbranche an. 5G Broadcast ist ein spannendes Zukunftsthema, das auf Grund technischer und regulatorischer Hürden und fehlender Geschäftsmodelle voraussichtlich aber noch viele Jahre brauchen wird, bis die Technik für die terrestrische Verbreitung von linearem TV in Betracht kommt. Dagegen sehen wir bereits mittelfristig ein Marktpotential für 5G-Campuslösungen für TV-Sendeanstalten und bei Übertragungen größerer, auch temporärer Events. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, unser bestehendes Glasfaser- und satellitenbasiertes Event Broadcasting Portfolio um 5G-Campuslösungen zu erweitern. Von der Beantragung der Frequenz über die Frequenz- und Netzplanung bis hin zum Betrieb und der Wartung und Instandhaltung können wir unsere Kunden dabei unterstützen.“

Der Live Showcase wird am Messestand der Media Broadcast im Ausstellerbereich der Medientage vorgestellt.
www.media-broadcast.com

TV Bayern Regional auf waipu.tv gestartet
Bayerisches Lokalfernsehen gibt es ab sofort digital, individuell und jederzeit: Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), und Christoph Bellmer, Gründer und Vorstand der EXARING AG, haben heute auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN den Startknopf für „TV Bayern Regional“ auf der IPTV-Plattform waipu.tv gedrückt.

Für die Zuschauer heißt das: Sie können ab sofort, wann sie wollen und kostenlos ihr aktuelles Lokal-TV-Programm in einem quasi-linearen Stream auf waipu.tv anschauen. Wer auf der Plattform TV Bayern Regional anklickt, sieht automatisch und geolokalisiert je nach Standort des Zuschauers seine aktuelle lokale Nachrichtensendung aus der Region – ein Nutzer aus Ingolstadt also die Nachrichten von tv.ingolstadt.

Die aktuellen Nachrichten aus der jeweiligen Region des Zuschauers starten immer am Anfang der Sendung. Wenn sie zu Ende ist, werden weitere Nachrichten aus der Umgebung gezeigt – bei Ingolstadt kommt dann etwa münchen.tv und anschließend Regionalfernsehen Oberbayern (rfo). Insgesamt gibt es in dem Stream Sendungen der 14 Lokal-TVStationen in Bayern.

Natürlich können sich die Zuschauer die Reihenfolge der Sender außerdem individuell zusammenstellen. Alle Nachrichtensendungen der letzten Tage stehen auch auf Abruf in der TV Bayern Regional-Mediathek zur Verfügung.

Siegfried Schneider, der Präsident der BLM: „Unsere bayerischen LokalTV-Sender machen mit dem neuen Angebot TV Bayern regional einen ersten wichtigen Schritt in die digitale Zukunft. Schließlich ist es eine große Herausforderung für lokale und regionale Medienangebote, auch in der digitalen Welt auffindbar zu sein. Um das bayerische Lokalfernsehen in seiner publizistischen Vielfalt online zu stützen, hat die Landeszentrale die Bündelung der Angebote auf waipu.tv initiiert.“

Christoph Bellmer, Vorstand der EXARING AG: „Gerade die Streamer, die Generation Netflix und YouTube, nutzen immer weniger die konventionellen TVEmpfangskanäle wie Kabel oder Satellit. Diese Zielgruppe erwartet auch vom Fernsehen den Komfort und die Flexibilität, die sie aus der Nutzung anderer digitaler Kanäle schätzen: Wo ich will, wann ich will und wie ich will. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir gemeinsam mit der BLM dieses erste Pilotprojekt zur Personalisierung des Lokalfernsehens umsetzen konnten.“

TV Bayern Regional kann auf waipu.tv in allen Paketen genutzt werden, allem voran im kostenlosen Free-Paket, für das eine einfache Registrierung reicht. Es ist auf unterschiedlichsten Geräten nutzbar, vom Smartphone über das Tablet und den PC/Laptop, sowie auch am Fernseher über Amazon FireTV, Apple TV oder Google Chromecast. Auf Samsung- und Android-Fernsehern kann die waipu.tv-App ebenfalls ganz einfach geladen werden.

