Innung für Elektro- und Informationstechnik München
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Aktuelle Informationen

Letzte Änderung am 24.07.2021



19.07.2021 - 24.07.2021



Satellit Aktuell
ARD-Radioprogramme mit modernem Audio-Standard auf neuer Satellitenfrequenz
Die Hörfunkprogramme der ARD werden von heute an auf einer neuen Satellitenfrequenz mit modernem Audio-Komprimierungs-Standard ausgestrahlt. Die Hörerinnen und Hörer über Satellit haben für die Umstellung per Sendersuchlauf bis zum Dienstag, 14. Dezember, fünf Monate lang Zeit.

Die ARD macht die Verbreitung ihrer Radioprogramme über Satellitenempfang effizienter – bei gleicher Klangqualität. Dafür wird ein neuer Audio-Komprimierungs-Standard auf neuen Empfangsfrequenzen benutzt. So werden ab heute alle ARD-Radioprogramme im modernen und leistungsfähigen Audioformat AAC-LC („Advanced Audio Coding – Low Complexity“) verbreitet.

Das neue Angebot kann mit allen DVB-S2-Geräten empfangen werden, die den Audiostandard AAC-LC unterstützen. Seit 2012 wird dieser Codec von nahezu allen am Markt erhältlichen, standardkonformen DVB-S2-Empfängern (Set-Top-Box oder Fernseher) unterstützt.

Die Radioprogramme ziehen dabei auf ASTRA 19,2° Ost von Transponder 93 auf Transponder 39 um. Bis Dienstag, 14. Dezember, stellt ein Parallelbetrieb den Empfang der SR-Radioprogramme sicher. Einblendungen informieren über den neuen Empfang auf dem HD-Weg.

Viele Geräte führen einen Suchlauf automatisch durch. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Sendersuchlauf leicht von Hand durchgeführt werden. Bitte benutzen Sie hierfür die Supportangebote der Hersteller.
www.ard.de



Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss


BLM erkennt erste Plattform nach dem neuen Medienstaatsvertrag an - Bescheid für GigaTV Cable Box 2 von Vodafone
Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat die GigaTV Cable Box 2 der Vodafone Deutschland GmbH als erste Benutzeroberfläche in Deutschland nach dem neuen Medienstaatsvertrag (MStV) anerkannt. Nachdem das Prüfverfahren des TV-Geräts für den Kabelanschluss abgeschlossen war, wurde der Bescheid letzten Freitag in München übergeben.

Nach dem neuen Medienstaatsvertrag sind Plattformanbieter verpflich­tet, Such- und Empfehlungsfunktionen transparent zu machen. Zudem sind die auf Set-Top-Boxen verbreiteten TV- und Radiosender sowie Apps diskriminierungsfrei zu listen.

Dr. Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Prüfverfahren für unsere neue Set-Top-Box zum Empfang von GigaTV über unser Kabel-Glasfasernetz erfolgreich abgeschlossen haben. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Inhalte unserer Partner aus Hörfunk und Fernsehen diskrimi­nierungsfrei in die GigaTV Welt einbetten. Für die wie immer gute Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesmedienanstalt bedanke ich mich – für die Premiere eines Testverfahrens war das eine runde Sache.“

Siegfried Schneider, Präsident der BLM: „Die GigaTV Cable Box 2 der Vodafone Deutschland ist bundesweit die erste Plattform, die nach dem neuen Medienstaatsvertrag bei der BLM angezeigt wurde. Für die Landeszentrale ist das eine Bestätigung als faire und konsequente Aufsicht. Wir freuen uns, dass die Vodafone Deutschland GmbH mit der Anzeige bei der BLM nicht zuletzt ein Zeichen für den Medienstandort Bayern setzt.“
swww.blm.de



Digitalradio Aktuell


"Beats Radio": Klassik Radio ändert Kennung im zweiten DAB+-Bundesmux
Klassik Radio hat die Kennung im zweiten DAB+-Bundesmux von "Klassik R. Movies" in "Beats Radio" geändert. Am vergangenen Freitag hat das Programm "Klassik Radio Beats" mit elektronischer Musik den Filmmusikkanal "Klassik Radio Movie" ersetzt.


Helmut G. Bauer: Keine Notwendigkeit für staatlich angeordnete UKW-Abschaltung
Der frühere Chef von radio NRW, Jurist und Radioberater Helmut G. Bauer, sieht keine Notwendigkeit mehr für einen staatlich angeordneten UKW-Abschalttermin in Deutschland. "Hörfunk wird in zehn Jahren von der Produktion bis zum Empfang durchgängig digital sein. Die UKW-Verbreitung wird ohne gesetzlichen Zwang beendet sein", sagt er in einem Interview mit dem Portal medienpolitik.org.

Die Radionutzung werde "über DAB+ und im Internet stattfinden. Das Handy ist dazu eine Ergänzung, wenn es ein Geschäftsmodell des Mobilfunks gibt und die die Kosten für den Datenverbrauch niedrig sind". Weil es eine große Nachfrage nach Frequenzen gebe, "werden die UKW-Frequenzen unter anderem von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie den Rettungsdiensten und dem Technischen Hilfswerk genutzt werden."


DAB+: Voralpenmux startet in Bad Tölz
Ein neuer Standort für DAB+ in Bad Tölz verbessert die Versorgung der Region mit dem neuen Radiostandard. Insbesondere Hörer*innen im Isarwinkel zwischen Bad Tölz und Lenggries können sich nun über einen optimierten bzw. erstmaligen Empfang der aktuell neun Radiostationen freuen. Der Sender mit einer Leistung von 1,5 kW ist inzwischen der achte Standort für das DAB-Netz Voralpenland (Kanal 7A). Insgesamt profitieren im Versorgunggebiet Oberland-Südost Oberbayern nun ca. 1,23 Millionen Einwohner davon. Für ca. 1,02 Millionen Einwohner reicht zum Empfang der DAB+-Programme eine Zimmerantenne. Aktuell können ca. 80 Prozent der Bewohner DAB+ in Gebäuden und zieka 96,6 Prozent mobil empfangen. Bis Ende des Jahres sollen weitere DAB+-Sendeanlagen für das Netz Voralpenland ihren Betrieb aufnehmen. Netzbetreiber des Regionalnetzes ist die Bayern Digital Radio GmbH.

Das Regionalnetz Voralpenland umfasst die Programme Alpin FM, Arabella Bayern, Bayernwelle SüdOst, Radio Alpenwelle, Radio BUH, Radio Charivari Rosenheim, Radio Galaxy Rosenheim, Radio ISW und Radio Oberland. Je nach Region sind zusätzlich auch die Programme der Netze München (Kanal 11C), Oberbayern/Schwaben (10A), Bayern (11D), Deutschland I (5C) und Deutschland II (5D/12D) über DAB+ zu empfangen.
www.bayerndigitalradio.de



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


ARD-Podcasts jetzt neu bei Amazon Music
Jetzt können Hörer:innen ihre ARD-Podcasts auch bei Amazon Music abrufen. Damit geht die ARD eine weitere Kooperation mit einer Streaming-Plattform ein. Die Podcasts der ARD finden die Nutzer:innen in einem eigenen ARD-Channel – wie bei allen Kooperationen üblich: werbefrei und kostenlos. Zu den dort angebotenen Podcasts gehört unter anderem das „Coronavirus-Update“ (NDR), „Mal angenommen“ (tagesschau), „CheckPod“ (BR) und „Die Spur der Täter“ (MDR).

Neben der ARD Audiothek – die den größten Bestand und exklusive Audioinhalte der ARD anbietet – ist es eine weitere Partnerschaft, die die ARD als Medienverbund bei der Verbreitung ihrer Podcasts eingeht. Hörer:innen finden ARD-Podcasts auch bei anderen Anbietern wie AUDIO NOW (RTL). Außerdem sind Audio-Inhalte der ARD bei den Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa zu finden.

“Bei unseren Kooperationen stehen immer die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer im Mittelpunkt”, sagt Schiwa Schlei, Leiterin des ARD Partnermanagements Audio und Voice. “Jeder von uns hat seine eigenen Vorlieben, wie und wo man Podcasts abruft. Uns ist deshalb die Auffindbarkeit unserer Inhalte auch außerhalb der ARD Audiothek als unserer eigenen Plattform ein großes Anliegen. Wir sind da, wo die Menschen sind. Und deshalb nutzen wir alle relevanten Plätze, wo wir unserem Publikum begegnen können.”

Für die Kooperation mit Amazon Music hat die ARD erstmals als Medienverbund auf internationaler Ebene verhandelt. “Als öffentlich-rechtlicher Medienverbund sind für uns die Rahmenbedingungen bei den Kooperationen entscheidend”, so Schiwa Schlei. “Für die Nutzerinnen und Nutzer soll zum Beispiel klar erkennbar sein, wer die Absenderin hinter unseren Podcasts ist. Auch ein werbefreies Umfeld wollen wir garantieren. Klar ist auch: Alle auf Drittplattformen angebotenen Inhalte gibt es immer auch in der ARD Audiothek.”

Auf den Partner-Plattformen finden die Nutzer:innen immer eine Auswahl an ARD-Podcasts – das ganze Angebot gebündelt an einem Ort gibt es nur in der ARD Audiothek. Dazu gehören auch exklusive Produktionen wie der “ARD Radio Tatort”. Aktuell listet die Audiothek rund 100.000 Beiträge.

Die ARD Audiothek gibt es als App, als Skill für Sprachassistenten sowie als Web-Version ardaudiothek.de. Die App wurde bereits 1,9 Millionen Mal heruntergeladen.
www.ard.de


HbbTV veröffentlicht Targeted-Advertising-Lösung für TV-Geräte in Set-Top-Box-Märkten
Die HbbTV Association, eine weltweite Initiative zur Förderung offener Standards für die Verbreitung interaktiver TV-Dienste über Rundfunk- und Breitbandnetze für Smart-TVs und Set-Top-Boxen, hat die zweite Phase ihrer Lösung für Targeted Advertising (TA) veröffentlicht. Diese ermöglicht, klassische Werbespots im Fernsehen durch zielgerichtete Werbung zu ersetzen, wenn das TV-Signal mit einer Set-Top-Box (STB) empfangen und über eine Verbindung wie etwa ein HDMI-Kabel an den HbbTV-Fernseher weitergeleitet wird.

Die HbbTV-Application-Discovery-Over-Broadband-Spezifikation (ADB) definiert bereits, wie Rundfunkveranstalter Signalisierungen zu Video- und Audio-Programmen hinzufügen können, die die HDMI-Verbindung „überleben“ und vom Fernseher dazu genutzt werden können, eine HbbTV-Anwendung zu starten. Diese Spezifikation wurde nun aktualisiert, damit Anwendungen von Rundfunkveranstaltern die HbbTV-TA-API dafür nutzen können, eine präzise Umschaltung von HDMI zu Werbung und zurück zu ermöglichen, wenn der Fernseher über eine STB verbunden ist.