Die BLM unterstützt und fördert die Ausstrahlung der lokalen TV-Programme auf waipu.tv mit Mitteln des Freistaats Bayern aus der Art. 23-Förderung. Technischer Dienstleister ist die Bayerische Medientechnik (bmt).
www.waipu.tv

Innovatives Webformat „Helena. Die Künstliche Intelligenz“ beim BR und ARTE
Wie schlau ist künstliche Intelligenz? Müssen wir Angst vor ihr haben? Oder kann sie bald viele unserer Probleme lösen? Die Webserie „Helena. Die Künstliche Intelligenz“ geht diesen Fragen nach und bietet informative und humorvoll-satirische Einblicke in die aktuelle Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Das innovative Webformat ist halb fiktional, halb dokumentarisch und stellt so Vorstellungen und Realität direkt gegenüber. Ab sofort sind alle sieben Folgen in den Mediatheken von BR und ARTE abrufbar.

Die fiktionale Rahmenhandlung der Serie spielt satirisch mit Assoziationen aus Science-Fiction-Filmen wie Black Mirror, Blade Runner oder Her, während der Doku-Teil die Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem tatsächlichen Entwicklungsstand künstlicher Intelligenz konfrontiert. Die siebenteilige Webserie – produziert von der Bilderfest GmbH in Ko-Produktion mit BR, ARTE, MDR und gefördert durch den FFF Bayern – blickt dabei teils exklusiv hinter die Kulissen der aktuellen KI-Entwicklung, in verschiedene Forschungslabore, Tech-Konzerne und Start-ups auf der ganzen Welt.

In der Serie treffen wir den Entwickler Sven (Michael Kranz, u.a. Hindafing). Er schafft sich eine künstliche Intelligenz, die er Helena nennt und die als Hologramm in Form einer blonden Frau (Teresa Rizos, u.a. Servus Baby) daherkommt. Doch diese wirkt anfangs eher wie eine Art „Baby mit Wikipedia im Kopf“ – und so schickt Sven Helena zum Lernen in Forschungslabore auf der ganzen Welt: zum Roboterbaby iCub nach Genua, zu Facebook AI nach Paris oder zur Moralmaschine nach Darmstadt. Und Helena lernt, viel effizienter als jeder Mensch das könnte – doch nicht ganz so wie von Sven gedacht. Warum landet Helena auf einmal beim Waffenhersteller General Robotics in Israel? Und dann greift sie auch noch Svens Facebook-Daten ab und analysiert seinen „negativen Mutterkomplex“. Eine komplizierte (Liebes-)Geschichte beginnt.

Was kann künstliche Intelligenz wirklich? Turing-Preisträger und Leiter von Facebook AI Yann LeCun, der in Paris sein Labor für einen exklusiven Einblick öffnet, macht deutlich: „Im Moment kann die intelligenteste Maschine für eine sehr anspruchsvolle Aufgabe sehr effizient sein, hat aber viel weniger gesunden Menschenverstand als eine Katze.“ „Künstliche Intelligenz ist im Grunde ein smarter Fachidiot“, fügt Martina Mara, Robo-Psychologin am Linzer Institute of Technology, hinzu.

Künstliche Intelligenz könnte aber tatsächlich unseren Alltag erleichtern. Doch das nur, wenn wir heute die richtigen Weichen stellen. Hier warnt die Futuristin Amy Webb: „Die Zukunft der KI basiert auf Entscheidungen, die bei nur neun börsennotierten Unternehmen getroffen werden. Drei sind in China – Alibaba, Tencent und Baidu. Sechs in den USA: das sind Google, Microsoft, Apple, Facebook, IBM und Amazon. Ich nenne sie die G-Mafia.“ Geschwindigkeit und Profit werden laut Webb durch die G-Mafia vor gesellschaftliche Interessen gestellt. Künstliche Intelligenz wird eher zur Überwachung und Manipulation eingesetzt statt beispielsweise dafür, Lösungen für den Klimaschutz zu finden. „Künstliche Intelligenz kann unser Leben verbessern. Aber nur, wenn wir heute hart dafür arbeiten!“, erklärt Webb.