Durch die Kombination von ADB und TA können Rundfunkveranstalter einen größeren Teil ihres Publikums mit Targeted Advertising erreichen und zudem den Werbetreibenden zielgerichtete Schaltungen in einheitlicher Weise ermöglichen. Dies sind zwei wichtige Aspekte, um Umsätze zu sichern und neue Wachstumschancen in einem Markt zu generieren, der von Wettbewerbern aus anderen Werbeumfeldern geprägt ist, insbesondere durch digitale Anbieter aus dem Web- und Mobile-Bereich.

Bei Targeted Advertising arbeitete HbbTV eng mit DVB Project zusammen. DVB entwickelte die grundlegenden Vorgaben und dazugehörigen eigenen Spezifikationen für die Signalisierung, die kenntlich macht, dass TV-Werbespots ersetzt werden können. Sowohl HbbTV ADB als auch DVB TA verwenden die ATSC-3.0-Video- und Audio-Wasserzeichenlösungen, damit die Signalisierungen bei einer Übertragung per HDMI-Verbindung bestehen bleiben.

„Die Veröffentlichung der TA-Lösung für STB-Märkte ist ein perfektes Beispiel dafür, wie HbbTV seine Spezifikationen auf die Bedürfnisse der Branchenakteure ausrichtet, es ihnen ermöglicht, sich den realen Marktgegebenheiten anzupassen und Wachstum durch neue Einnahmequellen zu erzielen“, sagte Vincent Grivet, Vorsitzender der HbbTV Association.
www.hbbtv.org


Audiodeskription über das Smartphone – BR erweitert sein Angebot für inklusives Fernsehen
Der Bayerische Rundfunk erweitert seinen Test zur Inklusion via HbbTV 2 und verlängert ihn um drei weitere Monate. Am 26. Juli startet das innovative Angebot jetzt auch für die beliebte BR-Serie "Dahoam is Dahoam“ und ist neben Android-Geräten erstmals auch für Apple-Geräte mit iOS-Betriebssystem verfügbar. Das Angebot für blinde und sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer ist im App Store unter "BR Audiodeskription" zu finden.

Mit einem geeigneten Smart-TV, der über HbbTV 2 verfügt, können Audiodeskription-Tonspuren nach individuellem Bedürfnis auf das Mobilgerät zugeschaltet werden. Ziel ist es, das gemeinsame Fernseherlebnis von Menschen mit fehlendem oder stark eingeschränktem Sehvermögen zusammen mit Sehenden zu verbessern.

Durch die App "BR Audiodeskription“ können Menschen mit und ohne Sehbehinderung komfortabler miteinander fernsehen, denn jeder bekommt den für seine Situation passenden Fernsehton. Ein Familienmitglied beispielsweise, das blind ist oder nur über ein stark eingeschränktes Sehvermögen verfügt, kann über die neue BR-App einen Audiodeskription-Ton (AD) am Mobilgerät für die Wiedergabe per Kopfhörer zuschalten, während die übrigen Familienmitglieder den regulären Fernsehton über die Lautsprecher des TV-Geräts hören können.

Das Angebot gibt es jetzt zu folgenden Sendungen im BR Fernsehen (HD):

• Dahoam is Dahoam (Montag-Donnerstag 19.30 - 20.00 Uhr)
• Hubert und Staller / Hubert ohne Staller (Freitag 20.15 - 21.45 Uhr)

Zur Auswahl stehen zwei Tonspuren: "AD Mix“ (fertig abgemischter Fernsehton inklusive Szenenbeschreibung) und "AD Pur“ (die eigentliche Audiodeskription/Szenenbeschreibung).

Die "BR Audiodeskription“ kann im Apple App Store sowie im Google Play Store heruntergeladen werden. Gestartet wird die Anwendung dann im BR Fernsehen über die HbbTV-Startleiste am Fernsehgerät.

Technische Voraussetzungen für die Nutzung der App

Um die Tonspuren hören zu können, sind folgende technische Ausrüstung und Verbindungen erforderlich:

• Satellitenempfang oder Kabel (sofern der Kabelnetzbetreiber das Signal weiterleitet)
• HbbTV 2-taugliches Smart-TV, das mit dem Internet verbunden ist.
• Mobilgerät mit Betriebssystem iOS (ab Version 13) oder Android (ab Version 4.3) mit der App "BR Audiodeskription". Kopfhörer werden empfohlen.
• Fernseher und Mobilgerät müssen sich im selben Heimnetzwerk (z. B. WLAN) befinden, damit sie miteinander gekoppelt werden können.

Weitere Informationen unter:
www.br.de/br-audiodeskription-app

Quelle: www.satellifax.de



12.07.2021 - 17.07.2021



Consumer Electronics/IT


Stabile Umsätze mit TV-Geräten im zweiten Quartal 2021
Die Umsätze mit Fernsehgeräten sind in Deutschland im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von knapp einem Prozent leicht angestiegen. So wurde von April bis Juni 2021 ein Umsatz von rund 831 Millionen Euro erzielt. Dem gegenüber stehen ein Stückzahlrückgang von 18,5 Prozent auf knapp 1,3 Millionen sowie ein Anstieg des Durchschnittspreises aller verkauften TVs um 24 Prozent auf 657 Euro. Der Anstieg des Durchschnittspreises hat zwei Ursachen: die Kundinnen und Kunden haben höherwertigere und besser ausgestattete TV-Geräte gekauft und zudem ist im Markt je nach Kategorie ein Preisanstieg zwischen sechs und acht Prozent zu verzeichnen. Dieser beruht einerseits auf knappen Komponenten, wie beispielsweise Displays, und andererseits auf gesteigerten Logistikkosten aufgrund der weltweit eingeschränkten Verfügbarkeit von Containern.

Die im zweiten Quartal 2021 verkauften Fernsehgeräte waren zu 75 Prozent mit UHD-Auflösung ausgestattet, 45 Prozent hatten eine Bilddiagonale von 55 Zoll und größer (> 140 cm). Noch deutlicher zeigt sich dieses Bild bei den Umsatzanteilen: UHD-Geräte stehen bei 91 Prozent und TVs mit 55 und mehr Zoll Bilddiagonale bei 67 Prozent. Zudem sind Smart TVs, also Fernsehgeräte mit Internetzugang, beliebt. Ihr Anteil an der verkauften Stückzahl im zweiten Quartal 2021 beträgt 93 Prozent, der Umsatzanteil liegt bei 98 Prozent. Mit der Komfort-Funktion Sprachsteuerung sind bereits 76 Prozent aller von April bis Juni 2021 abgesetzten TV-Geräte ausgestattet. Mit 88 Prozent ist auch bei dieser Ausstattung der Umsatzanteil höher als der Stückzahlanteil.
www.gfu.de


Fast zwei Drittel wollen ein 5G-Smartphone
Im Fokus der durch die Corona-Pandemie stark verkleinerten Messe "Bobile World Congress" stand in diesem Jahr vor allem der neue Mobilfunkstandard 5G, den die Mobilfunk-Unternehmen in den kommenden Jahren massiv ausbauen. Von den bis 2025 weltweit veranschlagten Investitionen von 900 Milliarden Dollar (753 Milliarden Euro) sollen rund 80 Prozent in den 5G-Netzausbau fließen, gab der Veranstalter des MWC bekannt.

Auch den deutschen Nutzerinnen und Nutzern wird der neue Standard immer wichtiger. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von Anfang des Jahres. Befragt wurden 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 789 Personen, die ein Smartphone nutzen. Demnach sagten 2020 noch 46 Prozent, dass 5G-Fähigkeit beim Smartphone-Kauf für sie wichtig sei, jetzt sind es fast zwei Drittel (63 Prozent). Um das schnelle Netz zu nutzen, sind die Befragten bereit, im Schnitt 11 Euro mehr pro Monat zu zahlen. 2020 lag die Zahlungsbereitschaft noch bei 7 Euro monatlich.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.002 Personen ab 16 Jahren befragt, darunter 789 Personen, die ein Smartphone nutzen. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Welche der folgenden Merkmale sind Ihnen beim Kauf Ihres nächsten Smartphones wichtig?“ und „Wie viel wären Sie unter den Voraussetzungen einer 5G-Abdeckung und eines entsprechenden Smartphones maximal bereit, monatlich mehr für einen 5G-Mobilfunkvertrag zu bezahlen?“. Die Studie wurde im Februar 2021 vorgestellt.
www.bitkom.org


Weltmarkt für Mikroelektronik wächst im Pandemiejahr
„Der weltweite Mikroelektronikmarkt ist während der Corona-Pandemie 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent auf 440 Milliarden US-Dollar gewachsen“, so Dr. Sven Baumann, ZVEI-Experte für Mikroelektronik, Sensorik und Aktorik, anlässlich des ZVEI-Pressegesprächs zur Vorstellung der aktuellen ZVEI-Mikroelektronik-Trendanalyse. Insbesondere die starke Nachfrage nach Elektronik für das Home-Office (wie PCs) und Unterhaltungselektronik (wie Spielekonsolen und TVs) begründeten diesen Aufwärtstrend. Doch auch das autonome und elektrische Fahren, Edge Processing und die 5G-Kommunikationsinfrastruktur seien 2020 starke Wachstumstreiber gewesen. Diese Entwicklung werde sich aller Voraussicht nach fortsetzen, denn auch der digitale Wandel und die grüne Transformation erhöhten die Nachfrage nach Halbleitern langfristig.

Amerikas Marktanteil ist im vergangenen Jahr von 19,1 Prozent auf 21,7 Prozent kräftig gewachsen, wogegen Chinas Anteil am Weltmarkt für Mikroelektronik erstmals rückläufig war. Allerdings bleibt China mit einem Anteil von 34,4 Prozent der größte Markt für Mikroelektronik. Der europäische Mikroelektronikmarkt gab zwar im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent nach (auf 8,5 %), zählt jedoch neben Amerika, der Region Asien-Pazifik und Japan weiterhin zu den vier wichtigsten Halbleitermärkten der Welt. Die Entwicklung des Welt-Mikroelektronikmarkts korrelierte laut Baumann bis zum Pandemiebeginn mit der des Welt-Bruttoinlandsprodukts (BIP), hat sich allerdings seitdem vom Welt-BIP entkoppelt. „Die starke Stellung Asiens, einschließlich China, als Verbrauchs- und als Produktionsregion wird sich zwar nicht signifikant ändern“, erklärte Baumann. „Allerdings ist vor allem die gute Position Chinas zu einem großen Teil von Unternehmen aus den USA und Europa getrieben, die dort entweder in eigenen Fabs fertigen oder dort bei Auftragsfertigern ihre eigenen Chips herstellen lassen.“

Damit Europa auch in Zukunft ein innovativer und erfolgreicher Mikroelektronikstandort bleibt, müssen Forschung, Entwicklung und Produktion in Deutschland und Europa erhalten und ausgebaut werden. Bei Investitionen in den Produktionsstandort Europa ist wichtig, dass sie sowohl in kleine als auch große Strukturgrößen erfolgen. „Große Strukturgrößen beispielsweise sind unter anderem für die Leistungselektronik und Sensorik von hoher Bedeutung und stellen in ihrer spezifischen Applikation eine Leading-Edge-Technologie dar“, so Baumann. Förderprogramme in Europa wie die Important Projects of Common European Interest (IPCEI) und Horizon Europe seien geeignet, um die Mikroelektronik in Europa nachhaltig und sinnvoll zu stärken. Der ZVEI setzt sich dafür ein, dass das IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien zeitnah und ambitioniert umgesetzt wird.
www.zvei.org



TV und Radio Aktuell


ZDF entwickelt barrierefreie Angebote weiter
Die Relevanz barrierefreier Inhalte wächst – nicht zuletzt durch das gesteigerte Informationsbedürfnis während der Corona-Pandemie. Das ZDF erweitert und optimiert kontinuierlich die Angebote im linearen Fernsehen wie in der ZDFmediathek, um Menschen mit Sinneseinschränkungen einen besseren Zugang zu ermöglichen.