„Helena. Die Künstliche Intelligenz“ ist ein Projekt von Showrunnerin Christiane Miethge. Für das Drehbuch ist Janina Dahse verantwortlich, Regie führte Fabian Korbinian Wolf. Alle sieben Folgen der Webserie sind ab sofort für fünf Jahre online in der BR Mediathek unter br.de/helena und in der ARTE Mediathek unter arte.tv/helena, ab 21. November in der ARD Mediathek, und ab 8. Dezember auch online beim MDR abrufbar. Unter dem Titel „Werden Maschinen zu Menschen? Was Künstliche Intelligenz wirklich kann“ sendet das MDR-Fernsehen am 15. Dezember um 22.20 Uhr die Doku zur Webserie.

HIT RADIO FFH erweitert non-lineares Audio-Angebot
Der hessische Marktführer HIT RADIO FFH erweitert sein nicht lineares Audio-Angebot und bedient das stark wachsende Interesse der Hörer an Audio auf Abruf. Innerhalb eines Jahres ist bei FFH die Zahl der ausgespielten Audio-Files um 43% gestiegen. Gegenüber 2017 beträgt das Audio-Wachstum sogar 150%.

FFH Digital-Chef Roger Hofmann: „Audio On Demand spielt für unsere Hörer eine immer wichtigere Rolle. Entsprechend haben wir unser Angebot erweitert und die Audios auf der Webseite sichtbarer und viel leichter zugänglich gemacht. Die regionalen Nachrichtensendungen, regionales Wetter und Veranstaltungstipps werden nun automatisiert auf der Webseite bereitgestellt.“

Schon in den Teasern auf der Startseite können sich die Hörer alle Audios eines Artikels anhören: z.B. Interviews mit Alice Merton oder Sebastian Fitzek, regionale Nachrichten, Wetter und Veranstaltungstipps.

Die neuen Audio-Funktionen sind mit dem Login verbunden. Wer mit seinem FFH-Account eingeloggt ist, findet auf der Startseite und im Nachrichtenbereich die neuesten Audios aus der eigenen Region.

Der Play-Button ist auch in die Wetterkarte integriert. Auf Knopfdruck präsentiert FFH-Meteorologe Martin Gudd das Wetter für die sechs hessischen Regionen.

Die FFH-Regionalstudios in Darmstadt, Wiesbaden, Bad Vilbel, Fulda, Gießen und Kassel produzieren jeden Tag 30 regionale Nachrichtensendungen, dazu Wetterberichte und Veranstaltungstipps. Diese Audio-Files werden automatisch aus dem Audiosystem des Senders entnommen, mit einem für Online optimierten Sound-Processing versehen und auf die Webseite gestellt.

Hohe Abrufzahlen erreichen nicht nur die Comedys, Podcasts oder Interviews mit Stars. Roger Hofmann, Leiter Digital bei FFH: „Unsere Stärke sind regionale Informationen und diese rufen unsere Hörer zunehmend als Audio ab. Das Bereitstellen der Soundfiles ist deshalb fest in den redaktionellen Workflow integriert. Mit wenigen Klicks können Reporter und Redakteure eingeholte O-Töne oder Beiträge online stellen.“

Neben dem Audio-Angebot auf der Webseite und in der sendereigenen App betreibt HIT RADIO FFH auch einen Nachrichten-Skill und einen Radio-Skill für Amazons Sprachassistentin Alexa. Hier können neben den Radioprogrammen auch alle Podcasts des Senders abgerufen werden.
www.ffh.de