"Wir wollen alle Menschen gleichberechtigt informieren und am vielfältigen ZDF-Angebot teilhaben lassen", so ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut am Freitag vor dem Fernsehrat in Mainz. "In Zukunft gilt es vor allem die Mediathek weiter auszubauen, damit barrierefreie Inhalte jederzeit und individuell angepasst abgerufen werden können."

Eine vom ZDF in Auftrag gegebene Studie hat dabei geholfen, die Bedürfnisse sinneseingeschränkter Menschen im Hinblick auf die Online-Nutzung besser zu identifizieren und zu verstehen. Die ZDFmediathek wurde 2020 entsprechend verbessert und optimiert: Die Zugriffe auf die Seite, die zu den barrierefreien Inhalten führt, vervielfachten sich von durchschnittlich 300 auf 3500 pro Tag. Darüber hinaus gibt es für die Nutzerinnen und Nutzer ein personalisiertes Angebot.

Nahezu alle Programme – 91,7 Prozent im ersten Quartal 2021 – die das ZDF zwischen 5.30 Uhr und Mitternacht sendet, sind mit Untertiteln versehen. In der ZDFmediathek lassen sich alle wesentlichen Nachrichten- und Informationssendungen mit Untertiteln und mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) zeitunabhängig abrufen. Der Umfang der Inhalte in Gebärdensprache des gesamten ZDF-Angebotes lag im ersten Quartal 2021 bei 8,7 Prozent.

Im Bereich der Audiodeskription baute das ZDF den Anteil im Hauptprogramm auf 20,4 Prozent im ersten Quartal 2021 aus. Neben dem fiktionalen Programm wird die Audiodeskription vor allem bei Shows, Live-Events und Sportereignissen eingesetzt. Wie bei der Untertitelung und Gebärdensprache ist auch hier eine mobile und zeitunabhängige Nutzung möglich. Für die Qualität der Arbeit spricht, dass das ZDF in den vergangenen Jahren viermal mit dem Deutschen Hörfilmpreis ausgezeichnet wurde – zuletzt 2021 für die Produktion "Arctic Circle".

Um künftig auch in der ZDFmediathek die Inhalte noch schneller und besser barrierefrei aufzubereiten, erprobt das ZDF vermehrt den Einsatz künstlicher Intelligenz. Durch Entwicklung smarter Technologien sollen auch die Social-Media-Inhalte des ZDF mehr und mehr barrierefrei gestaltet werden.
www.zdf.de



Internet/Mobile Kommunikation


Mehrheit der Deutschen wünscht sich stärkere Teilhabe am digitalen Leben
Videotelefonie, Online-Shopping, Homeoffice: Die Deutschen wollen nicht mehr auf die Vorzüge der Digitalisierung verzichten. Für 90 Prozent der Bevölkerung sind digitale Technologien nicht mehr wegzudenken. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ anlässlich des zweiten bundesweiten Digitaltags am 18. Juni 2021. Befragt wurden mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

Gleichzeitig sieht eine Mehrheit (65 Prozent) das Land digital gespalten und befürchtet, dass nicht alle Menschen in gleichem Maße vom technologischen Fortschritt profitieren. Deutlich wird das unter anderem daran, dass mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) gerne stärker am digitalen Leben teilnehmen würde, sich aber zu wenig mit den entsprechenden Technologien auskennt. Ein Viertel (24 Prozent) traut sich oft nicht, Geräte wie Smartphone oder Computer zu nutzen – aus Angst, etwas falsch zu machen.

Wichtig sind den Befragten deshalb Maßnahmen, mit denen alle Zugang zur digitalen Welt erhalten und sich darin zurechtfinden. Dazu zählen vor allem die bessere Verfügbarkeit von Breitband-Internet (81 Prozent) und die Förderung von Medien- und Informationskompetenz in allen Altersgruppen (74 Prozent). Darüber hinaus erwarten 66 Prozent die barrierefreie Gestaltung digitaler Angebote, etwa durch einfache Bedienung und Erklärungen in leichter Sprache. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) plädiert für flächendeckende Unterstützung, zum Beispiel in Form von Begleitpersonen, die Hilfestellung zu Digitalthemen leisten.
www.bitkom.org



Internet/Mobile Kommunikation


Vor der Bundestagswahl: Die Stimmung unter Startups war schon mal besser
Im Corona-Jahr hat sich die Stimmung bei den Startups in Deutschland eingetrübt. Wenige Monate vor der Bundestagswahl sagen nur noch 39 Prozent, dass sich die allgemeine Lage für Startups in den vergangenen zwei Jahren verbessert hat. Ähnlich viele (35 Prozent) sehen die Situation unverändert, jedes Fünfte (20 Prozent) beklagt eine Verschlechterung. Vor einem Jahr sprachen noch 47 Prozent von einer verbesserten Lage, gerade einmal 8 Prozent von einer verschlechterten. Für die Startup-Politik in der laufenden Legislaturperiode geben die Startups nur die Durchschnittsnote „ausreichend“ (4,2). Dabei vergibt kein einziges Startup die Note „sehr gut“, nur 3 Prozent sehen eine „gute“ Startup-Politik. Aber mehr als jedes Vierte (28 Prozent) beklagt eine „mangelhafte“ Politik, 12 Prozent vergeben sogar die Note „ungenügend“. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 200 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Startups sind so herausragend wichtig für den Digitalstandort Deutschland, dass sie politisch noch stärker flankiert und unterstützt werden sollten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Gerade in der Pandemie haben wir zudem gesehen, dass es Startups mit ihren Lösungen zum Beispiel für Bildung und Gesundheit immer noch extrem schwer haben, in Deutschland zum Zug zu kommen.“

Etwas optimistischer beurteilen die Gründerinnen und Gründer die Lage ihres eigenen Unternehmens. Hier sagen 41 Prozent, die Situation habe sich verbessert, im Vorjahr lag der Anteil bei 40 Prozent. Aber 18 Prozent beklagen eine Verschlechterung, nach nur 12 Prozent 2020. 37 Prozent sehen keinerlei Veränderung (2020: 40 Prozent).

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 201 Tech-Startups in Deutschland vom 04. März bis 11. Mai 2021 online befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Wie hat sich die Situation für Startups in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren eurer Meinung nach verändert?“ und „Wenn du an die laufende Legislaturperiode denkst, wie bewertest du die Startup-Politik der Bundesregierung? Bitte vergib eine Schulnote von 1 („sehr gut“) bis 6 („ungenügend“)“
www.bitkom.org


Selfie-Trend ungebrochen: Vier von fünf Smartphone-Usern machen Selbstporträts
79 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones machen Selfies. Für sie gibt es inzwischen einen speziellen Tag, den „Internationalen Tag des Selfies“. Er findet in diesem Jahr am 22. Juni statt. Vor allem zur Erinnerung werden solche Selbstporträts aufgenommen (74 Prozent). Drei von fünf derjenigen, die Selfies machen (63 Prozent), schicken die Bilder per Messenger an ihren Freundeskreis und Bekannte. Über die Hälfte (52 Prozent) teilt sie in sozialen Netzwerken. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

Selfies haben Anhängerinnen und Anhänger in jeder Altersgruppe: Drei Viertel (75 Prozent) der 16- bis 29-Jährigen machen mindestens einmal pro Woche ein Foto von sich. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) davon sogar täglich. Damit sind sie am aktivsten bei der Aufnahme von Selbstporträts. Zwei Drittel (67 Prozent) der Menschen im Alter zwischen 30 und 49 Jahren greifen dafür mindestens einmal pro Woche zur Smartphone-Kamera sowie jeweils drei von fünf der 50- bis 64-Jährigen (61 Prozent) und über 64-Jährigen (63 Prozent).

21 Prozent derer, die Selfies in sozialen Netzwerken oder Messengern teilen, verschicken diese täglich. Auch hier sind die 16- bis 29-Jährigen am aktivsten mit 34 Prozent. Nur vier Prozent der Menschen ab 65 Jahren teilen ihre Selfies mindestens einmal pro Tag. Insgesamt landen Selbstporträts überwiegend auf wöchentlicher Basis (44 Prozent) in Messenger-Chats oder auf Social Media.

52 Prozent der Befragten mit Smartphone geben an, ihre Selfies im Nachhinein zu bearbeiten. Dabei setzen Frauen eher auf Natürlichkeit als Männer: Knapp die Hälfte der Frauen (49 Prozent) behält ihre Bilder im Ursprungszustand, Männer zu 43 Prozent. Wenn es um die Bearbeitung der Selfies geht, werden verschiedene Werkzeuge genutzt: Die häufigste Bearbeitungsform ist das Zuschneiden: Drei von Zehn (30 Prozent) ändern den Bildausschnitt oder das Format, um das Bild besser aussehen zu lassen. Vintage-Look, Valencia oder Katzenohren? Ein Viertel derjenigen, die Selfies machen (25 Prozent), nutzt vorgefertigte Filter für einen anderen Look. 23 Prozent bearbeiten Helligkeit oder Kontrast manuell. Auch hier zeigen sich wieder Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer nutzen Filter (29 Prozent) und manuelle Bearbeitungsfunktionen (26 Prozent) eher als Frauen (21 Prozent bzw. 20 Prozent). Zur gezielten Retusche von bestimmten Merkmalen greifen wiederum mehr Frauen (22 Prozent) als Männer (15 Prozent).

Aktuell ein beliebtes Selfie-Motiv: der eigene Oberarm mit Pflaster nach der Corona-Impfung oder mit der Spritze noch im Arm. Mit dem sogenannten „Impfie“ teilen viele Menschen gerade ihren Impffortschritt in den sozialen Medien. Doch Vorsicht: Den Impfpass sollte man nicht vor die Linse halten. Er enthält sensible Daten.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom von April bis Mai 2021 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Wie häufig machen Sie Selfies?“, „Aus welchen Gründen machen Sie Selfies?“, „Wie häufig teilen Sie Ihre Selfies in sozialen Netzwerken oder Messengern?“ und „Bearbeiten Sie zumindest hin und wieder Ihre Selfies?“.
www.bitkom.org



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


M-net feiert 25-jähriges Bestehen
Im Juli feiert Bayerns führender Glasfaseranbieter M-net seinen 25. Geburtstag. Mit schnellem Internet über ein kontinuierlich ausgebautes Glasfasernetz, günstigen Telefon- und Mobilfunkanschlüssen sowie einem breiten Fernsehangebot ist das Unternehmen zu Bayerns führendem Glasfaseranbieter aufgestiegen. Geschäftskunden bietet M-net Internet-, Telefonie-, Vernetzungs- und Rechenzentrumsleistungen und eine individuelle Betreuung vor Ort.

Das Versorgungsgebiet von M-net umfasst große Teile Bayerns, den Großraum Ulm und den hessischen Main-Kinzig-Kreis. Hinter M-net steht mit den Stadtwerken München und Augsburg, dem Allgäuer Überlandwerk, der N-ERGIE, infra fürth und den Erlanger Stadtwerken ein Gesellschafterkreis namhafter Regionalversorger. Das sorgt für Reichweite: Insgesamt versorgt M-net über 500.000 Geschäfts- und Privatkundenanschlüsse und beschäftigt rund 850 Mitarbeiter. Als regionaler Anbieter wurde das Unternehmen beim Connect Festnetztest fünfmal in Folge als bester lokaler Anbieter in Bayern ausgezeichnet.

Zur Feier seines 25-jährigen Bestehens hat M-net daher im Aktions-Monat Juli Rabattaktionen für Neu- und Bestandskunden gestartet. Darüber können neue Internet- und Telefonkunden bei einem Vertragsabschluss im Jubiläums-Monat kräftig sparen: Die beliebten Surf&Fon-Flats mit 300 und 600 Megabit pro Sekunde sind im gesamten Verbreitungsgebiet um 5 Euro monatlich reduziert. In den ländlichen Anschlussbereichen ist zusätzlich auch die Doppel-Flatrate mit 100 Mbit/s 5 Euro monatlich günstiger. Umgerechnet auf eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten summiert sich dies zu einer Ersparnis von 120 Euro. Einzelne weitere Surf&Fon-Tarife sind um 2,50 Euro pro Monat reduziert. Ein spezieller Gutschein-Code ist für die Sonderangebote nicht erforderlich: Der Sonderpreis wird im Aktionszeitraum für Neukunden ganz automatisch angesetzt – egal, ob der Vertrag online, per Telefon, persönlich über einen M-net Servicemitarbeiter oder in einem M-net Shop abgeschlossen wurde.

Auch für Bestandskunden hat sich das Unternehmen anlässlich seines 25. Geburtstags etwas einfallen lassen. Sie können im Jubiläumsmonat von ermäßigten Tarifkonditionen profitieren: Bei einem Wechsel aus dem laufenden Vertrag auf einen Surf&Fon-Anschluss mit höherer Bandbreite erhalten diese einen monatlichen Rabatt auf den regulären Tarif in Höhe von 5 Euro für entweder ein oder zwei Jahre. Ein Upgrade auf die nächsthöhere Geschwindigkeitsstufe bringt eine monatliche Ersparnis über 12 Monate, die Umstellung um mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen einen monatlichen Preisnachlass über die gesamte Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Wer seine M net Surf&Fon-Flat also beispielsweise von 50 auf 300 Mbit/s beschleunigt, erhält einen Rabatt in Höhe von insgesamt 120 Euro. Ein attraktiver Anreiz für Nutzerinnen und Nutzer, die infolge von Home-Office, Home-Schooling oder Digital Streaming er Unterhaltung ohnehin einen gestiegenen Bandbreitenbedarf verzeichnen.

„Wir fühlen uns den Kunden in unserer Heimat mit jeder Faser verbunden“, bekräftigt Dr. Wolfgang Wallauer, Bereichsleiter Privatkunden und Wohnungswirtschaft. „Deshalb feiern wir unser 25-jähriges Jubiläum nicht nur für uns, sondern wollen auch alle Menschen daran teilhaben lassen, die sich für uns entscheiden und künftig unsere Anschlüsse nutzen, um ihren beruflichen und privaten Alltag zu gestalten.“
www.m-net.de


Studie: Bereits jeder Fünfte verfolgt Live-Sportsendungen über Streaming-Dienst per App auf dem Smart-TV
Nahezu jeder fünfte Fernsehzuschauer (19 Prozent) streamt Live-Sport-Übertragungen über Apps auf dem Fernseher statt über die klassischen Verbreitungswege Satellit, Kabel, IPTV oder DVB-T2 HD. In der Altersgruppe 30-39 Jahre liegt der Anteil sogar bei 25 Prozent. Das ergab eine Studie der GfK im Auftrag der Deutschen TV-Plattform.

Fußballinteressierte Zuschauer planten bereits im Vorfeld der EM die Partien im Schnitt zum größten Teil auf dem Fernseher zu verfolgen (92 Prozent). In der Gruppe der 30-39-jährigen möchten knapp 18 Prozent die Spiele auf dem PC oder Notebook ansehen und 9 Prozent mit einem Beamer auf einer Leinwand. 60 Prozent der Befragten planen die Spiele bei sich zuhause oder bei Freunden zu schauen. Public Viewing spielt heuer aufgrund der Covid19-Pandemie nur eine untergeordnete Rolle (3 Prozent). Gut jeder vierte Mann (28 Prozent) und fast jede zweite Frau (46 Prozent) will die Spiele der Fußball-EM überhaupt nicht verfolgen.

Carine Chardon, Geschäftsführerin der Deutschen TV-Plattform: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, das Streaming-Dienste nicht nur das klassische Film- und Serien-Segment erobern, sondern auch bei Live-Sport immer weiter an Bedeutung gewinnen. Das stellt Sender und Plattformbetreiber vor Herausforderungen, insbesondere reichweitenstarke Live-Sendungen wie Spitzensport in der bestmöglichen Qualität zeitgleich zu einer wachsenden Zahl an Zuschauern zu bringen. Die Deutsche TV-Plattform hat sich dieses Themas angenommen und kürzlich Empfehlungen für die Qualitätsmessung von Videostreaming, sowie für die Aufbereitung und Kontribution der Inhalte erarbeitet.”
www.tv-plattform.de


Absolut Wave und Absolut LoveSongs: Neue Programme von Absolut Radio
Der Hörfunkveranstalter Absolut Radio baut sein Portfolio aus und hat zwei weitere Radioprogramme gestartet:

Absolut Wave bietet eine Mischung aus Softsoul, Smooth Jazz und Singer/Songwriter, Absolut LoveSongs spielt die schönsten Lovesongs und Balladen von den 80ern bis heute.

Beide Programme sind bereits über das Portal von Frontier Silicon mit zahlreichen WLAN-Internetradios und über die App "Receiver" auch am Smartphone zu hören. Browserbasiert sind die Streams unter folgenden Adressen zu finden:

Absolut Lovesongs:
https://stream.radiojar.com/5bdyvqa9bm8uv

Absolut Wave:
https://stream.radiojar.com/trs2c998bm8uv

Es handelt sich um die Programme 7 und 8 von Absolut Radio. Die Sender Absolut Relax, Absolut Bella, Absolut Oldie Classics, Absolut Top und Absolut Hot gibt es auch über DAB+. Exklusiv im Netz sendet Absolut Music XL.
www.absolutradio.de

Quelle: www.satellifax.de



05.07.2021 - 10.07.2021



Sat Kompakt


Misk TV auf Türksat
Misk TV sendet neu und unverschlüsselt über Türksat, 42° Ost, auf der Frequenz 12.729 GHz vertikal (SR 30.000, FEC 2/3).



Consumer Electronics/IT


KATHREIN Broadcast GmbH jetzt auch in der Rundfunksendertechnik aktiv
KATHREIN Broadcast ist als verlässlicher Antennenspezialist seit über 65 Jahren ein wichtiger Partner für Betreiber von Rundfunknetzen in Deutschland und in der ganzen Welt. Seit April 2021 verfügt KATHREIN Broadcast jetzt auch über Kompetenz in der Rundfunksendertechnik durch die Übernahme der entsprechenden Aktivitäten der NC Plan GmbH aus Berlin.

Die NC Plan GmbH hat im Rundfunkbereich in den letzten Jahren eine Vielzahl von Rundfunk-sendeanlagen erfolgreich ausgerollt und unterstützt Netzbetreiber auch beim Betrieb und Wartung ihrer Sendeanlagen. Zukünftig möchte sich die NC Plan wieder auf ihr Kerngeschäft, die Errichtung von Gebäudefunkanlagen im TETRA Standard, konzentrieren. "Wir freuen uns, dass wir bei KATHREIN eine passende Heimat für unser Rundfunkgeschäft gefunden haben und dass die nahtlose Betreuung unserer Kunden in weiterhin hoher Qualität sichergestellt ist", sagt Detlef Zernick, CEO NC Group.

"Für KATHREIN Broadcast stellt die Erweiterung unseres Angebots im Senderbereich eine sinnvolle Ergänzung dar. Damit können wir nun die gesamte Wertschöpfungskette in der terrestrischen Programmverbreitung abdecken", erklärt Jörg Lippert, Geschäftsführer der KATHREIN Broadcast GmbH.

Dies bedeutet für unsere Kunden: Beratung, Planung und Projektausführung aus einer Hand. Alle Gewerke im Bereich der terrestrischen Sendertechnik wie Installation und Inbetriebnahme von Sendeanlagen, inklusive Kühlung, Weichen und Antennen können nun von KATHREIN Broadcast übernommen werden. Dabei bietet KATHREIN Broadcast nicht nur die gerätetechnische Umsetzung vor Ort, sondern auch die Ertüchtigung der nötigen Infrastruktur am Standort an. Darüber hinaus bietet KATHREIN die Erledigung von messtechnischen Aufgaben, wie Standortgüteprüfungen, BGV-A3-Prüfungen und regelmäßige Qualitätsmessungen an.

"Die Kunden haben sehr positiv auf den Wechsel reagiert, da bei Projekten eine noch bessere Verzahnung der Antennen- und Senderseite möglich ist", freut sich Rainer Frank, der bei KATHREIN den neuen Bereich leitet.
www.kathrein-bca.com
www.gfu.de


gfu: Markt für Home Electronics Produkte wächst 2020
Die Corona-Pandemie und mit ihr verbundene allgemeine wirtschaftliche Einbrüche hatten im vergangenen Jahr keinen negativen Einfluss auf den weltweiten Gesamtmarkt für Home Electronics Produkte. Im Gegenteil: Nach einem Rückgang von 2,4 Prozent im Jahr 2019 legte der weltweite Umsatz im Jahr 2020 um 3,2 Prozent zu. Nach Zahlen der GfK gaben Konsumenten und Konsumentinnen weltweit insgesamt 1,26 Billionen US-Dollar für Produkte aus den Bereichen Consumer Electronics und Home Appliances aus. Dies umfasst die Produktsegmente Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Foto, IT sowie kleine und große Elektro-Hausgeräte.