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

Media Broadcast sieht noch lange keine Geschäftsmodelle für 5G Broadcast
Der Netzbetreiber Media Broadcast verfolgt laut einem Medienbericht die Entwicklung des neuen Rundfunkstandards 5G Broadcast, sieht einen regulären Einsatz aber noch in weiter Ferne. "Wir schauen uns als führender Serviceprovider sehr genau das Potenzial von 5G für die Rundfunkbranche an", sagte Media-Broadcast-Geschäftsführer Arnold Stender laut einem Bericht im Magazin "Infodigital" (Onlineausgabe) anlässlich der Münchner Medientage. "5G Broadcast ist ein spannendes Zukunftsthema, das aufgrund technischer und regulatorischer Hürden und fehlender Geschäftsmodelle voraussichtlich aber noch viele Jahre brauchen wird, bis die Technik für die terrestrische Verbreitung von linearem TV in Betracht kommt", wird Stender weiter zitiert.

Wie SatelliFax gestern berichtete, sehe der Netzbetreiber dagegen Marktpotential für 5G-Campuslösungen bei Übertragungen größerer, auch temporärer Events. Zu den Medientagen gibt es hierfür einen Showcase.
www.media-broadcast.com

Neuauflage der Eifeler Radiotage im November 2019
Am 9. und 10. November gehen wieder die „Eifeler Radiotage“ auf Sendung. Radioenthusiasten aus ganz Deutschland wollen ein historisches, unterirdisches „Bunkerstudio“ in Kall-Urft wieder in Betrieb nehmen. Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs sollte von hier im Ernstfall die Bevölkerung per Radio informiert werden. Glücklicherweise kam es nicht dazu – und das Studio im Stil der 1960er Jahre wurde nie genutzt. Das Team der „Eifeler Radiotage“ erweckte das Studio bereits im Juli zu neuem Leben. Jetzt wird von hier aus am zweiten Novemberwochenende das vereinte Europa aus rundfunkhistorischer Sicht zelebriert.

Der Plan: Fast zwei Tage durchgehend Live-Radio unter dem Titel „Radio Grenzenlos“. Sogar spät nachts wird live aus dem Bunker gesendet – ein kleiner Radiomarathon zum Mauerfall-Jubiläum also. Dazu haben sich Radiomacher:innen aus ganz Deutschland zusammengefunden, die üblicherweise für namhafte private und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten vor und hinter dem Mikrofon arbeiten oder gearbeitet haben. Mit dabei sind etwa Birgit Lechtermann, Dagmar Fulle und Werner Reinke sowie die Hörfunksprecher Jürgen Kolb und Volker-Andreas Thieme. Gemeinsam wollen sie mit Musik sowie Interviews und Live-Berichten ein zweitägiges Event-Radioprogramm präsentieren, das an die Grenzöffnungen in Europa erinnern und einen Blick in die internationale Rundfunkgeschichte bieten soll.

„Bereits im Sommer haben wir zum ersten Mal aus dem Bunker-Studio gesendet“, so Christian Milling, der Initiator der „Eifeler Radiotage“. „Das Feedback war großartig – Radiofans aus ganz Europa wollten zuhören und vor Ort dabei sein, wie wir ein derart historisches Studio wieder in Betrieb nehmen, aus dem vorher noch nie gesendet wurde. Jetzt das ganze mit einem zeitgeschichtlichen Event zu verbinden, ist großartig. Und Radio wie früher zu machen, macht einfach Spaß! Mit Tonbandmaschinen, historischen Mikrofonen und ohne Computertechnik“.

Die „Dokumentationsstätte ehemaliger Ausweichsitz der Landesregierung NRW“ (Am Gillesbach, 53925 Kall), in der sich das Sendestudio befindet, bietet auch an diesem Wochenende Führungen an. Alle Hörer:innen sind herzlich eingeladen, den Radiomacher:innen über die Schulter zu schauen und die unterirdischen Räumlichkeiten zu besichtigen, aus denen die Landesregierung Nordrhein-Westfalens im Katastrophenfall die Geschicke des Landes steuern wollte. Detaillierte Informationen werden über www.eifeler-radiotage.de (inkl. Anmeldemöglichkeit für die Führungen und Radio-Livestream) bzw. die Facebookseite „Eifeler Radiotage“ verbreitet.

Fortführung geplant: Projektteilnehmer sehr zufrieden mit 5G Broadcast-Projekt in Bayern
Das bayerische Forschungsprojekt 5G TODAY geht seinem Ende zu. Im Rahmen von 5G TODAY wurde weltweit erstmals eine komplette Sendekette für die großzellige Verbreitung von TV-Programmen auf Basis des LTE/5G Broadcastmodus FeMBMS realisiert. Das Ziel dieser Feldversuche war es, die effiziente Verbreitung von TV-Programmen für den Empfang auf künftigen mobilen 5G-Endgeräten wie Smartphones und Tablets zu untersuchen. 5G Broadcast bietet grundsätzliche Vorteile wie eine hohe Videoqualität, niedrige Latenzzeiten und eine kostengünstige Verbreitung mit hoher Abdeckung.

Das von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderte Projekt lief bereits seit 2017. Mit 5G TODAY untersuchten die Projektpartner IRT, Kathrein, Rohde & Schwarz sowie als assoziierte Partner der Bayerische Rundfunk und Telefónica Deutschland gemeinsam die Möglichkeiten einer 5G-basierten Broadcast-Lösung. Neben der Entwicklung der dazugehörigen Komponenten für Sende- und Empfangstechnik fanden im Rahmen des Projektes umfangreiche Voruntersuchungen, Simulationen und Feldmessungen statt. Außerdem wurden verschiedene Antennenpolarisationen speziell für den Empfang auf Smartphones untersucht und Messsysteme für die FeMBMS-Feldversuche entwickelt. Aufgrund des erst jungen Status von FeMBMS sind auch weiterhin detaillierte Untersuchungen zum Synchronisationsverhalten und der daraus resultierenden Versorgungsqualität nötig. Unter den Projektpartnern besteht daher Einigkeit, die mit 5G TODAY begonnenen Arbeiten fortzusetzen und das Testfeld noch über die geplante Projektdauer weiter zu betreiben.

Bei den Feldmessungen von 5G TODAY zeigte sich bereits, dass sich mit FeMBMS die Eigenschaften eines klassischen Rundfunkübertragungssystems erreichen lassen. „Auf weiten Teilen der Messstrecke konnten wir einen guten mobilen TV-Empfang realisieren. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für weitere Standardisierungsarbeiten beim Thema 5G Broadcast“, so Aneta Baier, Projektleiterin beim Institut für Rundfunktechnik (IRT).

Nach dem Vorbild von 5G TODAY werden seit einigen Wochen ebenfalls 5G Broadcast Feldversuche in Brasilien und China durchgeführt. Beide Länder griffen dafür ebenfalls auf die Sendertechnologie des bayerischen Herstellers Rohde & Schwarz zurück. In einem Fachpanel von IRT und BR im Rahmen der Medientage München wird diese Woche außerdem der Stand der europäischen Aktivitäten beim Thema 5G Broadcast vorgestellt und darüber diskutiert, wie sich gemeinsame Interessen hinsichtlich neuer Dienste bündeln lassen.

5G Broadcast soll Weltstandard für digital-terrestrisches Radio und Fernsehen werden
Wie weit die aktuelle Entwicklung des 5G-Standards bereits ist und was noch getan werden muss war Thema des Panels „Towards 5G Broadcast in Europe“ am Mittwoch auf den Medientagen München. Antonio Arcidiacono, Direktor für Technologie und Innovation der Europäischen Rundfunkunion (EBU), betonte bereits zu Beginn die momentan einmalige Möglichkeit, zum ersten Mal einen einheitlichen Rundfunkstandard durchzusetzen. „Wir haben die große Chance eines weltweiten Standards und des Brückenschlags zwischen Unicast- und Broadcast-Diensten für mobile Geräte auf Basis derselben Übertragungstechnologie“, so Arcidiacono.