Die Marktentwicklung fiel allerdings sowohl regional als auch in den einzelnen Kategorien teilweise deutlich unterschiedlich aus. Während der globale Markt für Telekommunikationsprodukte rund sechs Prozent zurück ging und auch die Unterhaltungselektronik (inclusive Foto) ein Minus von drei Prozent verbuchen musste, wuchs der Umsatz mit Elektro-Großgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen um fünf Prozent. Noch kräftiger legten Elektro-Kleingeräte zu. Dieses Segment, zu dem beispielsweise Küchengeräte, Gesundheits- und Haarpflege-Produkte sowie Staubsauger zählen, steigerte seinen Umsatz um 15 Prozent. Mit 22 Prozent Wachstum sind allerdings IT und technische Büroprodukte die Produktkategorien, die am stärksten gewachsen sind. Dass deutlich mehr im Homeoffice gearbeitet wurde, der Unterricht vielfach zuhause stattfand und insgesamt mehr Zeit zuhause verbracht wurde, war – das machen die Zahlen deutlich – eine weltweite Entwicklung.

Bei der regionalen Betrachtung sticht besonders Europa heraus: Hier wuchs der Umsatz 2020 kräftig um zwölf Prozent auf 343 Milliarden US-Dollar. Deutlich moderater war das Wachstum in Nordamerika mit drei Prozent auf 262 Milliarden US-Dollar. Die Region Mittlerer Osten & Afrika wuchs um zwei Prozent auf 74 Milliarden Dollar. Einen leichten Rückgang von einem Prozent auf 503 Milliarden verzeichnete die Region Asien/Pazifik. Lateinamerika war um drei Prozent rückläufig und kam auf einen Umsatz von 78 Milliarden Dollar.

„Die im Frühjahr vorgestellten lokalen Zahlen hatten bereits gezeigt, dass sich die Branche robust gegenüber den Corona-bedingten allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen aufstellt und in der Krise sogar wachsen kann. Die nun vorliegenden globalen Zahlen zeigen einmal mehr, dass Entwicklungen immer mehr in einem weltweiten Zusammenhang stehen. Die Frage ist damit nicht, ob sich eine Entwicklung aus einem Teil der Welt auch in einem anderen Teil niederschlägt, sondern nur noch in welchem Ausmaß“, kommentiert Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.
www.gfu.de



Digitalradio Aktuell


Bayern erreicht neues DAB-Etappenziel: 42 Prozent empfangen Radio via DAB+
DAB+ in Bayern erreicht 2021 deutlich mehr Hörer: 42 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu DAB+ - und mehr als ein Viertel (26,6 Prozent) hört von Montag bis Freitag im Durchschnitt auch täglich terrestrisch Digitalradio. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit sowohl der Zugang zu DAB+ (+7,8 Prozentpunkte) als auch die tägliche Nutzung (+6,1 Prozentpunkte) enorm gestiegen.

Mit DAB wächst auch die gesamte digitale Radionutzung - also über DAB+, Internet, Kabel und Satellit: Sie liegt in Summe ebenfalls bei 42 Prozent (+5 Prozentpunkte), wobei nach DAB+ Web-Radio (16,8 Prozent) an zweiter Stelle der Beliebtheitsskala steht. UKW sinkt im Gegenzug auf 58 Prozent (-8,8 Prozentpunkte). Das sind einige Vorabergebnisse aus der Funkanalyse Bayern 2021 Hörfunk, die morgen beim Lokalrundfunktag präsentiert wird.

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM): "Mit diesen hervorragenden Zahlen hat DAB+ in Bayern ein neues Etappenziel im Digitalisierungsmarathon erreicht: Sie bekräftigen seine Führungsposition als bedeutendster digitaler Ausspielweg linearer Radioprogramme. Der Markterfolg von DAB+ zeigt, dass der bayerische Weg zielführend ist."

Wie nachhaltig das Wachstum ist, werden die nächsten Monate zeigen. Denn der Nutzungsanstieg könnte - zumindest teilweise - auch Corona geschuldet sein: So gab es eine Verschiebung zum Radiohören daheim, wo der Zugang zu DAB+ und anderen digitalen Ausspielwegen höher ist. Gleichzeitig wurde weniger Radio im Auto gehört, wo die Sender noch überwiegend über UKW empfangen werden. Entsprechend ist der Anteil derer, die nur einen Empfangsweg pro Tag nutzen, gestiegen. Auch bei der ausschließlichen Nutzung über eine Empfangsart ist DAB+ mit von Montag bis Freitag durchschnittlich 13,4 Prozent täglichen Hörern und Hörerinnen die Nummer Eins unter den digitalen Empfangswegen.
www.blm.de


DAB+: Ausbauplanung für ersten Bundesmux geht weiter
Ungehindert des aktuellen Ausbaustopps wegen ungeklärter Fragen beim Rundfunkbeitrag gehen die Planungen zum Ausbau des ersten nationalen DAB+-Bundesmux weiter. Bei der Bundesnetzagentur wurden die neuen Sendestandorte Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern (4 kW), Reutlingen in Baden-Württemberg (2 kW) und Pfaffenhofen in Bayern (10 kW) bei der Bundesnetzagentur in Koordinierung gegeben.

Definitiv kommen soll in diesem Jahr der Sender Schöppingen in NRW (10 kW), da die Planung bereits vor dem Ausbaumoratorium anlief. Die Aufschaltung ist - Stand jetzt - im Herbst geplant. Dagegen verzögert sich die Aufschaltung im brandenburgischen Eisenhüttenstadt, da für die an diesem Standort geplante Antenne seitens der Behörden aus Statik- und Brandschutzgründen vorerst keine Baugenehmigung erteilt werden konnte.

Das Deutschlandradio als Treiber hatte Ende 2020 bekannt gegeben, den Netzausbau auf Eis zu legen, bis eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags gefallen ist. Die seit Anfang 2021 geplante Beitragserhöhung wurde aufgrund einer fehlenden Abstimmung im Landtag von Sachsen-Anhalt vorerst gestoppt.



TV und Radio Aktuell


Neuer TV-Sender BILD startet am 22. August
Der neue TV-Sender BILD geht am Sonntag, 22. August 2021 erstmals "on air". Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) hatte dafür am 23. Juni 2021 die rundfunkrechtliche Zulassung als Fernsehvollprogramm erteilt. BILD wird frei und unverschlüsselt - auch in HD - über Kabel, Satellit, IPTV sowie OTT zu empfangen sein. Ziel ist zum Start eine technische Reichweite von rund 85 Prozent der deutschen TV-Haushalte. Das TV-Programm von BILD wird über Werbevermarktung finanziert, diese erfolgt über den TV- und Video-Vermarkter VISOON.

Zentrales Programmangebot von BILD ist die News-Show BILD LIVE, die von Montag bis Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr gesendet wird. Unter der journalistischen Mission "Ongoing News und Opinion, 24/7 live-haftig" verfolgen die Moderatoren im Studio sowie BILD Reporter vor Ort bei BILD LIVE jede Stunde ein aktuell laufendes Top-Thema, das mit Experten und Zuschauern meinungsstark debattiert wird und so live zur exklusiven Schlagzeile wird. Am Sonntag steht BILD LIVE von 9.00 bis 13.00 Uhr mit verschiedenen Sendungen insbesondere zur Fußball-Bundesliga ganz im Zeichen des Sports. Die Sendestrecken von BILD LIVE werden außerdem zeitgleich bei N24 Doku, dem Timeshift-Sender von WELT, zu sehen sein.

Das 24-stündige Programm besteht darüber hinaus aus Live-Shows unter anderem zu Politik, Sport, Show sowie Service-Themen, wie dem Politik-Talk DIE RICHTIGEN FRAGEN oder dem Fußball-Talk REIF IST LIVE. Ergänzt wird das Programmangebot durch Reportagen und Dokumentationen, während derer bei Breaking News-Lagen jederzeit in das BILD LIVE Studio geschaltet werden kann.

Claus Strunz, BILD Programm-Chef und Mitglied der Chefredaktion: "Mit BILD startet in Deutschland eine neue Art von Fernsehen. 24/7 live-haftiges TV, informations- und meinungsstark, mit exklusiven Nachrichten, die live zu Schlagzeilen werden. Ab dem 22. August macht BILD nicht nur Fernsehen, BILD ist TV."

BILD wird aus einer neuen TV-Unit in der WeltN24 GmbH produziert und verantwortet, in der Axel Springer die Fernseh-Aktivitäten für WELT, BILD und N24 Doku bündelt. Verantwortliche Geschäftsführer der WeltN24 GmbH sind Frank Hoffmann als Vorsitzender für die TV-Unit sowie Claus Strunz, der in dieser Funktion auch Programmchef des Senders BILD ist. Claus Strunz ist außerdem Geschäftsführer TV/Video bei Axel Springer und Mitglied der BILD Chefredaktion. Gesamtverantwortlich für die journalistische Bereitstellung der Inhalte von BILD LIVE, das in der BILD Redaktion entsteht, ist BILD Chefredakteur Julian Reichelt.
www.bild.tv


Neue Morgensendung bei ENERGY in München
Seit heute wird München von Anita Kundorf (30) zusammen mit dem langjährigen ENERGY Morgenmoderator Armin Münch (35) geweckt: "ENERGY am Morgen“ hört man über UKW, DAB+, Webstream, App und Smart Speaker immer Montag bis Freitag von 05:00 bis 10:00 Uhr.

Anita Kundorf kommt von Radio Gong 96,3, wo sie zweieinhalb Jahre als Moderatorin und Redakteurin tätig war. Zuvor moderierte sie schon bei Radio Alpenwelle und 106.4 TOP FM. Die Wahl-Münchnerin hat einen Bachelor in Medienwissenschaften und Kunstgeschichte, liebt Zumba tanzen und ist natürlich auch auf den bekannten Social Media Kanälen unterwegs.

Über ihre neue Aufgabe sagt Anita Kundorf: „Ich freue mich riesig und es macht mich auch sehr stolz, ab sofort Teil der ENERGY Familie zu sein. Der Standort am Schwabinger Tor ist natürlich der Hammer und der Münch ist einfach ein cooler Typ, wir verstehen uns super. Ich denke, das wird richtig gut – für uns und natürlich für die Hörer*innen. Ihnen einen guten Start in den Tag zu bereiten, sie in allen Lebenslagen zu begleiten, das ist unser Ziel.“

Michael Hambrock, Geschäftsführer ENERGY München: „Anita war von Anfang an unsere erste Wahl und ich freue mich, dass wir sie mit unserem Konzept von uns überzeugen konnten. Wir legen großen Wert auf eine authentische Morningshow, die unsere Zielgruppe perfekt anspricht. Die Kombination aus unserem etablierten Morningshow-Host Armin Münch und ihr ist ein absoluter Glücksfall.“

Und Erik Henschel, ENERGY München Programm Manager ergänzt: „Anita hat über 6 Jahre Erfahrung im Radiobusiness, sie liebt und lebt München und die bayerische Region – das sind die besten Voraussetzungen. Die beiden ergänzen sich perfekt: die Vorbereitungen haben schon so viel Spaß gemacht, dass ich eine unterhaltsame Show mit viel Lokalbezug versprechen kann.“

„Dieser Wechsel belegt auch das tolle Standing, das ENERGY im Markt besitzt“, so Alex Hajek, nationaler Programmdirektor bei ENERGY. „Wir sind immer auf der Suche nach Profis und Talenten – für unsere vielen lokalen Stationen und für das bundesweite Programm. Hier wird die Arbeit auch mal mit dem Gewinn des Deutschen Radiopreises, dem LFK Medienpreis oder dem BLM-Hörfunkpreis belohnt und unsere Ausbildung wurde mehrfach mit dem Radiosiegel für ihre hohe Qualität ausgezeichnet.“
www.energy.de



Medien & Medienpolitik


Zulassung- und Aufsichtstätigkeit der Medienanstalten im ersten Halbjahr 2021
Instagram-Influencer, Youtuber, TV & Radio-Veranstalter sowie Plattformen – die Bandbreite der Beaufsichtigten durch die Medienanstalten ist groß. Mit dem neuen Medienstaatsvertrag (MStV) kamen im November 2020 Medienintermediäre und Telemedienanbieter zu dem Aufsichtsportfolio der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) hinzu. Als zentrales Organ der Medienanstalten hat die ZAK über 50 Entscheidungen im ersten Halbjahr 2021 getroffen. Ziel ist es, die Meinungsvielfalt in Deutschland sicherzustellen, journalistische Standards zu sichern und kommunikative Chancengleichheit zu fördern.

Journalistische Grundsätze

Die ZAK entschied im Rahmen ihrer Programmaufsicht, dass das über das Internet empfangbare Programm BILD Live mit der wiederholten, kontextlosen Übertragung des tödlichen Schusses beim Terroranschlag in Wien im November 2020 gegen die journalistischen Sorgfaltspflichten (§ 6 Abs. 1 Satz 1 MStV i.V. mit Ziffer 11 des Pressekodex) verstoßen hat. Die Ausstrahlungen von drei Sendungen wurden beanstandet und die weitere Verbreitung untersagt.

Werberecht

Die ZAK entschied vor allem im Bereich von Werbeverstößen. So wurde unter anderem eine Geldbuße gegen eine Influencerin wegen Verstoßes gegen das Kennzeichnungsgebot von Werbung nach §22 Abs. 1 Satz 1 MStV verhängt. Sie hatte wiederholt und trotz mehrfacher Hinweise der zuständigen Landesmedienanstalt unterlassen, Instagram-Beiträge mit Vertaggung ihrer Werbepartner im Bereich Mode und Kosmetik als Werbung zu kennzeichnen. Auch wurden Beanstandungen wegen Schleichwerbung gegen die TV-Sender Pro Sieben, WELT und Welt der Wunder ausgesprochen.

Diskriminierungsfreiheit im Internet

Als erster Fall im Bereich Medienintermediäre beschäftigte die ZAK die Kooperation zwischen Google und dem Nationalen Gesundheitsportal des Bundesgesundheitsministeriums (BGM). Sie stellte fest, dass die herausgehobene Darstellung der BGM-Seite eine unbillige Behinderung anderer Anbieter journalistisch-redaktioneller Inhalte darstellt.

Zulassungsfragen

Neben der Programmaufsicht entschied die ZAK über Zulassungsfragen für bundesweite TV-Angebote. So wurden unter anderem dem TV-Spartenprogramm Amazon Digital Germany sowie dem TV-Vollprogramm BILD der WeltN24 GmbH die Rundfunkzulassung erteilt. Während Amazon Digital Germany zunächst nur für Mitglieder von Amazon Prime online zugänglich sein wird, plant BILD die Verbreitung via Kabel, Satellit, IPTV, OTT und ggf. DVB-T.
www.die-medienanstalten.de


Die 29. Lokalrundfunktage als hybrides Format
Über Trends, Technologien und Produkte der Branche haben sich am Dienstag mehr als 500 Teilnehmer aus den lokalen Radio- und Fernsehstationen beim 29. Lokalrundfunktag ausgetauscht – vor Ort in Nürnberg und online. Wegen der Corona-Pandemie, deren Auswirkungen auf den Lokalfunk ein großes Thema waren, wurde die Veranstaltung erstmals hybrid umgesetzt.

Zum Auftakt des Lokalrundfunktages lobte Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien: „Der lokale Rundfunk hat einen unverzichtbaren Beitrag in der Pandemie geleistet. Die Menschen in Bayern schätzen den Qualitätsjournalismus dahoam. Kein Online-Gigant ersetzt ihre journalistische Arbeit vor Ort.“

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König begrüßte das Publikum in der „heimlichen Hauptstadt des lokalen Rundfunks“ und betonte die Relevanz des lokalen Rundfunks: „Die Menschen möchten wissen, was vor ihrer Haustür passiert, in ihrer Stadt“.

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), zog ein positives Fazit der vergangenen Jahre: „Gemeinsam ist es der Branche gelungen, die digitale Transformation voranzutreiben – ohne das Lokale, unsere Wurzeln, aus den Augen zu verlieren.“ Außerdem gab Schneider eine Einführung zum BLM-Forschungsprojekt „Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern“.

Wie Deutschland im Lokalen tickt, zeigte Stephan Grünewald, Mitbegründer des renommierten rheingold Instituts und Bestsellerautor, in seiner Keynote und stellte Thesen für den Neustart auf. Corona habe für die meisten Menschen den Weltradius drastisch verkleinert und die Pandemie sorge bei Menschen für eine große Unsicherheit. Die Aufgabe, die Grünewald den lokalen Medien mitgibt: Menschen aus dieser „Ohnmacht“ herauszuführen und ihnen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden. Vor allem auch Lokalmedien könnten einer neuen Weltfremdheit und einer „inzestuösen Selbstbezüglichkeit“ entgegenwirken.

Über den Spagat zwischen Information und Entertainment und das veränderte Programm während der Pandemie sprachen Sinah Donhauser von Radio Hochstift in Paderborn und Markus Pürzer von 95.5 Charivari in München. Besonders Neuigkeiten aus der direkten Umgebung seien in der Pandemie gefragte Inhalte. Die Lokalradiostationen hätten ihr Know-how bestens genutzt, einen genaueren Überblick über das Geschehen vor Ort zu geben als die großen, überregionalen Medien.

Verschiedene Best Cases zum Thema Plattformen für lokale Inhalte, neue Erlösmodelle für lokale Radio- und TV-Stationen sowie rund um Sender, Instagram und Co. zeigten, welche neuen Möglichkeiten die Digitalisierung lokalen Runkfunk- und Radiostationen bietet.

Die HbbTV-Rating Monitor-Analyse für Programm- und Mediaplanung stellte Frank Strässle, Geschäftsführer der Bayerischen Medien Technik, vor. Der Monitor dient besonders TV-Sendern, deren Quoten nicht tagesaktuell ausgewertet werden.

Über „Vielfalt vor Ort“ und die neue Welt des lokalen Rundfunks in Bayern sprachen Elke Schneiderbanger, Geschäftsführerin der AS&S, Willi Schreiner, Vorsitzender des Verbands Bayerischer Lokalrundfunk, Georg Dingler, freier Berater, und Vera Katzenberger, Universität Bamberg. „Wir müssen etwas tun, um unseren Lokalfunk zu retten. Das kommt nicht von selbst, wir müssen darum kämpfen“, appellierte Georg Dingler an Gesellschafter und Politik, das System zu stützen.

Ein Highlight des Lokalrundfunktages war die Verleihung der BLM Hörfunk und Lokalfernsehpreise sowie des Galaxy Music Awards. Der Award ging in diesem Jahr an die Newcomerin Leony. Außerdem wurden die Ergebnisse der Funkanalyse Bayern Hörfunk 2021 präsentiert.

Den Stream des Lokalrundfunktages können Sie hier nachschauen:
www.lokalrundfunktage.de/lokalrundfunktag-2021-live

Quelle: www.satellifax.de



28.06.2021 - 03.07.2021



Satellit Aktuell


Sächsische Lokal-TV-Anbieter sollen über Satellit Astra starten
Die SLM hat heute einen Aufruf an die sächsischen privaten Lokalfernsehveranstalter veröffentlicht, Projektanträge für eine Verbreitung ihrer jeweiligen Programme und eines Gemeinschaftsprogramms über Satellit (Astra) einzureichen. Damit soll das lokale Programmangebot sächsischer Sender künftig auch von den Haushalten zu sehen sein, die ihre Fernsehprogramme über Satellit empfangen. In Sachsen sind dies nach der jüngsten Erhebung für den "Digitalisierungsbericht der Medienanstalten" rund 40 Prozent.

Neben dem Direktempfang durch die Zuschauer wird die Satellitenverbreitung auch zur Signalzuführung für Kabelanlagen dienen. Damit wird die stellenweise sehr aufwändige Zuführung in einigen ländlichen Räumen effektiver. Für das Projekt stellt die SLM künftig ca. 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Es soll zunächst für drei Jahre laufen und perspektivisch durch IP-basierte Verbreitung abgelöst werden.

Dem Aufruf, den der Medienrat im Rahmen seiner gestrigen Sitzung beschlossen hat, waren aufwändige Abstimmungen mit der Branche zu technischen und organisatorischen Fragen vorausgegangen. In der vergangenen Woche hatte die Versammlung der SLM die Unterstützung des Projekts beschlossen.

"Ich danke der Versammlung für den intensiven Austausch und das klare Votum", sagte der Präsident des Medienrates Prof. Dr. Markus Heinker. „Mit dem Projekt unterstützen wir den lokalen Journalismus in Sachsen in einer Phase besonders großer Herausforderungen."

Der Vorsitzende der Versammlung Dawid Statnik betonte die Bedeutung der sächsischen Lokalfernsehlandschaft. "Mit diesem Projekt kommen künftig nahezu alle sächsischen Haushalte in den Genuss der bundesweit fast einzigartigen sächsischen Lokal-TV-Vielfalt."