Um den neuen Mobilfunk-Standard europaweit durchzusetzen, hat sich innerhalb der Europäischen Rundfunkunion EBU eine Taskforce gebildet: 5G MAG, die Media Action Group für 5G. Arcidiacono forderte Unternehmen aus dem Medienbereich, der Telekommunikation bis hin zur Automobilindustrie auf, sich bei 5G MAG zu engagieren: „Es handelt sich um ein weltweites Projekt, das wir hier von Europa aus starten. Und dabei geht es nicht nur um Information oder Entertainment, sondern um ein neues infrastrukturelles Level, das wir erreichen können.“

Damit das volle Potential der 5G-Netztechnik für die Produktion und Verbreitung von Medieninhalten genutzt werden kann, bedarf es allerdings noch einiger Forschung. Nach Auskunft von Dr. Khishigbayar Dushchuluun, Head of Radio Systems beim Münchner Institut für Rundfunktechnik (IRT), wird derzeit mit dem Release 16 bereits die nächste Entwicklungsstufe fertiggestellt.

Auch in Frankreich laufen bereits erste Tests mit dem neuen 5G-Standard. So berichtete Jacques Donat-Bouillud, Vice President Broadcast and Distribution bei FranceTV, über Tests in Paris, die über 5G den TV-Programmempfang in der französischen Metropole mobil auf Smartphones ermöglichen sollen. Donat-Bouillud: „Mit den bisherigen Ergebnissen sind wir zufrieden, da wir eine sehr gute Abdeckung erreicht haben.“

Auch in Italien hat der öffentlich-rechtlichen RAI erste Erfahrung in Turin gesammelt. „Wir arbeiten derzeit daran, die Tests auch auf andere Städte auszuweiten“, berichtet Vittoria Mignone, Senior Research bei RAI.

Welche Vorteile 5G Broadcast konkret bietet war Thema des zweiten Teils des Panels. Insbesondere bei den leistungsintensiven Datenübertragungen der Zukunft bietet 5G enorme Vorteile. So könnten beim autonomen Fahren über Head-up-Displays Entertainment-Inhalte, georeferenzierte Empfehlungen oder reisespezifische Services abgespielt werden. Auch im Bereich der Personalisierung von Medieninhalten beispielsweise bei nicht linearen Angeboten (on-demand) bietet 5G neue Möglichkeiten. „Die Diskussionen darüber müssen wir aber unbedingt heute und jetzt führen, selbst wenn die Projekte erst in zehn Jahren realisiert werden“, forderte Dr. Roland Beutler, Distribution Strategy Manager beim Südwestrundfunk (SWR).

Einigkeit bestand unter den Experten darüber, dass man bis zu den Medientagen 2020 in der Entwicklung bereits deutlich vorangeschritten sein wird und die Verwendung des 5G-Standard im Alltag bereits in naher Zukunft möglich sein wird.
www.irt.de


TV und Radio Aktuell

Radio 21 ab sofort über SmartTVs
Im Rahmen der 33. Medientage München hat der niedersächische Privatsender Radio 21 die neue RADIO 21 TV-App der Öffentlichkeit präsentiert. Über Smart-TVs von Samsung oder dem Amazon FireTV-Stick ist das Visual Radio-Programm komfortabel am heimischen Fernseher zu sehen. Nutzen kann man RADIO 21 TV aber auch weiterhin wie gewohnt über die Smartphone-App oder über die Website
www.radio21.de.

Digitalisierungsbericht Video der Medienanstalten veröffentlicht
In diesem Jahr wurde mit dem erfolgreichen Kabelumstieg die Volldigitalisierung endlich erreicht – die analoge Fernsehübertragung gehört in Deutschland der Geschichte an. Davon unbeeindruckt ist der Fernsehmarkt weiterhin im Umbruch, was die aktuellen Zahlen des 15. Digitalisierungsberichts Video zeigen, der heute von den Medienanstalten auf den Medientagen München präsentiert wurde.