Interessierte in Sachsen lizenzierte private Veranstalter können bis zum 06.08.2021 Konzepte einreichen. Eine Entscheidung soll dann im Herbst erfolgen, so dass die Programme voraussichtlich im 1. Quartal 2022 über Astra zu empfangen sind.
www.slm-online.de


Handelsblatt: Namhafte Satellitenbetreiber kritisieren die Pläne von Space X
Führende Satellitenbetreiber kritisieren Pläne von Elon Musks Raumfahrtunternehmen Space X, mit bis zu 42.000 Satelliten weltweit ein schnelles Internet anzubieten. "Die Risiken für die Umwelt sind erheblich", warnt Mark Dankberg, Executive Chairman von Viasat, einem bekannten US-Satellitenbetreiber, im Interview mit dem Handelsblatt. Dankberg verweist auf das sogenannte Kessler-Syndrom. Die große Menge an Satelliten würde die Gefahr von Kollisionen deutlich steigern - in einem Lawineneffekt von Zusammenstößen könnten so viele Teile entstehen, dass der Prozess nicht mehr zu stoppen sei. „Das wird früher oder später in einem Desaster enden", beschreibt Dankberg das Vorhaben der Space X-Tochter Starlink.

Die Satelliten von Musks Starlink befinden sich auf einer vergleichsweise niedrigen Umlaufbahn von 500 bis 600 Kilometern Höhe. Die bis 260 Kilo schweren Satelliten halten sich dort nur fünf bis sieben Jahre, um danach in der Atmosphäre zu verglühen. „Man darf nicht mit der Umwelt experimentieren“, sagt auch Steve Collar, Chef vom Satellitenbetreiber SES mit Sitz in Luxemburg, dem Handelsblatt. Auch richtet sich die Kritik gegen die „Goldrausch-Mentalität“, wie es Dankberg ausdrückt. „Der Platz ist nicht unbeschränkt“, sagt der Branchenveteran. „Was sagt Europa dazu?“

„Wenn die USA, Russland und China den Zugang zum Weltall blockiert haben“, sagt SES-Chef Collar, „was ist dann, wenn Deutschland ein System platzieren möchte? Oder Europa, Afrika?“ Im Weltall Ansprüche auf eine Weise zu sichern, die andere ausschließe, sei „problematisch“. Collar sagte über seine Branche: „Wir brauchen mehr Regulierung im Weltall und eine bessere Selbstkontrolle.“
www.handelsblatt.com


Neuer TV-Sender via Satellit: Shop LC startet heute auf Sendeplatz von SIXX Austria
Der U.S.-Home-Shopping-Sender Shop LC expandiert und nimmt ab heute, 1. Juli 2021, seinen Betrieb in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf dem ehemaligen Sendeplatz von SIXX Austria auf. Damit ergänzt die ORS die Vielfalt ihrer Satellitenflotte um ein weiteres Programm-Highlight.

Der Sender Shop LC wird rund 17 Millionen Haushalte live in Österreich, Deutschland und der Schweiz über Satelliten- und Kabelprogramme erreichen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. In Österreich sorgt die ORS für die einwandfreie Verbreitung des neuen TV-Senders, der ab sofort über Astra 19,2° Ost auf der Frequenz 12.663 MHz zu empfangen ist.

„Satellitenfernsehen ist und bleibt der führende Verbreitungsweg in Österreich und versorgt rund 1,95 Millionen TV-Haushalte mit abwechslungsreichen Programminhalten in perfekter Bild- und Tonqualität. Mit Shop LC präsentieren wir unseren TV-Zusehern nun einen neuen Sender und sorgen somit für noch mehr Programmvielfalt“, freut sich ORS-Sprecher Michael Weber über den Sendestart von Shop LC.

Bei der Shop LC GmbH handelt es sich um einen Ableger der in den USA sehr beliebten Shop LC USA und ihres Schwesterkanals TJC aus Großbritannien. Alle drei Unternehmen sind Tochtergesellschaften der Vaibhav Global Ltd. (VGL), einem international tätigen Konzern, der weltweit Schmuck und andere Lifestyle-Produkte aus überwiegend eigener Fertigung verkauft.

VGL beschäftigt weltweit fast 4.000 Mitarbeiter, die die Marken Shop LC und TJC strategisch und operativ unterstützen. Das Ziel ist es, Schmuck, Beauty-Linien, Mode, Wohnkultur und Lifestyle-Produkte in bester Qualität zu attraktiven Konditionen anzubieten.


Sächsisches Lokalfernsehen soll künftig auch für Satellitenhaushalte verfügbar sein
Die SLM hat einen Aufruf an die sächsischen privaten Lokalfernsehveranstalter veröffentlicht, Projektanträge für eine Verbreitung ihrer jeweiligen Programme und eines Gemeinschaftsprogramms über Satellit (Astra) einzureichen. Damit soll das lokale Programmangebot sächsischer Sender künftig auch von den Haushalten zu sehen sein, die ihre Fernsehprogramme über Satellit empfangen. In Sachsen sind dies nach der jüngsten Erhebung für den "Digitalisierungsbericht der Medienanstalten" rund 40 Prozent.

Neben dem Direktempfang durch die Zuschauer wird die Satellitenverbreitung auch zur Signalzuführung für Kabelanlagen dienen. Damit wird die stellenweise sehr aufwändige Zuführung in einigen ländlichen Räumen effektiver. Für das Projekt stellt die SLM künftig ca. 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Es soll zunächst für drei Jahre laufen und perspektivisch durch IP-basierte Verbreitung abgelöst werden.

Dem Aufruf, den der Medienrat im Rahmen seiner gestrigen Sitzung beschlossen hat, waren aufwändige Abstimmungen mit der Branche zu technischen und organisatorischen Fragen vorausgegangen. In der vergangenen Woche hatte die Versammlung der SLM die Unterstützung des Projekts beschlossen.

"Ich danke der Versammlung für den intensiven Austausch und das klare Votum", sagte der Präsident des Medienrates Prof. Dr. Markus Heinker. „Mit dem Projekt unterstützen wir den lokalen Journalismus in Sachsen in einer Phase besonders großer Herausforderungen."

Der Vorsitzende der Versammlung Dawid Statnik betonte die Bedeutung der sächsischen Lokalfernsehlandschaft. "Mit diesem Projekt kommen künftig nahezu alle sächsischen Haushalte in den Genuss der bundesweit fast einzigartigen sächsischen Lokal-TV-Vielfalt."

Interessenten in Sachsen lizenzierte private Veranstalter können bis zum 06.08.2021 Konzepte einreichen. Eine Entscheidung soll dann im Herbst erfolgen, so dass die Programme voraussichtlich im 1. Quartal 2022 über Astra zu empfangen sind.
www.slm-online.de



Digitalradio Aktuell


DAB+ im ersten Halbjahr 2021: Starker Geräteabsatz und neue Programme
Mehr Auswahl, besserer Klang, größerer Komfort - immer mehr Menschen entscheiden sich für das digitale Radio DAB+. Selbst nach dem starken Wachstum des letzten Jahres, das mit rund 1,83 Mio. verkauften DAB+ Geräten eine relative Steigerung von 15,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnte, hält der positive Trend für DAB+ weiter an. Wie die gfu Consumer & Home Electronics GmbH meldet, nahm der Geräteabsatz allein zwischen Januar und Mai 2021 um weitere 6,5 Prozent zu. Inzwischen haben auch über 80 Prozent der Neuwagen ein DAB+ Radio inklusive, denn nach der seit Dezember 2020 geltenden Digitalradiopflicht müssen Radios in Neuwagen grundsätzlich den Empfang und die Wiedergabe von digital-terrestrischem Radio ermöglichen. Für stationäre Radiogeräte mit Display gilt ebenso eine Digitalradiopflicht. Weitere Informationen finden sich unter www.dabplus.de/tkg.

Seit dem Start des zweiten bundesweiten DAB+ Programmensembles beträgt die Zahl der deutschlandweit verfügbaren Programme inzwischen 27, z.B. mit bekannten Privatradiomarken wie RTL, Antenne Bayern, Energy oder Absolut Radio. Neben neuen Programmgeschwistern etablierter Anbieter, wie Klassik Radio Movie und Radio Energy mit Nostalgie, gehören dazu auch innovative Zielgruppenformate wie dpd Driver’s Radio, Femotion, ein Radio von und für Frauen, und das Sportradio Deutschland der Teutocast GmbH. Insgesamt bietet DAB+ regional unterschiedlich mehr als 270 empfangbare Angebote, von denen über 70 ausschließlich digital ausgestrahlt werden.

Nach langen Verhandlungen hat die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) eine Ausschreibung für eine landesweite Bedeckung mit privaten Anbietern erfolgreich durchgeführt. Der Plattformbetrieb wurde der audio.digital NRW GmbH zugewiesen. Vorausgegangen war ein konstruktives Verständigungsverfahren aller Antragstellenden unter Moderation durch die LfM. Geplanter Start ist im vierten Quartal 2021. Hörerinnen und Hörer in NRW können sich dann auf 16 neue und bekannte Programme unterschiedlicher Formate freuen.

In Hamburg steht bereits das zweite regionale Programmensemble kurz vor der Realisierung. In Berlin/Brandenburg haben sich auf die von der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) ausgeschriebenen DAB+ Kapazitäten insgesamt neun Radioveranstalter beworben.

Auch 2021 treibt das Deutschlandradio die Digitalisierung des Hörfunks weiter voran: An insgesamt fünf Standorten in Bayern (Burgbernheim, Burglengenfeld, Hohenpeißenberg, Starnberg) und in Hessen (Oberursel) sind die Programme Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur ab dem 30. Juni künftig mehrheitlich digital verfügbar. Seit 2018 stellt der nationale Hörfunk in ausgewählten Regionen Deutschlands auf rein digitale Verbreitung um und unterstreicht damit den Anspruch, die Digitalisierung des Rundfunks an vorderster Stelle mitzugestalten. Alle Details dazu finden sich auf www.dabplus.de/wechsel.

Meilenstein in Bayern: Der öffentlich-rechtliche BR und die privaten Radiosender Antenne Bayern und Radio Oberland strahlen ihr Programm in Mittenwald ab 30. Juni künftig über andere Frequenzen aus. Hintergrund ist die Stilllegung eines lokalen UKW-Füllsenders in Mittenwald. Alle betroffenen Programme (Radio Oberland, Antenne Bayern sowie die Wellen des Bayerischen Rundfunks Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3, BR-Klassik und BR24) sind dort via DAB+ empfangbar. Weitere Informationen unter www.dabplus.de/mittenwald.

Mit dem ersten reinen DAB+ Radio Webshop erreicht der digital-terrestrische Radiostandard auch im E-Commerce eine wichtige Wegmarke: Unter dem Motto „Neu. Günstig. Ausgezeichnet.“ bietet der neue deutsche Onlineshop dabplus.store, der von der Teleropa GmbH betrieben wird, eine breite Auswahl an DAB+ Radios und Zubehör für unterschiedliche Hörsituationen.

ARD, Deutschlandradio, Privatsender und weitere Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland bewerben den digitalen Radiostandard DAB+ in diesem Jahr mit einer neuen, bundesweiten und crossmedialen Kampagne. Im Zentrum steht das neue Motto „Hör, was du willst, aber hör es richtig“, das die Markenversprechen von DAB+ auf eine originell einfache und gut vermittelbare Weise neu inszeniert: „Hör, was du willst“ steht für die breite und wachsende Programmvielfalt von DAB+. Der Nachsatz „… aber hör es richtig“ betont die hohe Klang- und Empfangsqualität, die DAB+ zum Standard für das moderne Radiopublikum macht. Die neue Kampagne setzt ganz auf Vielfalt und Humor.

Auf den Aktionszeitraum zum Sommeranfang folgt im September ein Hörfunk-Thementag zu DAB+ bei ARD und Deutschlandradio. Für die zweite Kampagnenwelle zum Weihnachtsgeschäft zwischen dem 22. November und 5. Dezember sind weitere, breit angelegte Aktivitäten in Planung. Parallel dazu finden Schulungen für Beschäftigte des Elektrohandels in über 1.400 Märkten statt, die zudem mit gut sichtbaren Werbematerialien ausgestattet werden. Das Regalbranding im PoS-Markendesign von DAB+ erhöht die Sichtbarkeit des digital-terrestrischen Standards im Handel.
www.dabplus.de


17 Millionen DAB+-Radios in Deutschland verkauft
Bereits mehr als ein Viertel aller Haushalte in Deutschland verfügt über ein DAB+ Gerät, dies sind über 17 Millionen Geräte. Im ersten Quartal 2021 haben die Radiogeräte für den Empfang von DAB+ ihre Verkaufserfolge fortgesetzt. Laut Branchenindex HEMIX wurden zwischen Januar und Mai in Deutschland rund 756.000 DAB+ Geräte verkauft (+ 6,5 %).
www.gfu.de



TV und Radio Aktuell


BR bündelt alle Info-Angebote und -Sendungen unter dem Namen BR24
Zuverlässige und schnelle Informationen – dafür stehen die journalistischen Angebote des Bayerischen Rundfunks. Ab dem 1. Juli 2021 bündelt der Sender seine aktuellen Formate unter einer einzigen Info-Marke. BR24 ist künftig die Plattform für alles, was Bayern, Deutschland und die Welt bewegt: im Hörfunk, im Fernsehen, Online und in der App.

B5 aktuell, über viele Jahre hinweg das erfolgreichste Informationsradio Deutschlands, wird am 1. Juli in BR24 umbenannt. Das Nachrichtenflaggschiff im BR Fernsehen, die Rundschau, heißt künftig BR24 Rundschau. Wie bisher stehen die Nachrichten- und Informationsangebote des BR für seriösen Qualitätsjournalismus. 85 Prozent der bayerischen Bürger bewerten den BR im Bereich der aktuellen Information als kompetent oder sehr kompetent. Ähnlich hoch ist die Zahl derjenigen, die das Informationsangebot des BR als wichtig oder sehr wichtig für sich und für die Gesellschaft insgesamt bewerten. Aus dieser starken Position heraus soll BR24 schnell zur bekanntesten Informationsmarke Bayerns werden – nach dem Motto "Hier ist Bayern". Dies ist auch der Claim der Werbekampagne.

BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs: "Wir bleiben der bekannte verlässliche Partner der Menschen in Bayern. BR24 bietet weiterhin exzellente Recherchen und in jeder Lage schnelle Information und Analysen. Gerade während der Pandemie haben Millionen Menschen unsere Angebote gesucht. Wir sehen uns daher bestätigt im Bemühen, für unser Publikum den besten Service zu bieten."

BR-Chefredakteur Christian Nitsche: "BR24 bietet die wichtigsten Informationen für Bayern: Aus einer Hand kommen die bedeutendsten Entwicklungen aus dem Freistaat und aus aller Welt. BR24 ist ein Full Service-Angebot, dem das Publikum vertrauen kann. Dafür bündeln wir unsere Kräfte."

Bis 2024 entsteht auf dem BR-Gelände in München-Freimann ein neuer Newsroom, aus dem die BR24-Redaktionen gemeinsam zahlreiche Plattformen bedienen werden.

Den Namen BR24 trägt bereits die erfolgreichste Nachrichten-App der ARD neben der Tagesschau-App. Sie bündelt News in Video-, Audio- und Textform und konnte insbesondere während der Corona-Pandemie enorme Wachstumsraten verzeichnen. Ein Schwerpunkt von BR24 wird während des Bundestagswahlkampfes das Fact-Checking sein. Entdeckt die Redaktion Desinformation, publiziert sie, unterstützt durch die Expertise der Fachredaktionen, gut recherchierte Beiträge zur Widerlegung. Die Faktenchecks werden nicht nur online, sondern zusätzlich auch in den TV- und Hörfunkangeboten präsentiert.

BR24 steht auch für stark genutzte Live-Angebote im Hörfunk, im Fernsehen, im Web und in den Sozialen Medien.
www.br24.de



Streaming/Video-on-Demand/Podcasts


80s80s startet Spartenkanal mit Maxis
80s80s setzt den Ausbau seines Programmangebots weiter fort. Erst vor wenigen Wochen startete die Regiocast-Marke einen Webchannel mit Mixen aus den Jahren 1980 bis 1989. Dann ging das regionale Programm als Nachfolger von Antenne MV auf UKW in Mecklenburg-Vorpommern auf Sendung.

Zu Monatsbeginn überraschte 80s80s seine Hörer mit einer neuen Frühsendung, die vom früheren Formel-1-Moderator Peter Illmann gestaltet wird. Jetzt ist ein weiterer Webchannel gestartet, der Maxi-Versionen von Songs aus den 80er Jahren bietet.

80s80s schreibt auf seiner Webseite über das neue Programm: “Ein ganzes Radio widmet sich dem besonderen Sound der Maxi-Singles, 24 Stunden am Tag. Maxis sind besonders lang, haben einen besseren Sound, sind oft kreativ und neu gemixt und einfach geiler als die Single-Version. Erst waren sie nur für DJs gemacht, aber jetzt sind wir alle DJs und feiern gemeinsam die besten Maxi-Singles der 80s ab.”

Wünschenswert wäre, wenn 80s80s die Maxis auch in seine abendlichen Specials integrieren würde, die jeweils ab 20 Uhr im DAB+-Programm und im UKW-Programm in Mecklenburg-Vorpommern zu hören sind. Auch die Mixe würden sich auf diesem Sendeplatz gut machen – beispielsweise am Wochenende.

Wie bei Regiocast üblich haben Interessenten die Auswahl zwischen drei verschiedenen Streams – in MP3 mit 128 und 192 kBit/s und für die mobile Nutzung in AAC+ mit 64 kBit/s:

- http://80s80s.hoerradar.de/80s80s-maxis-mp3-hq (192 kBit/s)
- http://80s80s.hoerradar.de/80s80s-maxis-mp3-mq (128 kBit/s)
- http://80s80s.hoerradar.de/80s80s-maxis-aac-mq (64 kBit/s)


UEFA EURO 2020: Neuer Rekord bei den Streaming-Abrufen für die ARD
Für einen Rekord bei den Streaming-Abrufen und ein neues Allzeit-Hoch für die ARD sorgte das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen England am gestrigen Abend (29.6.2021). Über die ARD Mediatheken, sportschau.de sowie die jeweiligen Apps wurde die Partie insgesamt 4,66 Millionen Mal abgerufen. Die bislang höchste Zahl war beim Spiel Deutschland-Portugal am 19. Juni mit über drei Millionen Livestream-Abrufen gemessen worden. Auch im linearen Fernsehen erreichte die Übertragung aus London mit durchschnittlich 27,36 Millionen und einem Marktanteil von 76,5 Prozent neue Bestwerte bei diesem Turnier.

Die Fußball-Europameisterschaft geht nach dem Ausscheiden gegen England ohne das deutsche Team weiter - am Freitag und Samstag kämpfen die verbliebenen acht Mannschaften in der K.o.-Runde um den Einzug ins Halbfinale. Die EM-Viertelfinalspiele Tschechien gegen Dänemark und Ukraine gegen England werden am Samstag (03.07.2021) live im Ersten zu sehen sein.

Die wichtigsten Themen rund um diese Spiele diskutieren ab ca. 17.15 Uhr Moderator Alexander Bommes und die Expert:innen Almuth Schult und Stefan Kuntz im Sportschau-Studio in Köln.

Um 18.00 Uhr wird in Baku das Spiel der Tschechen gegen Dänemark angepfiffen. Die Reporter sind Tom Bartels und Thomas Broich. Um 21.00 Uhr folgt aus Rom das Viertelfinale zwischen der Ukraine und Deutschland-Bezwinger England. Moderatorin Jessy Wellmer und Sportschau-Experte Bastian Schweinsteiger berichten aus dem Stadion. Das Spiel wird von Gerd Gottlob kommentiert.

Der ARD-Hörfunk überträgt alle Viertelfinalspiele, die beiden Halbfinals und das Finale dieser EURO live und in voller Länge - u.a. über WDR-Event und sportschau.de.

Abgerundet wird der Fußball-Samstag im Ersten ab ca. 23.30 Uhr mit dem Sportschau Club. Bei Esther Sedlaczek und Micky Beisenherz sind diesmal Nationalspielerin Alexandra Popp, die Hörfunk- und Fernsehmoderatorin Hadnet Tesfai und Markus Babbel zu Gast, der mit der deutschen Nationalmannschaft 1996 den EM-Titel gewonnen hat.
www.sportschau.de


ROCK ANTENNE startet neue Webchannels
Gleich zwei neue Streams bereichern das Webradio-Angebot von ROCK ANTENNE. Die beiden Channel „Lagerfeuer” und „Sound of Summer“ läuten den Rock-Sommer ein und bieten neben heißem Sommer-Rock auch unvergessliche Akustik-Versionen.

Das Webradio „Sound of Summer” steht für den perfekten Sommer-Soundtrack. Die Playlist bietet eine Vielfalt der besten Rock-Songs, die eine Party am See, Roadtrips oder die Auszeit zu Hause zu einem Highlight machen. Künstler wie die Beach Boys oder Red Hot Chili Peppers sorgen an heißen Sommertagen für die beste Musik.

Für die ruhigere Stimmung und den perfekten Ausklang am Abend bietet ROCK ANTENNE den Stream „Lagerfeuer Rock” an. Einzigartige Unplugged-Songs und eindrucksvolle Akustik-Versionen sorgen für Gänsehaut-Momente. Wie bei einem gemütlichen Lagerfeuer kann man sich zu den zarten Gitarrenklängen zurücklehnen und die Musik genießen.

„Mit diesen Streams garantieren wir unseren Hörern einen unvergesslichen und heißen Rock-Sommer. Unser Webradio-Angebot kommt bei unseren Hörern so gut an, und dank ihres Feedbacks bauen wir unser Portfolio ständig aus“, freut sich Guy Fränkel, Programmgeschäftsführer des ROCK ANTENNE-Netzwerkes.

Sound of Summer und Lagerfeuer Rock sowie alle anderen ROCK ANTENNE-Webradio-Angebote sind kostenlos verfügbar auf www.rockantenne.de und in der ROCK ANTENNE-App sowie bei Smart-Speakern und Smart-TV.

Quelle: www.satellifax.de








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