Im Trend lässt sich weiterhin eine deutliche Verschiebung weg von der Nutzung des klassischen Fernsehens hin zur Video-on-Demand-Nutzung (VoD) bestätigen. Zwar nutzen noch gut drei Viertel der Bevölkerung nach wie vor primär lineare Videoangebote wie Fernsehen oder Livestreams. Das anteilig aufgewendete Zeitbudget für „klassisches Fernsehen“ ist im Vergleich zum Vorjahr aber erneut leicht rückläufig und liegt bei 61 % (minus vier Prozentpunkte).

Gestreamt wird nicht nur bei Netflix, sondern auch bei den Angeboten der klassischen TV-Sender. Knapp 39 % der regelmäßigen VoD-Nutzer greifen auf die Mediatheken der TV-Sender zu. Videoportale wie YouTube liegen mit 40 % nur knapp davor, die Nutzung von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Video mit 38 % sogar dahinter.

Anders bei den 14- bis 29-Jährigen: Knapp zwei Drittel (64 %) der unter 30-Jährigen nutzen die Mediatheken der Fernsehsender. Dominierend ist bei acht von zehn der unter 30-Jährigen die Nutzung von Streamingdiensten (79,6 %) und Videoportalen (79,1 %). Darüber hinaus verbringen die Jüngeren auch mehr als doppelt so viel Zeit mit VoD wie der Bevölkerungsdurchschnitt.

Cornelia Holsten, DLM-Vorsitzende der Landesmedienanstalten, sagte in ihrem Grußwort: „In Zeiten, in denen die Fernbedienung zunehmend vom Fire-TV-Stick ersetzt wird, brauchen wir eine moderne Plattformregulierung, die faire Regeln für Auffindbarkeit auf Benutzeroberflächen schafft.“

Der Trend hin zur Videoübertragung über das Internet zeigt sich auch bei den Empfangswegen. Mehr als die Hälfte (55,1 %) der Fernsehhaushalte in Deutschland hat ihren Fernseher zusätzlich zum Empfang über Sat-, Kabel, IPTV oder Terrestrik auch an das Internet angeschlossen. Damit ist das Internet mit 21,2 Mio. Haushalten der weitverbreitetste Empfangsweg für Videoinhalte. Dabei verfügen aber nach wie vor fast alle Haushalte auch über mindestens einen „traditionellen“ Empfangsweg – in nur 1,7 % der Haushalte sind die Fernsehgeräte ausschließlich an das Internet angeschlossen.

Für mehr als die Hälfte der Bevölkerung (56,6 %) bleibt der Fernseher weiterhin das wichtigste Gerät für die Bewegtbildnutzung (minus sieben Prozentpunkte). Zunehmender Beliebtheit für die Videonutzung erfreuen sich vor allem Smartphones (11,5 %), Laptops (10,2 %), Desktop PCs (8,3 %) und Tablets (5,1 %). Klare Unterschiede bei der Gerätepräferenz zeigen sich erwartungsgemäß zwischen den Alterskohorten. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist der Fernseher nur noch für ein knappes Drittel (31 %) das wichtigste Videogerät, gefolgt vom Smartphone (27,2 %), dem Laptop (19,3 %), PC (12,6 %) und Tablet (7,1 %). Bei den Jüngsten (14 bis 19 Jahre) betrachtet sogar knapp ein Drittel (32,2 %) das Smartphone als wichtigstes Empfangsgerät für ihren Videokonsum. Der Fernseher wird von etwas mehr als einem Viertel dieser Alterskohorte genannt und belegt damit nur noch Rang zwei.

Der Digitalisierungsbericht wird seit 2005 jährlich auf Grundlage einer bevölkerungsrepräsentativen Telefonbefragung von über 6.000 Haushalten durch Kantar erhoben. Neben den federführenden Medienanstalten haben sich an der diesjährigen Erhebung Media Broadcast, SES und Vodafone beteiligt.
www.die-medienanstalten.de

Quelle: www.satellifax.de









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